Waffenein-/ausfuhr Südafrika: Zeitbedarf Zoll?

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#61
und in Zukunft direkt bei der Airline ( SAA ) buchen ohne irgendeinen Codesharing Klimbim, direkt an der Hotline.
Dies berücksichtigen : https://www.flysaa.com/manage-fly/baggage/checked-baggage/special-baggage/firearms-and-ammunition
dann noch falls ein Weiterflug stattfindet, ggfls. einen der o.g. Services in Anspruch nehmen und entspannt den Weiterflug antreten und sich nicht so viele Gedanken machen.....
Machen etliche Jäger dort täglich so und es klappt.
Natürlich kannst Du auch 2 Büchsen mitnehmen, oder Büchse und Flinte.....
 
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#62
keine Erfahrungen, aber Folgendes zeichnet sich mE ab:

das Routing nach+von Afrika mit Ethiopian wird immer mit Umstieg in Addis Abbeba sein. Teils sind das viele Stunden. D.h. Du hast dort die Ungewissheit was mit Deiner M66 Rarität geschieht. Und es ist schwer dann dort irgendwelche Maßnahmen zu ergreife, sollte es ein Problem geben. Also ich würde mir das verkneifen, nur wegen des Ticketpreises.

Ethiopian ist übrigens Gelbfieberland, Ethiopian bietet ja ein stopoverprogram mit Stadtrundfahrt in Addis Abbeba. Dann kriegt man aber nen Einreisestempel von Äthiopien in den Reisepass und es kann gut sein dass sie Dich in ZA oder Namibia nicht reinlassen wenn du keine Gelbfieberimpfung hast.

Also ich würde mir Ethiopian verkneifen. Je simpler desto besser. Direktflug von Dtl. nach Johannesburg mit SAA oder LH, ggf. auch Swiss via ZRH. Nach Namibia Direktflug mit Condor oder Air Namibia, ggf. auch via JNB mit SAA, LH oder Swiss.

SAA hat den Vorteil dass man 1 Extra Gepäckstück als Jäger bekommt. Air Namibia macht das glaube ich auch. Vor allem bei economy Flügen ohne Vielfliegerstatus bringt das einiges.

Diese Streckenführungen mit mehrstündigen Aufenthalten zu nachtschlafender Zeit in Irgendwelchen Ländern wo man dann in einer lounge sitzt, einen dussligen Champagner trinkt und mit dem Handy spielt, hab ich eh nie verstanden. Ich will abends in Europa ins Flugzeug einsteigen, durchschlafen und morgens in ZA/Namibia ankommen und dann auf die Farm, Ende.
Ich habe mit Ethiopian Airlines

gute Erfahrungen gemacht,

der Zwischenstopp in Addis war immer interessant (10h) in angenehmen Höhenklima (2000 m). Mücken gibt‘s da wenig bis garnicht, das lokale Essen ist ein Genuß und die Leute höflich und kompetent. Der Kaffee ist einmalig.

Gelbfieberimpfung sollte man ohnehin haben und nach dem alten Schema alle 10 Jahre erneuern lassen ist nun wirklich kein Problem.

Sonst buch‘ halt für einen Tausender mehr einen Direktflug und bleib‘ von Horizonterweiterungen verschont.

Und das jemand es auf Uraltknarren aus deutscher Serienproduktion in exotischen Kalibern aus den 50er Jahren abgesehen haben soll, soll vermutlich ein Witz sein?

Gruß,

Mbogo
 
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#63
Du bist wohl echt äusserst beratungsresistent.
Schalt mal nen Gang runter. Ich werde den Beratungsservice in Anspruch nehmen, denn ich bin nicht äußerst beratungsresistent. Die PHASA wird aber meine Probleme mit Fliegern, Waffen in verschiedenen Koffern etc. auch nicht lösen können, sondern sich um den Import Permit kümmern.
 
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#64
und in Zukunft direkt bei der Airline ( SAA ) buchen ohne irgendeinen Codesharing Klimbim, direkt an der Hotline.
Genau so!
Wobei das vermutlich mein letzter Flug nach Südafrika zum Jagen sein wird, bei dem ganzen Hickhack stecke ich das Geld das nächste Mal lieber in einen Familienurlaub und die Zeit in die Schwarzwild-Pirsch zuhause. Macht nämlich auch Spaß. ;)
 
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#66
Ich bin schon ein paar mal mit SAA & Jagdwaffen nach Joburg geflogen und hatte nie Probleme.

Sobald in MUC dein Waffenkoffer das rote Plapperl hat wird er gesondert behandelt, als letztes verladen und als erstes ausgeladen und in Joburg von extra Personal persönlich übergeben und mit zum Zoll gebracht.

In das normale Gepäck kommen die Patronen und dieser Koffer kriegt auch einen roten Anhänger und wird genau wie ein Feuerwaffenkoffer behandelt und übergeben.

Gruß

HWL
 
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#68
Wobei das vermutlich mein letzter Flug nach Südafrika zum Jagen sein wird, bei dem ganzen Hickhack.
Früher flog ich zwischen D und RSA mit Lufthansa und SAA - gab nie Hickhack.
Nun fliege ich mit Emirates über Dubai. Super Service. Auch nie Hickhack. Man meldet Waffe/n und Munition online an. Abfertigung dauert ein paar Minuten. Alles so einfach, dass man darüber kein Wort verlieren muss. Komme ich mit Waffen zurück nach Südafrika, geht es ebenfalls zackzack. Musste noch nie warten. Papiere vorzeigen, Nummern werden verglichen, das war's schon. Vergangenes Jahr flog ich nach einem Jagdaufenthalt in Zimbabwe zurück nach Kapstadt. In Jo'burg nahm ich den Waffenkoffer in Empfang und ging damit zur Abfertigung. Nach 10 Minuten war ich durch. Man sollte hier die Dinge nicht komplizierter darstellen als sie sind.

Sucht die Airline nicht nach dem Preis aus, davor muss ich sehr warnen. Fliegt möglichst direkt. Die einzigen für mich akzeptablen Umwege sind über Dubai (nur mit Emirates) und Windhoek (Air Namibia).
 
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#69
Genau so!
Wobei das vermutlich mein letzter Flug nach Südafrika zum Jagen sein wird, bei dem ganzen Hickhack stecke ich das Geld das nächste Mal lieber in einen Familienurlaub und die Zeit in die Schwarzwild-Pirsch zuhause. Macht nämlich auch Spaß. ;)
Oder man fliegt nach Namibia zum Jagen, ist eh schöner ;)
 
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#71
Gibt es denn Erfahrungswerte, ob die Einfuhr von zwei Langwaffen durch eine Person in Südafrika Probleme gibt? Sind bestimmte Formulierungen im Bestätigungsschreiben des Outfitters bewährt, notwendig, sinnvoll? Bzw. was sollte besser nicht drin stehen?
SA Polizei zum Permit


„For only one(1) firearm per caliber.“

https://www.saps.gov.za/services/flash/firearms/importation.php


LSAA Homepage zu Transport:

„Es ist nur eine Schusswaffe pro Kaliber zugelassen.“

https://www.flysaa.com/de_DE/manage...ggage/special-baggage/firearms-and-ammunition
 
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#72
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#73
Ich habe mit Ethiopian Airlines

gute Erfahrungen gemacht,

der Zwischenstopp in Addis war immer interessant (10h) in angenehmen Höhenklima (2000 m). Mücken gibt‘s da wenig bis garnicht, das lokale Essen ist ein Genuß und die Leute höflich und kompetent. Der Kaffee ist einmalig.

Gelbfieberimpfung sollte man ohnehin haben und nach dem alten Schema alle 10 Jahre erneuern lassen ist nun wirklich kein Problem.

Sonst buch‘ halt für einen Tausender mehr einen Direktflug und bleib‘ von Horizonterweiterungen verschont.

Und das jemand es auf Uraltknarren aus deutscher Serienproduktion in exotischen Kalibern aus den 50er Jahren abgesehen haben soll, soll vermutlich ein Witz sein?

Gruß,

Mbogo

Man will doch in Südafrika/Namibia im Einreisebereich mit den Immigrationbehörden-Beamten keine horizonterweiternden Diskussionen über Gelbfieber-Impfschutz und dessen Nachweis mittels eines Impfpasses eines fremden Landes (Deutschland) führen (und das vielleicht noch an nem Samstag oder Sonntag).

Sondern zügig aus dem Flughafen raus, dann auf die Jagdfarm, Probeschuss machen und noch ne Pirschfahrt.

Ob ein 14-Stunden-Stopover in Addis Abbeba wirklich eine Horizonterweiterung ist, bezweifle ich. Ich denke man kann da seine Nase reinstecken aber mehr nicht. Das erinnert mich an Deutsche die paar Mal in Namibia oder Südafrika waren und dann über soziokulturelle Dinge eifrig „mitschnabeln“.

Wie man bei Ethiopian nen Tausender gegenüber Direktflügen sparen will, kann ich nicht nachvollziehen. Allenfalls in Business ergeben sich größere Preisunterschiede zwischen den Airlines. Wenn einer bei seiner viele Tausend Euro teuren Jagdreise das Ziel obenan stellt, billig Business zu fliegen und in Addis den Kaffee zu verkosten, das alles um den Preis von Gelbfieberdiskussionen und Waffen-Trara: dann good luck dem, der alles will!

Bei Afrikareisen mit Jagdwaffe empfehle ich immer, es möglichst simpel und unkompliziert und ohne Extrawürste zu machen. Statt sich die Anfälligkeit für die Unvorhersehbarkeiten Afrikas extra mit einzubauen.
 
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#74
Meine Frage bzgl Ethiopian bezog sich nicht auf das Ziel Südafrika oder Namibia. Für diese Länder gibt es Direktflüge...
 
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