Waffenrecht

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#2
Ja aber in dem Fall verständlicherweise....
Wenn man schon son Quatsch verzapft sollte man wenigstens schauen das man eine gute Geschichte dazu hat.
 
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#3
Waffe im Auto geladen und Hund hüpft im Auto rum versteh ich genau so wenig wie Waffe zu Hause geladen auf dann aus versehen Tochter erschossen.

Was soll der Scheixx?

Ich bin nicht wirklich so der Moralapostel, aber bei geladenen Waffen hört für mich der Spaß auf..
 
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#5
Ich war neulich mit dem Auto unterwegs, habe eine Vorfahrtsstraße völlig übersehen und wär dort jemand rausgekommen wären wir beide nicht mehr.
Hätte dort ein Polizist gestanden 10€, hätte ich jemanden gefährdet 100€ 1 Punkt.
 
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#8
Zum Gruße,
an all jene, die sagen, sie seien keine Moralapostel (wobei ich ihnen allen den guten Willen unterstelle und glaube):
Die Gerichte kennen nicht ohne Grund das sog. "Augenblicksversagen" - wir a ll e machen Fehler, immer mal wieder, mal schwerere, mal leichtere. Ich habe bis jetzt in Sachen Waffenhandhabung erinnerlich keine Fehler gemacht, seit ich einen Jagdschein habe (vorher mal einen, den ich so bitter gebüßt habe, dass ich zwei Tage lang mich nicht in die Schule traute). Aber ich weiß auch, dass der Große Jäger (so nenne ich das Wesen, das uns alle schuf) da entweder die Hand über mir hatte oder einfach nur Glück dabei war.
Natürlich sind geladene Waffen (erst recht die vermeintlich ungeladenen...) kein Spaß - aber Fehler passieren immer mal wieder. Und wie absolut wenig witzig ist, dass Gerichte einem Autofahrer das "Augenblicksversagen" zuerkennen, obgleich doch das Kfz viel allgemeingefährlicher im Gebrauch ist, als dies eine Waffe sein kann. Ein unbedacht abgegebener Schuss ist abgegeben und dann hat es entweder einen oder einige wenige Verletzte (welchen Ausmaßes auch immer)gegeben.
Die Nichtberücksichtigung einer Vorfahrt kann mehrere Fahrzeuge betreffen, das Sekundenversagen wird oft mehr Schaden anrichten. Und d o c h wird der Fahrer bei Augenblicksversagen eher seinen Führerschein wieder erhalten als ein (dieser) Jäger, des bin ich sicher.
Nicht falsch verstehen, ich will nichts klein reden - ich will nur darauf aufmerksam machen, wie schnell es gehen kann... - bei
j e d e m von uns.
 
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#9
Zum Gruße,
an all jene, die sagen, sie seien keine Moralapostel (wobei ich ihnen allen den guten Willen unterstelle und glaube):
Die Gerichte kennen nicht ohne Grund das sog. "Augenblicksversagen" - wir a ll e machen Fehler, immer mal wieder, mal schwerere, mal leichtere. Ich habe bis jetzt in Sachen Waffenhandhabung erinnerlich keine Fehler gemacht, seit ich einen Jagdschein habe (vorher mal einen, den ich so bitter gebüßt habe, dass ich zwei Tage lang mich nicht in die Schule traute). Aber ich weiß auch, dass der Große Jäger (so nenne ich das Wesen, das uns alle schuf) da entweder die Hand über mir hatte oder einfach nur Glück dabei war.
Natürlich sind geladene Waffen (erst recht die vermeintlich ungeladenen...) kein Spaß - aber Fehler passieren immer mal wieder. Und wie absolut wenig witzig ist, dass Gerichte einem Autofahrer das "Augenblicksversagen" zuerkennen, obgleich doch das Kfz viel allgemeingefährlicher im Gebrauch ist, als dies eine Waffe sein kann. Ein unbedacht abgegebener Schuss ist abgegeben und dann hat es entweder einen oder einige wenige Verletzte (welchen Ausmaßes auch immer)gegeben.
Die Nichtberücksichtigung einer Vorfahrt kann mehrere Fahrzeuge betreffen, das Sekundenversagen wird oft mehr Schaden anrichten. Und d o c h wird der Fahrer bei Augenblicksversagen eher seinen Führerschein wieder erhalten als ein (dieser) Jäger, des bin ich sicher.
Nicht falsch verstehen, ich will nichts klein reden - ich will nur darauf aufmerksam machen, wie schnell es gehen kann... - bei
j e d e m von uns.
Du hast absolut recht, der Führerschein wird wahrscheinlich nicht einmal einbehalten, der Jagdschein wahrscheinlich für mind. 5 Jahre weg! Und wer noch nie eine Kleinigkeit ( waffenrechtlich ) falsch gemacht hat, möchte es nicht zugeben! Alle nur Menschen und keine Maschinen!
 
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#10
Ich war neulich mit dem Auto unterwegs, habe eine Vorfahrtsstraße völlig übersehen und wär dort jemand rausgekommen wären wir beide nicht mehr.
Hätte dort ein Polizist gestanden 10€, hätte ich jemanden gefährdet 100€ 1 Punkt.
Kenne ich. Ähnliches ist mir auch schon passiert.

Um bei dem Beispiel zu bleiben: Ich bin noch NIE (außerhalb des Reviers) Auto gefahren, ohne angeschnallt zu sein. Reinsetzen, anschnallen, losfahren. Niemals anders.
Merkste selber, oder?
 
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#14
Aha! Kurios? Nee, ich finde es eher "eindeutig".
ich gebe Dir Recht, was die geladenen Waffen im Haushalt betrift, da ist die Entscheidung eindeutig.
Eigentlich wollte ich damit sagen, dass die Behörden und Verwaltungsgerichte bei dem kleinsten Hinweis auf Verstöße, gleich welcher Art, die Zuverlässigkeit eines Jagdscheininhaber oder Sportschützen in Zweifel ziehen.
Wenn ein Autofahrer in einer Baustelle wo 60 km erlaubt sind und er dann mit 100 km gemessen und angehalten wird, kann Ihm aufgrund einer angenommenen fahrlässigen/bewusten Übertretung das doppelte an Strafe auferlegt werden. Ist dieser Jagdscheinbesitzer/ Sportschütze, kann das auch zu einer Unzuverlässigkeit für den Waffenbesitz führen.

Es wird doch angestrebt, so wenig Waffen ( legale ) wie möglich in private Hand zu belassen.
Die Zuverlässigkeit wird an jedem kleinsten Vergehen fest gemacht, wenn aber unsere ( gewählten ) Politiker, die ein deutlich größeres Zuverlässigkeitsrisiko tragen enorme Summen sinnlos verschwenden oder Entscheidungen treffen die, zumindest sehr zweifelhaft sind oder dem Grundgedanken der Allgemeinheit keinerlei Rechnung tragen. Die sind ja vogelfrei und dürfen darüber bestimmen, wer z.B. Waffen haben darf und wer nicht. Ist aber nur meine persönliche Meinung!

vor ca. 5 Wochen habe ich einen Hundebesitzer angesprochen, der seine 2 freilaufenden Hunde auf einer Grünbrache mit Altgras ( mein Eigentum ) liefen lies. Ich hatte den Hundeführer daraufhin angesprochen, das ich dieses Verhalten von Ihm nicht dulde. Ich hatte meine alte DF abgeknickt über der Schulter. Der Hundeführer war sehr aufgebracht, das ich Ihm dieses Verhalten untersagt habe.
Frage: Wenn dieser Hundeführer jetzt aus lauter Ärger zur Polizei gegangen währe und ausgesagt hätte, er währe bedroht worden, wie währe es um meinen JJ bestellt???
 
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