Waffenrechtsnovelle vom Tisch - ein Signal für eine Chance?

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Und weil es so war wie es war heißt der neue Kanzler Scholz und die Grünen sind mit dabei, wer AM gewählt hat bekommt am Ende diese.
Die Frage wird sein bekommen die Innen oder Landwirtschaft, beides tangiert uns.
Landwirtschaft ( und Forsten) werden sie wohl dringend verlangen den das wäre ja die Agenda mit der sie sich nach außen präsentieren. Bekommen sie Innen sitzen sie beim Waffenrecht am Drücker.
 
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Ja, sicher ist es so, daß wir Jäger in den letzten Jahren immer mehr geworden sind. Es gibt da bloß ein Haken. Wir sind hoffnungslos überaltert. In den kommenden Jahren wird sich ein ganz anderes Bild zeigen. Leider sind in den Chefetagen der Verbände oft recht betagte Herren die "Macher", die aber alles andere als das sind und sich oft ehr rückwärtsgewandt verhalten.
Ich persönlich würde es für wesentlich besser halten, wenn die Verbände durch jüngere Leute angeführt werden würden. Jagdliche Erfahrungen sind dazu NICHT ERFORDERLICH !
Sondern der erforderliche Schneid Dinge zu bewegen.

Ich finde schon, dass man aus eigener Erfahrung und eigenem Erleben kennen sollte, was man nach aussen vertreten will. Fachkunde, Expertise und vor allem Praxis schaden bestimmt der Jagd nicht. Die Politik und die Funktionäre in den Verbänden kranken an zu viel Theorie und Ferne von ihrer Basis. Was dabei am Ende herauskommt, sieht man aktuell im Ergebnis der Bundestagswahl.
 
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13 Feb 2019
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Erfolgreiche Interessenvertretung ist keine Frage des Alters und findet auch nicht am Schiesstand statt. Es braucht belastbare Netzwerke, auch in die Politik. Dialogbereitschaft, Verlässlichkeit und Klarheit in den Standpunkten (auch wenn es unbequem ist), Fachkenntisse und eine starke Unterstützung von der Basis. Diplomatie und die Fähigkeit zu strategischen Allianzen über den eigenen Kreis hinaus. Vor allem braucht es Einigkeit über unsere Ziele und die Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Zu dieser Einigkeit aber sind wir Jäger dauerhaft leider nicht fähig. Und deshalb nimmt die hier beklagte Entwicklung weiter ihren Lauf - unabhängig von Altersfragen und Schiessfertigkeiten.
 
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Ich gebe zu, habe ich noch nicht gemacht.
Habe mich aber in einem Gespräch mit drei von ihnen als Jäger zu erkennen gegeben, ohne gesteinigt zu werden.
Sie sind gegen Fernflugreisen um sich Trophäen an die Wand zu hängen (ich ja auch). Aber gegen die heimische Jagd hatten die nichts. Immerhin reduzieren wir ja die Knospenbeißer.
Hast du Belege für eine allgemein jagdfeindliche Haltung der FFF Klimaschützer über eine allgemeine Jagdfremdheit von diesen Großstadtkindern hinaus?
Ich meine jetzt nicht einige dort untergekrochene Veganer.
Wenn Du schon von nur einigen dort untergekrochenen Vegetariern/Veganern schreibst,hast Du sicherlich auch Beweise, daß es nur einige sind!?
Im Gegensatz zu Dir,kenne ich durch persönliche Beziehungen im Freundeskreis (Lehrerinnen und Lehrer) sehr genau,wie sich in den letzten Jahren der Anteil der Schüler(besonders*innen) bezüglich Vegan bewegt.Genau die sind es,die dort den Ton angeben. Sicherlich hast Du irgendwann auch schon mal gehört,daß Thunberg,Reemtsma und Neubauer,sowie der Rest der Spitze, Veganer*innen sind.Letztere übrigens eine "Umweltsau" durch Vielfliegerei. Meine Enkelin (Erstwählerin)hat diesmal Grün gewählt. Einst mit mir Rehwild aus der Decke geschlagen. Heute vegan (ok,muß sie selbst wissen)seit FFF-Teilnahme heute Jagd iiih,pfui Teufel.
 
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Erfolgreiche Interessenvertretung ist keine Frage des Alters und findet auch nicht am Schiesstand statt. Es braucht belastbare Netzwerke, auch in die Politik. Dialogbereitschaft, Verlässlichkeit und Klarheit in den Standpunkten (auch wenn es unbequem ist), Fachkenntisse und eine starke Unterstützung von der Basis. Diplomatie und die Fähigkeit zu strategischen Allianzen über den eigenen Kreis hinaus. Vor allem braucht es Einigkeit über unsere Ziele und die Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Zu dieser Einigkeit aber sind wir Jäger dauerhaft leider nicht fähig. Und deshalb nimmt die hier beklagte Entwicklung weiter ihren Lauf - unabhängig von Altersfragen und Schiessfertigkeiten.
Hallo Vulpes, daß ist alles richtig was Du schreibst. Die Praxis zeigt allerdings das die Verbände eigentlich NICHTS bewegen. Ich bleibe dabei, es ist nicht notwendig über 20 und mehr Jahre jagdpraktische Erfahrungen zu verfügen. Notwendig ist der entsprechende Intellekt und der Schneid, die Dinge in die Hand zu nehmen !
Der nötige Grips und der Wille muss her !
PS : Prestigegewinn und nur noch wenige Lebensjahre in der Perspektive, ist eine denkbar ungeeignete Konstellation. Da kann kein Wille zur Veränderung da sein, bzw. nur in den seltensten Fällen.
 
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