Waffenrechtsverschärfung erst einmal vom Tisch...

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Als Jugendlicher hatte ich mir aus dem Spanienurlaub Wurfsterne mitgebracht. Und wie oft haben wir uns mit den dämlichen Butterflys die Finger gequetsch oder die Nunchakus an den Deetz gekloppt. Hätte ich heute noch so ein Teil im Besitz wäre meine Zuverlässigkeit in Gefahr.

Wie bei jeder Tat mit Waffe versuchen sich ahnungslose Politiker in Aktionismus. Vor Wahlen besonders widerlich. Sie versuchen dem Wähler darzustellen das durch ihr hartes Vorgehen solche Taten verhindert werden können, instrumentaleren somit den Tod einer studentischen Aushilfskraft. Finde ich persönlich absolut zum Kotzen!

Aber es ist ja so viel einfacher diesen Weg zu beschreiten. Man kann immer sagen: Wir haben aber was gemacht. Anstatt für wirkungsvolle Maßnahmen zu sorgen, die allerdings kosten aber in manchen Ideologien keinen Platz haben...

Die meisten der hier mitschreibenden Forumsmitglieder dürften Legalwaffenbesitzer (Jäger/Sportschützen/Sammler) sein.
Leider - hoffe ich sehr - sind wir die falschen Adressaten Deiner (hervorgehobenen) Zeilen.
Diese sollten der "Breiten Masse" zugänglich gemacht werden.
Leider ist dies sehr mühsam bzw. unmöglich wie ich schon mehrmals persönlich erleben "durfte".
Im Polit-/Polizeijargon wird doch jedes Taschenmesserchen, jede Glasscherbe bzw. jeder Konservendosendeckel als Waffe bezeichnet. Man braucht hier bei uns in der Grenzregion mit der Nähe zu den berüchtigten Vietnamesen-Märkten (CZ) nur die Medien verfolgen. Täglich wird von diesbezüglichen Aufgriffen berichtet und der unwissenden Bevölkerung erklärt, vor welchen Weltuntergangsszenarien man sie wieder beschützt hat. :mad:
 
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Also dass die Ordnungsbehörden so auftreten, kann ich nachvollziehen.
Wenn sich einer von ihnen tatsächlich mit Gewalt aus einer kritischen Situation befreit, muss er sich anschließend jedes Wort fünf mal überlegen, sonst hat er für den Rest seines Lebens die Täterrolle weg. Dass ist nun mal die Folge, wenn man sich eine Rechtsprechung gönnt, die ihre Wurzeln in der 68er Zeit hat und sich Verwaltung und Politik ungestraft illegaler Mittel bedienen.

Was ich viel schlimmer finde:
Man muss der "breiten Masse" keine Zahlen zugänglich machen. Die haben nämlich mit Legalwaffenbesitzern in den meisten Fällen gar kein Problem. Die Angst vor Waffen ist kein gesellschaftliches Problem, sie existiert m. E. ausschließlich in den Köpfen einiger Politiker resp. Parteien.

Ich habe an Dutzenden von Waldjugendspielen und ähnlichen Veranstaltungen teil genommen und selbstverständlich wird da auch über Jagd geredet. Die Kids haben gar keine Probleme mit Jagd und Waffen und die wenigen Eltern, die nicht zu überzeugen waren, kamen alle aus der gleichen Ecke: stark links, stark grün-rot durchideologisiert, aus dem großstädtischen Bereich.
Vor ein paar Jahren habe ich mal die Probe gemacht. Rucksack gepackt, Drilling ins Schinkenfutteral drauf geschnallt, Jagdklamotten angezogen und dann bin ich samt Dachsbracke 6,5 Stunden!! mit div. Nahverkehrszügen aus der Heide über Hannover (1 Std. Aufenthalt) und Berlin (40 min. Aufenthalt) zu einem Freund nach Brandenburg zur Jagd gefahren. Den Drilling hat wahrscheinlich jeder wahrgenommen, ausser der Bahnpolizei hat der aber nienmanden interessiert, auch das Zugpersonal nicht. Das Interesse am Hund war dagegen hoch und den Schweißriemen habe ich mindestens ein halbes Dutzend mal ab - und aufgedockt, weil ständig jemand wissen wollte, was das denn für eine seltsame Hundeleine sei. Und Dachsbracke brauchte abends kein Futter mehr, die hatte unterwegs reichlich abgestaubt.

Auch hier wieder die Aufforderung an uns alle:
Man nehme den Rechner, gurgele Bundesregierung/Innenausschuss/Mitglieder und gehe auf die Ausschussmitglieder zu, die in die Entscheidungen eingebunden sind.
 
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@pudlich, genau was ich auch immer sage. Der breiten Masse ist das was wir da im Wald oder am Schießstand treiben schlichtweg egal. Oder sie sind sogar dem ganzen recht aufgeschlossen. Würden sich unsere Verbände hier nur bisserl mehr anstrengen, nicht immer nur alles nüchten oder von vorgestern vortragen, hätte man da viel mehr Fürstimmen. Auch bei der Politik. Denn, wenn das "Volk" sich generell positiv zeigt, dass den Volksvertreter auch so spüren lässt, wird das Thema auch viel pragmatischer in der Politik gesehen.
Vielmehr wird eben nur immer auf die laute, aufschreiende Minderheit gehört. Die, die in allem und allen eine Gefahr sehen. Hat man uns den Spiegel vorgehalten, wenn schlimme Dinge mit legalen Waffen passiert sind, möchte man uns nun auch in Sippenhaft nehmen, für Straftaten mit illegalen Waffen passieren. Und weil es die Behörden nicht schaffen, div. "Gefährder" zu entwaffnen, selbst Gerichte für die Beschuldigten stimmen, verfährt man auch nach dem Schema. Einfach alle in einen Topf stecken. Aber auch hier, hört ihr was von den Verbänden.... Einzige was ich bekomme sind Corona Richtlinien in wöchentlicher Änderung. Oder was wir wie mit den Wettkämpfen 2022 machen.
 
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@pudlich, genau was ich auch immer sage. Der breiten Masse ist das was wir da im Wald oder am Schießstand treiben schlichtweg egal. Oder sie sind sogar dem ganzen recht aufgeschlossen. Würden WIR UNS IN unseren Verbände hier nur bisserl mehr anstrengen, nicht immer nur alles nüchten oder von vorgestern vortragen, hätte man da viel mehr Fürstimmen. Auch bei der Politik. Denn, wenn das "Volk" sich generell positiv zeigt, dass den Volksvertreter auch so spüren lässt, wird das Thema auch viel pragmatischer in der Politik gesehen.
Vielmehr wird eben nur immer auf die laute, aufschreiende Minderheit gehört. Die, die in allem und allen eine Gefahr sehen. Hat man uns den Spiegel vorgehalten, wenn schlimme Dinge mit legalen Waffen passiert sind, möchte man uns nun auch in Sippenhaft nehmen, für Straftaten mit illegalen Waffen passieren. Und weil es die Behörden nicht schaffen, div. "Gefährder" zu entwaffnen, selbst Gerichte für die Beschuldigten stimmen, verfährt man auch nach dem Schema. Einfach alle in einen Topf stecken. Aber auch hier, hört ihr was von den Verbänden.... Einzige was ich bekomme sind Corona Richtlinien in wöchentlicher Änderung. Oder was wir wie mit den Wettkämpfen 2022 machen.

Änderungen in ROT.

Wir müssen viel mehr den Hintern hoch bekommen..............
 
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Nun prügelt doch nicht auf der A.B. rum.
Die tut das, was jeder Kanzlerkandidat tut, nämlich ihren potentiellen Wählern nach dem Mund reden.
Und was die sagen, weiß sie selber nicht mal, das bekommt sie diktiert.
Bezüglich der Führungsqualität trennen Merkel und Baerbock Welten, erstere wusste, wovon sie redet, letztere bekommts gesagt.


NE, das steht in Ihrem Wahlprogramm. Völlig unabhängig von Idar-Oberstein.
 
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Also dass die Ordnungsbehörden so auftreten, kann ich nachvollziehen.
Wenn sich einer von ihnen tatsächlich mit Gewalt aus einer kritischen Situation befreit, muss er sich anschließend jedes Wort fünf mal überlegen, sonst hat er für den Rest seines Lebens die Täterrolle weg. Dass ist nun mal die Folge, wenn man sich eine Rechtsprechung gönnt, die ihre Wurzeln in der 68er Zeit hat und sich Verwaltung und Politik ungestraft illegaler Mittel bedienen.

Was ich viel schlimmer finde:
Man muss der "breiten Masse" keine Zahlen zugänglich machen. Die haben nämlich mit Legalwaffenbesitzern in den meisten Fällen gar kein Problem. Die Angst vor Waffen ist kein gesellschaftliches Problem, sie existiert m. E. ausschließlich in den Köpfen einiger Politiker resp. Parteien.

Ich habe an Dutzenden von Waldjugendspielen und ähnlichen Veranstaltungen teil genommen und selbstverständlich wird da auch über Jagd geredet. Die Kids haben gar keine Probleme mit Jagd und Waffen und die wenigen Eltern, die nicht zu überzeugen waren, kamen alle aus der gleichen Ecke: stark links, stark grün-rot durchideologisiert, aus dem großstädtischen Bereich.
Vor ein paar Jahren habe ich mal die Probe gemacht. Rucksack gepackt, Drilling ins Schinkenfutteral drauf geschnallt, Jagdklamotten angezogen und dann bin ich samt Dachsbracke 6,5 Stunden!! mit div. Nahverkehrszügen aus der Heide über Hannover (1 Std. Aufenthalt) und Berlin (40 min. Aufenthalt) zu einem Freund nach Brandenburg zur Jagd gefahren. Den Drilling hat wahrscheinlich jeder wahrgenommen, ausser der Bahnpolizei hat der aber nienmanden interessiert, auch das Zugpersonal nicht. Das Interesse am Hund war dagegen hoch und den Schweißriemen habe ich mindestens ein halbes Dutzend mal ab - und aufgedockt, weil ständig jemand wissen wollte, was das denn für eine seltsame Hundeleine sei. Und Dachsbracke brauchte abends kein Futter mehr, die hatte unterwegs reichlich abgestaubt.

Auch hier wieder die Aufforderung an uns alle:
Man nehme den Rechner, gurgele Bundesregierung/Innenausschuss/Mitglieder und gehe auf die Ausschussmitglieder zu, die in die Entscheidungen eingebunden sind.

(y)
 
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Seit wann ist Tankstellenpersonal dafür zuständig andere Kunden zu schützen? Und wieso ist das kein indirektes Aufdrücken staatlicher Funktionen?
CdB
Selten dämlicher Kommentar:

Zunächst mal:
Mit der Aufforderung zum Maskentragen wollte der Student in erster Linie sich selbst schützen. Und möglicherweise auch spätere Kunden, die dann nicht unbedingt das von diesem Hirntoten ausgestoßene noch wabernde Aerosol einatmen müssen.
Man muss nicht studiert haben, um zu erkennen, dass das Maskentragen eine wichtige Säule in der Pandemiebekämpfung ist. Und eine (meist) leicht zu erfüllende obendrein.
Jeden der das ablehnt oder bezweifelt möchte ich auffordern, seine Bedenken eintätowiert auf der Brust zu tragen:
Bei einer evtl. anstehenden OP freut sich der Kollege sicher, speziell bei diesem Patienten auf seine Maske zu verzichten.
Soooo scharf sind wir auch nicht, uns bei jedem Eingriff zu verkleiden.
 
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"Legalisieren lassen", damit Papa Staat weiss, dass Du es überhaupt hast, um dann bei der übernächsten Verschärfung drauf zuzugreifen, weil Du irgendein "Bedürfnis" dafür nicht hast...ja, ganz tolle Wurst.
Wann ist das zuletzt passiert?
Und nun Butter bei die Fische!
 
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Als Jugendlicher hatte ich mir aus dem Spanienurlaub Wurfsterne mitgebracht. Und wie oft haben wir uns mit den dämlichen Butterflys die Finger gequetsch oder die Nunchakus an den Deetz gekloppt. Hätte ich heute noch so ein Teil im Besitz wäre meine Zuverlässigkeit in Gefahr.ZH 5g

Wie bei jeder Tat mit Waffe versuchen sich ahnungslose Politiker in Aktionismus. Vor Wahlen besonders widerlich. Sie versuchen dem Wähler darzustellen das durch ihr hartes Vorgehen solche Taten verhindert werden können, instrumentaleren somit den Tod einer studentischen Aushilfskraft. Finde ich persönlich absolut zum Kotzen!

Aber es ist ja so viel einfacher diesen Weg zu beschreiten. Man kann immer sagen: Wir haben aber was gemacht. Anstatt für wirkungsvolle Maßnahmen zu sorgen, die allerdings kosten aber in manchen Ideologien keinen Platz haben...
Ich trauere auch meinen 3 superscharfen Butterflies nach, die ich 1972 aus Finnland mitbrachte.
Aber anhand der Kids, die mit ähnlichen Teile ostentativ in der Öffentlichkeit hantierten, konnte ich dem Verbot zustimmen und auf diese verzichten. Mit dem Alter wird man auch reifer.
Was haben wir als Schüler mit Schwarzpulver und Sprengstoff rumgemacht (ich habe noch mit Dynamit gefischt.)
Heute möchte ich das keinesfalls erlaubt sehen.
Man wird halt reifer mit der Zeit.
Und das extensive Auskosten aller Freiheiten bis an die Grenzen, die uns eine gedeihliche Gesellschaft heute setzt (setzen muss) ist eher kindliches Trotzverhalten.
 
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Wieso willst du heute nicht erlaubt sehen was früher möglich war?
Eine komische Einstellung.
Es gibt auch Leute die ohne Jagdwaffen leben.
Wäre doch gut wenn der ganze Mist an Jagd und Sportwaffen endlich verboten würde.
Man wird halt älter und reifer und die Jugend braucht weder Sport noch Jagdwaffen.
Wenn ich so Recht überlege und man hier einige Kommentare liest glaube ich das die Jäger froh über jedes neue Verbot sind, sie lieben förmlich das es immer mehr Verbote für sie gibt.
Die Personen die heute noch ihre illegalen Waffen und Messer Zuhause liegen haben müssen sich doch halb tot lachen über die eigene Blödheit der Legalwaffen Besitzer die selbst noch mehr Verbote und Gängelungen vordern, bis sie begreifen das es irgendwann sie selber betrifft, aber dann ist es zu spät und die die sich nicht an die Verbote halten lachen sich ganz tot.
 
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Erstaunlich, nach fast zwei Seuchenjahren glauben immer noch verschiedene daran, das
die Maske wie sie der Bürger trägt, mal abgesehen von verschiedenen BT-Abgeordneten,
anderen als den Herstellern nützt!
Wir glauben nicht.
Wir wissen:


Natürlich kann das kein absoluter Schutz sein.
Aber die Masken SIND ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Pandemie.
 
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Und weil es die Behörden nicht schaffen, div. "Gefährder" zu entwaffnen, selbst Gerichte für die Beschuldigten stimmen, verfährt man auch nach dem Schema. Einfach alle in einen Topf stecken.
So einfach ist es: Nur den "Gefährdern" sollten Waffen verwehrt werden.
Den anderen nicht.
 
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