Waffenrechtsverschärfung im Eilverfahren

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Ist Euer Problem, dass künftig zusätzlich zu x Behörden noch eine weitere abgefragt wird?

Oder ist es eher ein Grundsatzthema, sprich das Verschärfungen kritisch gesehen werden.

Ist überhaupt nicht provozierend gemeint, ich würde gern den Ärger verstehen. Persönlich habe ich die Änderungen zwar mitbekommen, auf den 1. Blick entsteht mir aber kein Aufwand.
Wie dir Lüderitz schon geantwortet hat, wieder mal ein Scheibchen, aber auch von der anderen Seite her betrachtet ist das ein grundsätzliches Problem, denn die Dauerlüge "zur Sicherheit der Bürger" wird durch bislang keine einzige Maßnahme bestätigt bzw tatsächlich umgesetzt.



Welche Daten soll das Gesundheitsamt denn

Die Befreiung braucht es aber erst, wenn

Vollkommen irrelevant, du verteidigst eine Maßnahme für die es keinerlei Rechtfertigung geben kann, solange bestehendes Recht "zur Sicherheit der Bürger nicht angewandt/ umgesetzt wird oder gar die völlige Unwirksamkeit offensichtlich ist.



Aber das ist alles nicht mehr wichtig, dieser faschistoid, korrupte Dreckhaufen wird im Herbst durch einen neuen Haufen ersetzt und der dampft garantiert noch etwas mehr, genau wie Dergerl schon dargestellt hat.



CdB
 
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Vollkommen irrelevant, du verteidigst eine Maßnahme für die es keinerlei Rechtfertigung geben kann, solange bestehendes Recht "zur Sicherheit der Bürger nicht angewandt/ umgesetzt wird oder gar die völlige Unwirksamkeit offensichtlich ist.

Ich verteidige diese Maßnahmen nicht!
Ich lehne die geplante Änderung genauso ab wie alle anderen hier! Das sie nichts anderes als eine weiter Gängelung unbescholtener Bürger sind, ist auch klar.

Den Waffengegnern werfen wir (zurecht) vor, dass sie Fakten ignorieren. Dann sollten wir aber nicht das Gleiche machen.

Es wurde/wird behauptet, die ärztliche Schweigepflicht würde für Waffenbesitzer pauschal außer Kraft gesetzt, dass das so aber nicht stimmt kann man im Gesetzesentwurf nachlesen.

Um nichts anderes ging es mir...
 
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G

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Guest
Es wurde/wird behauptet, die ärztliche Schweigepflicht würde für Waffenbesitzer pauschal außer Kraft gesetzt, dass das so aber nicht stimmt kann man im Gesetzesentwurf nachlesen.

Um nichts anderes ging es mir...
nun warte doch mal die Zeit ab.
 
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Ich verteidige diese Maßnahmen nicht!


Das habe ich gesehen, aber wollte auf die grundsätzliche Vergeblichkeit/Nutzlosigkeit hinweisen.





Allgemein ist anzumerken, dass sich zu wenig Überblick verschafft wird - in allen Lebensbereichen und viele sich gerne an den Details verzetteln, normal hätte in diesem Fall ein Blick auf die Begründung genügen müssen um wenigstens ein vereinsweiten Proteststurm zu entfachen. Da wird das Behördenversagen den Bürgern angelastet und was kommt? Wenn ich morgens meinen Tee anpuste, sind die Wellen in der Tasse höher.


CdB
 
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Ernstgemeinte Frage: Was weiß das Gesundheitsamt denn überhaupt z.B. von mir? Meiner Meinung nach nichts. Außer einer Polio (Nach) Impfung habe ich mit denen noch nie etwas zu tun gehabt. Und so dürfte es dpch bei den meisten sein.
 
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Das sage ich ja schon die ganze Zeit!

Das einzig waffenrechtlich-relevante, was das Gesundheitsamt wissen könnte, wäre eine Zwangseinweisung!

Gerade desshalb ist es ja auch sinnlos und nichts anderes als eine weitere Gängelung...
 
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BAL

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Ernstgemeinte Frage: Was weiß das Gesundheitsamt denn überhaupt z.B. von mir? Meiner Meinung nach nichts. Außer einer Polio (Nach) Impfung habe ich mit denen noch nie etwas zu tun gehabt. Und so dürfte es dpch bei den meisten sein.

Ernstgemeinte Antwort: Frag nach. Ich werde es tun wenn das Gesetz in Kraft getreten ist.

Hier ein Muster für so eine Anfrage:
 
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Die Betroffenen-Auskunft könnte man auch jetzt schon anfordern. Nur weil das WaffG geändert wird, hat das Gesundheitsamt ja nicht plötzlich andere Daten. Wenn die etwas haben, dann auch jetzt schon...
 
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Inwiefern ist es eine Gängelung,?

Weil dadurch die ganze Abfrage noch viel länger dauert!

Man hat´s doch schon bei der Verfassungsschutzabfrage gesehen. Es ist ja auch nicht so, dass die Gesundheitsämter Langeweile hätten, die haben gerade ganz andere Sorgen als auch noch Anfragen von Waffenbehörden zu beantworten...

Wenn nun zukünftig auch noch das Gesundheitsamt, das Bundespolizeipräsidium und das Zollkriminalamt angefragt werden müssen, werden viele am 01.04. ohne gültigen JS dastehen - mit tollen Konsequenzen wie illegalem Munitionsbesitz (wer hat denn schon die MEB bei den Langwaffen abgestempelt?) etc.

WBK (Vor-)Einträge etc. alles wird noch länger dauern...

Wenn man überlegt, wie überfordert der Verfassungsschutz mit dan Anfragen war, weil es dafür gar kei Abfragesystem o.ä. gab - und der ist ja nur für sein jeweiliges Bundesland zuständig.

Wenn dann erst mal Waffenbehörden/UJBs aus ganz Deutschland beim Bundespolizeipräsidium und beim Zollkriminalamt anfragen...
 
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Ja und? Widerstand leisten, um am Ende als Reichsbürger, Rechtsextremist, Nazi, Judenverbrenner, Rassist, Frauenfeind, Kinderfresser dazustehen? Widerstand als Selbstzweck? Habe ich auch keine Lust dazu. Ich habe meine Jägerprüfung 1988 abgelegt - aber so wenig Motivation zur Jagdausübung wie heute hatte ich in all den Jahren nicht....
Ich denke Du hast meine Antwort falsch verstanden!
Wenn kein Widerstand seitens der Jägerschaft, der Schützenverbände etc. geleistet wird, entsteht dass, was jetzt vorliegt.

Ich meide jetzt mal Deine Ausdrucksweise, meine Jägerprüfung liegt noch etwas länger zurück als Deine.
Schon in den ziebziger Jahren zeichnete sich ab, was heute billigend in Kauf genommen wird. Ich damals schon Zeit und Nerven geopfert, um zu erreichen, dass sich die Jägerschaft und Schützenverbände etc. gegen die damaligen waffenrechtliche Verschärfungen aussprechen. Ergebnis war NULL, weil alle so gedacht haben wie Du!
Und leider ist heute auch noch so!!!!!

Wenn Du nun keine Lust darauf hast, Dich für die Belange der Jägerschaft etc. und damit auch für den Waffenbesitz der Allgemeinheit einzusetzen, dann ist das Deine Entscheidung

Meine Einstellung dazu ist eine Andere, nur gemeinsam können wir etwas für UNS erreichen!
D.T.
 
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Es gibt leider neben dem Thema Geisteskrankheit die einen direkt betrifft noch endlos viele andere Gründe warum das Gesundheitsamt einen Namen kennen könnte, Erkrankung an Masern oder Mumps, Untersuchung für einen Job, Attestpflicht weil man im Verdacht steht blau zu machen oder ein Dutzend Testergebnisse auf HIV/STDs weil man gerne mit zwielichten Partnern vögelt oder sich prostituiert und noch viel mehr.
Das alles geht die Waffenbehörde nichts an und die sind auch nicht kompetent diese Meldung zu bewerten und einen Schluss daraus zu ziehen. Deshalb halte ich diese Maßnahme für extrem übergriffig, das geht einfach zu weit.
Ich weiß aber jetzt schon was meine Abgeordnete auf meine Beschwerde antworten wird, habe ich schon zweimal hinter mir, und deshalb werde ich mich hier auch nicht mehr engagieren.
 
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...
Das alles geht die Waffenbehörde nichts an und die sind auch nicht kompetent diese Meldung zu bewerten und einen Schluss daraus zu ziehen. Deshalb halte ich diese Maßnahme für extrem übergriffig, das geht einfach zu weit.
...
Vielleicht mal wirkliche Spezialisten konsultieren?

et al:


:whistle:
 
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Das alles geht die Waffenbehörde nichts an und die sind auch nicht kompetent diese Meldung zu bewerten und einen Schluss daraus zu ziehen. Deshalb halte ich diese Maßnahme für extrem übergriffig, das geht einfach zu weit.

Da stimme ich Dir zu.
Nur ist das ganze nicht neu.
Beispiel:

Abfrage.JPG


Neu ist wie bei der Abfrage beim Verfassungschutz nur, das es eine Regelabfrage wird.
 

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