Waffenverbotszone in Wiesbaden

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#1
Waffenverbotszone in Wiesbaden: Polizei kontrolliert in der Nacht
Von Wolfgang Degen
vor 21 Stunden
Mit mehr als 30 Personen waren Landes- und Stadtpolizei in den Nächten am Wochenende unterwegs, um die Einhaltung der Waffenverbotszone in Wiesbaden zu kontrollieren.




Quelle: https://www.wiesbadener-kurier.de/l...n-polizei-kontrolliert-in-der-nacht_19880071#



WIESBADEN - Bei der ersten Kontrollaktion von Landes- und Stadtpolizei in der seit dem 1. Januar geltenden Waffenverbotszone wurden fünf Messer sichergestellt. Gegen die „Waffenträger“ wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In der Nacht zum Samstag und dann in der Nacht zum Sonntag wurden insgesamt 190 Personen kontrolliert. Die Kontrollaktion wurde von Stadt und Polizei medienwirksam in Szene gesetzt, zahlreiche Journalisten begleiteten den Auftakt.
Mitte Dezember hatte die Stadtverordnetenversammlung der Einrichtung einer Waffenverbotszone zugestimmt, Wiesbaden ist damit in Hessen Vorreiter auf diesem Weg der erweiterten kommunalen Gefahrenabwehr. Waffenverbotszonen gibt es seit vielen Jahren in Hamburg, Kiel und Bremen, zuletzt hatte auch Leipzig eine solche Zone ausgewiesen. In Wiesbaden registriert die Polizei eine mit Zahlen belegbare besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr junge Männer sind mit Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen in der Innenstadt unterwegs. Die Vorfälle mit Waffenbezug haben sich gehäuft.


Frage: Wozu soll das gut sein?? Denken die Politiker und Gutmenschen, damit Verbrechen eindämmen zu können??

Schwachsinn. Somit können sich Personen in diesem Bereich nicht einmal mit Pfefferspray wehren, da sie keines dort führen dürfen.
 
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#3
Auf dem Foto zum Artikel sieht man drei kommunale Schlägertypen in Begleitung einer Erziehungsberechtigten ;)
 
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#4
„Messer machen Mörder“ sagt der Chef der Poliziedirektion Wiesbaden, ergo sind alle Jäger z.B. Metzger, Hausfrauen Sushiköche usw. potentielle Mörder.
Wenn dieser Satz so gefallen wäre, wäre das eine verbale Entgleisung.
So düfte man das nicht sagen.

Besser wäre:
Wenn kriminelle, gewalttätige, unbeherrschte, junge männliche Menschen ein Messer zum falschen Zeitpunkt in der Hand haben, können sie schnell zu Mördern werden, auch ausserhalb von Verbotszonen.
sca
 
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#6
also Hämpflinge kann man aber auch nicht einstellen, die sollen schon was hermachen, meine ich ernst.
sca
Da hast Du absolut Recht.

Mein Kommentar bezog sich auf die Tatsache, daß auf dem Foto eine Polizeibeamte in Begleitung von drei städtischen Angestellten zu sehen ist.

Das läuft in Deutschland so:
1. Polizei kaputt sparen
2. Feststellen, daß man mehr Polizei braucht
3. Feststellen, daß man das unter 2. gesparte Geld für irgendwelche wichtigeren Dinge als "Sicherheit" braucht
4. Irgendwen von der Bushaltestelle für kleines Geld anheuern und dem eine Jacke anziehen auf der irgendwas mit "Polizei" steht.
 
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#7
Die Merkmale eines Mordes werden regelmäßig bei den hier zu Grunde liegenden Taten nicht erfüllt sein, das sollte ein "Chef der Polizeidirektion" wissen. Der gehört schliesslich zum hD.

Schade, dass ich kein dojo in WI habe. Dieser Rummel wäre gute und kostenlose Werbung. :D
 
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#8
....Besser wäre:
Wenn kriminelle, gewalttätige, unbeherrschte, junge männliche Menschen ein Messer zum falschen Zeitpunkt in der Hand haben, können sie schnell zu Mördern werden, auch ausserhalb von Verbotszonen.
sca
Ältere weibliche Menschen also nicht??
 
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#10
Zum Gruße,

wenn ein Polizeibeamter so einen Schxxxx loslässt, so ist das ganz furchtbar, denn es beweist entweder
- dass er nicht annähernd so viel im Kopf hat,wie er haben müsste, um ein guter Polizeibeamter zu sein
oder
- dass er glaubt, mit falschen, aber publikumswirksamen, Phrasen die Bürger überzeugen zu müssen/können.
B e i d e s ist mies, aber ich wette, 60 % des Wahlviehs atmen befreit auf, weil jetzt wieder was für die innere Sicherheit getan wurde - denken sie...
Das dabei wieder ein Stück Freiheit verloren gegangen ist, das merken sie nicht- oder wollen es nicht merken, weil es so viel bequemer ist.
 
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#12

WIESBADEN - Bei der ersten Kontrollaktion von Landes- und Stadtpolizei in der seit dem 1. Januar geltenden Waffenverbotszone wurden fünf Messer sichergestellt. Gegen die „Waffenträger“ wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Also ich finde das wirklich toll, wieder ein Sück sicherer, vor allem weil die "Waffenträger" jetzt
aber vor Angst schlottern werden..... so ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wird, vor allem
in einigen Messerträgerkreisen pure Panik auslösen.
Verbunden mit der Angst vor evtl. Geldstrafen.

Davor stehen nur noch der Rechtsbeistand und der Übersetzer.
Die werden dann sicher einen Weg finden.....

Remy
 
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#13
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Seit mehr als 50 Jahren führe ich messerähnliche Werkzeuge mit mir, ja es fliesst auch manchmal Blut, mein eigenes und auf der Jagd auch Wildblut.
Damals gehörte ein Messer zur Knabengrundausstattung, genau wie heute der rosa Schlüpper.
Sehr viel Zeit bleibt meinen Messern nicht mehr um mich zum Mörder zu machen, nun haltet Euch mal ran oder wollt Ihr Karl-Heinz Brassat, Leiter der Polizeidirektion Wiesbaden Lügen strafen?
Ich fürchte das geht so aus wie mit dem geladenen Revolver, der irgendwo in Amiland auf einem Kissen schläft und immer noch keinen gekillt hat.
 
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#14
Ältere weibliche Menschen also nicht??
ich habe den Satz des Polizeichefs aufgegriffen und dieser sprach nur von jungen Männern, denen es dann leid täte, hätten sie ein dann och ein Messer. Damit sind die schon mal verdächtig und mit Messern potentielle Mörder. Hat er eventuell nicht durchdacht, was er verkündet hat, oder die Presse hat das wieder mal im Zweifel falsch transportiert.
sca
 
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#15
Gut, also halten wir mal fest:

Es ist der politische Wille, dass der deutsche Bürger Angst vor diesen gefährlichen (weil scharfen und / oder pieksigen) Messern bekommen solle, und einem Führ- und teilweise auch Besitzverbot beipflichten möge. Weil es ja der Sicherheit dient.

Aber:
Ich bin ja mal neugierig, was sie dann als nächste Erziehungsmassnahme für uns in der Schublade haben.
Zuckersteuer, Dieselverbot, CO2-Kirche ist ja bereits schon aus dem Hut gezogen - das alles gilt also nicht.

Ein Verbot von unreinen Gedanken, vielleicht?
 
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