Wald - einfach mal nichts tun?

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#16
Bin weder ein Grüner, noch ein gewinnorientierter Forstbesitzer, auch kein Jäger. Kann deshalb mit bestem Wissen und Gewissen frei von Zwängen das Buch von Peter Wohlleben, "Das geheime Leben der Bäume" empfehlen. Habe ich in einem Zug gelesen. Es veränderte meinen Blick auf den Wald.
Dass tun die Zeugen Jehovas auch.
Machts aber nicht besser den Quark.
 
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#18
Fairerweise muss man sagen, dass Wirtschfaftlichkeit und Grundsatzökologie auch zwei Paar Stiefel sind...
 
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#19
Wachstum ist aber nur die Grundlage, quasi der Rohstoffeingang im Lager. Davon alleine passiert noch nicht viel. ;)

PS: Ein Kollege hat mal öffentlich den W. treffend als "Science fiction-Autor" bezeichnet.
 
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#20
Der ursprünglich verlinkte Artikel ist ganz gut. Auch wenn das alles nix neues ist, und ein Mangel an über 150jährigen Wäldern nicht wirklich besteht, im Gegentum. Und Kahlflächen mit Sukzession werden wir jetzt auch mehr als genug haben. Also alles paletti.
 
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#21
https://www.ardmediathek.de/mdr/vid...iOWUwZi1jZWUwLTRhOWQtOWFmZi05Mzk2YjI5N2MyZTU/
Der Forst hat nix gelernt in den letzten 100 Jahren und sucht die Verantwortung immer nur bei anderen Zurzeit ist es unser Schalenwild und die Jagd die Schuld sind :mad:
Wo bitte wird in dem Bericht Verantwortung verschoben?
Wir alle haben mit den Baumarten, die jetzt betroffenen sind von Wasserstress prima gelebt. Das werden wir auch weiter tun, nur an anderen Stellen in anderer Konstellation.
 
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#23
Deshalb ist der Ausdruck Esotheriker auch treffender.

SciFi- Autoren haben meist überhaupt keine Berührungsängste zur Wissenschaft und scheuen auch die Diskussion nicht, im Gegenteil. Der benannte Schreiber dagegen scheut die Auseinandersetzung wie der Teufel das Weihwasser.


CdB
 
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#24
Bin weder ein Grüner, noch ein gewinnorientierter Forstbesitzer, auch kein Jäger. Kann deshalb mit bestem Wissen und Gewissen frei von Zwängen das Buch von Peter Wohlleben, "Das geheime Leben der Bäume" empfehlen. Habe ich in einem Zug gelesen. Es veränderte meinen Blick auf den Wald.
Mich stört das Gequatsche der Bäume beim Ansitz manchmal echt. Bla bla und haste gehört...dann immer der Streit wegen den ausländischen Pflanzen und überall liegt Laub rum. Aber Wohlleben hat das endlich mal richtig eingeordnet. Habe Darwin gleich zum Altpapier gegeben..
 
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#25
Moin,
Immer dieses sinnbefreite Gequatsche über die böse Forstpartie!
Wenn sich die Herren, die hier im Forum immer so vehement auf die Förster einschlagen, einfach mal trauen würden einen Blick auf die vergangen 100 Jahre zu werfen. Mehr will ich ja gar nicht...
Der deutsche Wald musste als Reparation für Engländer, Franzosen und Russen herhalten. Hierfür sind nach dem Kriege mehrere 100000ha kahlgeschlagen worden. Es musste die Bevölkerung mit Brennholz versorgt werden, gleichzeitig kam der Wiederaufbau. Allerdings konnte man die Lücken meistens nur mit Nadelholz aufforsten. Es gab halt nichts anderes und im Rückblick betrachtet, brauchte man dieses Holz auch am meisten. Im Kriege haben unsere Wälder auch ordentlich gelitten.
Vielleicht sollten unsere werten antiförster sich mal etwas mehr Gedanken darüber machen, als ständig nur dumm daher zu quatschen. In diesem Falle kann auch der W. mal nachdenken.
Rein hypothetisch betrachtet, würden unsere Wälder zum jetzigen Zeitpunkt deutlich gemischter sein, wenn diese elenduge Störung nicht gewesen wäre.
Ganz zum Schluss fällt mir noch ein Spruch ein, den ich hier aber lieber nicht zitiere...

Angefressene Grüße
 
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#26
Ist dem bewußt, daß das dann nach bisheriger Erfahrung eine Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50 % hätte?
Wir wissen aber, in welche 50% W. fällt. ;) Es geht ja auch um die Schreibe, die Basics sind ja nicht immer falsch bei W., aber die Interpretation ist halt - na ja ...
 
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#27
Bin weder ein Grüner, noch ein gewinnorientierter Forstbesitzer, auch kein Jäger. Kann deshalb mit bestem Wissen und Gewissen frei von Zwängen das Buch von Peter Wohlleben, "Das geheime Leben der Bäume" empfehlen. Habe ich in einem Zug gelesen. Es veränderte meinen Blick auf den Wald.
Oje, du wirst es hier nicht leicht haben...lies lieber noch mal ein paar wissenschaftliche Artikel zum Thema.
https://blogs.faz.net/blogseminar/die-wahrheit-ueber-den-deutschen-wald/
 
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#28
https://www.ardmediathek.de/mdr/vid...iOWUwZi1jZWUwLTRhOWQtOWFmZi05Mzk2YjI5N2MyZTU/
Der Forst hat nix gelernt in den letzten 100 Jahren und sucht die Verantwortung immer nur bei anderen Zurzeit ist es unser Schalenwild und die Jagd die Schuld sind :mad:
Dem Schalenwild gibt keiner die Schuld, eher denen, die meinen, sie brauchen sich nicht um die berechtigten Anliegen von Gesellschaft und v.a. der Grundbesitzer zu kümmern.

"Der Forst" hat sehr wohl dazu gelernt, wenn er naturnahe und klimastabile Bestockungen fordert, begründet und für deren Aufwachsen sorgt. Dass das Dir Realitätsverweigerer nicht gefällt ist eh klar. Hauptsache mal wieder auf die Förster geschimpft, nur Vorwürfe gemacht, aber nicht mal ansatzweise eine Lösung zu präsentieren. Aber so weit waren wir mit dem Trump des WuH Forums schon öfters in diversen Fäden...
 
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#29
Dem Schalenwild gibt keiner die Schuld, eher denen, die meinen, sie brauchen sich nicht um die berechtigten Anliegen von Gesellschaft und v.a. der Grundbesitzer zu kümmern.

"Der Forst" hat sehr wohl dazu gelernt, wenn er naturnahe und klimastabile Bestockungen fordert, begründet und für deren Aufwachsen sorgt. Dass das Dir Realitätsverweigerer nicht gefällt ist eh klar. Hauptsache mal wieder auf die Förster geschimpft, nur Vorwürfe gemacht, aber nicht mal ansatzweise eine Lösung zu präsentieren. Aber so weit waren wir mit dem Trump des WuH Forums schon öfters in diversen Fäden...
Das halte ich mal für die Nachwelt so fest, ein wirklicher Premium Post der meine Meinung zu Deiner Berufsgruppe wiedermal bestätigt.(y);)
 
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