"Wald vor Wild konsequent umsetzen!" - Artikel in der Passauer Neuen Presse

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#1
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#3
@Rehschreck

Ja, so etwas Ähnliches hatte hier im Allgäu vor nicht allzu langer Zeit auch die Runde gemacht. Interessant ist nur, dass es hier eine sehr überschaubare Zahl von Waldbesitzern ist, die noch immer noch höhere Abschusszahlen fordern. Im Gegensatz dazu gibt es inzwischen nämlich mehr und mehr Eigentümer, die sich bei mir als Jäger beklagen, dass man ja gar keine Rehe mehr sieht.
Wenn man sich hier aber die Höfe, Wälder und Wiesen derjenigen wenigen ansieht, die noch immer noch weniger Rehe wollen, haben diese alle eines gemeinsam: Kein Strauch mehr ums Haus, keine Buschinseln mehr auf den Wiesen, keine alten Obstgärten, jeden Strauch an den Waldrändern entfernt und dann noch die Fichten am Waldrand bis auf 4 Meter Höhe entastet.
Und es waren ausschließlich Fichten, die diese Waldbesitzer in vielen Jahrzehnten ausschließlich dicht an dicht angepflanzt haben.
In den wenigen Landeswäldern hier leisten dann noch die Vollernter im Schichtbetrieb ganze Arbeit. Da also soll es nun die alleinige, heilsbringende Lösung sein, den ohnehin längst nicht mehr zu hohen Rehbestand im Winter an der Kirrung bis auf eine Minimalpopulation zu reduzieren?
Als Jäger, der selbst über vier Jahrzehnte unter rein ökologischen Gesichtspunkten gejagt hat bzw, jagen musste, glaube ich das sicher nicht.
 
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#9
....Da also soll es nun die alleinige, heilsbringende Lösung sein, den ohnehin längst nicht mehr zu hohen Rehbestand im Winter an der Kirrung bis auf eine Minimalpopulation zu reduzieren?......
Kirrung ist natürlich zu kritisieren, ebenso wie Fütterungen.

Dass aber der Rehbestand "ohnehin längst nicht mehr zu hoch" sei, geben die jährlichen DJV-Abschuss-Statistiken nun nicht her. Vielleicht, lieber Gunther, ist das nur ein lokales Problem in Deiner Gegend.
 
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#10
Ich hoffe nicht dass wir hier aneinander vorbei reden. Ich bin keinesfalls ein Befürworter hoher Rehwildbestände und kann auch nur von der Situation hier im Allgäu reden.
Waldbilder wie das in der Seminareinladung als positives Beispiel gezeigte kann man allerdings inzwischen sehr häufig auch bei uns finden. Ganz besonders oft sogar bei einem der größten, privaten Waldbesitzer hier in der Region, der sogar einen bedeutenden, eigenen Holzverarbeitungsbetrieb unterhält und natürlich größtes Interesse an wirtschaftlichem Erfolg hat.
Das Erstaunliche sind dabei die Ergebnisse des dort seit Jahrzehnten praktizierten Bejagungskonzeptes. Ein Großteil der Strecke an Böcken wird innerhalb von zwei Wochen mit Jagdgästen während der Blattzeit getätigt. Wenn man sich dann nach der Blattjagd die Trophäen anschaut und sieht, wie viele alte und auch kapitale Böcke in dieser kurzen Zeit erlegt wurden, kann man nur staunen. Das wäre bei einem Minimalbestand an Rehen, wie ich ihn in meinen Revieren hatte, niemals möglich gewesen. Aber dennoch hat das Waldbild in diesem privaten Besitz heute mehr denn je Vorzeigecharakter.
 
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#12
@Stoeberjaeger

Lieber Stoeberjaeger,
erstmal danke für Deine immer sehr sachlichen Beiträge, was hier ja keine Selbstverständlichkeit ist. Übrigens sind wir in vielem ja auch einer Meinung.
Vor Jahrzehnten habe ich in puncto Rehwildbestände das eine Extrem erlebt, heute das andere. Meine Lebenserfahrung sagt mir aber, dass kein Extrem eine Ideallösung ist.
Meine Meinung hat sich in jüngerer Zeit auch deshalb dahin gefestigt, als dass ich im Bereich der „ökologischen“ Jagd viel zu viel negatives erlebt habe um nicht hin und wieder auch an dieser Stelle glaube intervenieren zu müssen. Vor allem aber ist mir die absolut kreaturverachtende Einstellung so mancher jagdlichen Erfüllungsgehilfen in Erinnerung geblieben. Ich muss deshalb auch Berufsjäger Finze in Schutz nehmen, denn er hat im Wild und Hund Interview sicherlich längst nicht alles gesagt was er hätte sagen können. Denn wer weiß was die Folgen dann für ihn gewesen wären.

Auch ich habe mir übrigens so meine Gedanken gemacht bezüglich der immer noch steigenden Abschusszahlen beim Rehwild. Ohne einen wissenschaftlichen Hintergrund für mich in Anspruch nehmen zu wollen kann ich aus meiner Erfahrung heraus jedoch feststellen, dass sich die Reproduktion des Rehwildes in meinen Revieren während der anhaltend intensiven Bejagung eindeutig erhöht hat. D.h. sah man früher Geißen oft nur mit einem Kitz und nicht wenige Geißen ohne Kitz, während zuletzt drei Kitze keine große Seltenheit mehr waren. Das Durchschnittsgewicht der erlegten Rehe ist entgegen so mancher Theorien auch nicht gestiegen, sondern im Gegenteil um ein bis zwei Kilo gesunken. Wahrscheinlich hatte dies auch damit zu tun, dass in der Mehrzahl nur noch junge Stücke erlegt werden konnten.

In diesem Zusammenhang war für mich eine Reise in den Norden Schottlands vor zwei Jahren interessant. Der Berufsjäger erzählte mir dass das Rehwild dort bis vor kurzem überhaupt nicht bejagt wurde, weil es dort nicht der Tradition der Jagd entspricht. Erst aktuell werden Gäste auf reife und teils kapitale Böcke geführt. Dennoch ist lt. Aussage des Berufsjägers die Bestandshöhe beim Rehwild sehr konstant. Aber auch hier ist mir aufgefallen und vom Berufsjäger bestätigt worden, dass nur wenige Geißen Kitze führen. Und wenn, dann meist nur eines. Auch das hat mich also nachdenklich werden lassen.
 
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#13
Lieber Stoeberjaeger,
erstmal danke für Deine immer sehr sachlichen Beiträge, was hier ja keine Selbstverständlichkeit ist. Übrigens sind wir in vielem ja auch einer Meinung....
:)
Das denke ich auch, wir kennen uns ja auch schon lange (seit dem Nord-America-Cup 1994).

.....Vor Jahrzehnten habe ich in puncto Rehwildbestände das eine Extrem erlebt, heute das andere......
Ja, das kommt einem so vor. Es hat sich aber auch viel geändert. Im Wald, im Feld, beim Klima und in der Gesellschaft.

.....Meine Lebenserfahrung sagt mir aber, dass kein Extrem eine Ideallösung ist.....
Da stimme ich voll zu.

....Meine Meinung hat sich in jüngerer Zeit auch deshalb dahin gefestigt, als dass ich im Bereich der „ökologischen“ Jagd viel zu viel negatives erlebt habe um nicht hin und wieder auch an dieser Stelle glaube intervenieren zu müssen.....
Das scheint mir vor allem ein süddeutsches und tlw. nordostdeutsches Problem zu sein. Schade, denn grundsätzlich sehe ich im ÖJV-Lager die deutlich höhere Kompetenz (obwohl ich auch kein Mitglied bin) und auch Authentizität. Es wird nach meiner Wahrnehmung seitens des ÖJV offener argumentiert und weniger (mit Seilschaften im Hintergrund) taktiert. Darin sehe ich auch den Grund, warum der ÖJV bei den (nicht lobbyistischen) Medien beliebter/anerkannter ist.

....Vor allem aber ist mir die absolut kreaturverachtende Einstellung so mancher jagdlichen Erfüllungsgehilfen in Erinnerung geblieben....
Das sind die Formulierungen, die mich hellhörig werden lassen, weil sie eher ein Gefühl als Objektivität vermitteln. ;)
Weil das immer wieder kritisiert wird, habe ich meinen Blick dafür geschärft und kenne persönlich nahezu keinen Fall, wo das zutreffen würde. Scharfes Jagen allein ist für mich keine "Kreaturverachtung", das kann man auch sauber hinbekommen.

..... Ich muss deshalb auch Berufsjäger Finze in Schutz nehmen, denn er hat im Wild und Hund Interview sicherlich längst nicht alles gesagt was er hätte sagen können. Denn wer weiß was die Folgen dann für ihn gewesen wären....
Schon möglich, aber WAS dort an "Argumenten" aufgefahren wurde, war in seiner journalistischen Qualität und unübersehbar tendenziösen Aufbereitung..........peinlich.

.....Auch ich habe mir übrigens so meine Gedanken gemacht bezüglich der immer noch steigenden Abschusszahlen beim Rehwild. Ohne einen wissenschaftlichen Hintergrund für mich in Anspruch nehmen zu wollen kann ich aus meiner Erfahrung heraus jedoch feststellen, dass sich die Reproduktion des Rehwildes in meinen Revieren während der anhaltend intensiven Bejagung eindeutig erhöht hat....
Und warum ist das so?

Für meine Jägerprüfung habe ich mich ab 1974 mangels Alternativen mit dem "Blase" vorbereitet. Dort wurde gelehrt, dass die Rehwilddichte im Wald zwischen 4 (schlechter Biotop) und 12 (guter Biotop) schwankt. In den 90er Jahren wurde durch die Uni Göttingen in verschiedenen Bundesländern und unterschiedlichen Reviertypen Zähltreiben auf Rehe durchgeführt. Schon damals wurde ein mittlerer Wert von 24 Rehen pro 100 ha Wald ermittelt. Zusätzlich steigt unter den für Rehe ausgezeichneten Lebensbedingungen unserer Land- und Forstwirtschaft die Reproduktionsrate. Schaut man nun z. B. für Bayern das Verhältnis von Jagdfläche, Waldfläche und jährlicher Rehwildstrecke an, ergibt sich ein Abschuss von 4,4 Rehen je 100 ha Jagdfläche. Selbst wenn man den Wert für Waldreviere verdoppeln würde (was natürlich nicht realistisch ist, weil auch im reinen Feld Rehe erlegt werden), käme man noch nicht in den Bereich einer tatsächlich stattfindenden Reduktion. Die logische Folge ist, das es bis heute noch keinen Einbruch der Rehwildstreckenzahlen gab, weder in BY, noch in einem anderen Bundesland.
Deshalb glaube ich, dass "traditionell-jagdliches Jammern" über zu hohe (forstliche) Abschüsse ein Mix aus kleinörtlichen Sonderbedingungen (wo wirklich mal ein paar seltene Hardcore-ÖJVler wirken) und subjektiver Wahrnehmung ist. So ähnlich wie beim Anblick von Blut, das scheint auch bei kleinem Aderlass viel schrecklicher und bedrohlicher, als es gemessen wirklich ist. ;)

Aber ich stimme Dir zu: wir wissen eine Menge über die Biologie der Wildarten, aber wir wissen erschreckend wenig über die Auswirkungen unserer Bejagung. Deshalb streiten wir auch so oft darüber (von opportunistischen Gründen abgesehen). Solche Studien sind enorm schwierig, teuer und langfristig. Kaum ein Revierinhaber möchte sich dabei "durchleuchten" lassen, z. B. mit seinen Fehlern, die ihm passieren.

....In diesem Zusammenhang war für mich eine Reise in den Norden Schottlands vor zwei Jahren interessant. Der Berufsjäger erzählte mir dass das Rehwild dort bis vor kurzem überhaupt nicht bejagt wurde, weil es dort nicht der Tradition der Jagd entspricht. Erst aktuell werden Gäste auf reife und teils kapitale Böcke geführt. Dennoch ist lt. Aussage des Berufsjägers die Bestandshöhe beim Rehwild sehr konstant....
Die Jagd im Norden Schottlands liebe ich auch und weiß daher, dass dort Rotwild in enormen Mengen vorkommt. Das verdrängt bekanntermaßen Rehe. Da wundert einen diese fehlende "Tradition" nicht. ;)

Und auch in Schottland gibt es, wie bei uns, die Schere zwischen traditionellen (private/jagdwirtschaftliche Estates) und ökologischen (Aufforstungsflächen) Berufsjägern. Da wird man natürlich auch ganz unterschiedliche Auffassungen zu hören bekommen.
 
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#14
Es gibt Leute die können sehr gut Gräben aufwerfen, unfriieden stiften und freuen sich über Streit.
Du gehörst eindeutig dazu!
Du bist Definitiv ein Feind des heutigen Jagdsystem, denn Du machst alles, dass sich die Grünen & Grauen an die Gurgel gehen.
Macht es dir eigendlich Spaß ein provokantes A....loch zu sein?
Denn Du suchst immer nur das Trennende nie das Einende!
Alleine deine Signatur zeigt das Du keinen Respekt vor der Natur hast.

Waldwicht
Warum ist jemand, der auf einen Vortrag hinweist ein Feind eines Jagdsystems, das du in irriger Annahme als "heutig" bezeichnest?
Warum wirfst du Gräben auf und provozierst trennend, wo doch ein bisschen Einsicht und Selbstreflektion deinerseits ein guter Schritt hin zu einer angepassten, notwendigen Rehwildjagd führen könnte.
Und ja, gerade die Jagd auf Rehwild bedarf das abschneiden der alten und auch falschen Zöpfe.
 
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#15
@Stoeberjaeger
Hier noch ein paar Anmerkungen zu Deiner ausführlichen Antwort.

Schottland:
Was den Rehbestand dort betrifft habe ich den Nordosten Schottlands im Auge gehabt. Außer des industriellen Fischfanges wird dort intensiv Landwirtschaft betrieben. Im Gegensatz zu den Highlands, wo in der Tat viel Rotwild vorkommt, erinnert die Landschaft sehr an Schleswig Holstein. Da ich auch die Highlands gut kenne, war ich da eigentlich ein wenig enttäuscht. Rotwild jedenfalls kommt hier zu gut wie gar nicht vor. Der Rehwildbestand ist dort aber trotz kaum statt findender Bejagung überschaubar und konstant.
Was die Highlands und das Rotwild betrifft: Hier kenne ich nur die Region der Halbinsel Adnamurchan. Hier gibt es neben hunderttausenden von Schafen tatsächlich eine sehr große Rotwildpopulation. Von staatlicher Seite wird nun, wie in Deutschland auch, immer mehr Druck in Richtung Reduktion gemacht. Grund ist der, dass durch den im vorletzten Jahrhundert betriebenen Raubbau an den ursprünglichen Küstenwäldern dieser nun wieder hergestellt werden soll. Auf staatlichem Gebiet soll das Rotwild deshalb radikal reduziert werden.
Auf der Halbinsel Adnamurchan, deren Grund in Privatbesitz ist, wird dagegen anders verfahren.
Dort werden die einst künstlich hergestellen Fichtenmonokulturen nach und nach radikal platt gemacht und statt dessen die früher im Küstenwald heimischen Sträuche und Bäume angepflanzt. Wegen des Rotwildbestandes hält man diese Flächen dann für 10 bis 15 Jahre im Zaun. Bemerkenswert ist dass dieser Aufwand hier alleine durch den Jagdtourismus finanziert wird. Wer sich bereits selbst ein Bild davon machen konnte wird bestätigen, dass die Aufforstung mit den dort einst einheimischen Bäumen effektiver und schneller funktioniert als da, wo der Staat seine Ziele ausschließlich mit extremer Reduktion des Wildes verfolgt. Aktuell hat dies sogar im schottischen Parlament zu heftigen Diskussionen geführt.

Rehwild im Allgäu:
Meine Erfahrungen beziehen sich natürlich vor allem auf die Landkreise Lindau und Ravensburg.
Hier gibt es, mit Ausnahme der Adelegg, kaum irgendwo größere Waldgebiete. Die meisten Reviere haben einen Waldanteil von im Durchschnitt lediglich etwa 15%. Die Bejagung des Rehwildes ist daher auch eher einfach. Dennoch gelingt die Erfüllung von Abschussplänen oftmals nur mit Hilfe von Kirrungen und abendlichem Ansitz dort bei Schnee.
Was sich seit den siebziger und achtziger Jahren aber gravierend geändert hat ist Folgendes: Im Gegensatz zu früher ist die Grünlandbewirtschaftung wesentlich intensiver geworden, genauso wie der Freizeitdruck durch die Bevölkerung. Während man früher den ganzen Tag über Rehwild auf den Feldern beobachten konnte, ist das heute nur noch in Ausnahmefällen, wie z.B. bei längeren Regenperioden der Fall. Das Rehwild wurde also mehr und mehr in den Wald gedrängt. Immerhin aber kann man den Rehbestand zumindest dann ein wenig genauer abschätzen, wenn man die im allgemeinen eher kleineren Waldstücke einen Tag nach Neuschnee in einem bestimmten Raster zu Fuß durchquert. Hier bleibt dann keine Fährte verborgen. Aber ob Du es glaubst oder nicht - in den letzten Jahren habe ich manchmal keine einzige Rehfährte gefunden.
Umso erstaunter war man dann wenn im Frühjahr punktuell dennoch auffallender Verbiss festzustellen war. Aber auch das ist zu erklären. Denn gerade bei hohen Schneelagen, Wärmeperioden mit Regen und anschließendem Frost haben die Rehe kaum noch die Möglichkeit an Brombeerblätter zu kommen. Dann reicht sogar ein Reh aus um sichtbaren „Schaden“ an Jungbäumen zu hinterlassen.

Ökologische Jagd:
Wie ich ja schon geschrieben habe kann ich viele Positionen aus dem „ökologischen Lager“ sehr gut nachvollziehen. Umso mehr machen mir aber meine eigenen, persönlichen Erfahrungen zu schaffen. Vielleicht habe ich ja auch nur etwas Pech gehabt gewisse Situationen miterleben zu müssen. Das aber, was ich erlebt habe, war schlimm genug um es einfach nur vergessen zu können. Damit meine ich keinesfalls die intensive Bejagung an sich.
Da ich immer noch in einem Unternehmen einer sehr speziellen Branche tätig bin, kann ich hier leider nicht Ross und Reiter nennen. Es ist schon genug dass mich nicht wenige, oft sogar anonyme Schreiben erreichen, in denen alleine meine Äußerungen hier im Forum aufs aller Schärfste kritisiert werden. Meist sogar in Verbindung mit der Ankündigung, die Firma, in der ich beschäftigt bin, zukünftig boykottieren zu wollen. Meine Meinung aber werde ich auch an dieser Stelle und auch in Zukunft weiter äußern.
 
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