Waldbau - Austausch ohne Forstbashing und ohne Wilddebatten!

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Wasserpumpe is gut, aus welchen Tiefen holt die es Wasser hoch und wie kommen die anderen Bäume an das Wasser???:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:

Ich nehme an, das sind Standorte, auf denen es so feucht ist, dass die relativ hohe Verdunstung der Birke dazu beiträgt, dass andere Baumarten trockene (-re) Füße haben. Es gibt da im Flachland ein paar Situationen, wo z.B. nach Windwurf und Wegfall der Verdunstung die Flächen "absaufen".
 
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Danke für den Hinweis! Ich war zwar davon ausgegangen, dass ich meinen sarkastischen Spaß über die Wasserpumpe nach mehreren Jahren der Dürre mit den drei Smilies kenntlich gemacht hatte, aber offensichtlich war es nicht offensichtlich...:cool:
(hier fehlt noch der Cheers-Smily)

Für die interessierten Laien: Ja, dieses Vorgehen kann aus mehreren Gründen Sinn machen. Spätfrostschäden zum Zeitpunkt des Laubaustriebs durch einen Vorwaldschirm zu reduzieren kann ein weiterer sein. Entweder man hat das Glück und die Birke, Aspe, Kiefer etc. kommt von allein, oder man Pflanzt etwas vergleichbares (meist Roterle) auf die Fläche zusätzlich zur eigentlichen Kultur.
 
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Nein, doch wohl nicht für Tierarten deren Namen nicht genannt werden dürfen:eek:.
Räuber und Banditen müssen gemeint sein! Die nutzen die dichten dunklen Wälder als Einstand, dort lauern sie, um den nächsten vorbeikommenden Händler zu überfallen.
Wir sollten dem Man dankbar sein, er hat unser Land ein wenig sicherer gemacht!

so das war dann genug dummes Zeug, ich gelobe Besserung :censored:

freundliche Grüße und Waidmannsheil
 

z/7

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Rotwild schält umso lieber, je weniger Äste im Weg sind. Beim Pflanzabstand und sonstigen waldbaulichen Maßnahmen immer im Hinterkopf behalten.

FALLS sie dort Rotwild haben sollten, das Menü ist angerichtet.
 

z/7

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Kommt aufs Laubholz und den Standort an. Bei Birke auf armem Sand geb ich Dir recht. Linde oder Buche auf Löß wär noch ok.
 
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Rotwild schält umso lieber, je weniger Äste im Weg sind. Beim Pflanzabstand und sonstigen waldbaulichen Maßnahmen immer im Hinterkopf behalten.

Achso, darauf zielte die Frage ab.
Entschuldige, dass wusste ich nicht, kannte auch diesen offensichtlichen Zusammenhang nicht, hätte ich mal meine unqualifizierten Äusserungen für mich behalten...

freundliche Grüße und Waidmannsheil
 
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@Diplomwaldschrat auf diesen Flächen ist sie die gepflanzten und gewollte Baumart. Die anderen 30% sind aus NV. Die douglasie ist bei mir außerdem noch unterrepräsentiert. Auf den meisten anderen Flächen stellrn sich die Baumarten in anderen Muschungen dar. Der Laubholzanteil variiert zwischen 20 und 30%.
In den letzten trockenen Sommern und auch Frühjahren sahen die Flächen mit birke, ob nun tlw drüberstehend oder gleichgroß immer besser aus, als die in denen wenig birke ist.
Ich habe da ein paar PW Flächen angrenzend und ein Kollege ist mit der birke auch auf Kriegsfuß. Es kommt mir so vor, das die Birke aufgrund ihrer durchwurzelung anderen Baumarten dabei dienlich ist, vor allem dem Nadelholz.
Ich mag mich täuschen jedenfalls Flächen mit birke sehen besser aus als ohne. Ich bin sicher die anderen partizipieren davon.
 
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22 Dez 2009
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Reichen die 10% für vernünftige Bodenentwicklung? Mir wärs zu wenig...

Zum Glück bin ich nicht dogmatisch und festgelegt. Ich schau mir die Entwicklung an, wenn die Lärche, eiche oder die Buche sich besser entwickelt, wird der Anteil sogar noch geringer.
Wir haben hier oben von den 365 Tagen im Jahr 400 mit Windstärke über 4. Davon sind dann 150 mit sturmstärke.
Spass beiseite! Seit Weihnachten hatten wir schon 3 winterstürme mit nennenswerten Böen. Da nehme ich sehr gerne Laubholz im Bestand.
 
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Gibts hier auch immer wieder mal. Meist aber etwas sauberer geastet und nicht so gestummelt. Die Waldbesitzer sprechen dann von einer "Pflege".
Als Einstand danach nimmer zu gebrauchen...

Einstand ist dort eher kein Problem da die Einzelnen Grundstücke oft nur 5ar gross sind wechselt das Waldbild alle 10m.
Wollt eigentlich nur zeigen wie mans nicht macht. Eiche und Douglasie sind da , müsste man nur etwas fördern. Geht aber nicht weil man das Holz noch nicht verwenden kann. Das Ergebnis wird sein , Eiche Douglasie wächst mit aber mit schlechtem HD Wert . Der Kupferstecher frisst die Fichten in ein paar Jahren und die Eichen und Douglasien knicken um.
Das "Stummeln" wird hier von den Waldbesitzern öfters gemacht wahrscheinlich eine Mischung aus Langeweile und Halbwissen.
 
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Zum Glück bin ich nicht dogmatisch und festgelegt. Ich schau mir die Entwicklung an, wenn die Lärche, eiche oder die Buche sich besser entwickelt, wird der Anteil sogar noch geringer.
Wir haben hier oben von den 365 Tagen im Jahr 400 mit Windstärke über 4. Davon sind dann 150 mit sturmstärke.
Spass beiseite! Seit Weihnachten hatten wir schon 3 winterstürme mit nennenswerten Böen. Da nehme ich sehr gerne Laubholz im Bestand.
Mir gings um Versauerung, Rohhumusanreicherung, ggf auch podsolierung bei sehr hohen Nadelholzanteilen und von Haus aus eher sauren Standorten....
 
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Sorry @hypsilon hatte ich heute morgen überlesen. Da kann ich noch ni ht soviel u sagen. Das wird die Entwicklung zeigen. Das schöne ist, das ich immer noch eingreifen kann. In einigen reinbeständen, in denen Lücken entstanden sind, bzw die etwas leichter gestellt sind, sieht es gut aus. Generell habe ich aber nicht den gewaltigen Boden, der fett genug ist für gute laubholzbestände mit nadelholzbeimischungen.
 

z/7

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Ich mag mich täuschen jedenfalls Flächen mit birke sehen besser aus als ohne. Ich bin sicher die anderen partizipieren davon.
Das dürfte an der Beschattung liegen. Wir empfehlen inzwischen, Douglasien-Voranbau auf trockenen Standorten noch bei ausreichend Schirm durch das Altholz, da es sich gezeigt hat, daß das Klima gerade im Sommer durch die verminderte Einstrahlung besser ist. Weniger Transpiration und Hitzestreß für die jungen Pflanzen. Bei gleichgroßen Birken verbessert es einfach den Bestandsschluß und damit die Windruhe, ohne den Lichtbedarf zu sehr zu mindern. Ebenfalls positiv für die Transpiration.
 
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