Waldbau - Austausch ohne Forstbashing und ohne Wilddebatten!

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Europäische Kirsche ist - schon seit mehreren Jahren - nicht der Bringer auf den Wertholzplätzen. Mittlere Qualitäten werden oft gar nicht beboten.

Das stimmt leider! Dieses Jahr gab es für ein Sammellos bei uns irgendwo um 200€. Die Ware die dort lag war auch nicht so doll, aber es war eine Menge. Der Käufer bezahlt lieber etwas mehr, wenn er dann auch kalkulieren kann. Ein Stamm hier, ein Stamm da, das ist frachttechnisch der Tod!
Vor 2 Jahren habe ich 2 Sammellose in Eiche mit sehr guter B-Qualität und etwas A in den Stkl. 3a-3b und einmal 4 (vor allem 4b) und etwas 5 hingelegt. Die schwache brachte 220€/fm und die stärkere 420€/fm.
Ich schätze ein Birken Sammellos um die 10-15fm mit Stämmen im Durchmesserbereich hohes 3b-5 Kl. wird locker über 100€, eher 150€ bringen. Das gleiche wird auch bei der Traubenkirsche passieren.
 
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Die Eichen gingen dieses Jahr richtig gut . Starke Zweitlängen brachten bis zu 500 Euro . Auffällig waren auch starke Stämme bei denen der C-Teil drann blieb (Versuch) die bis teilweise über 800 Euro brachten , und das zum Teil mit starken Faulästen.Wird nächstes Jahr öfters gemacht.
Birken haben bei uns schon 150 Euro aber auch nur 70 gebracht , kommt halt drauf an wer da ist.
 
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Die Eichen gingen dieses Jahr richtig gut . Starke Zweitlängen brachten bis zu 500 Euro . Auffällig waren auch starke Stämme bei denen der C-Teil drann blieb (Versuch) die bis teilweise über 800 Euro brachten , und das zum Teil mit starken Faulästen.Wird nächstes Jahr öfters gemacht.
Birken haben bei uns schon 150 Euro aber auch nur 70 gebracht , kommt halt drauf an wer da ist.
Eiche kannst du gerade fast alles hinlegen. Wichtig ist die Stärke und gerne genommen werden die Stämme mit wasserreisern. Die Jungs die pfahlholz haben wollen, bekommen industrieholzqualität und müssen sich quälen
 
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1 Jan 2010
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Ideelle Anteile? Hier hats mehrere Erbengemeinschaften, die sich intern ausbremsen. Andere Grundstücke sind die Eingetragenen Besitzer Baujahr 1895, oder in die USA, Australien oder Kanada ausgewandert.
Im Zuge einer Wladflurbereinigung konnte bis vor kurzem der Wald dieser verschollenen Aufgeteilt werden und der Geldwert ist für 30 Jahre hinterlegt worden. Das geht inzwischen leider nicht mehr...:mad::mad::mad:
Ich habe auch immer mal wieder solche Fälle, ein Erbteil ist ausgewandert, niemand weiß, wo ersie sein könnten. Dann kaufe ich von den bekannten Erben und lasse entweder a) eine Pflegschaft beim Amtsgericht einrichten, damit die nachforschen - ist unüblich geworde oder b) die Stadt ersitzt das Eigentum nach 30 Jahren. Ein solcher Vorgang ruht schon in der Wiedervorlage für das Jahr 2050...
 
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Moin,
Da ich nicht weiß, wo ich das reinstellen soll:

HEUTE / 20:15 / WDR
Das grüne Herz Westfalens - Ein Wald im Wandel

Vielleicht ist das was...
 
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Moin,
anbei Bilder einer Heide Entwicklungsfläche nach Windwurf. Die Fläche wurde flächig abgezogen, die Stubben belassen. Es entwickelt sich nach 2 Jahren jetzt langsam Heide und jede Menge Insekten, unter anderem Wildbienen bewohnen die Stubben...DSC_0148.JPGDSC_0152.JPGDSC_0154.JPGDSC_0156.JPG
 

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@Mannlicher764: Schöner Laubholzbestand mit ordentlich UZ! Top!

Zu der Heide: Warum macht Ihr sowas? Stellt Ihr dafür eigentlich auch n Rodungsantrag oder macht das der Naturschutz in Eigenregie???
 
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@Mannlicher764: Schöner Laubholzbestand mit ordentlich UZ! Top!

Zu der Heide: Warum macht Ihr sowas? Stellt Ihr dafür eigentlich auch n Rodungsantrag oder macht das der Naturschutz in Eigenregie???
Ja, das gehört in einen managementplan (ich finde dieses Wort einfach klasse, wenn es um Naturschutz geht 😂) und ist ein Korridor wo sich heide wieder entwickeln soll. Der Wald ist umgefallen, da brauchte es keinen Antrag mehr.

Eigentlich warte ich noch auf den ersten Naturschutz Satiriker (a la Volker pispers) bzw Comedian im Fernsehen. Genug Clowns haben wir ja schon...
 
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Umgefallen oder nicht, das ist entweder nach wie vor gesetzlich Wald (bei den Stubben wird es schwer, das anders zu sehen) oder der "Managementplan" muss durch eine entsprechende Umwandlung in der Landschaftsplanung formal abgesichert sein.
 
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muss durch eine entsprechende Umwandlung in der Landschaftsplanung formal abgesichert sein.
Abgesehen von sonstwelchen Managementplänen: Ab welcher Flächengröße eigentlich?
Wieviel Fläche (in welchen Formaten) zusammenhängend kann ich anderweitig „nutzen“ - kl. Waldwiese (Holzlagerplatz etc.), ohne wandeln zu müssen?
... manchmal etwas Abwechslung oder zusätzliche Perspektiven auch jagdlich sollten dem Wald ja durchaus zugute kommen ;)
 
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