Waldbau - Austausch ohne Forstbashing und ohne Wilddebatten!

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Zu spät...


Aber mir würde es tatsächlich reichen, wenn die Grundwasserreserven ganz normal im Winter aufgefüllt werden könnten.

Habe es eigentlich nur eingestellt um einem Wiederholungstäter hier im Forum vor Augen zu führen, dass selbst totale Amateure die Angelegenheit offenbar besser durchschauen können...


CdB
 
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...alles fake news. . Dem Wald geht's bestens. Hat doch jetzt geregnet... :LOL:
 
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Kleine Anmerkung: die DESTATIS-Zahlen erfassen nicht den gesamten Einschlag und sind zudem Erntefestmeter. Der Abgang (also alles in Vorratsfestmetern inklusive Mortalität) dürfte 2020 (vielleicht auch schon 2019) den Zuwachs im Wald überstiegen haben. Das hatten wir m. W. zuletzt 1990 ...
 

z/7

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...alles fake news. . Dem Wald geht's bestens. Hat doch jetzt geregnet... :LOL:
Die Käfer stört das nicht. Gibt sogar hier Ecken, wo er trotz Regen wie seit Menschengedenken nicht mehr fröhlich weiterknabbert.

Ich frage mich schon, ob die Fichten evtl. durch die Trockenjahre am Wurzelwerk Schäden davongetragen haben, daß sie das üppige Wasserangebot nicht umsetzen können? :unsure:
 
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Das ist doch sehr gut denkbar, der Organismus Baum muß an Krone und Wurzelsystem gesund sein, damit er als Gesamtsystem funktioniert.
Wenn man sich die Wurzelteller der im Frühjahr geworfenen egals was -Hölzer ansieht (und von allem, was jetzt auf den Kahlflächen als Hiebsresten noch weiter umfällt!), so ist es kein Wunder, wenn die Bäume nach mehreren Jahren Überhitze und totaler Bodenaustrockung Probleme haben, auch wenns jetzt viel Wasser gab.
 
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Ich hatte bis Juli Ruhe gehabt, das kühle Frühjahr hat die Käfer behindert, aber jetzt geht es wieder los, speziell in der Lärche.
Die Fichten haben noch etwas von der oberflächennahen Bodenfeuchte (vor zwei Wochen gab es mal ein paar mm). Aber ab 20-30cm abwärts ist Wüste.
Kiefern zeigen ebenfalls Trockenschäden. Bin mal gespannt wie der Falterflug sich entwickelt, bislang sind Nonne, Forleule und Kiefernspinner noch zurückhaltend.


CdB
 
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Bei uns geben trotz augenscheinlich ausreichendem Niederschlag der letzten Monate auch Lärchen zunehmend den Löffel ab -zu den überall trockenden werden Alt- Buchen dazu...
 
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Altbuchen hab ich nicht, bei den jungen Beständen hab ich Hoffnung, das die es gut überstehen.
Aber die Eichenbestände sehen absolut grottig aus, wenig Fraß -auch der EPS scheint eine Pause zu machen, aber Trockenschäden ohne gleichen, teilweise gehen ganze Bestände vorzeitig hopps. Und die die es noch überleben sind in katastrophalem Zustand.


CdB
 

z/7

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Hört sich an, als ob Du bald ein Krisen-Interventionsteam zur Verarbeitung der psychischen Schäden brauchen könntest. ☹️ Wie hält man das aus?
 
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Es passt schon so, alles wird und vergeht, mal früher mal später. Ich setze auf die nächste Generation (wie bei der Buche). Das einzige was mir wirklich konsquent auf den Sack geht, dass man gefühlt für jeden Baum einen Waldbesitzer hat und ständig das gleiche quasselt.
Da hätte ich auch Wanderprediger werden können, die haben wenigstens das Paradies als Aussicht zu präsentieren und keine Rechnung, bzw nicht nur.


CdB
 

z/7

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Weil in diesem Faden Förster gefragt werden, ich hätte auch eine fachliche Frage.
Angenommen ich kaufe mir 100 ha. Bergwald (seit mehreren Generationen von Waldbauern bewirtschaftet), bestockt mit ca. 80% Fichte -alle Altersklassen, Rest Buche und Bergahorn.
Höhenlage 800 bis 1000 Höhenmeter, nord bis südseitig gelegen - 50/50.
Mit welchen Hiebsätzen in Wertholz (nicht Brenn und Durchforstungsholz) kann man da bei auf ausschließlich Naturverjüngung setzend per Anno rechnen?
Danke
Ohne den Betrieb zu kennen ist das Glaskugel. 4 - 6 Efm/ha und a könnt ich mir vorstellen, daß man an Nutzholz schlagen kann. Vorsicht mit dem Begriff Wertholz. Das wäre im Bergwald nur Klangholz, davon kann keiner leben. Generell ist es im Berg so, daß da nicht jedes Jahr geschlägert wird. Die Erschließung ist sparsam, Seilbahn kostet, den Aufwand macht man heute vllt alle 20 Jahre.
 
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