Waldhasen auf Drückjagden?

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Immer wieder liest man, dass sich der Feldhase wegen der intensiven Landwirtschaft immer mehr vom Acker macht und zunehmend zum Waldhasen wird. Nun lässt sich Meister Lampe im Wald kaum zählen. Und auch die wildbiologische Forschung steckt bezüglich des Phänomens "Waldhase" noch in den Kinderschuhen (wäre eigentlich mal ein gutes Thema für eine Diplomarbeit oder Dissertation!). Bessere Einblicke dürfte man auf den Drückjagden haben.

Ich erlebe es als Treiber auf Drückjagden immer wieder, dass doch einige Hasen selbst im tiefsten Wald hochgehen, die wurden dann auch oft geschossen, auf den Streckenbildern hier sieht man aber nie welche.

Ich wollte mich daher mal erkundigen,

1. Ob bei Drückjagden verstärkt Hasen anzutreffen sind und wie häufig? Ist da ein positiver Trend erkennbar?

2. Ob diese pardoniert werden oder freigegeben sind?

Danke für die Rückmeldung!
 
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Immer wieder liest man, dass sich der Feldhase wegen der intensiven Landwirtschaft immer mehr vom Acker macht und zunehmend zum Waldhasen wird. Nun lässt sich Meister Lampe im Wald kaum zählen. Und auch die wildbiologische Forschung steckt bezüglich des Phänomens "Waldhase" noch in den Kinderschuhen (wäre eigentlich mal ein gutes Thema für eine Diplomarbeit oder Dissertation!). Bessere Einblicke dürfte man auf den Drückjagden haben.

Ich erlebe es als Treiber auf Drückjagden immer wieder, dass doch einige Hasen selbst im tiefsten Wald hochgehen, die wurden dann auch oft geschossen, auf den Streckenbildern hier sieht man aber nie welche.

Ich wollte mich daher mal erkundigen,

1. Ob bei Drückjagden verstärkt Hasen anzutreffen sind und wie häufig? Ist da ein positiver Trend erkennbar?

2. Ob diese pardoniert werden oder freigegeben sind?

Danke für die Rückmeldung!

Waldhasen gab es schon immer (obwohl es die gar nicht gibt), meist etwas stärker als Feldhasen.
Allenfalls bei Schnee ist der Bestand vage schätzbar

Zahlenmäßig sind es nie viele.
Manchmal werden auf großen DJ welche frei gegeben, manchmal auch nicht.
Hasen werden mit der Kugel selten getroffen, wenn überhaupt frei.
 
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Wer Fuechse nicht freigibt,soll auch die Finger von den Hasen lassen!!!

Oh,ich vergass...klar,Fleischfresser tun dem Foerster ja garantiert nix....da ist der Hase schon ein ernstzunehmenderer Fressfeind....:no:
 
G

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Guest
Aber DNA - du vergisst, das Hasen auch Knospen verbeißen ..... :biggrin::bye:
 

Rotmilan

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Ja, hin und wieder sieht man im Spessart welche. Wieviele? Etwa soviele wie Schnepfen.:biggrin: Den Bestand würde ich sehr niedrig schätzen.

Freigegeben werden bei uns keine. Auch nicht beim Forst.:p
 
A

anonym

Guest
Bier hat mal ein FAL dazu aufgefordert den Feldhasen zu schonen aber den Waldhasen wegen des Verbiss stark zu bejagen[emoji15]
 
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Es sind deutlich weniger geworden. Hängt sicher auch an den Sauen, die sich ja meist stark vermehrt haben. Wir geben die Hasen frei, aber nur für den Schützen der den dann auch kaufen möchte.
Trotzdem werden nicht viele geschossen, weil die Standartwaffe bei einer waldjagd mittlerweile ein repetierer ist. Zu Zeiten des Drillings waren immer mehr Hasen auf der Strecke.
 
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Meiner Meinung nach kann man die paar Waldhasen die man hat schonen. Wenn einer unbedingt einen im Wald erlegen möchte dann beim Einzelansitz. Aber bei Drückjagden halte ich wenig davon.

Soll aber jeder handhaben wie er möchte.

Wmh
 
G

Gelöschtes Mitglied 4585

Guest
Waldhasen kommen bei uns des Nachts auf das Feld.
Die kann man an einer Hand abzählen.
Soweit werden Hasen nicht freigegeben.
 
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Es sollte zuerst unterschieden werden welche Hasen man genau meint. Wir haben einen nicht kleinen Teil von Hasen, die im Herbst von den kahlen Feldern in die kleineren Gehölze (bis 20ha) ziehen und dann gibt es noch die richtigen Waldhasen fernab jeglichen Feldes. Diese dürften vom Besatz nicht ansatzweise so stark vertreten sein, wie die Feld-/Waldrandkollegen
 
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Der "Waldhase" ist ein Mythos. Das ist ganz einfach auch ein Vertreter von Lepus europaeus, der eben ein verfügbares Gebiet nutzt.
 
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Es sind deutlich weniger geworden. Hängt sicher auch an den Sauen, die sich ja meist stark vermehrt haben. Wir geben die Hasen frei, aber nur für den Schützen der den dann auch kaufen möchte.
Trotzdem werden nicht viele geschossen, weil die Standartwaffe bei einer waldjagd mittlerweile ein repetierer ist. Zu Zeiten des Drillings waren immer mehr Hasen auf der Strecke.

Genauso ist es. Bei vielen Drückjagden hätte ich Waldhasen schießen können. Aber mit dem Repetierer? Dann habe ich direkt Hasengulasch.

Waidmannsheil
bonchasseur
 
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Wer Fuechse nicht freigibt,soll auch die Finger von den Hasen lassen!!!

Oh,ich vergass...klar,Fleischfresser tun dem Foerster ja garantiert nix....da ist der Hase schon ein ernstzunehmenderer Fressfeind....:no:



Hab bei einigen Jagden erlebt, dass der Waldhase freigegeben war, die Nachsuchen auch. :thumbdown::thumbdown:



Darum von mir -als Förster- Zustimmung zu Satz eins. Als Jäger - nur für den firmen Schützen und dann nur für Schrotschützen!!!! Wäre also nie eine pauschale Freigaben auf einer DJ für mich.


:p für dna


CdB :cheers:
 
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#10, #11 :thumbup:

#5 immerhin erkennt man Waldhasen und Waldschnepfen am typisch anderen Flugelschlag:p
 

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