Waldschnepfe bejagen

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#31
Waidmannsheil!
Wir können sie nur mit der WBK anschauen.... Anhang anzeigen 110765
Im Gegensatz zu anderem Federwild sieht man die Schnepfen mit der WBK sehr gut. Mein tschech. Jagdfreund hat mir ein Video geschickt, hier ein Bildausschnitt
Man sieht auch deutlich eine Schwäche der WB-Technik. Dünne "Gliedmaßen" wie Läufe oder hier der Schnabel erscheinen dicker als die Wirklichkeit. Auch Wildkörper geben oft einen größeren Umriss wieder.
Das könnte aber auch ein Elefant sein😂😂😂😂
 
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26 Jan 2020
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#32
Interessant, das alles zu lesen. Trotz jahrzehntelanger Jagd habe ich erst einmal eine Schnepfe in einem ziemlich freien, nassen und mit Kräutern und Wiesenpflanzen besetzten Waldweg gesehen. Ich war so überrascht, daß ich nur offenen Mundes hinterherblicken konnte. Auch mein damaliger JP war nach meiner Nachricht völlig überrascht. Ich hoffe, daß ich soetwas noch einmal erleben kann.
 
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#33
Weidmannsheil zum Schnepf! War heuer schon ein paar mal draußen, habe aber erst 2 mal einen gesehen und da war ich zu langsam🙄 Dafür hab ich ein paar Krähen beim Schnepfenstrich erwischt, das Niederwild freut sich😅
 
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#34
Interessant, das alles zu lesen. Trotz jahrzehntelanger Jagd habe ich erst einmal eine Schnepfe in einem ziemlich freien, nassen und mit Kräutern und Wiesenpflanzen besetzten Waldweg gesehen. Ich war so überrascht, daß ich nur offenen Mundes hinterherblicken konnte. Auch mein damaliger JP war nach meiner Nachricht völlig überrascht. Ich hoffe, daß ich soetwas noch einmal erleben kann.
Der LBV würde uns ja am liebsten die Schnepfenjagd in Bayern verbieten. Wegen ein paar Hundert Stück angesichts der Gesamtstrecke in Europa. So wie Dir geht es vielen Vogelschützern und Jägern. Die einen sind zur falschen Zeit am falschen Ort unterweg, die anderen haben die Niederwilldjagd oder das Treffen mit Schrot aufgegeben.
Im Mittelgebirge streichen die Schnepfen im Frühjahr bis in den Juni hinein über die Wildwiesen. Im Herbst sieht man am Abend die Schnepfen auf den Wiesen einfallen beim Ansitz. Wer achtet da drauf? Auf der Wildwiese: Lebensraumverbesserung für das Rotwild und die Schnepfe profitiert davon. Warum ist sie wohl so oft hier? IMG_4513.JPG
Dann beginnt der Zug bei uns in der ersten Novemberwoche. Sie sitzen in den Gräben und auf den Banketten der Forsttraßen. Der Waldaumbau - nicht erst der jetzt ständig vorgebetete - hat schon lange für eine Veränderung der Schnepfenbiotope gesorgt. Die Laubholzeinbringung hat ein hervorragendes Biotop geschaffen.
Zur Zugzeit sind sie dann unten im Feldrevier unterwegs. Mit der WBK sieht man sie von allem Federwild mit am besten. Sah heuer zwei Schnepfen beim Wurmen auf der Maisstoppel zwischen 12 Rehen und 4 Hasen.
So ungefähr jedes 2. Jahr erlege ich eine im Herbst in Deutschland. Ein Highlight jedes Jahr.
Hier eine auf der Treibjagd eines Foristi 2017. Es ist immer etwas Besonderes...Heuer eine im Nachbarrevier...
IMG_4573.JPG
Ja und schmecken tun sie ganz herrvorragend ;)Ich lasse das ganze Füllhorn der Jagd gerne über mich ausgießen.
 
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#37
Bei uns führt eine Landesstrasse durch den Wald, links und rechts ausgedehnte Buchen und einige Fichten-, Douglasien, Lärchenkästen. Im Frühherbst sitzen die Schnepfen abends oft auf dem, vom Tage aufgewärmten Asphalt dieser Straße. Im Revier findet man sie in lückig bestandenen feuchten Ecken.
 
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#38
gestern wieder ein herrliches Quorren in der Dämmerung. Da erinnerte ich mich auch an zurückliegende Jahre, damals standen wir mit der Flinte vor dem Hochwald und erwarteten sie, gestern sass ich in einer Wiese vor nem Wald, vernahm und beobachtete sie, wartete aber mit der Büchse, nicht auf sie, nein, auf die Schwarzkittel. War ein toller Ansitz.
Gruss, DKDK.
 
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#39
Bei uns sieht man nur alle Schaltjahre mal eine (meist auf der TJ, wenn sie von den Hunden und Treibern aufgeschreckt werden).
Ansonsten ist hier nicht viel los mit ihnen, dank "Sauenzucht" und Unatraktivität einer gezielten Raubwild-/Raubzeugbejagung (mit Haselwild, das früher in unserer typischen Niederwaldregion auch recht häufig war, sieht´s noch schlimmer aus, sind bestimmt schon 20 Jahre her, als ich das letzte hier sah).
Das knappe halbe Jahr, das ich in Schweden lebte (Feb. bis Juni 2000 in Bergslagen und Västerbotten), sah´s da ganz anderst aus. Durch den längeren skandinav. Winter fand der Schnepfenstrich dort erst in der ersten Maihälfte (also rd. 6 Wochen später als bei uns) statt. Dafür aber abends Schnepfen satt. Bevorzugt wurden auch hier Feuchtwiesen mit Heckeneinsprengungen und Waldsäume mit Buschwerk, jungen Birken und Pappeln. Um die 5 balzende Hähne an einem Ort waren keine Seltenheit. Meist flogen die einem noch keine 3 Meter überm Kopf vorbei.
So muß es wohl auch bei uns mal gewesen sein, bis in den 50er Jahren die Flurbereinigungen und das "abrasieren, douglasieren" Mode wurde.
Die Fokusierung auf (Schwarzwild)-"Kirrungsjagd" und die Tollwutimpfaktionen in den späten 80ern, gaben den meisten Schnepfenbeständen bei uns dann wohl den Rest.
 
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#40
Also bei mir werden sie nicht weniger, trotz des vielen Schwarzwildes, dem wir mächtig und massiv auf die Schwarte rücken bzw. zu rücken versuchen.
Ich bejage sie schon lange nicht mehr, seit die Frühjahrsjagd bei uns verboten ist, und mein Sohn hat eine erlegt, zwecks Präparierung, das reicht.
Ob das der Grund für ihr zahlreiches Vorkommende ist, weiss ich nicht, wir freuen uns die Vögel mit dem langen Gesicht zu sehen, zu erleben, toll dass wir sie nich bei uns haben. Ich muss unbedingt mal die Enkelkinder mitnehmen, damit sie auch wissen, dass da kein quorrendes Moped in der Dämmerung durch den Wald fliegt.
Die Tage geh ich wieder, jedoch nicht auf Schnepfen, habe aber erst noch ordentliche Abschwarte- und Zerwirkarbeit vor der Brust, Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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#41
Ob das der Grund für ihr zahlreiches Vorkommende ist, weiss ich nicht, wir freuen uns die Vögel mit dem langen Gesicht zu sehen, zu erleben, toll dass wir sie nich bei uns haben.
.., viele der Vögel sind bereits Lagerschnefen. Sie ziehen gar nicht mehr Richtung Süden.(Klimaerwärmung). Damit werden auch nicht mehr so viele in Südeuropa erlegt und gefangen.
Bei uns steigt die Anzahl deutlich! Natürlich auch eine Frage des Biotops.
 
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22 Dez 2009
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#42
Moin,
@kreuz das kann ich nur bestätigen! Ich habe den ganzen Winter etliche hochgemacht. Viele sind geblieben. Das Qualität des Biotops ist eine entscheidende Frage! Bei uns können wir quasi alle 2 Tage im Herbst die gleichen Stellen ablaufen und welche erlegen. Dieses Biotop gibt es aber schon über Jahrzehnte her...
 
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