Wand- bzw. Deckenheizung - Wer kann helfen?

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@Carlos
Ja es ist vernünftig ne Gasbrennwerttherme einzubauen.
Ein Umstieg auf eine andere Wärmequelle und deren Erschließung lohnt sich auf Grund des kWh Erdgaspreises nicht!
Ich fing mal 2005 mit 10 Cent pro kW Wärmepumpenstrom an.
Bei einer Arbeitszahl von 4 ergab das ca. 2,5 Cent pro kWh
Heizenergie. Heute bin ich bei 20 Cent also bei 5 Cent pro kW Heizenergie. Würde im Moment mit Erdgas und Brennwerttherme nicht teurer heizen. Also lohnt sich nicht auf WP umstellen erst recht nicht auf ne Luft-WP!
Einbau FBH und Wandheizung kein Problem. Wichtig sind Verteiler
mit Taccosettern für den hydraulischen Abgleich!
Vergiss das Raumbuch😉 net zur Konzepterstellung, Planung und , Auslegung des gesamten Rohrleitungsnetzes auch für Trinkwasser wegen dem im Einfamilienhaus kompliziert zu bewerkstelligenden Verlegens der Leitungen, um Totwasserstrecken im Warmwasserleitungsnetzes sowie eine
Erwärmung des Kaltwassers in der Kaltwasserleitung auf über 25 Grad zu verhindern. Dient der Vermeidung von Legionellenbildung,

Gruß
 
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@Cubegun: vielen Dank für deine Hinweise!
Man glaubt ja im ersten Moment gar nicht, was da alles noch dranhängt.

Ich habe übrigens mal versucht, mittels UWert-Rechner einige Daten für das Haus herauszubekommen....Mal fehlen bestimmte Baustoffe, mal weiß ich nicht, welchen Stein oder welche Dämmwolle ich nehmen soll...
Ein richtig spannendes Thema aber ich nehme, wie sehr ich noch am Anfang stehe.
 
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@Cubegun: vielen Dank für deine Hinweise!
Man glaubt ja im ersten Moment gar nicht, was da alles noch dranhängt.

Ich habe übrigens mal versucht, mittels UWert-Rechner einige Daten für das Haus herauszubekommen....Mal fehlen bestimmte Baustoffe, mal weiß ich nicht, welchen Stein oder welche Dämmwolle ich nehmen soll...
Ein richtig spannendes Thema aber ich nehme, wie sehr ich noch am Anfang stehe.

Zum Zeitpunkt der Errichtung Deines Hauses galt die Wärmeschutzverordnung 1995. U-Wert musste rechnerisch unter 0,5 liegen (Außenwände).

Vorausgesetzt es wurde korrekt gearbeitet, wird sich eine Dämmung der Außenwände nicht rechnen.
 
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Konzepterstellung... aber keine Ausplanung der technischen Anlagen? Mit welcher Software ermittelst Du denn die raumweise Heizlast DIN 12831? Mit welchem Programm dimensionierst Du die Rohr- und Kanalnetze von Trinkwasser-, Abwasser-, Heizungs-, Kälte-, Lüftungs-, Sprinkler-, Solarthermieanlagen, etc.? Womit ermittelst Du denn den hydraulischen bzw. pneumatischen Abgleich? Hast Du schon einmal ein Raumbuch, z.B. VDI 6028 erstellt, um es mit dem Kunden durchzugehen und danach die Trinkwasseranlage zu planen? Apropos... womit wurde die Trinkwasseranlage bemessen und nach welchen Kriterien? Warum nur hören Handwerksfirmen mit der sog. Konzepterstellung auf und knallen die technischen Anlagen nach Auftragseingangn einfach so rein wie bisher? ... tja, der Kunde hat keine Ahnung. Und, damit es auch so bleibt, soll bitte kein Fachplaner den paradiesischen Zustand stören.
@Indi
Übrigens hatte ich vergessen
zu erwähnen das wir das Programm
ZVPlan nutzen.

Gruß
 
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@Knalltrauma: ich bin mir nicht FBH ganz sicher, wie du das mit der Dämmung meinst... positiv im Sinne von "das Haus ist doch schon ganz ordentlich gedämmt" oder eher negativ "da ist Hopfen und Malz verloren".
Im Vergleich zu dem was heute als Dämmung eingebaut wird bin ich meilenweit entfernt...

Viele Grüße
Carlos
 
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@Knalltrauma: ich bin mir nicht FBH ganz sicher, wie du das mit der Dämmung meinst... positiv im Sinne von "das Haus ist doch schon ganz ordentlich gedämmt" oder eher negativ "da ist Hopfen und Malz verloren".
Im Vergleich zu dem was heute als Dämmung eingebaut wird bin ich meilenweit entfernt...

Viele Grüße
Carlos

Deine Dämmung ist komplett ausreichend. Ich würde da an den Außenwänden genau - nichts- machen.

Im Vergleich zu dem was heute als Dämmung eingebaut wird bin ich meilenweit entfernt...
Nur rechnerisch. Praktisch nicht.
 
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Ich finde den Thread gut und da sich Experten gemeldet haben recht informativ - auch wenn sie sich schon etwas gezankt haben.😢 :sad:

Ich habe hier einen Mix aus BJ 63 und 92... Im EG ist FBH , 1.&2. OG Radiatoren. Jetzt habe ich in einem Anfall von Idealismus und weil ich dann im Sommer den eiskalten Fußboden beliebig und kostenfrei beheizen kann 20 m*m Vakuumröhren aufgelegt. Der Kaminkehrer sagt, ich solle meine Ölheizung BJ 92 weiter fahren bis sie verboten wird.
Falls das mit dem Öl nicht mehr geht habe ich eine Problem, denn hier im Dorf liegt keine Gasleitung und Pellets, i woaß need...
Daher bin ich am Thread interessiert, weil ich im 1.&2. OG Wandheizung nachträglich eventuell wirtschaftlicher installiert bekomme als FBH. Dann wäre WP möglich, wobei ich hier ja wieder Horrorgeschichten lesen musste die mir nicht so wirklich behagen...

Waidmannsheil und Gruß, Concolor
 
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Ich finde es auch toll, was hier für eine tolle Beteiligung herrscht.
Genau so sollte es in einem Forum laufen, Zankereien hin oder her.

Danke nochmal, @Knalltrauma für die Klarstellung!

Vielleicht kann mir jemand nochmal folgende Frage beantworten:
Kann man zwei unterschiedliche Heizungssysteme mit unterschiedlichen starken Rohrdurchmessern an einer Heizungsanlage miteinander kombinieren oder geht das aufgrund der unterschiedlichen Widerstände nicht?

Gruß, Carlos
 
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Ich würde in Deinem Fall wie gewünscht die FBHzg. im EG machen. Oben die HK tauschen auf eine 55er Auslegung. Verrohrung ist ja schon vorhanden und gut. Und selbst die 55 Grad wirst Du nie brauchen, da das Haus ja schon von unten warm ist.
 
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Ich finde den Thread gut und da sich Experten gemeldet haben recht informativ - auch wenn sie sich schon etwas gezankt haben.😢 :sad:

Ich habe hier einen Mix aus BJ 63 und 92... Im EG ist FBH , 1.&2. OG Radiatoren. Jetzt habe ich in einem Anfall von Idealismus und weil ich dann im Sommer den eiskalten Fußboden beliebig und kostenfrei beheizen kann 20 m*m Vakuumröhren aufgelegt. Der Kaminkehrer sagt, ich solle meine Ölheizung BJ 92 weiter fahren bis sie verboten wird.
Falls das mit dem Öl nicht mehr geht habe ich eine Problem, denn hier im Dorf liegt keine Gasleitung und Pellets, i woaß need...
Daher bin ich am Thread interessiert, weil ich im 1.&2. OG Wandheizung nachträglich eventuell wirtschaftlicher installiert bekomme als FBH. Dann wäre WP möglich, wobei ich hier ja wieder Horrorgeschichten lesen musste die mir nicht so wirklich behagen...

Waidmannsheil und Gruß, Concolor
Ähnlicher Gebäudemix wie bei mir!😃
Du kannst doch Deinen Energiebedarf recht gut auf Grund Deines jährlichen Ölverbrauchs berechnen. 1 Liter Heizöl rechnest Du x 10 kWh dann
haste die gesamt kWh. Also 2000 l Öl/a sind sind 20000 kWh. Da aber nicht 100% Energie als Nutzen rauskommt rechnest Du nochmal 5-10% dazu, da der feuerungstechnische Wirkungsgrad höherliegt als der nutzbare Kesselwirkungsgrad.

„Kesselwirkungsgrad ηK entspricht dem feuerungstechnischen Wirkungsgrad abzüglich der Wärmeverluste an der Oberfläche des Kessels an die Umgebung im Aufstellraum und während der Brennerlaufzeit.“ Aber Achtung: Wenn Du noch keine Heizungsoptimierung sprich, Heizkurvenanpassung in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich gemacht hast, liegt der derzeitige Ölverbrauch wahrscheinlich höher als er sein könnte!

Für die überschlägige Berechnung der Wärmepumpenabgabeleistung:
Die Bestimmung der Heizleistung der Wärmepumpe aus dem bestehenden Heizenergieverbrauch erfolgt anhand von Richtwerten für den Energiegehalt des jeweils eingesetzten Energieträgers. Um eine Heizleistung von einem Kilowatt bereitzustellen, benötigt man z. B. 230 m3 Erdgas pro Jahr. Entsprechend nimmt man für Heizöl rund 250 l /(a*kW) und für Flüssiggas etwa 335 l /(a*kW) an. Die

Ermittlung des maximalen
Heizleistungsbedarfs der Wärmepumpe aus den Verbrauchswerten erfolgt dann durch Teilung des Energieverbrauchs pro Jahr durch den o. g. Energiegehalt pro kW und Jahr. Da insbesondere bei sehr alten Heizungen der Wirkungsgrad aufgrund von Brennerverlustenzurückgeht, müssen diese Verluste mit berücksichtigt werden. Beträgt z. B. der Heizölverbrauch rund 3500 l/a, berechnet sich der maximale Heizleistungsbedarf der Wärmepumpe nach folgender Formel:

3500 l/a / 250 l/(a*kW) * 0,9 = 12,6 kW Heizleistung

Zudem sollte bei der Ermittlung der Heizlast der Wärmepumpe nach den Verbrauchswerten der Mittelwert des Energieverbrauchs der letzten 3 bis 5 Jahre herangezogen werden, um unterschiedlich heizintensive Jahre gleichmäßig zu erfassen.

Du hast ja sicherlich nen Pufferspeicher usw. Wie ist die Wärmeverteilung ab Puffer für die Versorgung der Heizflächen gemacht? Wie machst Du WW mit der Anlage?
Innenliegender Boiler oder freistehend außerhalb. Frischwassertechnik über innenliegenden Wärmetauscher oder außenliegende Frischwasserstation?

Das is ganz entscheiden bei der Planung und Umsetzung der Hydraulik und den Betrieb der WP mit den vorhandenen Anlagenkomponenten!🧐😉

Die Betriebskosten (Heizkosten) Strom für die WP
betragen überschlägig bei 20 Cent pro kW
Wärmepumpenstromtarif vom
Energieversorger bei 20000 kW Wärmebedarf und einer Arbeitszahl von
4 etwa 1000,- EUR.

Über die Investitionskosten für die WP
als Solewärmepumpe will ich jetzt net
reden.😳🙏😳🙏😂😉
Ganz ehrlich: Denk mal über Flüssiggas
mit Tank nach.😉

Danke nochmal, @Knalltrauma für die Klarstellung!

Vielleicht kann mir jemand nochmal folgende Frage beantworten:
Kann man zwei unterschiedliche Heizungssysteme mit unterschiedlichen starken Rohrdurchmessern an einer Heizungsanlage miteinander kombinieren oder geht das aufgrund der unterschiedlichen Widerstände nicht?

Gruß, Carlos

Doch geht. Wichtig ist die Regulierbarkei aller Einzelvolumenströme der Heizschlaufen (Heizkreise) über Taccosetter an jedem Verteilerabgang.


Ich würde in Deinem Fall wie gewünscht die FBHzg. im EG machen. Oben die HK tauschen auf eine 55er Auslegung. Verrohrung ist ja schon vorhanden und gut. Und selbst die 55 Grad wirst Du nie brauchen, da das Haus ja schon von unten warm ist.

Ja is auch in Ordnung.
Für die unterschiedlichen Vorlauftemperaturniveaus empfehle ich einen sogenannten „Fußboden-Heizkreisregelverteiler“ mit Umwälzpumpe und thermischer Temperatureinstellmöglichkeit.
Ist relativ einfach umzusetzen und kannst beide Temperaturniveaus gut regeln.
 

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Ähnlicher Gebäudemix wie bei mir!😃
Du kannst doch Deinen Energiebedarf recht gut auf Grund Deines jährlichen Ölverbrauchs berechnen. 1 Liter Heizöl rechnest Du x 10 kWh dann
haste die gesamt kWh. Also 2000 l Öl/a sind sind 20000 kWh. Da aber nicht 100% Energie als Nutzen rauskommt rechnest Du nochmal 5-10% dazu, da der feuerungstechnische Wirkungsgrad höherliegt als der nutzbare Kesselwirkungsgrad.

„Kesselwirkungsgrad ηK entspricht dem feuerungstechnischen Wirkungsgrad abzüglich der Wärmeverluste an der Oberfläche des Kessels an die Umgebung im Aufstellraum und während der Brennerlaufzeit.“ Aber Achtung: Wenn Du noch keine Heizungsoptimierung sprich, Heizkurvenanpassung in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich gemacht hast, liegt der derzeitige Ölverbrauch wahrscheinlich höher als er sein könnte!

Für die überschlägige Berechnung der Wärmepumpenabgabeleistung:
Die Bestimmung der Heizleistung der Wärmepumpe aus dem bestehenden Heizenergieverbrauch erfolgt anhand von Richtwerten für den Energiegehalt des jeweils eingesetzten Energieträgers. Um eine Heizleistung von einem Kilowatt bereitzustellen, benötigt man z. B. 230 m3 Erdgas pro Jahr. Entsprechend nimmt man für Heizöl rund 250 l /(a*kW) und für Flüssiggas etwa 335 l /(a*kW) an. Die

Ermittlung des maximalen
Heizleistungsbedarfs der Wärmepumpe aus den Verbrauchswerten erfolgt dann durch Teilung des Energieverbrauchs pro Jahr durch den o. g. Energiegehalt pro kW und Jahr. Da insbesondere bei sehr alten Heizungen der Wirkungsgrad aufgrund von Brennerverlustenzurückgeht, müssen diese Verluste mit berücksichtigt werden. Beträgt z. B. der Heizölverbrauch rund 3500 l/a, berechnet sich der maximale Heizleistungsbedarf der Wärmepumpe nach folgender Formel:

3500 l/a / 250 l/(a*kW) * 0,9 = 12,6 kW Heizleistung

Zudem sollte bei der Ermittlung der Heizlast der Wärmepumpe nach den Verbrauchswerten der Mittelwert des Energieverbrauchs der letzten 3 bis 5 Jahre herangezogen werden, um unterschiedlich heizintensive Jahre gleichmäßig zu erfassen.

Du hast ja sicherlich nen Pufferspeicher usw. Wie ist die Wärmeverteilung ab Puffer für die Versorgung der Heizflächen gemacht? Wie machst Du WW mit der Anlage?
Innenliegender Boiler oder freistehend außerhalb. Frischwassertechnik über innenliegenden Wärmetauscher oder außenliegende Frischwasserstation?

Das is ganz entscheiden bei der Planung und Umsetzung der Hydraulik und den Betrieb der WP mit den vorhandenen Anlagenkomponenten!🧐😉

Die Betriebskosten (Heizkosten) Strom für die WP
betragen überschlägig bei 20 Cent pro kW
Wärmepumpenstromtarif vom
Energieversorger bei 20000 kW Wärmebedarf und einer Arbeitszahl von
4 etwa 1000,- EUR.

Über die Investitionskosten für die WP
als Solewärmepumpe will ich jetzt net
reden.😳🙏😳🙏😂😉
Ganz ehrlich: Denk mal über Flüssiggas
mit Tank nach.😉



Doch geht. Wichtig ist die Regulierbarkei aller Einzelvolumenströme der Heizschlaufen (Heizkreise) über Taccosetter an jedem Verteilerabgang.




Ja is auch in Ordnung.
Für die unterschiedlichen Vorlauftemperaturniveaus empfehle ich einen sogenannten „Fußboden-Heizkreisregelverteiler“ mit Umwälzpumpe und thermischer Temperatureinstellmöglichkeit.
Ist relativ einfach umzusetzen und kannst beide Temperaturniveaus gut regeln.
Nein so nicht. Man macht 2 Heizkreise. Alles vom Kessel aus. Einer ohne Mischer für die HK u. einer mit Mischer für FBHzg.
 
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Nein so nicht. Man macht 2 Heizkreise. Alles vom Kessel aus. Einer ohne Mischer für die HK u. einer mit Mischer für FBHzg.
Das ist natürlich die technisch beste Lösung!!!👍 Bei neuen Anlagen natürlich immer zu bevorzugen!
Setzt aber eine Heizungsregelung für
einen gemischten und einen ungemischten
Heizkreis vorraus. Das scheiter häufig bei
älteren Wärmeerzeugern am nicht vorhandensein dieser Möglichkeit.
Nachrüsten wird bei alten Anlagen mit
neuen Originalreglern auf Grund der
Nichtmehrverfügbarkeit schwierig.
Nachrüstung einer Universalregelung geht
natürlich fast immer.
Aber bitte sage mir, warum würdest Du es so nicht machen? Ich lerne gern dazu, auch durch die Erfahrungen von Dir.👍👍👍 Gab es Probleme im Betrieb mit
dieser Lösung?
Danke
 
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Ja is auch in Ordnung.
Für die unterschiedlichen Vorlauftemperaturniveaus empfehle ich einen sogenannten „Fußboden-Heizkreisregelverteiler“ mit Umwälzpumpe und thermischer Temperatureinstellmöglichkeit.
Ist relativ einfach umzusetzen und kannst beide Temperaturniveaus gut regeln.

Ich habe in einem alten Bauernhaus mit ca. 80cm Vollziegel eine ganz einfache u. günstige Wandheizung mit dem Heizungsbauermeister realisiert. Es wurden einfach die Leitungen wie bei einer Fußbodenheizung bis ca. 1 Meter über Fußboden an die nackte Außenwand fixiert und dann verputzt.

Geregelt wird das ganze halb manuell - ich regle die Vorlauftemperatur über so eine Wärmestation grob nach Jahreszeit zwischen 23 und 30°C - und ansonsten automatisch über die Raumtemperatur, welche die Ventile an der Station öffnen und schließen.

Weil die Heizung sehr träge ist, die Wände jetzt warm sind und die Heizung bei der Wohnfläche offenbar auch sehr günstig arbeitet, bin ich sehr zufrieden mit dieser Lösung. Angenehmes Raumklima, keine Schimmelecken durch Taupunkt an der Außenwandecke, und selbst an Wänden kann man eine Eckbank anbringen mit warmen Rücken.

Seitdem ich eine WBK habe, sind auch Bohrlöcher kein Problem mehr... 😉
 
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Das ist natürlich die technisch beste Lösung!!!👍 Bei neuen Anlagen natürlich immer zu bevorzugen!
Setzt aber eine Heizungsregelung für
einen gemischten und einen ungemischten
Heizkreis vorraus. Das scheiter häufig bei
älteren Wärmeerzeugern am nicht vorhandensein dieser Möglichkeit.
Nachrüsten wird bei alten Anlagen mit
neuen Originalreglern auf Grund der
Nichtmehrverfügbarkeit schwierig.
Nachrüstung einer Universalregelung geht
natürlich fast immer.
Aber bitte sage mir, warum würdest Du es so nicht machen? Ich lerne gern dazu, auch durch die Erfahrungen von Dir.👍👍👍 Gab es Probleme im Betrieb mit
dieser Lösung?
Danke
2 Pumpen laufen in Reihe. Man muß das Wasser ja auch noch bis zum Verteiler bekommen. Regelungstechnisch Murks. Da ja eine neue Gashzg. eingebaut werden soll- sehe ich da doch keine Probleme( wenn Du nicht den billigsten Kram nimmst)
 
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9 Feb 2019
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Hallo zusammen,

die Heizung wird eine Buderus Gasbrennwerttherme und da auch nicht die billigste sondern eine gute. Ich will das Thema nicht in 10 Jahren nochmal haben, zumal ich die Anlage dann auch gerne mal fernsteuern möchte.
Ich habe heute nochmal in OG an verschiedenen Stellen die Aufbauhöhe des Fußbodens gemessen und habe festgestellt, dass tatsächlich Zeichnungen und Realität nicht ganz übereinstimmen.
Im OG sollten 95 bis 100mm Aufbau machbar sein, wenn der Boden über die gesamte Fläche Plan ist.
Jetzt kann ich also doch nochmal versuchen, mit eine Fußbodenheizung im OG schönzusaufen/rechnen 😩
 
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