Wandel in der Jagd

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Was die Schweinchen und Füchse nachts so machen, interessiert mich nicht. Die Wutze kommen ab Ende Oktober dran.
Deshalb bin ich gerade aus der Wildkammer (Schmalreh) gekommen und gleich geht's ins Bettchen, um morgen früh ab 5 Uhr wieder fit für die Rehleins zu sein - der September ist ein wichtiger und effizienter Intervall-Monat. ;)
Klar die Schweinezucht muss laufen 👍
Damit auf der Drückjagd auch genug da ists, sonst wärs ja langweilig 🙄
 
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Pervers diese Nummer...
um die Sauen welche die Landwirte, die Biogas beliefern, züchten, dezimieren zu können, opfern wir Werte und nehmen Geld in die Hand. Wenn eben diese Landwirte Ihren Schweinehaltenden Kollegen die ASP bringen, sind wieder Wir Schuld:mad:
Wenn du wieder mal auf die Technik anspieltst, ich opfer keine Jagdlichen Werte.
Im Gegenteil, ich halte sie hoch, mit Technik, Tierschutz und Waidgerechtigkeit.
Damit der Murks von früher ein Ende hat.
Seit wir in Bayern mit jagen, habe sich die Nachsuchen fast gegen 0 verringert bei SW.
 
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Müssen ja nicht 100 sein, aber unter 50 gehe ich nie vom Stand! Verschiedene Anschläge, verschiedene Entfernungen. Ein kleines Wettschießen um ein frühstück / Mittagessen mit einem Mitjäger usw. Wegen 4 Schuss in 60 Minuten würde ich nicht auf den Stand fahren...und der ist um die Ecke!
Wir fahren meist zu Dritt ne Stunde da macht jeder ca. 15-20 das reicht mir in der Regel. Dafür fahren wir öfter.
Was hat eine Doublette mit einem schnellen Tier-Leid verhindernden zweiten Schuss zu tun? Ich redete von einem Bock der zwei Schuss brauchte.
Wenn er einen zweiten braucht hat man mit dem ersten Mist gebaut.......
 
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Wenn du wieder mal auf die Technik anspieltst, ich opfer keine Jagdlichen Werte.
Im Gegenteil, ich halte sie hoch, mit Technik, Tierschutz und Waidgerechtigkeit.
Damit der Murks von früher ein Ende hat.
Seit wir in Bayern mit jagen, habe sich die Nachsuchen fast gegen 0 verringert bei SW.
Ich komme auch aus Bayern und muss da leider widersprechen. Ein befreundeter Nachsuchenführer hat mir erzählt, dass die Zahl der Anrufe, die bei ihm eingehen, etwa gleich geblieben ist. Die Zahl der Anrufe nachts hat sich aber erhöht. Die Schützen beknien ihn dann, dass er rausfährt, damit die Sau jetzt im Sommer nicht verhitzt. Mehrmals saß die Kugel trotz der Technik nicht wo sie hätte sitzen sollen und das Stück war noch recht lebendig. Weshalb er diese Suchen zur Sicherheit für den Hund auf auch für ihn selbst inzwischen nicht mehr macht.
 
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.....Damit auf der Drückjagd auch genug da ists, sonst wärs ja langweilig 🙄
Keine "Schweinezucht" - es wird nicht das Geringste unternommen, um Sauen anzulocken oder ans Revier zu binden. Es wird nur nicht mit unvernünftig hohem Jagddruck das ganze Jahr auf Sauen gejagt und Nachtjagd kommt im Wald schon gar nicht infrage. Das hilft Schälschäden zu vermeiden.

Natürlich ist es unbedingt nötig, Bewegungsjagden erfolgreich und attraktiv zu machen, denn nur so bekommt man Zusagen der unverzichtbar wichtigen, begehrten Drückjagdschützen und der leistungsfähigen Hundeführer. Ohne top Organisation und ohne die besten verfügbaren Teilnehmer bringen Bewegungsjagden nicht die mögliche Strecke.
Diese Leute müssen unter ihren vielen Einladungen die (begrenzten) Termine aussuchen und sagen logischerweise nur den besten Jagd zu.

Der Hauptgrund für die weitgehende Jagdruhe auf Schwarzwild im Wald ist aber die Jagd im Rahmen eines strikten Konzepts auf möglichst großer Fläche. Und da zeigt die langjährige Erfahrung, dass das Gesamtergebnis am Ende des JJs für Waldreviere besser ausfällt, wenn in 2,5 DJ-Stunden 40 Sauen auf 1000 ha erlegt werden, als bei 250 Ansitz-Stunden übers ganze Jahr mit unvernünftig hohem Jagddruck, kontraproduktivem Lockfutter und dutzenden nächtlicher Störungen der Wiederkäuer nur 20!
 
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....Wenn er einen zweiten braucht hat man mit dem ersten Mist gebaut.......
Das ist korrekt, aber es kommt nun mal vor und wer wäre gänzlich frei davon?

Dann ist es nicht nur schön, sondern ein Segen, einen schnellen 2. und ggf. 3. Schuss zur Verfügung zu haben (ohne das 20 cm Klettern beim verlöteten Drilling kompensieren zu müssen). ;)
 
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Ich komme auch aus Bayern und muss da leider widersprechen. Ein befreundeter Nachsuchenführer hat mir erzählt, dass die Zahl der Anrufe, die bei ihm eingehen, etwa gleich geblieben ist. Die Zahl der Anrufe nachts hat sich aber erhöht. Die Schützen beknien ihn dann, dass er rausfährt, damit die Sau jetzt im Sommer nicht verhitzt. Mehrmals saß die Kugel trotz der Technik nicht wo sie hätte sitzen sollen und das Stück war noch recht lebendig. Weshalb er diese Suchen zur Sicherheit für den Hund auf auch für ihn selbst inzwischen nicht mehr macht.
In meinem Umfeld jagen viele mit Vorsatzgerät, sind auch alle davon überzeugt, aber dass was du oben schilderst ist auch mein Eindruck wenn man deren Erzählungen lauscht. Habe neulich auch jemanden dabei beobachten dürfen wie er sein Vorsatzgerät auf dem Schießstand testet - ich sage es mal so, mit dem Trefferbild hätte ich mich nicht zufrieden gegeben. Technik ist was feines, aber man muss auch damit umgehen können und wenn man zwei Optiken miteinander verbindet müssen die beiden auch harmonieren
 
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...... mit dem Trefferbild hätte ich mich nicht zufrieden gegeben. Technik ist was feines, aber man muss auch damit umgehen können und wenn man zwei Optiken miteinander verbindet müssen die beiden auch harmonieren
Das ist eine entscheidende Feststellung und ich kann den rechtlichen Unfug nicht fassen, diesen Murks nun erlaubt zu bekommen und das um Welten sinnvollere Wärmebildzielfernrohr nicht.
Auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung hat es NULL Einfluss, ob ein Jäger nachts mit Vorsatzgerät oder WB-Zfr. schießt.
 
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Diese Leute müssen unter ihren vielen Einladungen die (begrenzten) Termine aussuchen und sagen logischerweise nur den besten Jagd zu.
Also ins größte Sauenpuff.......
Der Hauptgrund für die weitgehende Jagdruhe auf Schwarzwild im Wald ist aber die Jagd im Rahmen eines strikten Konzepts auf möglichst großer Fläche. Und da zeigt die langjährige Erfahrung, dass das Gesamtergebnis am Ende des JJs für Waldreviere besser ausfällt, wenn in 2,5 DJ-Stunden 40 Sauen auf 1000 ha erlegt werden, als bei 250 Ansitz-Stunden übers ganze Jahr mit unvernünftig hohem Jagddruck, kontraproduktivem Lockfutter und dutzenden nächtlicher Störungen der Wiederkäuer nur 20!
Wir stören nicht in Einstandsflächen im Wald, sondern an leicht und störungsarm zugängliche Stellen am Waldrand und niemand hat Zeit 250 Stunden zu sitzen, sondern wir pirschen dort z.B 250m von der Straße zur kontraproduktiven Kirrstelle wenn die Kamera ruft. Dort wurden in einem durch eine Straße separierten Revierteil mit kaum 100 ha bisher 25 erlegt. Rotwild das man stören könnte, kam in diesen Revierteil sowieso nie hin.
 
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In meinem Umfeld jagen viele mit Vorsatzgerät, sind auch alle davon überzeugt, aber dass was du oben schilderst ist auch mein Eindruck wenn man deren Erzählungen lauscht. Habe neulich auch jemanden dabei beobachten dürfen wie er sein Vorsatzgerät auf dem Schießstand testet - ich sage es mal so, mit dem Trefferbild hätte ich mich nicht zufrieden gegeben. Technik ist was feines, aber man muss auch damit umgehen können und wenn man zwei Optiken miteinander verbindet müssen die beiden auch harmonieren
So Beobachtungen hab ich am Stand auch schon gemacht.
 
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Das ist korrekt, aber es kommt nun mal vor und wer wäre gänzlich frei davon?
Na, wenn man den ganzen Sermon hier so durchliest, sollte man doch meinen, dass es gerade bei den ganzen "snipern", die allwöchentlich auf den Schießständen dieser Republik (bevorzugt natürlich den 300m-Ständen, alles andere ist ja geradezu popelig einfach) zu finden sind, überhaupt nicht vorkommen KANN.
Gleichzeitig mutet es schon seltsam an, wenn man derartige absolute Ausnahmen als "Argument" dafür heranziehen muss, den eigenen "Technik-statt-Können"-Wahn zu begründen. Ist halt so wie der Mann, der seinem Gürtel nicht traut und deswegen auch noch Hosenträger benutzt...

Dann ist es nicht nur schön, sondern ein Segen, einen schnellen 2. und ggf. 3. Schuss zur Verfügung zu haben (ohne das 20 cm Klettern beim verlöteten Drilling kompensieren zu müssen). ;)
bei einer ordentlichen Kipplaufbüchse z.B. muss man genauso wenig ein Klettern befürchten, wie bei einem Repetierer - und dass Drillinge grundsätzlich 20 cm klettern ist einfach nur eine alberne Verallgemeinerung...
 
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Also ins größte Sauenpuff.......
Nein.
Hier gibt es nur wenige Sauen, aber was man unter wenigen oder vielen Sauen Sauen versteht, scheint im Süden Deutschlands noch anders beurteilt zu werden.

...Wir stören nicht in Einstandsflächen im Wald, ....
Sehr gut!

.....sondern an leicht und störungsarm zugängliche Stellen am Waldrand...
Dafür muss man aber das Jagdausübungsrecht auch außerhalb des Walds haben, wenn man im Wald nachts nicht stören möchte.

... wir pirschen dort z.B 250m von der Straße zur kontraproduktiven Kirrstelle wenn die Kamera ruft....
...und man muss diese höchst primitive Art der "Schweine-Exekution" nach Anruf von der Futterstelle mögen - als "Jagd" empfinde ich das nicht. Aber wer es nötig hat und an den Erfolg glaubt soll es gern so machen.
 
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Na, wenn man den ganzen Sermon hier so durchliest, sollte man doch meinen, dass es gerade bei den ganzen "snipern", die allwöchentlich auf den Schießständen dieser Republik (bevorzugt natürlich den 300m-Ständen, alles andere ist ja geradezu popelig einfach) zu finden sind, überhaupt nicht vorkommen KANN...
Dein Eindruck trügt Dich - es sind MENSCHEN und deshalb sind Fehler nie ganz auszuschließen, sie sind bei gut trainierten Schützen nur viel viel seltener als beim Durchschnittsjäger.
 
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Das ist eine entscheidende Feststellung und ich kann den rechtlichen Unfug nicht fassen, diesen Murks nun erlaubt zu bekommen und das um Welten sinnvollere Wärmebildzielfernrohr nicht.
Auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung hat es NULL Einfluss, ob ein Jäger nachts mit Vorsatzgerät oder WB-Zfr. schießt.
Im Gegenteil man hat in meinem Augen eine weitere mögliche Fehlerquelle geschaffen. Mal schauen vielleicht ist das WB-Zfr. irgendwann erlaubt, dann denke ich drüber nach. Aber momentan ist das ganze nichts für mich......

P.S. mein persönlicher Eindruck ist, dass auch diejenigen die mit der dicken Vorsatzoptik auf der Waffe zum Ansitz gehen, dir erklären dass ein Drilling viel zu schwer ist......
 
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.....als "Argument" dafür heranziehen muss, den eigenen "Technik-statt-Können"-Wahn zu begründen.....
Nein, kein "Wahn", sondern "Technik-UND-Können"!

Es soll auch nichts begründen, denn es braucht keine Begründung, mit bester Technik zu jagen. Das ist nahezu selbsterklärend.
Es bleibt aber ein gewichtiges Argument für bessere jagdliche Optionen als mit einer einschüssigen Waffe.
 
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