Wann kommt endlich der Klimawandel?

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#1
Was für ein Sommer! Heute ist sogar die Heizung angegangen - dabei haben uns alle doch versprochen, dass es 6° wärmer wird. Ich weiß wohl - das Klima hat nix mit dem Wetter zu tun und wir erleben gerade das heißeste Jahr seit Menschen gedenken - nur merke ich nix davon, und würde eben auch mal gerne im See schwimmen!


p.s. http://de.wikipedia.org/wiki/Jahr_ohne_Sommer
 
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#2
berni67,

das ist wie beim Kühlschrank, um Kälte zu erzeugen wird Wärme produziert.
Wir sitzen dieses Jahr halt drin :19:
 
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#3
Moin!

Zumindest hier in Brandenburg ist das Jahr bisher immer noch
- wärmer als der Durchschnitt der letzten Klimanormalperiode,
- wärmer als 2003,
- nicht wärmer als 2011,
- nasser als 2003, 2011 und die letzte Klimanormalperiode.

Schön aufbereitet hier zu sehen.

Bei uns kannst Du auch in die Seen springen - voll sind sie, aber kalt. :24:

Viele Grüße,

Joe
 
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#4
Nachdem die Kinder alle an den See fahren zum Schwimmen,habe ich letzte Woche einen Vorfluter durchwatet 150cm tief um ne Sau aus dem Raps zu holen und 600 Meter gezerre zu sparen :25: :25:

Papa,wir fahren an den See baden :14:

Heute wars frisch,ständig Schauer und Wind, wie Joe schon sagt,Wasser haben wir hier genug.
 
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#5
Das"lustigste" was ich in letzter Zeit zum Global Warming las kam vom Vorstand von ExxonMobil, Rex Tillerson

Global Warming existiert und ist vom Menschen verursacht, aber da gewöhnen wir uns schon dran.
Sorgen vor dem Klimawandel und Bohrungen und Abhängigkeit von Öl sind total überbewertet.
Schuld an dem Ganzen ist eine in Wissenschaft und Mathematik glänzlich ungebildete Öffentlichkeit, die faule Presse sowie Anwaltsverbände die Ängste erzeugen um fehlerhafte Energiekonzepte durchzusetzen.
:14: :14: :14:

Dem muss doch ganz schön das Hirn ausgedörrt sein. :21:

Exxon hatte immerhin in den letzten Jahren gut 22 Millionen Dollar an Skeptiker des Klimawandels und Lobbyverbände gezahlt, mit der Intention den Klimawandel in Politik und öffentlicher Meinung zu negieren.


Das Original könnt ihr hier lesen:
Rede vor dem Council on Foreign Relations



Also wenn jetzt schon der grösste Mineralölkonzern, geschäftsschädigend, anfängt den Klimawandel zu verkünden, kann man sich wohl, trotz Siebenschläferwetter, dem ganzen nicht mehr völlig entziehen.
:12:





PH
 
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#6
Plott Hound hat gesagt.:
Exxon hatte immerhin in den letzten Jahren gut 22 Millionen Dollar an Skeptiker des Klimawandels und Lobbyverbände gezahlt, mit der Intention den Klimawandel in Politik und öffentlicher Meinung zu negieren.


Das Original könnt ihr hier lesen:
Rede vor dem Council on Foreign Relations


Also wenn jetzt schon der grösste Mineralölkonzern, geschäftsschädigend, anfängt den Klimawandel zu verkünden, kann man sich wohl, trotz Siebenschläferwetter, dem ganzen nicht mehr völlig entziehen.
:12:

PH
Die werden wohl dahinter gekommen sein, dass es auf dauer nicht zu finanzieren ist, die (dumme) Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass es keinen Klimawandel gibt.

Fakt ist aber, dass der Klimawandel nicht zwangsläufig so kommt, wie vorher gesagt. Die Unbekannten werden eben einfach größer und derzeit gibt es noch keinen Rechner, der eben mal eben so verschiedene Szenarien rechnen kann.

@ Joe:

Es ist natürlich wissenschaftlicher Unsinn, die Werte eines Jahres mit dem Durschnitt der letzten 40 Jahre zuvergleichen. Sinnvoll wäre es die Werte der letzen 10.000 Jahre zu nehmen, nur leider gibt es diese nicht. Fakt ist aber, dass je kleiner der Vergleichszeitraum, desto größer die Fehlerquelle.

Die 1970 - 80er Jahre waren eher kalte Jahre - man ging damal von einer neuen Eiszeit aus und verfälschen das Ergebnis in einem so kurzen Zeitraum natürlich überproportional.

Jedenfalls bingt dieses Sch.... - Wetter so manschen Sonnenstrohm-Produzenten in Schwierigkeiten - aber das ist eben wieder zum Wohl der Allgemeinheit - verrückte Welt.....
 
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#7
Die neue Eiszeit wurde aus den 40ern konkret und langfristig aus den hiesig noch immer kälteren Temperatur als zur Römerzeit und dem Hochmittelalter.
In den 70-80ern haben uns das dann die Lehrer erzählt.
 
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#8
Guten Morgen,

Stimmt Tiroler Bracke,
die Forschung (nicht die Ökofinanzgesponserteforschung) sagen das die Römerzeit und ebenfalls das Hochmittelalter im Temperaturduchschnitt höher, als unsere heutige Durchschnittsemperatur lag (und das sogar ohne Dieselpartikelfilter), daraus folgern die Experten, das unser Temperaturgefüge einer ständigen Wellenbewegung unterliegt, wo sich Hochtemperaturphasen mit Eiszeiten abwechseln.

@berni67
Ich leite aus diesem Sch...wetter ab, das wir uns auf die nächste Eiszeit zubewegen :24:
Und das alles, wo die Kinder jetzt gerade Ferien haben.
Also lasst uns singen "Wann wirds mal wieder richtig Sommer... :18:

Grüße
FJ
 
A

anonym

Guest
#9
Wann kommt endlich der Klimawandel?

Du bist mittendrin, genau wie jeder andere (zu jedem Zeitpunkt der Geschichte) und da wird sich auch dein Leben lang nichts dran ändern.

Am Ende kannst du dann sagen: Hurra ich war dabei!!


Die Warmphase im Mittelalter heißt übrigens Mittelalterliches Klimaoptimum und dem Zustand nähern wir uns bereits wieder an.

Mein Lieblingsindikator dafür, ist die Wieder-InBetriebnahme nordeutscher Weinberge, welche auch schon im MA genutzt wurden. :28: :28:


rechy
 
A

anonym

Guest
#10
Moin,

mir ist aufgefallen, daß wir uns viel um das Klima kümmern, aber das Klima kümmert sich nicht um uns.

Vielleicht hat es recht?

In dem Sinne

Rehfelder
 
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#11
Moin!

berni67 hat gesagt.:
Fakt ist aber, dass der Klimawandel nicht zwangsläufig so kommt, wie vorher gesagt. Die Unbekannten werden eben einfach größer und derzeit gibt es noch keinen Rechner, der eben mal eben so verschiedene Szenarien rechnen kann.
Nicht ganz richtig, aber auch nur fast falsch. ;) Die "Unbekannten" werden nicht größer, sondern kleiner. In manchen Teilen der Welt nimmt aber die Variabilität des Wettergeschehens zu. Und wenn Du unter "mal eben" auch ein, zwei Monate gelten läßt kannst Du Dir die Ergebnisse verschiedenster Szenarienläufe (zum Einstieg: Erklärung was da liegt) hier herunterladen. Keine Angst, der Link unter "hier" verweist nur auf die Zugnagsmöglichkeiten, die mittlerweile über 100 TB Daten kommen nicht sofort aufs Smartphone ... ;)

@ Joe:

Es ist natürlich wissenschaftlicher Unsinn, die Werte eines Jahres mit dem Durschnitt der letzten 40 Jahre zuvergleichen.
Deshalb hat die Klimanormalperiode ja auch nur 30 Jahre und deshalb ist die Seite ja auch als Informationsseite angelegt worden, nicht als Teil der wissenschaftlichen Beweisführung. Da der Mensch aber erfahrungsgemäß extrem subjektiv mit der Einordnung von "Wetter" umgeht finde ich so eine Orientierungshilfe interessant.

Sinnvoll wäre es die Werte der letzen 10.000 Jahre zu nehmen, nur leider gibt es diese nicht.
Doch, die gibt es. Als Rekonstruktionen aus verschiedenen sog. "proxies".

Die 1970 - 80er Jahre waren eher kalte Jahre - man ging damal von einer neuen Eiszeit aus und verfälschen das Ergebnis in einem so kurzen Zeitraum natürlich überproportional.
Du solltest Dir mal die letzten Temperaturkurven ansehen - die 70er fallen da nicht raus, die 80er auch nicht. Was Du aber wahrscheinlich meinst ist in dieser Graphik (Temperatur an der Landoberfläche) schön zu sehen:

(mal direkt eingebunden weil die Autoren das erlauben)

die Forschung (nicht die Ökofinanzgesponserteforschung) sagen das die Römerzeit und ebenfalls das Hochmittelalter im Temperaturduchschnitt höher, als unsere heutige Durchschnittsemperatur lag (und das sogar ohne Dieselpartikelfilter), daraus folgern die Experten, das unser Temperaturgefüge einer ständigen Wellenbewegung unterliegt, wo sich Hochtemperaturphasen mit Eiszeiten abwechseln.
Das ist, mit Verlaub, so ebenfalls nicht korrekt. Die Warmphasen "zu Römerzeiten" (wann und wo in der mehrhundertjährigen Geschichte des Imperium Romanum übrigens?) sind in Mitteleuropa überschritten, die des Mittelalters ebenfalls.

@rechy:
Sei bloß froh, dass heute andere Qualitätsstandards für Wein gelten als "damals", als man jeden einigermaßen geeigneten Hang nutzte, um Messwein anzubauen, den man dann auch nur mit viel Gottvertrauen trinken bzw. reinzwingen konnte. ;)

Viele Grüße,

Joe
 
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#12
Mohawk hat gesagt.:
Moin!

[@rechy:
Sei bloß froh, dass heute andere Qualitätsstandards für Wein gelten als "damals", als man jeden einigermaßen geeigneten Hang nutzte, um Messwein anzubauen, den man dann auch nur mit viel Gottvertrauen trinken bzw. reinzwingen konnte. ;)

Viele Grüße,

Joe
:18: :18: :18:

Das ist ja schon richtig - aber die besonderen Qualitäten findet man in allen Weinbauregionen der Welt - es gibt eben Winzer, die können eine Kopfweh-Garantie geben, und andere da ist jeder Wein OK!
 
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#13
Das lag nicht am Bedarf für Messwein.
Rotwein wurde in großen Mengen als strategische Reserve zur Wundversorgung angebaut und gelagert. Deshalb auch die großen Fässer in Festungen wie Heidelberg.
 
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#14
Im Prinzip hat rechy recht, es gab und gibt und wird immer weider Klimawandelungen (nach oben oder unten geben)
nur heutzutage haben wir die technischen Mittel dans Ganze genaustens zu beobachten.

Gruß
FJ
 
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#15
Linker Niederrhein, 14 Juli, 8:45Uhr. Der Himmel ist grau, es regnet, 13(!)°C.
Wenn ich mir die Blätter an den Bäumen wegdenke, könnte es auch eine Woche vor Weihnachten sein...
 
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