Wann zur Brauchbarkeitsausbildung?

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#46
Zuerst einmal ganz klar und deutlich: ein BGS mit FCI-Papieren kann die VP beim KBGS machen, der Klub ist dazu verpflichtet, FCI-Hunde, egal welcher Herkunft, zu prüfen.
Die Absolvierung einer BP mit einem BGS mit FCI-Papieren ist ein Armutszeugnis für den Hundebesitzer (von Hundeführer will ich hier nicht sprechen!)
Und hört auf, von Gehorsam etc. bei Schweisshunden zu sprechen. Im Vergleich zu Vorstehhunden oder DW wird geradezu Lächerliches von einem Schweisshund verlangt, wozu auch?
Fangt v.a. nicht zu früh mit Gehorsamsmätzchen an, Fährtenarbeit ab frühester Jugend, aber Gehorsam - wozu?
 
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#47
Macht es allerdings Sinn, mit einem Schweisshund den Ausbildungskurs zur Brauchbarkeitsprüfung der örtlichen Jägerschaft zu besuchen? Das meiste dort interessiert ja für einen Schweisshund gar nicht. Ich dachte bis dato, dass die Schweisshundeführer mal ganz vorrangig ihr Ding mit Blick auf die HP machen.[/QUOTE]


Es macht in der Tat keinen Sinn, die Kurse sind doch in all ihren Anforderungen absolut nicht auf Schweisshunde (auch nicht für Bracken) ausgerichtet.
 
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#48
Kommt auf den Ausbilder an. Wir haben hier nen Brackenmann, der macht das ganz gut. Dürft aber die Ausnahme sein.

Inhaltlich geht die auf Vorsteher ausgerichtet Brauchbarkeit sowieso an Bracken und Schweißhunden ziemlich vorbei. Stöbern wird gar nicht geprüft, und die Schweißarbeit ist den angestrebten Einsatzverhältnissen nicht wirklich angemessen. Kann also höchstens ein Einstieg in die Ausbildung sein. Vor diesem Hintergrund würd ich die BP sogar evtl. möglichst früh machen.
 
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#49
Etwas Gehorsam braucht es allerdings, um die VP zu bestehen. Einige sind daran schon gescheitert ;)
 
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#51
Grins. Ich möcht den BP-Hund sehen, der sich ne halbe Stunde ablegen läßt und keinen Mucks macht, wenn's knallt. Im Fall der Fälle würd ich das mit 8 Wochen zu üben anfangen.
 
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#53
Bei der VP wird 30min Ablegen plus Schuss nach 20min geprüft, außerdem etwas Riemenführigkeit. Wer da mit seinem Hund durchfällt.....:confused::rolleyes::rolleyes:

@ike godsey: ein Witz und eigentlich völlig praxisfremd ist die Anschneideprüfung. GSD verzichtet der VH auf solche Mätzchen!

Ich kenne nun einige Schweisshunde und die fressen alle gerne!;);)
 
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#56
Ich wundere mich schon lange, dass immer wieder Hundeführer bei Prüfungen auftauchen, die eben solch einfache Dinge nicht geübt haben! Oft sind es eben nicht die Erstlingsführer!
 
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#58
Vielen Dank für Eure offenen Worte und Anregungen. Nun ist mir einiges klarer, um das ich mich schon im Vorfeld hätte kümmern müssen. Habe mir da eindeutig zu wenig Gedanken darüber gemacht. Da ich aber Josef nun schon bei mir habe, werde ich das Beste daraus machen und bestmöglich versuchen ihm gerecht zu werden. Werde mich weiter informieren und ihm die Möglichkeit geben sich im täglichen Jagsbetrieb zu beweisen, damit es nicht doch noch heisst "schade um den Hund"
Bitte keine weiteren kritisierenden Antworten, ich glaube ich habe die message verstanden...... in diesem Sinne... schliesse ich hier nun für mich
 
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#59
Was willst da groß üben? Wer einen Schweisshund führt (und nicht nur besitzt) macht das im täglichen Umgang vom Jagdbetrieb möchte ich noch garnicht reden.
Wenn's so einfach wär, würden nicht dicke Bücher drüber geschrieben. Es ist schön, wenn Du das in den Tagesablauf integrieren kannst, und den Überblick hast, was in welcher Situation machbar ist, wie Du reagieren kannst, wenn was unerwartetes passiert etc. , aber ein Erstlingsführer dürfte damit überfordert sein. Für den ist es besser, er lernt es von der Pieke auf, und der Hund mit ihm.
 
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#60
Zuerst einmal ganz klar und deutlich: ein BGS mit FCI-Papieren kann die VP beim KBGS machen, der Klub ist dazu verpflichtet, FCI-Hunde, egal welcher Herkunft, zu prüfen.
Falsch!

Der zu prüfende Hund muss im Registrier-, Stamm- oder Zuchtbuch für BGS, HS oder eines dem ISHV angeschlossenen Zuchtverbandes eingetragen und mit der Registrier-, Stamm- oder Zuchtbuchnummer tätowiert oder gechipt sein.

FCI alleine reicht NICHT!
 
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