Warnung vor Schleppwildhändler

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Hallo Leute,
ich respektiere die Meinung von z/7, aber dies rechtfertigt natürlich nicht die unseriöse Vorgehensweise des Händlers und genau davor wollte ich warnen. Jeder von uns hat das Recht über Schleppen und Schleppwild frei nach Gesinnung zu denken und zu handeln.
Vielen Dank für Eure Meinung, Euch allen viel Waidmannsheil in der anstehenden Blattzeit

Gruß und Waidmannsheil
 
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Warum geben die großen Raffinerien den Tankrabatt nicht weiter: Weil sie es können!
Warum verkaufen Schleppwildhändler Kanin unlauter: Weil sie es können!
Muss man das gut heißen? Nein!
Ein jeder mag solche Geschäftsgebaren im Hinterkopf behalten, und sie in Zeiten des Überflusses abstrafen. Es ist dem ein oder anderen zu wünschen, dass er in besseren Tage sehr unsanft „landet“.
Dann lieber ein zermähtes Kitz oder Wild vom Straßenrand fürs üben verwenden, und wenn kein Kanin im Revier ist zur Jagdzeit nicht verzehrfähige Hasen einfrieren.
 
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Also ehrlich. Wieso ist das überhaupt ein Problem? Schleppen ziehen kann man doch mit weiß Gott was. Gibt genug Verkehrsopfer passender Größe. Das muß zum Üben echt nicht jedes mal ein Kanin sein. Und wenn der Hund ordentlich im Apport durch ist, dann ist das auch kein Verschleißartikel. Bei uns in der KJS übt die ganze Gruppe mit einem Exemplar. Da hat der Händler vollkommen recht, wenn er nur ein Prüfungsexemplar pro Nase abgibt. Selbst das ist eigentlich zu viel.
Es sollten schon zwei sein, da man ja in der Prüfung zwei verwenden kann.
 

z/7

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Kommt wohl auf die Prüfung an. BP in Bayern wüßt ich jetzt nicht, was ich mit nem zweiten Kanin anfangen soll.
 
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Kommt wohl auf die Prüfung an. BP in Bayern wüßt ich jetzt nicht, was ich mit nem zweiten Kanin anfangen soll.
Ich bin mir gerade auch etwas unsicher. Bislang war das wie folgt. Ein Kaninchen wird zum Schleppe legen verwendet. Dann entscheidet der Hundeführer, ob das geschleppte Kaninchen am Ende hingelegt wird, oder ein frisches. Das Kaninchen, was nicht am Ende der Schleppe ausgelegt wurde, nimmt der Schleppenzieher mit in sein Versteck und legt es ein paar Meter vor sich hin.
Es ist zum Bestehen der Prüfung egal, welches Kaninchen der Hund bringt.
So jetzt bin ich mir gerade unsicher, ob die Prüfungsordnung das noch bei der HZP so vorsieht oder ob es sich geändert hat. Ich habe immer nur ein Kaninchen genutzt.
 
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z/7

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Zu was soll das gut sein? Von der Schweißausbildung weiß man doch, daß der Hund vorrangig das finden möchte, was er gesucht hat, also das geschleppte Kanin. Alternativ den Schlepper himself.

Hat das was damit zu tun, daß speziell die HZP auf Anlage und nicht Ausbildung ausgelegt ist, man also von unberechenbarem Verhalten ausgeht? Findewille und Bringfreudigkeit zwei paar Stiefel sind? Menschenbezogenheit die Jagdpassion überlagert? Und das Kurzzeitgedächtnis nicht vom geschleppten Kanin bis zum Schlepper reicht?
 
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Ist in Bayern bei Haarwildschleppe und Federwildschleppe auch so.
Es dürfen zwei Stück Wild genutzt werden.
Schleppenzieher legt ein Stück aus und das zweite 3m vor ihm im Versteck hin.
Bestanden ist, wenn eines der beiden Stücke apportiert wird.

Bausaujäger
 
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Weil vielleicht ein Kanin auf beim ziehen auf dem Stoppelacker aufgeplatzt ist und alles raushängt…..
 
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... weil immer noch ein riesen Gesxxxx um die Schleppe gemacht wird.

Schleppe hat nix mit der Nase sondern nur mit Gehorsam zu tun.

Hund hat zu bringen. Ob das Kanin nun bexxx aussieht oder nicht.

Auf den Jagden sehen die auch nicht immer Prüfungsreif aus.
 

z/7

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Hab nochmal drüber nachgedacht. Vermutlich ist der Grund, daß wir es hier mit einer künstlichen Situation zu tun haben. Anders als bei der Naturfährte, wo nur das angebleite Stück (heist das btw in zukunft angekupfert oder angebleifreit?) unterwegs war, ist hier der Schleppenzieher beteiligt. Manche Hunde können das schwer auseinanderhalten, bzw. haben das mit der Beute nicht richtig begriffen, und sollen mit dem zweiten Kanin auf dem Weg zum Schleppenzieher verstärkt auf den Sinn der Sache hingewiesen werden.

Was ich bei ner Anlagenprüfung noch akzeptieren kann, halt ich bei ner Leistungsprüfung ehrlich gesagt für daneben. Reale Nachsuche ist was anderes als künstliche Situation, ok, aber ernsthaft ist das ein Fehler, der sich mit wenig mehr Übung ausmerzen ließe. Oder?
 

z/7

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... weil immer noch ein riesen Gesxxxx um die Schleppe gemacht wird.

Schleppe hat nix mit der Nase sondern nur mit Gehorsam zu tun.

Hund hat zu bringen. Ob das Kanin nun bexxx aussieht oder nicht.

Auf den Jagden sehen die auch nicht immer Prüfungsreif aus.
Dann würds ja genügen, statt dem kaputten das schöne hinzulegen (was olfaktorisch für die Hundenase natürlich, s.o. ein Unding ist, aber bitte). Denke, das hat schon eher mit dem Schleppenzieher zu tun.
 
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???
wenn der Hund nach dem 3. mal nicht versteht, was er machen soll, dann ist ihm auch nicht zu helfen…
Lauf der Spur nach und hole was da am Ende liegt…
egal was es ist.
Und danach muss er sowieso, wenn nicht schon passiert, auf die Jagd eingearbeitet werden.
Wie schon oft geschrieben: das geht auch mit Apfelsaft und einem Schlüsselbund am Ende…
Jedem Hundeführer zu empfehlen. Die erste Schleppe auf 3 Meter, die 2 auf 10 und die 3. auf 80…
Ähnlich dem Fallen lassen beim Spazieren gehen… geh die Fährte von Herrchen zurück und hole, was nach Herrchen riecht…
So zumindest meine Bescheide Meinung, bin aber kein Fachmann…
Wmh
Peter
 
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Weil du nicht sicher sagen kannst, ob der junge Hund die Schleppe oder die Spur des Schleppenlegers arbeitet. Im 2. Fall findet er das das Kanin, das vor dem Schlepper liegt...
Ob man das braucht, weiß ich nicht, aber daher kommts...
Ja, hatte ich damals auch auf der HZP, dass der Hund mit dem Schleppwild im Fang die Spur zum Schleppenzieher fertig gearbeitet hat und dann erst zu mir zurück kam.
 
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