Warum sind Gegner der Jagd so viel lauter in der Gesellschaft?

z/7

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Was sollte ich daran missverstehen, wenn Jemand andere Menschen öffentlich als "Auswurf" und / oder "Subjekte", etc. bezeichnet? Vielleicht fehlt es mir ja an Empathie ...
Nu, die so betitelten Personen haben auch kein Problem damit, eine ganze Gesellschaftsgruppe pauschal als Killer und Schlächter oder Massenmörder zu bezeichnen. Wer damit angefangen hat, ist auch bekannt. Wie man in den Wald reinruft....
 
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Ja na dann: was ist die nächste Eskalationsstufe? Sie mit unseren Pesttoten katapultieren?:unsure:
 
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Ja na dann: was ist die nächste Eskalationsstufe? Sie mit unseren Pesttoten katapultieren?:unsure:

Die maximale Eskalationsstufe sieht man ja an angesägten Hochsitzen, Leitern, beschädigen von Fahrzeugen (auch von Nichtjägern, wenn diese neben einem sichtbar der Jagd zuzuordnenden Fahrzeug stehen), Bedrohung und Belästigung von Kindern die einem jagdlichen Haushalt entstammen ("Dein Papa ist ein Mörder!", weswegen hier im Landkreis eine Lehrerin strafversetzt wurde, an einer Grundschule in einem Ort an dem einer meiner Ausbildungsbetriebe gewesen ist) die Eskalationsstufe wurde von der Gegenseite schon auf das Maximum gedreht, ohne dass es dafür im Vorfelde ausreichend "Provokationen" von unserer Seite gegeben hat.

Und leider trifft es mittlerweile auch immer mehr Unbeteiligte!
 
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Genau so wie Hauendes Schwein es beschreibt ist es. Der Jagdgegner, der sich kriminell verhält, kommt trotz Anzeige oft glimpflich davon, der Jäger bekommt wegen der kleinesten Verfehlung den Jagdschein entzogen. So sind die Verhältnisse in diesem Land. Der Staat und die Gesellschaft will es so. Was will man da noch sagen oder machen.
Am besten Jagen gehen und auf bessere Zeiten hoffen. Vielleicht gibt es ja bald einen Erdrutsch.
Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal erwähnen, daß ich selber beinahe Opfer eines Anschlages durch so einen Jagdgegner (oder mehrere) geworden wäre. Beim aufbaumen bemerkte ich nur zufällig das die oberen Sprossen einer Leiter von unten mit einem dünnen Eisensägeblatt angeschnitten waren. Es war Tag und ich habe zufällig mein Blick auf diese Stelle gelenkt. Was wäre das bei Nachtzeit im Winter geworden, wenn man bewusstlos mit gebrochenen Knochen unten liegt oder irgendwie bei Kälte in der Leiter hängt.
Und dann soll ich mich noch lieb und nett äußern, ich lache mich kaputt.
 
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Genau so wie Hauendes Schwein es beschreibt ist es. Der Jagdgegner, der sich kriminell verhält, kommt trotz Anzeige oft glimpflich davon, der Jäger bekommt wegen der kleinesten Verfehlung den Jagdschein entzogen. So sind die Verhältnisse in diesem Land. Der Staat und die Gesellschaft will es so. Was will man da noch sagen oder machen.
Am besten Jagen gehen und auf bessere Zeiten hoffen. Vielleicht gibt es ja bald einen Erdrutsch.
Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal erwähnen, daß ich selber beinahe Opfer eines Anschlages durch so einen Jagdgegner (oder mehrere) geworden wäre. Beim aufbaumen bemerkte ich nur zufällig das die oberen Sprossen einer Leiter von unten mit einem dünnen Eisensägeblatt angeschnitten waren. Es war Tag und ich habe zufällig mein Blick auf diese Stelle gelenkt. Was wäre das bei Nachtzeit im Winter geworden, wenn man bewusstlos mit gebrochenen Knochen unten liegt oder irgendwie bei Kälte in der Leiter hängt.
Und dann soll ich mich noch lieb und nett äußern, ich lache mich kaputt.

Ich kenne derartige Situationen aus eigener Erfahrung nur zu gut.

Bei mir war es ein Bohlenstieg übers Hahnenmoor bei Osnabrück, ganz am Anfang meiner jagdlichen Laufbahn.

Der Täter, den man ein paar Wochen später anhand seines zurückgelassenen Werkzeuges nach einen Unfall, dingfest machen konnte ist auch nichts passiert.

Obwohl er massiv einige Leute geschädigt hat. Das nächstgrößere Problem war die einfache Tatsache das er Lehrer an einem Gymnasium in Osnabrück war, und dort auch unter den Schülern als "Möchtegern-Revoluzer" bekannt war.

Naja, einige Schüler hat er wohl mit anstiften können. Aber zumindest hatte er einen Denkzettel, nach den Unfall mit der Motorsäge.
 
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Man diskutiert nicht mit Kindern, Irren, Fanatikern oder Ideologen. Das geht immer schief, weil eine vernunft- und faktenbasierte Argumentation nicht gewünscht ist. Da kommt es zu einem virtuellen Zuhalten der Ohren und Lalalalala-Singen, damit man nicht zuhören muss, wenn einem die Richtung nicht passt.
Wichtig ist aber, dass deren Stimme nicht die einzige ist, die der Rest der Welt hört.
 
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....ES ist ein interessantes Thema!

Ich frage mich bei all den Meinungen, Ansichten und Feststellungen, wo eigentlich die Jäger/innen aus Politik und Wirtschaft sind?

Es gibt zahlreiche einflussreiche Politiker aus Bund/Länder und Kommunen, von denen hört man bzgl. Jagd nichts.
Unser Landrat z.B.ist erst vor kurzem ins Amt gewählt worden, der kommt nicht einmal auf den Schießstand oder positioniert sich jagdlich/öffentlich.

Gleiches gilt auch für einflussreiche Personen aus der Wirtschaft.

Ich könnte mir gut vorstellen, wenn diese Leute mehr öffentlich zu dem Thema "Jagd" Stellung beziehen würden, das es einen positiven Effekt auf weite Teile der Bevölkerung hätte.

Aber: Das würde wohl dem Ansehen schaden oder einen Stimmenverlust bei der nächsten Wahl bedeuten.

Also wird sich m.M. auch nicht viel zum positiven für die Jägerschaft ändern.
D.T.
 

z/7

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Das würde wohl dem Ansehen schaden oder einen Stimmenverlust bei der nächsten Wahl bedeuten.
DAS ist die eigentlich spannende Frage. Würde es das denn?

Wir sind uns ja einig, daß es sich eigentlich nur um eine extrem lautstarke Mini-Minderheit handelt. Mit einem Thema, das bei den meisten Wählern, wenns ans Eingemachte geht, hinten runter fällt. Wenn ein Politiker mit Kreuz sich hinter die Urproduktion stellt, hat er die Unentschlossenen imho hinter sich. Denn nur um die geht es. Die haben ihre 5 Sinne noch beinand, und wenn man denen sagt, dein voller Teller hängt davon ab, daß blablabla, dann geht denen Bambi und Jungfuchs am Allerwertesten vorbei.
 
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Aber: Das würde wohl dem Ansehen schaden oder einen Stimmenverlust bei der nächsten Wahl bedeuten.
Offensichtlich wollen die meisten Politiker Menschen und Journalisten gefallen, die ihnen feindlich gegenüber eingestellt sind und sie niemals wählen würden.
Aber für diese Personen wird Politik gemacht und nicht für die Stammwählerschaft.
 
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Es gibt zahlreiche einflussreiche Politiker aus Bund/Länder und Kommunen, von denen hört man bzgl. Jagd nichts.
Unser Landrat z.B.ist erst vor kurzem ins Amt gewählt worden, der kommt nicht einmal auf den Schießstand oder positioniert sich jagdlich/öffentlich.


Ich kann nur für meinen Bereich sprechen. Bin schon lange dabei.

Verändert hat sich zum negativen das einfach mehr Leute im Revier sind. Aber so gewaltig ist der Unterschied auch nicht. Stärker macht sich die Landwirtschaft bemerkbar durch öfter es Mähen, weniger Weidewirtschaft. Aber da geht die Entwicklung einfach weiter, keiner kann auf dem Stand von 1950 bleiben.

Jagdzeiten sind geblieben zum Teil sogar ausgeweitet worden. Eigentlich redet mir der Staat keinesfalls mehr in die Jagd rein als früher. Ich kann damit gut leben.

Ob ein paar Ideologen wieder mal was fordern, was solls?
Bis jetzt ist von denen bei mir kaum etwas an Forderungen durchgesetzt worden.
Für mich ist damit bis jetzt alles richtig gemacht worden.

Größere Auseinandersetzungen müssten zu einer Verbesserung führen.
Wie sollte die aussehen????
Ich habe den Eindruck es würde eher schlechter.
 
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Schon F. J. Strauß erwähnt in seinen Memoiren mit keinem Wort, dass er Jäger war.
 
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... Ich frage mich bei all den Meinungen, Ansichten und Feststellungen, wo eigentlich die Jäger/innen aus Politik und Wirtschaft sind? ...
Für meinen Wohnort darf ich feststellen, dass sowohl der Landrat als auch der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete nicht nur die Jagd in ihrer Vita öffentlich machen, sondern auch regelmäßig auf Veranstaltungen "ihrer" Kreisjägerschaft auftreten und Position beziehen.
Nur ... wer liest das? Auf der einen Seite die Jäger, auf der anderen Seite die Jagdgegner - und mal empören sich die Einen, mal die Anderen.

Wie hier schon deutlich geschrieben wurde: Kein jagender Mensch - ob aus Politik, Wirtschaft, Film, Fernsehen oder der jagende Nachbar - wird auch mit den unangreifbarsten Sachargumenten und größter Eloquenz ausgewiesene Jagdgegner von ihrer Mission abbringen.

Die Jägerschaft steht in ihrem eigenen Interesse aber in der Pflicht, ihr Thema dort positiv zu besetzen, wo bis jetzt noch "Neutralität" und fehlende Information vorherrschen. Diese Menschen lesen wahrscheinlich erst einmal nicht, was Politiker X oder Y explizit zum Thema "Jagd" veröffentlichen. Aber sie sind Kollegen, Nachbarn, Bekannte, ... von Jägern. Ich für meinen Teil treffe regelmäßig auf wohlwollendes Interesse wenn in Gesprächen die Jagd zum Thema wird. Dieses Interesse ist Sachinteresse und ich bin mir sehr sicher, dass es verloren ginge, wenn ich in diesen Gesprächssituationen Jagdgegner als "Pack" oder "Abschaum" bezeichnete.

Und von wegen "Augenhöhe" gegenüber unkultivierten Jagdgegnern: „When they go low, we go high.“
 

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