Warum so wenig verfügbare .17 Hornet Munition in D???

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#1
So eine Waffe würde schon reizen...aber warum nur 2 Sorten Munition lieferbar? Zu sehr Nische? zu teuer? Was meint Ihr?
 
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#4
Hab mich auch wieder lange mit dem Thema 17 HMR und 17 Hornet beschäftigt.
Ich denke, dass die .17 Hornet weder Fisch noch Fleisch ist.

bis 150 - 200 m kann (!) man die 17 HMR auf kleines Wild sicher einsetzen.
Danach wird das sichere treffen der kleinen Ziele schon zur Kunst, weshalb das Einsatzspektrum Taube, Kanin, Krähe damit relativ gut und günstig bedient ist.

Die .17 Hornet liefert genug Energie für 200 m + Schüsse.
Dabei spielen Wind und co. aber wieder eine enorme Rolle und das sichere treffen der kleinen Ziele wird zur Kunst - und schon ist die .223 wieder interessanter...
 
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#5
So eine Waffe würde schon reizen...aber warum nur 2 Sorten Munition lieferbar? Zu sehr Nische? zu teuer? Was meint Ihr?
Ein Anbieter reicht doch. Brauchst Du wirklich 20 verschiedene 1 Gramm Geschosse um dann das passende für jede Wildart auszuwählen ?

Kaufen und glücklich sein, ist doch nur bedrucktes Papier.
 
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#6
Interessanter Sidefact:
die "vielen" 17 HMR Geschosse werden auch zu 50% dieselben.
Das CCI, Federal, Winchester und Hornady 17 grs V-Max sinddieselben und auch die
Hohlspitzgeschosse sind oft dieselbe Nummer.
Alles in allem gibt es vielleicht 8-10 Geschosstypen, die wirklich unterschiedlich sind.
 
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#8
Entweder ich will das Risiko eingehen, das die Munition aus der Waffe evtl. nicht schießt, oder ich kaufe mir gleich eine Waffe mit einem gängigen Kaliber und habe damit mehr Munitionsauswahl.

Also los: Kaufen, schießen und berichten
 
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#9
ich hab eine im Einstecklauf, auch Hülsen, Matrize, Geschosse dazu.
Bislang nutze ich Fabrik von Hornady zur besten Zufriedenheit.
Die Windabrift.... ist deutlich weniger, als viele hier meinen. Das lütte Ding geht mit 1150m/s auf die Reise, die Verweildauer in bewegter Luft ist vergleichsweise kurz auf normale Entfernungen.
Bis knapp an die 300m war ich schon am Fuchs.
Muß dennoch nicht sein.
Um 200m reicht ja auch. Und da gibts kein Entrinnen. Schlagartige Wirkung. Elstern ergeben Federbälle, Függse sind um.
Vielleicht mal drüber nachdenken, WARUM so ein kleines Geschoß wirklich sinnvoll sein kann: Abpraller, flaches Land, nahe Bebauung.
Bei Frost hatte ich ne Fähe vom Ansitz herunter geschossen. Etwa auf 60 Gänge, schöner Eintrittswinkel in den gepflügten Acker. Leider war der gefroren und die TTSX pfiff....nie wieder! Mit der 223 ähnliches auf trockenem, sommerlichem Ackerboden. Mit der 17 Hornet ist das Geschoß pulverisiert. DAS ist der große Vorteil.
Bisher hörte ich noch nichts, dass sie nicht zum Schießen zu bringen wäre.
 
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#10
Ich muss dazu sagen, dass ich hauch noch keine .17 Hornet gesehen habe, die nicht mit einer der 2 Hornady, oder der S&B Labo super geschossen hat!

Schade ist nur dass keine Hohlspitzgeschosse existieren, die sich nicht völlig zerlegen
und essbare Beute damit unverwertbar machen, wenn nicht Träger oder Haupt getroffen sind.

@▬K95fuxx
aus diesem Grund habe ich mir damals eine .17 Hornet gekauft.
Auch wenn der Kugelfang (wie immer!) gegeben ist, sind Abpraller bei den Großen Kalibern immer möglich.
Die .17 Lasergranaten zerlegen sich in kleinstteile und sind so gefährlich wie eine 3 mm Schrotgarbe...
 
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#13
Stell ich mir teilweise schwierig vor.
So manches Werkzeug wird nicht funzen. Trichter zu weit, Delaborierhammer wenig sinnvoll...
 
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#14
.17Hornet geht zum selber stopfen, 2 Bekannte machen es, einer formt sogar seine Hülsen aus der .22 Hornet um. Von der Präzision her geht da theoretisch auch mal eine Krähe auf 300m.

Zudem ist sie auch mit SD verwendbar, da Zentralfeuer- Patrone:cool:
 
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#15
So eine Waffe würde schon reizen...aber warum nur 2 Sorten Munition lieferbar? Zu sehr Nische? zu teuer? Was meint Ihr?
Ich war auch zuerst skeptisch, ob des geringen Herstellerangebotes und vor allen Dingen des Munitionspreises wegen. ~ 1,2 € pro Schuss bei der Hornady, ist für das Patrönchen schon ne Hausnummer, wenn man überlegt, dass man damit fast ausschließlich "nicht verwertbares" erlegt.

Nach reiflicher Überlegung, wurde es dieses Jahr eine Anschütz in .17 Hornet. Mit Hauskendämpfer und Swarovski Z6i 3-18×50.
Es macht dermaßen Laune, mit dem Teil loszuziehen, dass ich teils tagelang keine andere Büchse mit ins Feld rausnehme. Bestechend ist die unheimliche Präzision, die brachiale Wirkung und die geringe Hinterlandgefährdung. Die .17 hmr ist leistungsmäßig damit nicht zu vergleichen.

Ich kann die Anschütz vollumfänglich empfehlen. Klasse Verarbeitung, spitzenmäßiger, einstellbarer Druckpunktabzug und Lochschaft. Ich bin begeistert.
 

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