Was ist eigentlich schwieriger zu treffen?

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#16
Naja, Schiesskino...

Eine passende Kanone und ein paar Gedanken wie man mit der so langsamen Schrotladungen Karnickel trifft, die wie eine Kanonenkugel vorbeikommen....

Dann klappt das, ohne sich über Schußwinkel/geschwindigkeiten oder sonstiges zu unterhalten. So lange man auf vernünftige Distanzen schießt.
Finde den Fehler....

Ein Jungjäger stellt eine Frage, da ihm wohl die Praxis fehlt. Er weiß weder was eine passende Kanone noch eine vernünftige Distanz sein kann - ausser aus den 3 Wochen Kurs. 100m, 30m schätzen... ich lag oft genug deutlich daneben.

In meiner JJ Ausbildung war ein Jahr lang jede Woche Schiesstraining, meist Flinte. Den Tausender an Munition habe ich da locker gelassen, aber die Bewegung hab ich im linken Ei. Und im Schiesskino kann es genauso sein. Übung macht was aus und wenn du in einer DJ über die Entfernung nachdenkst ist die Sau weg oder waidwund.
 
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#17
In meiner JJ Ausbildung war das nicht anders.

Wenn es einem am treffen mangelt sollte man den Schuß auf eine lebende Kreatur unterlassen.
Schiesskino ist okay, ersetzt allerdings nicht die Übung auf unterschiedliche Distanzen.
Aber eins sollte man nicht tun, anfangen zu rechnen.
Okay, es war damals einfacher zu lernen, es gab reichlich Karnickel und ab Januar bis Ende Februar jede Woche eine Karnickeljagd....
 
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#18
In meiner JJ Ausbildung war das nicht anders.

Wenn es einem am treffen mangelt sollte man den Schuß auf eine lebende Kreatur unterlassen.
Schiesskino ist okay, ersetzt allerdings nicht die Übung auf unterschiedliche Distanzen.
Aber eins sollte man nicht tun, anfangen zu rechnen.
Okay, es war damals einfacher zu lernen, es gab reichlich Karnickel und ab Januar bis Ende Februar jede Woche eine Karnickeljagd....
nur das der TS auf Sauen jagen will und es damals keine Schiesskinos gab :LOL::whistle:. Und im Schiesskino wird die Entfernung simuliert...So etwas wollte er ja "wissen"
 
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#19
Der TS fragt garnichts. Er stellt Behauptungen auf. ZB schreibt er von einer Sau, die er hangabwärts beschossen hat. Und mitziehen musste.
 
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#20
Nö, einfach auf das Ziel gehen und abdrücken. Bei 6m landet die Kugel dort wo der Lauf hinzeigt minus ein paar cm. Da auf kurzen Entfernungen immer tiefschuss über Glas.

Ein jagdgeschoss hat eine V0 von 700 bis 950 m/s. Um 6 m zurück zu legen benötigt das Geschoss bei 800m/s z.b. nur 0,0075s.
Eine zügige Sau zieht mit etwa 10 m/s.
Das bedeutet, die Sau legt in den 0,0075 s die das Geschoss benötigt 0,075 m zurück. Also 7,5 cm.
Mitziehen ist hier nicht nötig.
Du schreibst er müsse nicht "mitziehen" meinst aber doch sicher "vorhalten"?
Natürlich muss er auch auf 6m mitziehen er muss nur nicht vorhalten.

"Auf das Ziel gehen" wie du schreibst, ist ja auf bewegtes Wild normalerweise zwangsläufig "mitziehen".
Würde er auch nicht mitziehen sollen, müsste er ja den Laufweg der Sau genau kennen, vor ihr hochfahren, sie ins Absehen laufen lassen und dann abdrücken. So genau kann man da nie drauf sein und selbst ein minimales Korrigieren fällt für meine Begriffe dann bereits unter "mitziehen".

Das ein Vorhaltemaß auf die Entfernung irrelevant ist, da sind wir uns einig.
 
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#21
Auf die Frage: 30m braucht man auch nicht viel Vorhalten. Hängt eben vom Tempo ab. Bei 6m kann das interessant werden. Sau schnell genug sauber im Glas haben und dann mindestens ein gaaanz kleines Gebet das man schnell genug nachladen kann. Genau diesen Fall hatte ich mal und die Wutz wollte sich noch von mir verabschieden.
Jäger Sven@ : nimm mal deine Büchse und Ziele mal aus 6m auf einen Gegenstand. Mit einem Glas über 4x kann das in der Hektik schon interessant sein. 30m oder 6m ist im Grunde egal. Du solltest beides beherrschen
 
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#22
Du schreibst er müsse nicht "mitziehen" meinst aber doch sicher "vorhalten"?
Natürlich muss er auch auf 6m mitziehen er muss nur nicht vorhalten.

"Auf das Ziel gehen" wie du schreibst, ist ja auf bewegtes Wild normalerweise zwangsläufig "mitziehen".
Würde er auch nicht mitziehen sollen, müsste er ja den Laufweg der Sau genau kennen, vor ihr hochfahren, sie ins Absehen laufen lassen und dann abdrücken. So genau kann man da nie drauf sein und selbst ein minimales Korrigieren fällt für meine Begriffe dann bereits unter "mitziehen".

Das ein Vorhaltemaß auf die Entfernung irrelevant ist, da sind wir uns einig.
Sehr gut erklärt. (y)(y)(y)Mir scheint das wurde bei der eine oder anderen Antwort verwechselt.
Gruss w
 
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#23
Bei einer Sau, die auf 30m quer rennt, wird die Waffe fünf mal langsamer mitbewegt, als bei gleichem Sau-Tempo auf 6m.
Vielleicht hilft das (auch) was.
 
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#28
Nö, einfach auf das Ziel gehen und abdrücken. Bei 6m landet die Kugel dort wo der Lauf hinzeigt minus ein paar cm. Da auf kurzen Entfernungen immer tiefschuss über Glas.

Ein jagdgeschoss hat eine V0 von 700 bis 950 m/s. Um 6 m zurück zu legen benötigt das Geschoss bei 800m/s z.b. nur 0,0075s.
Eine zügige Sau zieht mit etwa 10 m/s.
Das bedeutet, die Sau legt in den 0,0075 s die das Geschoss benötigt 0,075 m zurück. Also 7,5 cm.
Mitziehen ist hier nicht nötig.
Naja, aber die Leitung Auge-Zentralrechner-Finger-Mechanik im Gewehr-Zündhütchen-peng dauert auch länger, als man sich das vorstellen mag. Plus die Bewegung vom Ziel!
Die Fluggeschwindigkeit des durchschnittlichen Projektils aus durchschnittlicher Patrone ist auf 30m zu vernachlässigen, die Fehlerquellen liegen woanders (weder 45-70 noch 7mmRem sind gemeint).
 
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#29
Also ich empfehle dem geneigten JJ auf jeden Fall mehrere,besser häufige Schießkinobesuche mit Anleitung ! Nachdem ich in Hesseschen Schießkinos zu Gastbesuchen solche Lehrgänge gebucht hatte,verbesserten sich mein praktischen Ergebnisse tatsächlich enorm zum vorherigen Zustand,der schon so nicht schlecht war.
 
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