Was sollte man in einem Jagdgesuch erwähnen?

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#1
Ausgelagert von https://forum.wildundhund.de/threads/jagdgelegenheit-gesucht.118483/

Moin,

ich bin 41 Jahre und habe den Jagdschein seit 2012.
Ich bin auf der Suche nach einer Jagdgelegenheit, gerne im Bergischen Land oder nicht allzu weit davon entfernt.

Ich glaube das wichtigste ist, dass die Chemie stimmt.:)

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Gruß
Holzkopf
Ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, aber warum sollte auch nur ein einziger Pächter hier antworten? Versetz Dich mal in die Lage dessen, der diese mehr als kurze Anfrage liest und ob er sich denkt "da legt sich jetzt aber gerade einer richtig ins Zeug, den will ich haben".

Keiner käme auf die Idee eine berufliche Bewerbung in der Form abzugeben.
 
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#4
Naja, was du scheinbar lustig findest ist dann in meinen Augen eher als traurig zu bezeichnen. Du bekommst vom Pächter zwar keine Euros, aber eher trägt eine Menge Verantwortung und zahlt im Zweifel (gerade in der Gegend) auch noch einen Haufen Geld dafür. Dass dann die einzige genannte Leistung deinerseits "passende Chemie" ist...
 
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#6
Ok, ich gebe es auf. Zumindest würde ICH als Pächter mich hier in keinster Weise angesprochen fühlen und hätte auch keinerlei Willen, verschiedene Themen zu erfragen. Es gibt doch genug andere Beispiele hier wie es auch anders geht. Man kann doch mal zumindest ein paar Rahmenbedingen wie bisherige Erfahrungen, wie oft kann man raus gehen etc. mal mit rein schreibt. Sowas kann viele Missverständnisse und Zeitverschwendung vermeiden.
 
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#7
Ok, ich gebe es auf. Zumindest würde ICH als Pächter mich hier in keinster Weise angesprochen fühlen und hätte auch keinerlei Willen, verschiedene Themen zu erfragen. Es gibt doch genug andere Beispiele hier wie es auch anders geht. Man kann doch mal zumindest ein paar Rahmenbedingen wie bisherige Erfahrungen, wie oft kann man raus gehen etc. mal mit rein schreibt. Sowas kann viele Missverständnisse und Zeitverschwendung vermeiden.
Das wäre auf jeden Fall ein Fall für das Medium "private Nachrichten" oder denkst Du, jemand stellt auf Grundlage des ersten Posts dieses Threads einen Begehungsschein als Download zur Verfügung?
Versuch macht kluch.
Das mit der Region ist sehr schwierig, komme aus der Nähe und suche auch.
 
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#8
Ok, ich gebe es auf. Zumindest würde ICH als Pächter mich hier in keinster Weise
Moin Forest,
im Grunde hast du deine Frage schon selbst beantwortet. DU fühlst dich nicht angesprochen.

Aber andere Leute sehen doch die Kirche im Dorf aus einem anderen Winkel als du.

Abgesehen davon kann ich auch gut Nachvollziehen das "Holzkopf" seine Qualitäten nicht in der Öffentlichkeit platziert. Deine Bewerbung gibst du ja auch gezielt beim eventuell zukünftigen Arbeitgeber ab. Oder nagelst du die am Bürgerhaus öffentlich an ? ;) Womöglich noch mit Gehaltsvorstellung.

Du bist doch aus Bayern wenn ich mich recht erinnere. Was interessiert da eine Anfrage für's Bergische Land ?
 
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#12
Moin Forest,
im Grunde hast du deine Frage schon selbst beantwortet. DU fühlst dich nicht angesprochen.

Aber andere Leute sehen doch die Kirche im Dorf aus einem anderen Winkel als du.

Abgesehen davon kann ich auch gut Nachvollziehen das "Holzkopf" seine Qualitäten nicht in der Öffentlichkeit platziert. Deine Bewerbung gibst du ja auch gezielt beim eventuell zukünftigen Arbeitgeber ab. Oder nagelst du die am Bürgerhaus öffentlich an ? ;) Womöglich noch mit Gehaltsvorstellung.

Du bist doch aus Bayern wenn ich mich recht erinnere. Was interessiert da eine Anfrage für's Bergische Land ?
Stimmt, du hast vollkommen recht. Mir sollte es vollkommen egal sein, ob jemand mit in meinen Augen lieblos hingerotzten Sätzen eine Jagdgelegenheit bekommt oder nicht. Ich bin ja selbst bestens versorgt. Von daher bin ich raus an der Stelle und werde mich auch zukünftig mit Ratschlägen zu sowas zurück halten.
 
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#13
Wie sagte doch mal unser FJS: Die Wahrheit liegt in der Mitte! Aber ich muss auch feststellen, die Sprechblasenmentalität ist schon gewöhnungsbedürftig.

Jagd ist Vertrauenssache. Wenn da eine Anfrage ohne Namen daher kommt, na ich weiß nicht......Es ist Mode geworden, Mails in dieser Form: "Bitte teilen Sie uns Ihre aktuellen Drückjagdangebote mit. Regelmäßiger Besuch des Schießkinos ist für mich selbstverständlich." Da wird z.B. beim Staat nach einem Pirschbezirk nachgefragt, ohne Absender. Nur eine Emailadresse. Ist das jagdliche Anstand? Warum outet sich der Interessent nicht, hat er vielleicht keinen so guten Namen?

Ist vielleicht deshalb nicht so ganz jedermanns Sache, auf eine anoyme Anfrage zu antworten. Da ist eine Kontaktaufnahme bei anderen Anlässen sicher besser platziert.

Vieles ist auf der Strecke geblieben was den Umgang miteiandern angeht. Wo lernt ein Jungjäger noch wie man mit Jagdgenossen umgeht? In der Druckbedampfung mit sicherheit nicht. Wenn er genug verdient, regelt das dann der Anwalt.

Früher musste sich ein Jungjäger seinen jagdliche Ruf erarbeiten. Irgendwann wurde er akzeptiert und anerkannt. Heute strotzt jeder vor Selbstsicherheit und mit dem Auftreten eines Staubsaugervertreters und sagt jedem was für ein toller Hecht er ist. Um beim Sir zu bleiben: Sein Spruch, ""manche reden zu viel von zu wenig Erlebten, kommt mir jeden Tag in den Sinn. Jeder Knopfbock wird zum youtube-Ereignis. Man muss ja der ganzen Welt zeigen, was man drauf hat. Könnte ja einen geben, dem das entgeht. Früher genügte der Bruch am Hut. Ja es hat sich viel gewandelt.

Also nicht gleich über jeden herfallen, der vielleicht noch in eine andere Schule gegangen ist.
 
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#14
Einen seher sehr weit gestreuten Schrotschuss mit zu kleinen Schroten per Forum halte ich für falsch.
Erstmal überlegen: wo will ich jagen?
Und dann den Kontakt mit dem Pächter suchen und ganz konkret die Füsse/Fakten auf den Tisch legen.
 
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#15
VORAB:das soll weder Kritik noch Belehrung sein sondern spiegelt meine Erfahrung wieder!

Der erste Eindruck ist der wichtigste. Und ich denke wenn ich von jemandem anderen etwas möchte, dann muss ich mich auch dafür ins Zeug legen. Zumindest handhabe ich persönlich es so.

Es soll kein CV werden, das sehe ich genau so.

Vielleicht sollte man in dem Unterforum Jagdgelegenheiten einmal schauen, welche Art und Länge der Vorstellung die meisten positiven Antworten bzw Angebote generiert und welche Anfragen gar nicht beantwortet werden.

Das könnte eine Orientierungshilfe sein.

Als Pächter - besonders langjähriger - hat man oft viel investiert, um das Revier, die Aussenbeziehungen (Landeigentümer, Freizeitnutzer, Bauern, Behörden) und Mitpächter / Jagdgäste alle unter einen Hut zu bringen. Dazu muss oft mit einem fein tarierten Interessensausgleich und vertrauensbildende Massnahmen hergestellt werden, was bei ungünstigen Verhältnissen sehr lang dauern kann.
Die falsche Person kann dies alles mit einer unbedachten Aktion (bewusst oder unbewusst) gefährden oder schlechtestenfalls dauerhaft ruinieren.

Deshalb denke ich, das Verpächter ein sehr klares Bild davon haben, was passt und was nicht. Und um die Möglichkeit einer Jagdgelegenheit im Vorfeld positiv zu unterstützen sind eben einige Basisinformationen notwendig, sonst wird es in den seltensten Fällen etwas.
 
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