Was spricht gegen einen Dackel als "Ersthund"?

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Moin.
Jetzt will ich auch mal was Texten!
Mein normaler 9kg Teckel hat schon einen ca. 3 kg schweren Kormoran 50m aus der Ostsee apportiert.
Das war kein Problem gewesen!
 
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Natürlich kann ein Teckel mal ein einzelnes Stück Niederwild apportieren, aber dann hörts auch auf! Der Teckel hat andere Qualitäten!
 
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Deshalb habe ich es explizit darunter geschrieben!
Das sind nun mal die Erfahrungen, die ich mit Teckelführern in meinem Unfeld gemacht habe.
Dass es auch anders geht, wird in diesem Faden wohl deutlich und das habe ich nie bestritten.
Dass meine Meinung nicht repräsentativ ist, sollte aus meinem Beitrag auch hervorgehen, aber jeder liest und versteht wie er es gerade benötigt...
 
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Mal ein Einzelnes Stück Niederwild? Für die meisten Reviere und die heutigen Niederwildstrecken reicht ein Teckel aus. Viel schlimmer sind die vielen Vorsteher bei Drückjagden weil sie sonst keine Arbeit haben. Wenn ich viel Niederwild jage würde ich mir keinen Teckel kaufen. Für den heutigen Durchschnittsjäger mit hauptsächlich Schalenwild, Drückjagden, gelegentlichem Niederwild und normalen Nachsuchen ist der Teckel ideal und viel, viel besser als jeder Vorsteher der keine Arbeit hat und unterfordert ist.
 
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Ich leider nicht! Die meisten Teckel in meinem Umfeld erlebe ich gar nicht. Wie auch? Die liegen nämlich bei Mutti auf dem Sofa, damit ja nichts dran kommt!

Einzig einer von fünf Dackeln im engeren Umfeld macht Baujagd und Nachsuche. Die anderen sieht man nur beim Strecke legen oder als Heizung im Ansitzsack, wenn überhaupt! ...
...
Das sind nun mal die Erfahrungen, die ich mit Teckelführern in meinem Unfeld gemacht habe.
Dass es auch anders geht, wird in diesem Faden wohl deutlich und das habe ich nie bestritten.
Dass meine Meinung nicht repräsentativ ist, sollte aus meinem Beitrag auch hervorgehen, aber jeder liest und versteht wie er es gerade benötigt...
Aha. Du wolltest dem Forum also unbedingt mitteilen, dass Du einen sehr beschränkten, jagdlichen Wirkungskreis hast und dort nur merkwürdige Teckelführer kennengelernt hast, dies aber anderswo anders sein könnte.

Klar kann man so nen Beitrag absetzen - aber wozu?
 
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29 Nov 2011
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Aha. Du wolltest dem Forum also unbedingt mitteilen, dass Du einen sehr beschränkten, jagdlichen Wirkungskreis hast und dort nur merkwürdige Teckelführer kennengelernt hast, dies aber anderswo anders sein könnte.

Klar kann man so nen Beitrag absetzen - aber wozu?
Ja, es gibt mit Sicherheit viele, die einen größeren jagdlichen Wirkungskreis haben, dennoch komme ich schon ein bisschen rum! Sei es innerhalb der KJS, aber auch in mehreren anderen Bundesländern.

Von der Anzahl und des Einsatzes, der mir bekannten Führer/ Hunde aber generell auf meinen jagdlichen Wirkungskreis zu schließen, müsste eigentlich auch einen augenrollenden Smiley wert sein! Aber lassen wir das!

Ansonsten darf sich der TS und auch alle die nach ihm kommen eine Meinung aus allen geschriebenen Beiträgen bilden, auch aus meinem. Könnte dazu beitragen, dass er sich bei der Züchterauswahl nicht nur auf Prüfungen verlässt, sondern auch darauf ob die Hunde wirklich jagdlichen eingesetzt werden.
Zum anderen, dass es Regionen gibt, in denen er mangels Masse, wenig bis keine Unterstützung von erfahrenen Führern bekommen könnte.

Ist hier leider so! Gilt leider auch für Bracken. Ist der Region geschuldet.
Allerdings ist hier auffällig, dass trotz vorhandener Niederwildbesätze wenig Teckel bei der Baujagd eingesetzt werden.

Nochmal deutlich:
Ich mag Dackel ( und auch Bracken) und halte sie für wirklich brauchbare und vielseitige Jagdhunde!
Habe einer Erstlingsführerin eines Teckelrüden auf der letzten Drückjagd auch Übungsmöglichkeit auf der Hasenspur bzw. Schweissfährte angeboten. Zu Prüfungen haben wir unser Revier explizit für den Teckelclub auch schon zu Verfügung gestellt. Nur mal so, damit man sieht, dass ich die kleinen Kerle schätze.
 
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Allerdings ist hier auffällig, dass trotz vorhandener Niederwildbesätze wenig Teckel bei der Baujagd eingesetzt werden.
Weniger Teckel oder insgesamt weniger Baujagd? Ich glaube letzeres, unabhängig von der Rasse.

Die Baujagd ist sicherlich auch riskanter geworden, wegen der steigenden Waschbärzahlen.
 
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Weniger Teckel oder insgesamt weniger Baujagd? Ich glaube letzeres, unabhängig von der Rasse.

Die Baujagd ist sicherlich auch riskanter geworden, wegen der steigenden Waschbärzahlen.
Weniger Teckel, überwiegend DJT!

Waschbären sind auch da, werden auch am Bau bejagt! Dachs nicht, da nicht vorhanden, zumindest über Jahre keiner bestätigt worden! Bejagen bei uns nur Kunstbauten und Strohmieten. Naturbaue sind nicht bekannt. Wir bräuchten mal wieder Schnee, um die Spuren auszugehen!
 
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Das liegt aber meiner Meinung nach am schlechten Ruf des Dackels als Schoßhund im Vergleich zum DJT- völlig zu Unrecht. Ein jagdlich geführter Dackel leistet aber auch über die Baujagd hinaus.
Ich hab auf einer Drückjagd im November Rudi erlebt. Rudi ist ein Kurzhaardackel. Der hat spurlaut das Treiben mitgemacht, hat an jedem Stand vorbeigeschaut, gut, hier und da hat er ne Brezel geklaut, wenn der Rucksack nicht zu war, trotzdem hat er geleistet und das sehr gut.
Den Dackel kannst dir im Fall der Fälle auch mal schnell in den Rucksack packen.
Im (Hoch-)Gebirge, vor allem bei Schneelage, hat der Hund zu Fuß allerdings keinen Spaß.
 
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Auf dem Sofa liegen oder im Bett das können die meisten Hunde gut und ist sicherlich nicht auf den Teckel begrenzt.
Meine holen problemlos die Enten aus dem Wasser aber liegen sie auf der anderen Seite vom Kanal fressen sie sie auf. Leichte Arbeiten sind auch da möglich ( sind Zwergteckel ) aber bei solchen Arbeiten ist der DL den Kleinen himmelhoch überlegen. Verblüfft bin ich immer noch wie gut sie Fasane in Dornen hochmachen.
Auch auf Schweiß sind meine besser als die meisten Großen.
 
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