Was zahlt man üblicherweise für Ein Stück Wild?

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Jetzt gar nicht mehr und das schont meine Nerven(y)(y)(y)
Mir ist vollkommen egal wie oft jemand im Revier ist, den ich mitjagen lasse, ich möchte es nur wissen. Wer nicht komplett xxxx ist, der wird in einem Revier mit regelmässig vorkommenden Sauen und intensivem Ackerbau auch irgendwann begreifen wann die Sauen wo sind. Wer das nicht kapiert, oder wem es egal ist ob Schaden ist, oder die Population ausgedünnt wird, weil ja ein anderer Idiot sich mit unseren Verpächtern rumstreiten muß, den kann ich nicht als Partner betrachten. Heute sind zu viele unterwegs die "nur mal so" jagen wollen, wenn Sie gerade nichts weiter vor haben. Die sollen sich einen Abschuss bei den Landesforsten kaufen und gut, aber keine Pächter mit der Frage nach einem Begehungsschein nerven.
 
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oder die ehemaligen Inhaber unentgeltlicher Begehungsscheine zu faul, zu wenig Passion, Unvermögen, Dummheit und Ignoranz??? Ich weiß es nicht, ist mir mittlerweile aber egal. Wer nicht will der hat schon. Sonntagsjäger und Menschen die sich im Dunkeln fürchten, brauche ich nicht.
Waidmanndank!
Hm, ich hatte mal einen Pächter, da habe ich im ersten Jahr mehr erlegt als er die letzten 10 Jahre und dann im Schnitt 30 Sauen p.a., dann musste ich das Haus renovieren Dach komplett und Fassade etc., hatte es angekündigt und dadurch weniger erlegt. Zum Beginn des JJ bekam ich eine "E-Mail"!!!, dass ich aufgrund der geringen Strecke keine Verlängerung bekomme. Soviel zum Thema und der objektiven Betrachtung bzw. zu Pauschalisierungen.
Jeder macht seine Erfahrungen, dies ist aber niemals allgemeingültig...
 
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Wer das nicht kapiert, oder wem es egal ist ob Schaden ist, oder die Population ausgedünnt wird, weil ja ein anderer Idiot sich mit unseren Verpächtern rumstreiten muß, den kann ich nicht als Partner betrachten.
Ja, Revierjagd muss Partnerschaft zwischen Pächter und Begeher sein. Leider sind nicht alle Begeher, aber auch nicht alle Pächter dazu in der Lage.
 
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So ist es @anda , niemals allgemeingültig. Deine Geschichte ist schade, denn ich gehe davon aus, das dein Pächter durch dich vorher über deine Abwesenheit informiert wurde. Schade, wenn dir jemand daraus einen "Strick" macht - vielleicht gut so den Pächter los zu sein.

Hoffe, @äsungsfläche überwindet seine negativen Erfahrungen bald - halten sie ja doch bereits nachlesbar lange an. :)
 
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Soviel zum Thema und der objektiven Betrachtung bzw. zu Pauschalisierungen.
Jeder macht seine Erfahrungen, dies ist aber niemals allgemeingültig...
Damit hast Du ohne Frage recht. Wenn Hausbau etc. anliegt oder Krankheit wäre das bei uns kein Grund für eine Trennung gewesen. Ich kann nur meine Erfahrungen schildern, die sich allerdings mit den Erfahrungen einiger Jagdfreunde decken. Ich hatte auch schon super passionierte, die man eher bremsen mußte, aber ich habe auch immer lieber ein Pferd "mit Dampf" geritten, als eins was man treiben muß;)
 
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So ist es @anda , niemals allgemeingültig. Deine Geschichte ist schade, denn ich gehe davon aus, das dein Pächter durch dich vorher über deine Abwesenheit informiert wurde. Schade, wenn dir jemand daraus einen "Strick" macht - vielleicht gut so den Pächter los zu sein.

Hoffe, @äsungsfläche überwindet seine negativen Erfahrungen bald - halten sie ja doch bereits nachlesbar lange an. :)
Kein Thema, nun habe ich keinen Pächter mehr... ;)
 
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"Für den letzten Überläufer vom Staat habe ich 1,70 € + Steuer bezahlt."

Ja, die Bauern und andere ….. Gesellen.
Wer so die Preise kaputt macht, muss sich nicht wundern, dass er keine Pacht und Wildschadensausgleich mehr bekommt. Auch die Pächter müssen kalkulieren. Bei 1,70 €/kg darf die Jagdpacht nichts mehr kosten, es bleibt dann halt nix mehr übrig.
ich habe keinen Preis kaputt gemacht.
Ich habe den Förster gefragt was der Überläufer kostet und als Antwort kam 1,70 € + Steuer.

Ich habe nicht gehandelt oder gefeilscht. Ich habe das sofort bezahlt was der Förster festgesetzt hat.

Ja, die Bauern und andere ….. Gesellen sehe ich eher woanders :D:D
 
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ich habe keinen Preis kaputt gemacht.
Ich habe den Förster gefragt was der Überläufer kostet und als Antwort kam 1,70 € + Steuer.

Ich habe nicht gehandelt oder gefeilscht. Ich habe das sofort bezahlt was der Förster festgesetzt hat.

Ja, die Bauern und andere ….. Gesellen sehe ich eher woanders :D:D

Klassische Mischkalkulation -
bei einigen Forstjagden (soll KEIN allgemeines Heruntermachen von Forstjagden sein) gilt folgende Kalkulation:

Förster = Jagdpacht (fast) umsonst (gibt Ausnahmen) + geschätzt durchschnittlich 50 Euro Standgebühr PRO "Gast" + Wild an den Mann gebracht --> bedeutet alles gut.
In der Summe ein ähnlicher Preis - und sehr bunte Mitjägermischung (was NICHT immer ungefährlich ist).

Einfachmal im Supermarkt oder besser beim Metzger schauen, was mein für ein Standard Rinder-/ Schweinesteak zahlt.
Bei wildbrettfreundlichem Schuss sind z.B. 4 Euro/kg für ein schönes Wildschwein in der Schwarte m.E.n. noch günstig (obwohl Preise variieren).
Nur, dass wir naturnahen Jäger das alle richtig auf dem Schirm haben.

Wir reden von einem der gesündesten fleischhaltigen Nahrungsmittel in unserem Ökosystem = Wildbret!

Deshalb sollte auch JEDER Pächter, Begehungsscheininhaber und Jagdgast nach Möglichkeit immer ein Abnehmer (Selbstverwertung, Freunde/ Bekannte, Kollegen, Restaurants etc.) haben um das von der Jagdgemeinschaft erlegte Wild zeitnah zu übernehmen.

Randbemerkung JJ-Fragen:
Selbstverständlich SOLLTE, wie auch sonst überall üblich der/die Erleger/in sein Wild selbstständig (bergen und) aufbrechen oder sich bei Unwissen anleiten lassen und NICHT untätig herumstehen.

WH!
 
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Klassische Mischkalkulation -
bei einigen Forstjagden (soll KEIN allgemeines Heruntermachen von Forstjagden sein) gilt folgende Kalkulation:

Förster = Jagdpacht (fast) umsonst (gibt Ausnahmen) + geschätzt durchschnittlich 50 Euro Standgebühr PRO "Gast" + Wild an den Mann gebracht --> bedeutet alles gut.
In der Summe ein ähnlicher Preis - und sehr bunte Mitjägermischung (was NICHT immer ungefährlich ist).

Einfachmal im Supermarkt oder besser beim Metzger schauen, was mein für ein Standard Rinder-/ Schweinesteak zahlt.
Bei wildbrettfreundlichem Schuss sind z.B. 4 Euro/kg für ein schönes Wildschwein in der Schwarte m.E.n. noch günstig (obwohl Preise variieren).
Nur, dass wir naturnahen Jäger das alle richtig auf dem Schirm haben.

Wir reden von einem der gesündesten fleischhaltigen Nahrungsmittel in unserem Ökosystem = Wildbret!

Deshalb sollte auch JEDER Pächter, Begehungsscheininhaber und Jagdgast nach Möglichkeit immer ein Abnehmer (Selbstverwertung, Freunde/ Bekannte, Kollegen, Restaurants etc.) haben um das von der Jagdgemeinschaft erlegte Wild zeitnah zu übernehmen.

Randbemerkung JJ-Fragen:
Selbstverständlich SOLLTE, wie auch sonst überall üblich der/die Erleger/in sein Wild selbstständig (bergen und) aufbrechen oder sich bei Unwissen anleiten lassen und NICHT untätig herumstehen.

WH!
Bis auf das Gendern (;P) kann man den Beitrag so unterschreiben, denke ich.
 
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Deshalb sollte auch JEDER Pächter, Begehungsscheininhaber und Jagdgast nach Möglichkeit immer ein Abnehmer (Selbstverwertung, Freunde/ Bekannte, Kollegen, Restaurants etc.) haben um das von der Jagdgemeinschaft erlegte Wild zeitnah zu übernehmen.
Du brauchst als JAB auch immer noch einen Händler, denn es gibt auch Strecken, die Du nicht mehr, mal eben so, an privat oder Gastronomie vermarkten kannst. Das klingt alles spielerisch, aber wenn Du plötzlich, z.B. nach dem Zwischenfruchtmulchen , 15 Sauen auf dem Hof hast, dann kannst Du ja mal Deine Bekannten anrufen...Gerade die Truhe voll, sind im Urlaub, in 4 Wochen gern usw.:cool:
 
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Du brauchst als JAB auch immer noch einen Händler, denn es gibt auch Strecken, die Du nicht mehr, mal eben so, an privat oder Gastronomie vermarkten kannst. Das klingt alles spielerisch, aber wenn Du plötzlich, z.B. nach dem Zwischenfruchtmulchen , 15 Sauen auf dem Hof hast, dann kannst Du ja mal Deine Bekannten anrufen...Gerade die Truhe voll, sind im Urlaub, in 4 Wochen gern usw.:cool:

Deine Einwände sind berechtigt. Aber ähnlich wie in der Prüfung ist ein "auch immer" hier meines Erachtens nach nicht ganz richtig.
Bin 1. kein Fan von billig an den Wildhändler "verramschen" und
2. wurden die von dir genannten Strecken (selten und nicht im Hochsommer) vermarktet - allerdings mit viel Aufwand und eben nur im Team + Teilübernahme der Jagdgäste.

Horrido ;)
 
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Das ist so nicht richtig, wir hatten auch schonmal 8 ÜL und ein paar Frischlinge nach dem Rapsdreschen im Kühlhaus (Hochsommer) und dann hält sich das Käuferinteresse in sehr engen Grenzen. Ich vermarkte unser Wild seit über 20 Jahren aber hier war noch nie ein klassischer Wildmarkt, das sieht z.B. in den neuen BL ganz anders aus. Wenn ich schnell ein paar verläßliche Jäger, die auch sichere Schützen sind, brauche dann sind das Jagdfreunde aus dem Umkreis, die meistens auch selbst Reviere und damit Wild zu vermarkten haben. Dann kann ich nicht verlangen, dass Sie auch noch Wild bei mir kaufen. Verkauf mal 30-40 Stück Schalenwild zu vernünftigen Konditionen über Jahre.
Verramschen tut hier die Forst für 0,30/kg, dann wird uns kein Händler dieser Welt 3,--/kg zahlen. Angebot und Nachfrage.
 
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