Waschbär auf spiegel.de

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Bejagung in dem Sinne wird nur punktuell (wenig) helfen, da muß schon regelrechte Schädlingsbekämpfung betrieben werden und das ist in dieser Flauschgesellschaft nicht umsetzbar.

Beutetiere zu schützen kann nur der letzte, allerletzte Weg sein um die wenigen Individuen einer wirklich absolut bedrohten Art zu bewahren.

Ansonsten muss Biotop-/Arealverbesserung und Anpassung langfristig das Überleben sichern. Denn los werden wir sie nicht mehr, da müßte schon eine Seuche grassieren, speziell für Kleinbären.



CdB
Na solange auf DJen und in Forstrevieren der Schuß auf Waschbären verboten wird( wie selbst mehrfach bei Gastjagden erlebt,z.B. in Hesseschen (!) Forstrevieren), werden wir das Problem nie los.
 
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...

Ansonsten muss Biotop-/Arealverbesserung und Anpassung langfristig das Überleben sichern. Denn los werden wir sie nicht mehr, da müßte schon eine Seuche grassieren, speziell für Kleinbären.



CdB

Wie sollte eine Biotopverbesserung aussehen,

die so einen universellen Räuber draußen hält?

Mbogo
 
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(...) Denn los werden wir sie nicht mehr, da müßte schon eine Seuche grassieren, speziell für Kleinbären.
Die Kameraden sind ziemlich anfällig für Staupe. Wir hatten hier über Jahre jede Menge Waschbären bis dann mal die Staupe kam vor 4 Jahren. Seitdem sind sie quasi wieder verschwunden, extrem selten (<5 mal im Jahr) ist mal einer auf ner Kamera. Vorher eigentlich ständig und überall mehrere präsent.
 
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Soll jetzt nicht heissen , wir stoppen Bejagung. Aber wir brauchen weitere Strategien um um seine Beutetiere zu schützen und deren Population zu stärken.

Es ist ein Engagement, teilweise ein Umdenken und eine Erfüllung der Pflichten (Naturschutzgesetz) in der Jägerschaft und öffentlichen Hand notwendig.

Bei mir im Feldrevier werden auf ca 350ha ca 50 Waschbären erlegt. Schaue ich nach links und rechts in die ebenfalls gepachteten Reviere, sind es teilweise unter 10. Hinter der anderen Grenze im Hessen-Forst ist sowieso Hopfen und Malz verloren.

Bei Schalenwildmanagement auf der einen Seite und ein bisschen Bockjagd in der Blattzeit oder Saujagd bei Vollmond auf der anderen Seite, bei der man wenn überhaupt ein Stück Raubwild als Beifang mitnimmt (ich wähle bewusst beide Extreme), bekommt man das Problem nicht in den Griff.
 
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Na solange auf DJen und in Forstrevieren der Schuß auf Waschbären verboten wird( wie selbst mehrfach bei Gastjagden erlebt, z.B. in Hesseschen (!) Forstrevieren), werden wir das Problem nie los.
Du musst dir das mit den Waschbären so vorstellen wie mit den Wölfen,.... die sollen ja auch im tiefen Forsten leben, und dafür in der Kulturlandschaft (=das wo Ponys, Schafe, Ziegen und Kinderwagen schiebende Mamis) intensiv bejagt werden.

Weite Landschafsteile von Waschbären freizuhalten wäre dann der originäre Job der privaten Jägerschaft....während sich die Forstpartie entspann zurücklehnt, und publikumswirksam den süßen Bärchen ein zu Hause bietet.

Gruß

HWL
 
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Wie sollte eine Biotopverbesserung aussehen,

die so einen universellen Räuber draußen hält?

Mbogo


Darum gehts nicht, wenn eine Population in einem Lebensraum durch menschliches Handeln unter Druck gerät ist der WB uU das Zünglein an der Waage.

Wenn ich den Lebensraum optimiere und gleichzeitig WBen bejage/bekämpfe (hab ich oben nicht extra dazugeschrieben) sollte das helfen.


CdB
 
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Fallen stellen hilft. Es gibt für meine Begriffe keine einzig Raubwildart die leichter zu fangen ist. Damit bekommt man sie zumindest im Jagdrevier in den Griff.
Ansonsten wäre eine Fangprämie ein sehr Zielorientiert Ansatz um mehr Anreize zu schaffen.

Und die Probleme die die urbane Bevölkerung damit hat, in Form von Sachbeschädigungen am Eigentum, sind mir ziemlich egal. Schließlich wollen diese auch hauptsächlich den Wolf.

Unseren Kleingärtnern im Revier helfen wir natürlich gerne in Form vom Fangschuss geben. Fallen haben die mittlerweile selber angeschafft und betreuen diese auch.
 
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Die Wildkatze galt als ausgerottet, so dünn waren die Bestände. Wenn man will, geht das.
 
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Den Vergleich finde ich nicht sehr glücklich, Waschbär ist schon ein Kulturfolger und absoluter Profiteur in unserer Landschaft. Wildkatze ist dagegen eher Kulturflüchter und hat schon durch den Verlust geeigneter Lebensräume zu kämpfen gehabt, dazu Tollwut und Bejagung.


CdB
 
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Den Vergleich finde ich nicht sehr glücklich, Waschbär ist schon ein Kulturfolger und absoluter Profiteur in unserer Landschaft. Wildkatze ist dagegen eher Kulturflüchter und hat schon durch den Verlust geeigneter Lebensräume zu kämpfen gehabt, dazu Tollwut und Bejagung.


CdB

Das stimmt schon, glücklich ist der Vergleich nicht. Sollte nur anregen. Die Provinz Sachsen war faktisch frei vom Schwarzwild, das Rotwild ist überall weggedrängt, man muss nur wollen. Aber man will nicht.
 
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Zwischen Revier und Falltür. Draußen hohe Dichten, hinter der Falltür sinkt die Verbreitung auf null…
Ganz im Ernst? Da sind wenig Lücken. Schau mal hier. Das ist für einen ersten Eindruck ausreichend.

 
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Einem bleibt auch nichts erspart, nach jeder Menge Isegrims jetzt auch noch dieser Neozoen.
Wo finde ich denn Hinweise, die im Zaum zu halten, weg bekommt man sie wohl nicht mehr.
Danke und Gruss, DKDK.
Die Qualität defr Aufnahme lässt zu wünsche übrig, aber man sieht, dass mitten in der Nacht nicht alle "Kazen" grau sind.
 

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Bei mir sind sowohl Totschlag- als auch Lebendfallen verboten. Gibt es vor diesem Hintergrund eine -wenn man so will "rechtsstaatliche"- Möglichkeit, die Waschbären vom Grundstück zu vergrämen? Die Staupe grassiert hier nicht, brauche daher eine andere Lösung. Ach ja, ein Hund steht mir auch nicht zur Verfügung und eine Anschaffung wäre dem Tier gegenüber nicht fair, ich könnte nicht die Notwendige Zuwendung geben :(
 

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