Waschbärschonzeit ausgesetzt im Wetteraukreis (Hessen)

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#1
Hier einmal eine höchst interessante Feststellung des verantwortlichen Ministeriums in Hessen:

"»Für den Bereich der Wetterau liegt in Bezug auf den Feldhamster eine Störung des biologischen Gleichgewichts vor.« Und weiter: »Angesichts der geringen Zahl von Feldhamstern können sich bereits wenige Verluste durch Prädation (Raub, Anm. d. Red. ) fatal für den Fortbestand der Population auswirken. Es gilt deshalb, diese Verluste durch geeignete Maßnahmen zu verhindern. Hier spielt die Jagd neben der Biotopverbesserung eine herausragend wichtige Rolle.«"

https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Fuchs-und-Waschbaer-zur-Jagd-freigegeben;art472,441067

Mal abwarten, wie die entsprechend betroffenen und "vor allem die sehr bewegten" Verbände samt ÖJV-Hessen reagieren, um den sich langsam abzeichnenden Paradigmenwechsel des "Grünen" Ministeriums bezüglich der hier in Hessen unzweifelhaft vorhandenen Waschbärproblematik zu relativieren!

Gruß

Prinzengesicht
 

steve

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#2
Ein kleiner Schritt. Ein weiterer wäre eine scharfe Bejagung des Waschbären durch die Landesforste in Hessen, die mit Sicherheit größter Grundeigentümer bzw. Verwalter desselben sind. Analog zu den Rehen mal 10 Waschbären pro 100 Hektar dürfte gar kein großes Problem sein und kann dank Fallenjagd jagdruckarm erreicht werden. Aber was nützt es dem Hamster wenn er nun dem Waschbär entkommt, aber dafür von dem ebenfalls seit neuem mit langer Schonzeit versehenen Fuchs gefressen wird.

Wenn man sich dann Bodenbrüter wie Rebhuhn und Kibitz anschaut, muss man auch die verkürzte Schusszeit auf Rabenvögel diskutieren. Diese macht auch keinen Sinn und lässt die Restvorkommen dieser und anderer Vogelarten ziemlich unter dem Prädationsdruck ächzen.

Wie gesagt, an der Entscheidung kann man nicht rummeckern. Sie ist richtig und unterstützenswert. Um bedrohten Arten unter die Arme zu greifen muss aber noch mehr zurückgedreht werden als nur die Schonzeit vom Waschbär.
 
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#3
Der Paradigmenwechsel wäre recht einfach, im Oktober die ganze Bande nach Hause schicken.
 
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#4
Der Paradigmenwechsel wäre recht einfach, im Oktober die ganze Bande nach Hause schicken.

Das wird wohl nichts mit einem Politikwechsel in Hessen, da bin ich mehr als skeptisch!!
Es wäre aus meiner Sicht aber schon sehr begrüßenswert, wenn die Grünen ähnlich wie in NRW ordentlich eins auf den Deckel bekämen oder sogar optimalerweise sich aus der Regierungsverantwortung verabschieden müssten!
Die einzig realistische Option für dieses Szenario halte ich dann aber auch hier in Hessen eine große Koalition, bei allen weiteren säßen sie ansonsten wieder an den Fleischtöpfen (egal ob Jamaica oder Rot-Rot-Grün)

Gruß

Prinzengesicht
 
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#5
Zeigt mal wieder, daß Politik das Problem und nicht die Lösung ist.
 
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#6
Das wird wohl nichts mit einem Politikwechsel in Hessen, da bin ich mehr als skeptisch!!
Es wäre aus meiner Sicht aber schon sehr begrüßenswert, wenn die Grünen ähnlich wie in NRW ordentlich eins auf den Deckel bekämen oder sogar optimalerweise sich aus der Regierungsverantwortung verabschieden müssten!
Die einzig realistische Option für dieses Szenario halte ich dann aber auch hier in Hessen eine große Koalition, bei allen weiteren säßen sie ansonsten wieder an den Fleischtöpfen (egal ob Jamaica oder Rot-Rot-Grün)

Gruß

Prinzengesicht
Momentan optimal wäre rot gelb. Nur ist das in weiter Ferne.
 
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