Wassergewöhnung „Hilfe“

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Leicht abfallender Untergrund, vor dem Hund rückwärts gehen und langsam mit kleinen Wurst- oder Frikadellenstücken weiter locken. Viele kleine Brocken und kleine Schritte. So dass es alle 10cm eine Belohnung gibt. Und kein Frolic oder sondern wirklich Wurst oder Snackfrikadellen. Wenn er auf Käse steht, vielleicht noch Käsewürfel.

Achja, vergessen, das wird mit dem frei schwimmen beim ersten Termin noch nichts werden. Eher beim.3 oder 4....
 
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30 Jan 2016
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Hallo Forengemeinde,
brauche eure Hilfe!

Problem ist folgendes;

meine 17Wochen alte KLM Hündin geht nur noch ins Wasser solange sie stehen kann.
Sie ist auch schon mit mir mal geschwommen. Aber seit ca 3-4 Wochen keine Chance sie zum schwimmen zu bekommen.
Reizangel oder Dummys bringt sie alles, wie gesagt, solange sie stehen kann.
Auch wenn andere Hunde im Wasser sind das gleiche Spiel.
Wenn ich schwimmen gehe, geht sie auch nur rein solange sie stehen kann. Irgendwann geht zu meinen Sachen und wartet da. Auch wenn ich 40m rausgeschwommen bin.

Ich weiß nicht was ich noch machen kann, ohne zu viel Druck auf sie aufzubauen.

Bitte um eure hilfreichen Tipps

viele Grüße
Landvogt

Wenn die Wasserfläche zu groß ist, kann das den Hund auch verwirren. Also wenn er kein Ufer sieht oder der Wellengang zu stark ist.
 
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26 Jul 2015
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Und manchmal ist es auch so, dass der Hund einfach nicht schwimmen mag. Da machst du nix dran und tust gut daran, es zu akzeptieren. Warte einfach ab und berichte gelegentlich, wie es sich entwickelt. HH
 
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16 Mai 2018
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Wenn dein Hund soweit mit dem Zahnwechsel durch ist bring ihn zum Apport, brauchst du beim KLM so oder so. Dann den Tatendrang des Hundes ausnutzen und Apport aus flachem Wasser und später aus tiefem Wasser. Wenn alles nichts hilft, nimm dir eine zweite Person die dein Hund kennt. Einen schmalen Bach oder Teich und eine Schleppleine die länger ist als der Bach oder der Teich breit ist. Einer auf die eine Seite, einer auf die andere. Dann den Hund rufen und locken. Mit Hilfe der Schleppleine den Hund führen und zum rufenden bringen. Dann Party hoch 10 und wieder von vorne. Dein Hund muss lernen, dass Wasser gut und nicht böse ist. ggf. dabei ein Kommando wie "ins Wasser" oder so verwenden. Später wenn dein Hund etwas ans Wasser gewöhnt ist mit dem gleichen Kommando ins Wasser schicken. Wenn der Hund dann auf Kommando ins Wasser geht nimmst du ein Leberwurstbrötchen oder dergleichen, Hauptsache es schwimmt und schmeißt es ins Wasser vor deinen Hund wenn er bereits im Wasser ist. Ausbauen bis zum Apport von Apporteln, Enten etc und die freie Suche im Wasser klappen.
 

steve

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An sich ist alles geschrieben worden. Ich selbst habe beim eigenen und bei anderen Kursteilnehmern gute Erfahrungen mit der Reizangel gemacht. An Land hetzen lassen bis der Hund richtig im Rausch ist und dann landet der Gegenstand im (erst) seichten Wasser. Wenn da reingestürzt wird, dann langsam bissl weiter rein…
 
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11 Mrz 2013
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Wenn dein Hund soweit mit dem Zahnwechsel durch ist bring ihn zum Apport, brauchst du beim KLM so oder so. Dann den Tatendrang des Hundes ausnutzen und Apport aus flachem Wasser und später aus tiefem Wasser. Wenn alles nichts hilft, nimm dir eine zweite Person die dein Hund kennt. Einen schmalen Bach oder Teich und eine Schleppleine die länger ist als der Bach oder der Teich breit ist. Einer auf die eine Seite, einer auf die andere. Dann den Hund rufen und locken. Mit Hilfe der Schleppleine den Hund führen und zum rufenden bringen.

Entschuldige, aber das ist beides meiner Meinung nach gefährlich:
1. Wenn der Hund nicht schwimmen mag, dann kommt er unter Umständen dem Apport nicht nach. Dann musst Du den aber durchsetzen und dann wird das Wasser für den Hund noch mehr zum Horror. Dann lieber einfach ein Spielzeug werfen oder wie von anderen genannt die Reizangel. Aber bitte keinen Apport fordern.
2. Das ist ja fast das Prinzip einer Endlosleine. Auch hier wird der Hund ja im Grunde gegen seinen Willen ins Wasser gezogen. Wenn Du ihn wirklich nur etwas "führen" willst, dann nimm höchstens die kurze Leine und geh direkt mit dem Hund zusammen ins Wasser. Dann hat er Dich noch neben sich als moralische Stütze.

Druck und Zwang, um den Hund das schwimmen beizubringen, können richtig nach hinten los gehen. Daher würde ich davon deutlich abraten.
 
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16 Mai 2018
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Ich habe nirgends geschrieben, dass der Hund mit Hilfe der Leine gegen seinen Willen ins tiefe Wasser gezogen wird. Die Leine verhindert, dass sich der Hund einen Weg um das Gewässer sucht und hilft nur führend. Ausgenutzt soll hierbei werden, dass der Hund von seinem Führer rangerufen wird und auch zu ihm will. Der drang des Hundes zu seinem Führer ist in der Regel stärker als die Angst vor tiefem Wasser. Das kann man auch langsam steigern, in dem man bei der Übung erst mit einem flachen Wasserlauf beginnt, dann ein Bach und später den Hund erst 2, 3 m schwimmen lässt. Ob ich nun den Hund mit der Reizangel, Spielzeug oder anderem anfixe und so ins Wasser bringe oder ob ich den Drang meines Hundes zu mir zu kommen ausnutze. Das angestrebte Ergebnis, dass Wasser und Schwimmen nichts schlimmes ist, kann man auf viele Wege erreichen. Das hat weder etwas mit Quälerei oder massiven Zwang zu tun. Das man sich die Zeit dafür nimmt die der Hund braucht um den ersten Schritt zu machen setze ich einfach mal voraus.
 
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Ich glaube, dass jede Art von Zwang da nur kontraproduktiv wirkt.
Ich würde den Hund bei heissem Wetter in der Sonne bewegen und dann zur Abkühlung an ein Gewässer mit möglichst warmem Wasser lassen..
Selbst ins Wasser zu gehen, kann den Hund zusätzlich motivieren, hinterher zu schwimmen.
Oder man wirft einen Gegenstand ins Wasser, den der Hund gerne apportiert.

Für die ersten Wasserkontakte bei eher nicht wasserfreudigen Rassen wie Bracken ist möglichst warmes Wasser von Vorteil.
Eine Möglichkeit sind da Moorschlenken, die heizen sich bei Sonneneinstrahlung im Sommer an der Oberfläche und am Rand im Tagesverlauf auf bis ca. 30°C auf.
Nachmittags hat man da dann Badenwannen-Feeling.
 
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27 Aug 2012
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Gibt hat solche und solche
eine DSH Hündin ist mit 12 Wochen gerne in Wasser gegangen und geschwommen , ein Jahr später eher nicht so gerne, ein DD dagegen das erste Jahr eher garnicht, das Jahr drauf, haste ihn aus dem Wasser nicht mehr rausgekriegt hat, sogar bei einer Drückjagd im Winter noch ne Baderunde eingelegt.
Alle anderen Hunde alles so dazwischen .
Mach dich nicht verrückt, wird schon werden.
 
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