WBG und Brillenträger, Erfahrungen?

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#1
Hallo zusammen,

ich habe nun schon einiges über WBG gelesen und überlege ein Gerät anzuschaffen.
Da ich Brillenträger bin, interessieren mich die Erfahrungen von Brillenträgern mit WBG.

Schon bei der Nutzung eine Fernglases in der Dämmerung/ in der Nacht mit eingedrehten Okularmuscheln muss man diese auf der Brille „zentrieren“, um eine optimal Lichtausbeute zu erhalten. Wie sieht das mit WBG aus? Kann man die Okularmuschel für Brillenträger anpassen? Gibt es besonders geeignete Geräte?

In meinem speziellen Fall ist es außerdem so, dass ich nur ein Auge „jagdlich“ nutzen kann. Ist dann eine abwechselnde Nutzung FG und WBG im Dunkeln sinnvoll möglich?
 
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#2
Ich bin kein Brillenträger, aber sowohl ZF, FG, als auch WBG (zumindest die Pulsar) besitzen einen Dioptrienausgleich. Kann man als Brillenträger seine Optik nicht so einstellen, dass man auch ohne Brille durchsehen kann?

Bezüglich WBG und FG abwechselnd. Seit ich ein WBG habe, nehm ich zum Ansitz (insbesondere in der Nacht) überhaupt kein Fernglas mehr mit. Vom zusätzlichen Gewicht des FG mal abgesehen, geht Wild entdecken und die Gegend "abglasen" mit dem WBG viel viel einfacher. Wo man mit dem Fernglas ansonsten in der Nacht mühsam versucht hat zu erkennen, ob sich vielleicht ein schwarzer Fleck auf dunkelgrauem Hintergrund bewegt - was sehr anstrengend und ermüdend für die Augen ist, sieht man mit dem WBG sofort was los ist. Mit dem 30er Pulsar Lite kann ich auch auf gut 200m die Wildart bestimmen (egal wie viel Restlicht vorhanden ist), hier braucht man kein FG mehr mitnehmen. Und nach dem entdecken und einordnen der Wildart, läuft der Rest über das ZF (genaues Ansprechen ist mit WBG schwierig, man kann damit beispielsweise aber aus einer Rotte sehr gut anhand der Körpergröße die Leitbache von Frischlingen unterscheiden - was meistens ausreichend ist).

Es macht auf jedenfall Sinn, das WBG direkt an das Auge zu halten, da das Display - auch gedimmt - etwas Licht abstrahlt. Wenn man es einige Zentimeter vor die Augen (bzw. vor eine Brille) hält, leuchtet man sich damit selbst an (und blendet das eigene "Zielauge" fürs ZF).
 
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#3
In meinem speziellen Fall ist es außerdem so, dass ich nur ein Auge „jagdlich“ nutzen kann. Ist dann eine abwechselnde Nutzung FG und WBG im Dunkeln sinnvoll möglich?
Deine Auge braucht vermutlich zu lange um sich wieder an die Dunkelheit zu gewöhnen. Geht das andere Auge gar nicht oder ist es damit schwieriger?
lg
 
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#4
Ich benutze das linke Auge für das WBG und rechts zum zielen.

Damit fällt die Blendung weg. Allerdings kann man am WBG ja zB weiß=warm und ganz kleine Helligkeit einstellen, dann geht es auf jedenfall ganz gut.
Tagsüber nutze ich schwarz=warm das Bild ist viel heller und eine Umgewöhnung auch ganz OK.

Den Ausgleich mache ich mit der Dioptrienanpassung. Du müßtest mal probieren ob das für deinen Augenfehler genug ist
 
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#5
Kann nur die Erfahrungen eines Kollegen weitergeben. Der ist Brillenträger und kommt bestens damit klar. wie gut es funktioniert hat er mir erzählt, und vor allem spricht seine Strecke der letzten Monate Bände;-)
 
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#7
Besten Dank schonmal für die Antworten.

Auf die Brille bin ich in jedem Falle angewiesen und es funktioniert leider auch nur alles mit einem Auge. das Andere ist durch einen Unfall "unbrauchbar".
 
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#8
PS: Welche Modelle verwenden den die Brillenträger? Macht das Aussuchen vielleicht einfacher.
 
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