WBRF & WBRF im Kunstbau / Erfahrungsaustausch

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anonym

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Heute die Falle wieder gestellt. Hab Fischinnereien drin, bin gespannt


Gruß Tins

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Moin.<br>
Seit ungefähr einem Jahr habe ich WBRF im Revier, insgesamt vier Stück. Eine davon, die erste, die aufgebaut wurde, zeichnet sich durch eine Reihe Fehlfänge aus.<br>
In diesem einen Jahr ungefähr waren die Schieber fünfmal unten, ohne das etwas in der Falle war. Der Schieberspalt ist an der größten Stelle ca. 3cm breit, wenn die Wippe zu einer Seite kippt. Die nachfolgenden Fallen habe ich enger gebaut.<br>
Ich komme aber nicht dahinter, warum die Falle auslöst.<br>
Der Unterbau besteht aus Betonspalten, die Umbauung ist dicht.<br>
Die Falle unterscheidet sich von den anderen eigentlich nur in der Tatsache, das dort reichlich Schnecken umherkriechen.<br>
In den letzten sechs Wochen löste die Falle zweimal aus. Die stand in der Zeit unbeködert.<br>
Hat jemand eine Idee?
<br>
<br> Wind? eine von meinen Fallen löste auch mal gerne so aus,der west Wind wars,schaukelte sich langsam auf.
hab die Auslöser etwas angefeilt Gruß lamü
 
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Guten Abend,

ich hätte eine Frage in die Runde:

Wie stellt Ihr bei Euren WBRF das Abzugsgewicht ein?
Ich hatte jetzt an eine 0,5l Wasserflasche gedacht(ca.500g) am Rand des Auslöse-Rohres und dann solange die Schrauben anziehen bis die Falle gerade nicht mehr auslöst bzw. noch auslöst.

Sind 500 g ok?
Habt Ihr andere Methoden?
Welche Schraube muss man verändern? Die am Auslösegestänge oder auf der anderen Seite ?

Vielen Dank für die Hilfe!

WMH
 
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anonym

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Guten Abend,

ich hätte eine Frage in die Runde:

Wie stellt Ihr bei Euren WBRF das Abzugsgewicht ein?
Ich hatte jetzt an eine 0,5l Wasserflasche gedacht(ca.500g) am Rand des Auslöse-Rohres und dann solange die Schrauben anziehen bis die Falle gerade nicht mehr auslöst bzw. noch auslöst.

Sind 500 g ok?
Habt Ihr andere Methoden?
Welche Schraube muss man verändern? Die am Auslösegestänge oder auf der anderen Seite ?

Vielen Dank für die Hilfe!

WMH
Blutiger Anfänger hat die Falle bei mir eingestellt. Er weiß wie es geht. Vermutlich aber andere auch [emoji6]
Ich habe mir dazu noch keine Gedanken gemacht


Gruß Tins

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Gestern brachte ich frischen Aufbruch von einem überfahrenen Kitzbock zu meinen drei WBRF. Bei einer, wo ich mit der Wildkamera öfter einen Fuchs in der Nähe bestätigt hatte, war die Wippe betreten worden (stand schief), aber die Fallschieber waren nicht gefallen. Diese hatten sich wohl durch Dreck, Spinnennetzreste und ähnlichem verklebt. Beim Test musste ich feststellen, dass das Spiel der Wippe auch gar nicht mehr ausreichte, um die Falle in beide Richtungen auszulösen. Die Betonrohre hatten sich leicht verkantet bzw. waren auseinandergerutscht.

Nach zwei Stunden Arbeit war das Ding wieder fängisch - aber leider auch gründlich von meinem Schweiß verwittert.

Es zeigt sich doch immer wieder, dass eine Falle regelmäßig getestet werden muss, vor allem, wenn sie eine Zeitlang nichts gefangen hat. Hoffentlich geht in dieser Fangsaison noch etwas ....
 
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Hallo,
kann es sein das diese ungenauigkeit (verschieben der Rohre) an der Falle von Frost verschiebungen kommt?
Bin nämlich auch beim planen und möchte mir eine Wipprohrfalle selber bauen!

Viele Grüße aus Franken!
 
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@fuchsü
danke für die Antwort kannst Du vielleicht noch ein paar Bilder davon einstellen?
Interresiert mich total!
Danke im voraus!
 
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@fuchsü
danke für die Antwort kannst Du vielleicht noch ein paar Bilder davon einstellen?
Interresiert mich total!
Danke im voraus!
Für den Fuchs ist die Funktion der Doppel-Kipp-Rohr-Falle gleich der WBRF. Für den Jäger gibt es Vorteile.
Es wird kein Eisengestell benötigt.
Das Abzugsgewicht kann genau eingestellt werden.
Der Köder befindet sich in einem Köderglas und wird nicht in der Falle verteilt.
Die Kosten betragen nur ein Drittel der WBRF.
Auf eine teure, hohe Umbauung kann verzichtet werden. Jedoch sollten Maschendraht oder Sträucher auf die Wipprohre gelegt werden, sonst kann der Marder die Falle von Außen auslösen.

Anhang anzeigen 43432 Anhang anzeigen 43433
 
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Das Gestänge war überhaupt nicht das Problem. Frost glaube ich auch nicht.

Tatsächlich ist es so, dass das Mittelrohr mit beim Auslösen mit einer gewissen Wucht gegen das nächste Rohr schlägt. Das genügt scheinbar, um das nächste Rohr etwas nach außen zu verschieben. Läuft ein gefangenes Tier mehrmals in der Falle hin- und her, dann kann das schon ausreichen, um ein Rohr soweit zum Schieber zu drücken, dass der Schieber beim nächsten Auslösen nicht mehr ganz herunter fällt. Bleibt aber zwischen Schieberkante und Rohr auch nur ein kleiner Spalt frei, kann sich das gefangene Tier befreien.

Hier kam aber noch hinzu, dass sich in der Rille, in der der Schieber läuft, Insekten/Spinnenseide und Dreck befanden, die die Schieber quasi festklebten.
 
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