Weitschuss unter jagdlichen Bedingungen

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#1
Hallo zusammen,

nachdem der letzte Thread aufgrund von persönlichen Eitelkeiten und Interpretationen vom Admin ins "Nirvana" geschossen wurde, erlaube ich mir einen Thread zu eröffnen der sich mit den gleichen Thema beschäftigt ...
In der Hoffnung, daß wir alle daraus gelenkt haben und davon ausgehen, daß unser Gegenüber weiß was er tut.
Gehen wir mal davon aus, daß wir alle wissen was wir tun und die Grundlagen des sicheren Schusses kennen.

Lasst uns hier Erfahrungen tauschen wenn möglich sie mit Bildern unterlegen.

Es würde mich freuen, wenn wir weiter diskutieren könnten und den Interessieren unvoreingenommen Informationen vermitteln können. Lasst uns dies bitte nicht oberlehrerhaft und besserwisserisch tun sondern wie wenn wir persönlich an etwas interessiert sind nachfragen, überlegen und verstehen.

Die Diskussionen aus dem "Nirvana" Thread handelt bitte via PN ab.

So das wars und ich hoffe auf rege Teilnahme

Danke

schlichr
 
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#2
In der neuen "Passion" ab Seite 52 ist ein Bericht über "PRS" - Precision Rifle Shooting - das angeblich auch in Deutschland immer beliebter wird, obwohl es nirgends angeboten wird, weil es keine Schießstände dafür gibt. Jedenfalls gibt der Artikel keine Auskunft darüber. Es wird aber betont, es sei ein wertvolles Training für die Jagdpraxis.
 
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#5
Zum PRS: Ich meine, der erste Wettkampf in DE wurde dazu in 2019 in Phillipsburg durchgeführt. Kann mir durchaus vorstellen, dass das ins Sportprogramm des BDS aufgenommen wird.
Es gab und gibt eine ganze Serie an Wettkämpfen dazu. Diese sind immer gut besucht und bieten viel Schießspaß. Videos dazu findet man auf Youtube. Ist vielleicht einfacher als die Ausschreibungen zu finden, zu den Wettkämpfen die es vermeintlich ja garnicht gibt ;)
 
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#6
Nachtrag zu PRS: Gestern 10.10.2020 war wohl wieder ein Wettkampf in P-Burg, organisiert von HPPC. Hier ein Auszug aus dem Wettkampfbericht der über FB bei mir vorbei kam:

"Kleine Bericht zum gestrigen HPPC "Precision Rifle" SpeedSteel IV 2020 Match am 10.10.2020 in Philippsburg, organisiert von Harold Ruzanji und Jan Ostwald.
Die Einweisung mit Sicherheitsbriefing startete kurz nach 8 Uhr, nachdem sich alle 48 Schützen registriert hatten und die Corona Sicherheitsmaßnahmen unterschrieben hatten, mit denen sie bestätigten nicht betroffen zu sein und keinen Kontakt zu infizierten in den letzten Tage hatten. Aufgeteilt wurden die Schützen zu je sechs Personen auf acht Gruppen. Das garantierte einen schnellen Ablauf. Es gab zwei Wertungsklassen: Repetierer und Selbstlader, ohne weitere Kaliberunterscheidung. Jede Waffe musste eine mindestens 10-fache Vergrößerung für das Zielfernrohr haben und über ein Zweibein verfügen. Während des Wettkampfes durfte man auch einen Schießsack verwenden. Natürlich konnte man mehrere haben, aber nur eines pro Übung verwenden. Es wurden acht Übungen geschossen. Jede Übung bestand aus zehn Zielen, jeweils zwei Magazine a fünf Patronen, durften jeder Schütze pro Übung bei sich haben. Jede Übung hatte eine Bezeichnung, die schon andeutete was einen erwartet. Nehmen wir es vorweg: Jan hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Anders als bei anderen Wettkämpfen an denen ich teilnehme, ist es den anderen Schützen nicht erlaubt dem vorherigen Teilnehmern zuzusehen. Damit hat jeder dieselben Bedingungen, keiner kann sich was anschauen. Wenn man seine Übung absolviert hat, durfte man bleiben und zusehen."

Der Bericht geht dann weiter mit der Beschreibungen der einzelnen Übungen, die auf Entfernungen zwischen 35 und 300m geschossen wurden.
.
 
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#8
In der neuen "Passion" ab Seite 52 ist ein Bericht über "PRS" - Precision Rifle Shooting - das angeblich auch in Deutschland immer beliebter wird, obwohl es nirgends angeboten wird, weil es keine Schießstände dafür gibt. Jedenfalls gibt der Artikel keine Auskunft darüber. Es wird aber betont, es sei ein wertvolles Training für die Jagdpraxis.

Ein anderes Ziel für weite KONTROLL-Schüsse zeigt dieses neue Video:

Kann bitte jemand diesen Depp eine Nachricht schicken?!

VERSCHLUSS IMMER ÖFFNEN !!!!!!!! (n)(n)(n)
 
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#12
Wie definiert den jagdlichen Weitschuß, ich würde Sagen in Abhängigkeit von der Zielgröße (lethale Zone) der zu bejagenden Wildart, so kann ein Fuchs auf 200m durchaus schon ein jagdlicher Weitschuß sein, wobei ein Hirsch auf diese Distanz kaum eine Anforderung an einen durchnittlichen Schützen stellt.
Ich wuerde sagen das ein Weitschuss nur von der Distanz abhaengig ist und nicht von der Zielgroesse. Ansonsten muessen wir ja auch das Kaliber und Geschossform in Betracht ziehen ?
 
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#13
Ich wuerde sagen das ein Weitschuss nur von der Distanz abhaengig ist und nicht von der Zielgroesse. Ansonsten muessen wir ja auch das Kaliber und Geschossform in Betracht ziehen ?
Ab welcher Distanz würdest du dann von Jagdlichem Weitschuß Sprechen, das würde für mich bedeuten auf fuchsgroße Ziele keinen Weitschuß anzusetzten, bis 200m würde ich nach deiner Definition vom normalen Jagdschußbereich sprechen, darüber ab 300m aufwärts (die Differenz ist wohl für jeden ein Graubereich) vom Weitschuß, könnete man sich auf diese Einteilung einigen um eine Diskussion zu führen ohne aneinander vorbeizureden.
 
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#14
Hm, für mich ist ein "Weitschuß" ein Schuß außerhalb GEE / point blank oder wie auch immer meine Büchse gerade eingestellt ist. Und es hängt stark von der gerade montierten Optik ab.
Dann ein gehöriges Maß an angeleiteter, trainierter Übung, um das mit der eigenen Jagdmunition unter vielen Bedingungen zu verinnerlichen. Selbst mit einem akzeptablen Streukreis auf 300 m, war bislang und wird es auch auf absehbare Zeit derzeit bleiben, bei den meisten Wildarten bei ca. 200m Sch(l)uß. Ein Gebirgsjäger oder Feldrevierjäger wird über solche Distanzen lachen ;-)
Aber es schadet auch mal nix, wenn man als Jungjäger, mangels Trainingsmöglichkeiten und Jagderfahrungen, den Finger häufiger gerade lässt.
 
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#15
300m gibts bei mir um die Ecke, ehemals 300m Luftlinie meiner damaligen Wohnung.;)
Allerdings weitgehend ohne Witterungseinflüsse.

Da haben auch Mitforisten mit meiner Waffe vom Zweibein um 6cm geschafft.

Würde gerne im Norden/Nordosten mal 500m+ schiessen.
Zur Not auch weiter weg.

Empfehlungen ohne der Notwendigkeit absoluten Spezialistentums?
 
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