Welche Nachsatzgeräte mit IR gibt es am deutschen/österreichischen Markt?

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Bisher sind mir auf dem deutschen Markt nur das Sytong, das Pard alt und neu und das Diycon DNVC 2 Firefly als Nachsatzgeräte (am Okular) untergekommen. Letzteres finde ich an sich gut, aber es ist nur ohne eingebauten IR-Strahler lieferbar und wird mit zusätzlicher IR-Leuchte doch wieder sehr schwer und sperrig. In Bayern wäre ja der IR-Einsatz erlaubt. Meine Frage nun: Gibt es außer diesen dreien noch etwas Brauchbares zur Okularmontage und mit eingebautem IR-Strahler? Google-Suche "Nachsatzgeräte" hat nichts Neues erbracht. Hintergrund meiner Frage ist der Umstand, dass mein Sytong zwar ein recht brauchbares Bild auch bis über 100m liefert, allerdings ist das Absehen auch bei korrekter Einstellung aller Verstellmöglichkeiten nicht annähernd scharf zu bringen, so dass man mit dem Leuchtpunkt (der dann sehr groß wirkt und pulsiert, etwa 10cm auf dem Wild - Zeiss V8 1,8-14x50) arbeiten muß. Außerdem wirkt es etwas billig, ist dafür sehr schön leicht. Also: was gibt es sonst noch außer den aufgezählten Geräten? Danke im Voraus.
 
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Andere Geräte sind mir auch nicht bekannt.
Das Sytong braucht aber schon auch eine gewisse Eingewöhnungsphase bis man mit den Einstellungen klar kommt.
 
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Ich vermute, dass Problem mit dem unscharfen Absehen bei scharfem Bild ist darauf zurückzuführen, dass beim V8 die Parallaxeneinstellung bis nur minimal 50 m Entfernung wirkt. Wünschenswert wären hier 10 m.

Kannst du damit leben, mit geringeren Vergrößerungen zu schießen? Dann sollte die Unschärfe nicht (so) ausgeprägt sein.
 
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Es gibt ansonsten noch Röhrengeräte in erstaunlicher Vielzahl, aber auch bei denwn wirste wohl das von dir beschriebene Phänomen haben.

Edit: @Wheelgunner_45ACP war schneller. ;)
 
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Auch in Bayern ist der IR an der Waffe nicht erlaubt, da er gegen das Waffengesetz verstößt
 
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die Lösung ist doch einfach.... einer der in Bayern wohn zeigt sich mal selbst an und hofft, dass ihn die Allgemeinverfügung schützt....
 
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Zunächst danke für die Tips und Anregungen. Ich probiers mal mit minimaler ZF-Vergrößerung und dafür etwas mehr Digitalzoom. Vielleicht hilft's, aber ich hatte glaub ich schon alles probiert. Im Moment nehm ich meistens so etwa 4-5fach am ZF und 1,5fach am Sytong. Verstellen an der Parallaxe ändert fast nichts an der Unschärfe des Absehens, meistens sind meine Entfernungen aber auch nicht unter 50 m gewesen, eh nur ein paar Schuß bisher, getroffen hat's immer. Wenn ich mir das ganze Verordnungs-Eiern so anschaue, bleibe ich lieber beim Sytong und warte, bis vernünftige Nachtzieltechnik aus einem Stück (ohne ZF) erlaubt ist. Mir ist dieses ganze Geklemme und Geschraube mit ewig schweren und sperrigen Geräten und Klemmen und Lampen eh zuwider, und meine einst wunderbar kurze und handliche Bergara-Kipplaufbüchse mit 51cm-Lauf ist durch Schalldämpfer, schweres ZF, Nachsatzgerät eh zu einer Art Flak geworden, die man kaum mehr vernünftig rumtragen kann. Im übrigen haben meine zuständigen LRA (TIR und WUN) seitenlange Briefe geschrieben, in denen sie ausdrücklich zur Nutzung von Nachtsichttechnik ermuntert haben, die Tschechische Republik und die Schweinepest sind ja gleich ums Eck. Da wird mich niemand wegen einem Lämpchen zuviel hinhängen. Hoff ich mal. Und noch ist mir im Wald abends seit fast 40 Jagdjahren noch keine Behörde begegnet.
 
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Man darf halt nicht vergessen, dass da dann auch die Optik in einem Bereich betrieben wird für den sie nicht originär berechnet wurde. Das ist weiterhin das für uns sichtbare Spektrum. Und das versucht man mittels PA zu korrigieren.
 
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Zunächst danke für die Tips und Anregungen. Ich probiers mal mit minimaler ZF-Vergrößerung und dafür etwas mehr Digitalzoom. Vielleicht hilft's, aber ich hatte glaub ich schon alles probiert. Im Moment nehm ich meistens so etwa 4-5fach am ZF und 1,5fach am Sytong. Verstellen an der Parallaxe ändert fast nichts an der Unschärfe des Absehens, meistens sind meine Entfernungen aber auch nicht unter 50 m gewesen, eh nur ein paar Schuß bisher, getroffen hat's immer. Wenn ich mir das ganze Verordnungs-Eiern so anschaue, bleibe ich lieber beim Sytong und warte, bis vernünftige Nachtzieltechnik aus einem Stück (ohne ZF) erlaubt ist. Mir ist dieses ganze Geklemme und Geschraube mit ewig schweren und sperrigen Geräten und Klemmen und Lampen eh zuwider, und meine einst wunderbar kurze und handliche Bergara-Kipplaufbüchse mit 51cm-Lauf ist durch Schalldämpfer, schweres ZF, Nachsatzgerät eh zu einer Art Flak geworden, die man kaum mehr vernünftig rumtragen kann. Im übrigen haben meine zuständigen LRA (TIR und WUN) seitenlange Briefe geschrieben, in denen sie ausdrücklich zur Nutzung von Nachtsichttechnik ermuntert haben, die Tschechische Republik und die Schweinepest sind ja gleich ums Eck. Da wird mich niemand wegen einem Lämpchen zuviel hinhängen. Hoff ich mal. Und noch ist mir im Wald abends seit fast 40 Jagdjahren noch keine Behörde begegnet.
Probier es mal so herum:
Zuerst am Sytong unten drehen, bis das Absehen scharf ist. Dann mit der Parallaxeverstellung das Ziel scharf stellen.
Wenn ich das richtig verstehe, machst Du das anders herum? Das kann nämlich nicht funktionieren.
 
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Der Paralaxeausgleich wirkt auch eh nur in den hohen Vergrößerungen, im unteren Bereich des ZF‘s tut sich da nix.
 
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Zunächst danke für die Tips und Anregungen. Ich probiers mal mit minimaler ZF-Vergrößerung und dafür etwas mehr Digitalzoom. Vielleicht hilft's, aber ich hatte glaub ich schon alles probiert. Im Moment nehm ich meistens so etwa 4-5fach am ZF und 1,5fach am Sytong.
Aus dem Kopf heraus und ohne zu wissen ob ich für mich selber schon am Ende der Findungsphase bin:
Ab 5-6 fach ca. werden auch andere ZF unangenehm. Primär hab ich mit Z6i und einem S&B probiert.

Verstellen an der Parallaxe ändert fast nichts an der Unschärfe des Absehens,
Ist bei meinen o. g. ZFs zumindest nach meinem Empfinden ähnlich.

meistens sind meine Entfernungen aber auch nicht unter 50 m gewesen, eh nur ein paar Schuß bisher, getroffen hat's immer. Wenn ich mir das ganze Verordnungs-Eiern so anschaue, bleibe ich lieber beim Sytong und warte, bis vernünftige Nachtzieltechnik aus einem Stück (ohne ZF) erlaubt ist.
Der Satz hätte auch von mir sein können.
Darauf werden wir noch etwas warten müssen, aber kommen wirds mal, neue Technik hat sich noch immer durchgesetzt. Bis dahin reicht die Ausgabe des Geldes fürs Sytong (hoffentlich).
Mir ist dieses ganze Geklemme und Geschraube mit ewig schweren und sperrigen Geräten und Klemmen und Lampen eh zuwider, und meine einst wunderbar kurze und handliche Bergara-Kipplaufbüchse mit 51cm-Lauf ist durch Schalldämpfer, schweres ZF, Nachsatzgerät eh zu einer Art Flak geworden, die man kaum mehr vernünftig rumtragen kann.
(y) Ja, so erlebe ich das auch.

Stell mal bei Deinem ZF die Dioptrien-Einstellung auf genau Null.
Das Sytong bzw. die Halterung so aufs Okular vom ZF, dass es wirklich ganz vorne ist.
Dann am Okular vom Sytong so scharfstellen, dass Du das Menü vom Sytong sauber scharf hast.
Die Vergrößerung durch das Sytong zunächst mal auf so wenig wie möglich.
Die Parallaxe am ZF auf geringstmögliche Einstellung.
Anschließend am Drehhknopf vom Sytong das Absehen so scharf wie möglich machen.

Wenn Du das alles hast: Rausgehen auf einen Platz wo Du sicher auch Wild da haben wirst. Völlig egal ob dort das ist was Du bejagen willst. Hauptsache Du hast zwischen 50 und 100 m mit hoher Wahrscheinlichkeit was stehen.
Dann spiel mal mit der Helligkeit vom Sytong!

Ich bin so vorgegangen und hab dann festgestellt, dass ich es eher zu dunkel eingestellt hatte. Mir hat das was gebracht. Ich hab aber nicht den fest eingebauten IR, so wie ich Deine Beiträge verstehe hast Du die Version, es kann also sein, dass es bei Dir anders ist.
Bitte aber alle zuvor genannten Punkte der Reihe nach abarbeiten!
 
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Kann mir mal jemand technisch Erklären, warum die Einstellung am ZF für dei Dioptrienenstellung „Null“ so wichtig sein soll!?
 
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