Welche Traumbüchse?

Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
29.829
Gefällt mir
3.853
Ich habe auch sowas im Schrank, u.a. eine Hahn BBF von Anton Sodia aus 1936.
Ein Oldtimer ist bewundernswert und selbstverständlich auch nutzbar.
Aber würdest Du ihn zur täglichen Fahrt zur Arbeit benutzen? Vermutlich nicht. Mit diesen wunderbaren Büchsen ist es genauso.
Hat der Erstbesitzer damit gejagt??? Oder einen soliden Mannlicher Stutzen geführt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
4 Mai 2011
Beiträge
4.023
Gefällt mir
712
Egal, mit beiden kann man angebl. nicht richtig jagen. :p:LOL:
Ich habe die BBF bestimmt 10 Jahre aktiv geführt.
Auch heute schieße ich ab und an ein Reh damit.
Allerdings nur an ausgewählten Stellen.
Man hat halt mit dem kleinen ZF und der 5,6er Kugel irgendwann eine Grenze erreicht, die man mit dem Repetierer, stärkerer Muni, größerer Vergrößerung usw locker überschreitet.
Es kommt halt auch drauf an, wie man jagen muss. Bei mir sind es zwischen 50-60 Stück Rehwild/Jahr. Das ist ein Job und keine Kaffeefahrt.
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
6.743
Gefällt mir
5.103
Hmm...mit den Drilling (ladetechn. ja vergleichbar mit der BBF) habe ich im Herbst auch schon die ein oder andere Rehwild-Doublette geschossen, genauso wie mit dem Repetierer. :unsure:
Nun ist aber auch der Einzelabschuß deutl. häufiger als die Doublette.
50-60Stk. Rehwild/Jahr sollten also auch mit BBF/Drilling/KLB o.ä. machbar sein.
Da 5,6mm auf Rehwild je erlaubt, eigendl. ideal ist, zumeist alles was über der .222Rem. (von .223Rem. bis zur 5,6x61RvHofe) liegt auch auf weite Entferungen einsetzbar ist, sehe ich beim Abschuß von 50 Stk. Rehwild im Jahr auch da keine techn. oder ballist. Hemmung.
Die Zieloptik kann man ja ändern, hat aber nix damit zu tun, daß man mit einer (älteren) BBF den jährl. Rehwildabschuß nicht genausogut verwirklichen kann wie mit einem Repetierer.
Nicht falsch verstehen, ich führe auch beide. Sehe aber jetzt dafür weder in dem einen noch in dem anderen Waffensystem entscheidendere Vorteile oder Nachteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
29.829
Gefällt mir
3.853
#650
Es kommt halt auch drauf an, wie man jagen muss. Bei mir sind es zwischen 50-60 Stück Rehwild/Jahr. Das ist ein Job und keine Kaffeefahrt.

Nicht ich dir deinen Rehabschuss nicht glauben würde (y),
aber bei der statistischen Jahresstrecke von 5 Stück Schalenwild pro Jahr,
würden 10 Jäger demnach gar nix erlegen. :unsure:
 
Mitglied seit
8 Apr 2016
Beiträge
6.643
Gefällt mir
7.205
#650
Es kommt halt auch drauf an, wie man jagen muss. Bei mir sind es zwischen 50-60 Stück Rehwild/Jahr. Das ist ein Job und keine Kaffeefahrt.

Nicht ich dir deinen Rehabschuss nicht glauben würde (y),
aber bei der statistischen Jahresstrecke von 5 Stück Schalenwild pro Jahr,
würden 10 Jäger demnach gar nix erlegen. :unsure:
Oder 20 Jäger nur 2-3 Stücke Schalenwild, und von dennen kenne ich einige;)
 
Mitglied seit
4 Mai 2011
Beiträge
4.023
Gefällt mir
712
Um auf die Traumbüchse zurück zu kommen.
Wie bereits angedeutet, bei mir schlagen da zwei Herzen in der Brust.
Ich habe eine kleine Heym Sammlung, Drilling 37, KLB 44, BBF 55, Express, SR30...
Dann einen für mich angefertigten Kuchenreuter 98, die erwähnte Sodia Hahn BBF und weitere Devotionalien.
Aber ich jage zu 90% mit den zwei SR30 mit Dentler Montage, SD, S&B Polar 4-16×56 und Lochschaft.
Weil diese beiden Werkzeuge einfach blind funktionieren und ich dank Zweibein und Übung mit diesen Waffen unglaublich sicher bin.
Für Jagdreisen, rote Böcke usw. nehme ich aber die hübschen Bräute.
Im Übrigen sind die Büchsen nicht das Hindernis. Es liegt meist an den Zielfernrohren, warum ich lieber zum Werkzeug greife. Umfallen würden die 60 Rehe auch mit einem 300€ Ami Repetierer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
29.829
Gefällt mir
3.853
Die ersten 10 Jahre führte ich eine alte Suhler BBF in 8x57JR-16/65
Als verbreitet wurde dass das Kaliber auslaufen wird, bin ich auf eine Savage 110 in 6,5x57 umgestiegen, die ich ca 30 Jahre führte und der Ami-Jagd wegen sogar auf 25-06 umkalibriert habe. Dazwischen führte ich alles mögliche aber die liebste, auch wenn sie nicht immer mitdarf, ist meine Savage 99 in .300 Savage. Aktuell führe ich, der Sauen wegen, auf Rehe eine Howa in 6,5x55, vorher die 22-250 im 98er auf Reh und Fuchs, als es mit den Sauen noch nicht zu doll war. Mit der habe ich das meiste Wild erlegt, ist ein fixes 12-56/A4 S+B drauf.
 

Anhänge

Mitglied seit
31 Mai 2015
Beiträge
967
Gefällt mir
2.955
Jetzt hab ich doch ganz kurz mit Blick auf die Savage gedacht:“Was hat der Sir denn da für eine interessante Zielfernrohr Kombi aufgeschraubt?🤔“😉
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
6.743
Gefällt mir
5.103
@Sir Henry:

v.a. die korean. RWS-Zielfernrohre aus den 90er Jahren (1. Bild, Mitte) waren für ihren Preis sehr gut.
Hatte selber eines (3-9x40) als leichtes Pirschglas auf meiner Weatherby gehabt.
 
Mitglied seit
16 Jan 2003
Beiträge
29.829
Gefällt mir
3.853
@Sir Henry:

v.a. die korean. RWS-Zielfernrohre aus den 90er Jahren (1. Bild, Mitte) waren für ihren Preis sehr gut.
Hatte selber eines (3-9x40) als leichtes Pirschglas auf meiner Weatherby gehabt.
das fragliche ist ein 1,5-5x32 japse von Hakko, auch das Rotpunkt oben. Auf dem Gewehr ein 8x56 Kahles Mit dem ersten echt viel auf DJ erlegt. Mit RP nur einen Fuchs, mit dem Kahles so ziemlich alles.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
6.743
Gefällt mir
5.103
Aha, dann weiß man ja wo RWS seine Gläser hat bauen lassen. :giggle:
Rohrkörperform, Okularform, Beschichtung und Goldbeschriftung sind 1:1 mit dem RWS. ;)
Stabil waren die auch, haben zumind, 8x64S und .340Wby.Mag. ausgehalten.
Nur spät abends wurde es ziemlich "neblig" beim durchgucken.:sneaky:
 
Oben