Welche Traumbüchse?

Registriert
27 Sep 2006
Beiträge
24.469
Aktuell stehen eine Winchester 70 in 7x61 S&H Super, .300 H&H oder .358 Norma Magnum ganz oben auf der "Willson"-Liste. Aber bei den Risiken aus der BJG-Novellierung sind Sonderkaliber gerade gefährlich ... :mad:
 
Registriert
25 Mai 2018
Beiträge
884
Sind mir 100-mal lieber, als so ein überteuerter "Schrott" aus aktueller Produktion welcher, die sich selber als "Premiumhersteller" betrachten.
Wo die nach 50 Jahren sind, müssen die anderen erst mal hin.
Wobei man schon sagen muss, das die Makrolon Steyr damals auch nicht günstig waren, oder? Heute wird ja schon geheult wenn das Magazin aus ABS ist, oder der Lauf eingeschrumpft ist.
 
Registriert
10 Jan 2018
Beiträge
1.484
...da gibt es in Deutschland eine große Auswahl an Waffen die mit mehr Liebe zum Detail gefertigt sind.

Kennst Du die Rigby denn so gut, dass Du da vergleichen kannst ? Sicherlich gibt es viele gute Büchsenmacher-Arbeiten in Deutschland - vor allem in Form gebrauchter Waffen in bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schweinsrücken, bayerische Backe, balzender Auerhahn im Schaft eingeschnitzt etc - alles nett aber nichts für mich.

Als anglophiler Jäger bin ich mit der einfach gehaltenen, grade geschäfteten Mauser/Rigby rundum zufrieden. Auch wenn ein Büchsenmacher aus irgendeinem Dörfchen in Hinterposemuckel ebensolche Waffen herstellen könnte - oder vielleicht sogar bessere ? Woran man dieses dann auch immer festmachen möchte.

Besondere Dinge sollten für mich im Idealfall auch eine für mich interessante Geschichte erzählen und diese Waffe tut das für mich - völlig unabhängig vom inziwschen bewundernswert cleveren Marketing, denn von Rigby habe ich schon gehört, als Corbetts berühmte Leoparden Büchse offiziell als verschollen galt.
Bei der alten Tanja Blixen hängt so ein Teil in ihrer Schreibstube in Kopenhagen an der Wand, WDM "Karamojo" Bell hatte eine, Finch-Hatton auch und die Liste ließe sich weiter fortsetzen ... Du findest Rigby Repetierer in den Händen vieler bekannter Jäger und irgendwie freue ich mich darüber, ohne in mir irgendwelche Parallelen zu diesen Jägern ziehen zu können, das die Waffe, die an einem frühen, nasskalten Morgen neben einem dampfenden Tee aus der verbeulten Thermoskanne an mein Sitzbrett auf dem Hochsitz gelehnt ist, aus dieser Tradition erwächste.

4e07313bb26d4d11c86516ff3e57298d-hunting-dogs-africa-art.jpg


Don´t do this at home ! :oops:

WMD Bell der mit seiner .275 Rigby (unten im Bild) zu einem sehr erfolgreichen Elefanten Jäger wurde

Karamojo-Bell-the-Small-Bore-Ivory-Hunter-4-Lee-Metford-imfdb.org_.jpeg


Für mich passt die Waffe wie angegossen, super ausbalanciert - ich habe einfach ein perfektes Gefühl an meiner Schulter beim Anschlag. Der Schlossgang ist weich und geschmeidig. Schießen tut sie wie Gift.

Die einzige Alternative wäre, neben zB einer Westley Richards eine alte Rigby gewesen - aber die sind oft in .275 und das kam für mich nicht in Frage, weil ich mit der Waffe neben dem eigenen Revier vorkommenden Wild u.a. auf Hirsch(e) vom Kaliber der stattlichen Geweihträger ungarischer Donauauen jagen wollte und mir da ein paar mehr "PS" ganz recht waren ;)

Also, jeder wie er mag. Vom tüchtigen Dorfbüchsenmacher bis zum Purdey Repetierer ist die Auswahl ja ausreichend groß.
Und nach meiner unmaßgeblichen Meinung sind solche Schätzchen aus eldem Holz und brüniertem Stahl allemal gefälliger als die vermutlich durchaus praktischen Plastik Lochschäfter oder die neuen High-Tech Schäfte mit Schräubchen und Scharnieren im Stil orthopädischer Prothesen für die Superschuss über 300plus Meter.

l1007938-edit-lr.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
21 Mrz 2007
Beiträge
5.180
Eine Highland Stalker war auch mal auf meiner Wunschliste. Aber das Gehabe und Getue vom Verkäufer hat mich nach 10 Minuten abgeschreckt.
Zwischen uns hat halt die Chemie nicht gepasst.

Aber da bei mir und meiner Waffenpflege, wäre es eh Perlen vor die Säue.

Robert
 
G

Gelöschtes Mitglied 14751

Guest
Kennst Du die Rigby denn so gut, dass Du da vergleichen kannst ? Sicherlich gibt es viele gute Büchsenmacher-Arbeiten in Deutschland - vor allem in Form gebrauchter Waffen in bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Schweinsrücken, bayerische Backe, balzender Auerhahn im Schaft eingeschnitzt etc - alles nett aber nichts für mich.

Als anglophiler Jäger bin ich mit der einfach gehaltenen, grade geschäfteten Mauser/Rigby rundum zufrieden. Auch wenn ein Büchsenmacher aus irgendeinem Dörfchen in Hinterposemuckel ebensolche Waffen herstellen könnte - oder vielleicht sogar bessere ? Woran man dieses dann auch immer festmachen möchte.

Besondere Dinge sollten für mich im Idealfall auch eine für mich interessante Geschichte erzählen und diese Waffe tut das für mich - völlig unabhängig vom inziwschen bewundernswert cleveren Marketing, denn von Rigby habe ich schon gehört, als Corbetts berühmte Leoparden Büchse offiziell als verschollen galt.
Bei der alten Tanja Blixen hängt so ein Teil in ihrer Schreibstube in Kopenhagen an der Wand, WDM "Karamojo" Bell hatte eine, Finch-Hatton auch und die Liste ließe sich weiter fortsetzen ... Du findest Rigby Repetierer in den Händen vieler bekannter Jäger und irgendwie freue ich mich darüber, ohne in mir irgendwelche Parallelen zu diesen Jägern ziehen zu können, das die Waffe, die an einem frühen, nasskalten Morgen neben einem dampfenden Tee aus der verbeulten Thermoskanne an mein Sitzbrett auf dem Hochsitz gelehnt ist, aus dieser Tradition erwächste.

4e07313bb26d4d11c86516ff3e57298d-hunting-dogs-africa-art.jpg


Don´t do this at home ! :oops:

WMD Bell der mit seiner .275 Rigby (unten im Bild) zu einem sehr erfolgreichen Elefanten Jäger wurde

Karamojo-Bell-the-Small-Bore-Ivory-Hunter-4-Lee-Metford-imfdb.org_.jpeg


Für mich passt die Waffe wie angegossen, super ausbalanciert - ich habe einfach ein perfektes Gefühl an meiner Schulter beim Anschlag. Der Schlossgang ist weich und geschmeidig. Schießen tut sie wie Gift.

Die einzige Alternative wäre, neben zB einer Westley Richards eine alte Rigby gewesen - aber die sind oft in .275 und das kam für mich nicht in Frage, weil ich mit der Waffe neben dem eigenen Revier vorkommenden Wild u.a. auf Hirsch(e) vom Kaliber der stattlichen Geweihträger ungarischer Donauauen jagen wollte und mir da ein paar mehr "PS" ganz recht waren ;)

Also, jeder wie er mag. Vom tüchtigen Dorfbüchsenmacher bis zum Purdey Repetierer ist die Auswahl ja ausreichend groß.
Und nach meiner unmaßgeblichen Meinung sind solche Schätzchen aus eldem Holz und brüniertem Stahl allemal gefälliger als die vermutlich durchaus praktischen Plastik Lochschäfter oder die neuen High-Tech Schäfte mit Schräubchen und Scharnieren im Stil orthopädischer Prothesen für die Superschuss über 300plus Meter.

l1007938-edit-lr.jpg
Cheers!
 
Registriert
21 Okt 2004
Beiträge
4.271
Ich hab schon einige Rigbys in den Händen gehalten. Alte, mittlere und die aktuellen. Den größten Einblick hatte ich als Paul Roberts noch nicht nach Kalifornien verkauft hatte. Bei ihm war ich öfters in London. Die aktuellen Modelle finde ich überteuert insb. wenn ich mir die Aufpreisliste anschaue. Oftmals auch wenig stimmig. Da werden munter Einzelteile in buntgehärtet druntergemischt etc. Den offensichtlichen gewinnoptimierten Angang finde ich hier sehr störend. Ich will auch mit dem Kauf einer Büchse nicht Jagden und Dinners von amerikanischen Gunwritern in den schottischen Highlands finanzieren. Aber egal, es darf ja jeder kaufen was er mag. Tatsächlich gibt es nicht viele aber doch einige die eine klassische Waffe dieser Art in Europa bauen können. Wie ich finde bei einem deutlich besseren Preis/ Leistungsverhältnis. Ich hab selbst welche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
1 Jan 2010
Beiträge
890
letztens war da ´ne .500jeffery... aber ich bin stark geblieben.
Eine Velser wär auch noch mal was. Aber welches Kaliber? Noch eine 30-06? Oder noch eine .375? Und welche Flitsche macht den Platz im Schrank frei?
Eigentlich hab ich mir ja schon meinen Traum Prügel gekauft.
 
Registriert
2 Dez 2008
Beiträge
9.218
Und welche Flitsche macht den Platz im Schrank frei?
Das eigentliche Problem der Waffenliebhaber.....

Du bist nicht DU SELBST, wenn du keinen Platz in Waffenschrank hast.

Warum eine Waffe verstoßen, die man mal gekauft hat weil man sie dringend gebraucht/begehrt hat......

Sie wurde nicht dadurch schlechter, weil du unfähig bist, ihr ein ordentliches Zuhause zu geben.

Der Platzmangel im Waffenschank ist ein Mangel wie jeder andere Mangel auch.

Man darf einen Mangel nicht verwalten, man muss den Mangel beseitigen.

Kauf Waffenschränke.....Platz im Waffenschrankmacht frei!


Gruß

HWL
 
Oben