welche WBK ist die preiswerteste jagdlich wirklich nutzbare?

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#76
Man braucht nicht unbedingt "Freie Sicht".... es reicht, wenn sich genügend Lücken bieten, um so grob die Richtung zu haben in der das Stück geflüchtet ist.

Ich habe mal eine Flucht mit der Kamera verfolgt und das Stück dann im Wald umfallen sehen. Ok, Stück liegt, alles gut.
 
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#77
Waidmannsdank!

Nach dem Schuss repetiert und direkt die WBK ans Auge. Sah ihn nach rechts weg gehen und konnte ihn verfolgen bis er lag. Hab ihn auf die ganze Distanz immer gut gesehen in der WBK

War im Wald. Jede Menge junge Buchen, weitestgehend laubfrei, sowie ein bisschen Farn dazwischen.

Hab ihn schon ein paar Minuten vorm Schuss beobachtet als er durch die blattlose Krone eines umgestürzten Baumes wuselte. Im Nachtsichtgerät war da noch nichts zu erkennen.
 

Marc-G

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#79
Waidmannsheil in die Runde.

Jagdlich brauch gibt es so vieles, man muss sich die Frage lediglich stellen was möchte ich damit erreichen, was möchte ich damit erkennen und welche Gegebenheiten habe ich.

Die unterste Klasse fängt mM nach bei dem Xeye E2n an (Preislich bei 990,00).
Ein Gerät mit dem ich auf 150m im Felde eine Sau von einem Reh unterscheiden kann, auf 40m auch Ansprechen kann ob männlich oder weiblich. Darüberhinaus auch aufgrund des Sehfeldes super für den Wald geeignet.

Den Sprung zur E3n möchte ich bewusst auslassen, da für 1890,00€ bereits das E3 pro anfängt.
Mit 35mm Objektiv, einem 384x288 VOx Sensor und dem 720er Display kann man hierbei schon gut auf 500m Sau und Rehwild unterscheiden, mit 2,5fach noch grade für den Wald brauchbar.
Im Felde über 500m kann man anhand Verhalten, Struktur die Wildart mit Erfahrung noch erkennen.

Das neue Modell hiervon E3 max basierend auf dem E3 pro hat das 2019er Display drin, preislich bei 2390,00€ angesiedelt hat den wie schon geschrieben ein neues Display mit Physisch größerem "Kinoeffekt". Durch das größere Display kommt vielen das Bild, vor allem bei Verwendung des Digitalzooms doch deutlich schlechter vor.
 
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#80
Daß sich das Bild von WBK je nach Umgebungsbedingungen ändert ist ein alter Hut und hier oft diskutiert. Das macht es auch schwierig die Leistung bzw. Bildqualität von WBK zu vergleichen.
Deshalb habe ich mehrere Wbks zur gleichen Zeit verglichen . So kann man sich einen guten Eindruck über die Leistungsfähigkeit bei exakt gleichen Witterungsbedingungen verschaffen.
Am besten man trifft sich mal mit Bekannten zu einem WBK Vergleichstest .
So hat man unterschiedliche Geräte , in unterschiedlichen Preisklassen bei gleichen Bedingungen .
 
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#81
Das ist nix. Davon kann man nur abraten. Weder will man nur auf 150 eine Wärmequelle finden und das Fernglas muss gleich auch garnichts mehr finden. Die 150m halte ich obendrein für illusorisch. Um die 1300€ wird man jagdlich glücklich. Um die 2000€ ist man derzeit aktuell gut mit dabei.


Hallo,

Es ist schön, dass Du das nicht willst und ich freue mich für dich, dass Du einen vierstelligen Betrag für Equipment hast. Ich habe das nicht und ich will durchaus sehen wo was ist und mit der WBK ist es besser wie ohne.

Ich hatte heute eine Rotte Sauen auf 200m vor die ich mit meiner Low-Budget-Lösungen sehen konnte. Vor drei Tagen auf 150m einen Fuchs der ebenfalls als heller Pixel detektiert werden konnte.

Die auf dem Feld gestreckte Sau von vorhin konnte ich auf 100m ebenfalls als heller Fleck liegen sehen.
 
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#84
Hi,
gibt eine Seek und 2 Flir als Aufsatz fürs Handy. Hat jemand sowas? Alternativ das Caterpillar Handy?
Peter
 

Rotmilan

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#87
Wenn man die Eingangsfrage ganz genau beantworten will, bleibt nur die Flir Scout TK. Sie ist die billigste, die sich jagdlich nutzen lässt. Bei Ansitz und Pirsch (Gummipirsch wg der geringen Bildwiederholungsfrequenz mal außen vor).

Mit steigendem Budget erweitern sich dann die Möglichkeiten. Und wer angefixt ist, will selten zurück. Man möchte ja nicht weniger, sondern mehr sehen und entdecken.
 
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#88
Die Scout Tk war auch meiner erste WBK. So richtig nutzbar über das gesamte Spektrum ist sie nicht. Damit würde man niemals 1km anpirschen können, weil man es einfach nicht wahrnimmt.
Das sind bei mir aber so die Feldgrößen, welche überwacht werden können.
Will man wirklich etwas erreichen und nicht einfach nur die unidentifizierbare Wärmequelle in 300m Umfeld vom Ansitz ausmachen, muss man etwa das doppelte ausgeben.
 
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#89
Waidmannsheil in die Runde....
Den Sprung zur E3n möchte ich bewusst auslassen, da für 1890,00€ bereits das E3 pro anfängt.
Mit 35mm Objektiv, einem 384x288 VOx Sensor und dem 720er Display kann man hierbei schon gut auf 500m Sau und Rehwild unterscheiden, mit 2,5fach noch grade für den Wald brauchbar.
Im Felde über 500m kann man anhand Verhalten, Struktur die Wildart mit Erfahrung noch erkennen.
....
Danke für die Ausführungen. Was käme denn in ähnlicher Leistungsklasse mit weniger Zoom und mehr Sehfeld, also z.B. mit 25 mm Brennweite in Frage?

Und ist der Anbieter des xeye-Modells egal (also ddoptics, maximtac, ...) oder auf was ist hier zu achten außer dem Preis?
 
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#90
Eigentlich auf nix.... solltest halt in der Liga um 2k€ herum einsteigen, dann ist alles andere nur persönliche Vorliebe. Ich bin mit meiner Pulsar Helion absolut zufrieden. Sehfeld ist schön, aber wenn dir später die Details fehlen... ist auch doof. Daher min. 2 Fach opt. Zoom. Mit 3 Fach kommt man auch im Wald hin, muss sich halt ein bisschen mehr drehen.
 
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