Welche Worte bzw. Ratschläge gibt man einem JJ mit auf den Weg?

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#1
Guten Abend!

Ich wurde angesetzt mit „Was die Jagdkarte hergibt schießt du! Trau dich und schieß! Wenn’s schiefgeht haben wir drei Hunde da...“

Ehrliches aufmunterndes Lächeln, mir auf die Schulter geklopft und dahin war er...

Vergess‘ ich dem Mann im Leben nicht!

Mal abgesehen von Ausrüstung und Kaliberbashing, welche Ratschläge kann man jemanden mitgeben? Ich hatte nicht das Glück, aber wenn ich jemandem was mit auf den Weg geben müsste wäre es:

1.)
Nicht geschossen ist auch gejagt. Man muss nicht alles umbringen.
2.)
Zeige bei Einladungen immer unaufgefordert den JS her.
3.)
Wenn du die Freigabe nicht verstanden oder gehört hast, frag nach.
4.)
Klein nach Groß, Jung vor Alt.
5.)
Bei Begrüßung und Ansprache Schnauze! Ohren auf!
6.)
Was im Revier passiert bleibt im Revier.
7.)
Geh auf den Schießstand und trainiere.
8.)
Jeder produziert mal eine Nachsuche. Aber analysiere deine Fehler und stell sie ab.
9.)
Kleidung muss nicht teuer aber sauber und zweckmäßig sein, man darf nach dem Arbeiten aber sehen, dass du nicht faul warst.
10.)
Jagdneid ist extrem ekelhaft und nirgendwo gern gesehen!
 
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#6
Eine Menge guter Ratschläge die hier schon gegeben wurden. Ich teile sie alle. Aber ich denke die meiste Beutung hat das Wort "Beherrschung". Nicht nur das Handwerk der Jagd an sich, auch die eigene ist gefragt. Sie ist der Schlüssel für eventuell späteres Fehlverhalten. Eine Schaube an der jeder selbst drehen muss und kann.
Wenn aber diese wichtige Charakereigenschaft fehlt, dann laufen alle guten Ratschläge ins Leere. Wer andere (?) beherrschen will, muss erst lernen sich selbst zu beherrschen. Statt Maulheldentum auf youtube ist eher Demut und Lernbereitschaft der Schlüssel zum jagdlichen Erfolg und der Anerkennung unter Gleichen. Ein russischen Sprichwort sagt: Anerkennung hält drei Winter warm! Da ist viel Wahres dran. Jeder braucht das. Leider wärmt diese nur wenn sie von Dritten kommt wirklich und damit meine ich keine Likes.
Wenn andere sagen: "Der ist ein guter Jäger!" Dann kann man sich darin sonnen. Eigenlob stinkt aber schon immer.
Helden und gute Jäger wurden bei den jagenden Völkern schon immer an den Lagerfeuern geboren, nicht auf youtube.
 
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#7
Hirsch kann immer kommen.
Nicht geschossen ist auch gefehlt.
Eine Flinte schießt erst wenn sie richtig Brand hat.


Oh, falscher Thread.
 
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#14
- Hifsbereit sein und mit anpacken (z.B. beim aufbrechen)
- Fehler zugeben und dazu stehen
- üben, üben, üben. Denn die praktische Erfahrung lehrt am Besten
- Sich selbst treu bleiben (eigener Wertekanon)
- konsequent handeln. (was nicht passt passt eben nicht - keine faulen Kompromisse)
 

Westwood

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#15
-Understatement und erstmal zuhören.

-Niemand erwartet von einem Jungjäger alles zu Wissen, alles zu können oder alles schon erlebt zu haben!

-Eigene Meinung haben ist immer gut, geht aber davon aus das jemand, mit ein wenig mehr jagdlicher Erfahrung Themen ganz anders sehen könnte.

-Neid ist immer fehl am Platz!

-Seid Hilfsbereit und packt an wenn die Möglichkeit besteht und wenn ihr nicht anpacken könnt versucht was mit den Augen zu lernen.

-Wenn was in die Hose geht, offen und ehrlich damit umgehen, passiert jedem der aktiv Jagd also kein Beinbruch.
 
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