Welchen Hirschfänger könnt ihr empfehlen?

Mitglied seit
30 Dez 2016
Beiträge
1.262
Gefällt mir
1.103
#31
Macht grundsätzlich keinen schlechten Eindruck, sieht zwar eher wie ein Hirschfänger aus, aber wer damit klarkommt... .
Ob man sich das Messer bei dem Preis antun muß - der Akah liegt bei der Hälfte und ist bewährt- muß jeder für sich entscheiden.
CdB
Ist aber irgendwie auch ein "haben wollen Ding"
 
Mitglied seit
6 Nov 2013
Beiträge
7.206
Gefällt mir
5.363
#34
Hier mal ein Hirschfänger aus französischer Manufaktur (J. Mongin):

Das ist ein schönes Stück, die Klingenlänge, würde ich als ausreichend ansehen, mein alter Saufänger - ein Bowie- hat 21 cm. Und einige HF in unserer Stöbertruppe sind auch mit zB dem Jabali (17cm) klar gekommen. Der Akah hat 24 cm und liegt damit für mich schon am oberen Ende.


CdB
 
Mitglied seit
6 Nov 2013
Beiträge
7.206
Gefällt mir
5.363
#35
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
49.264
Gefällt mir
4.335
#38
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
23 Mai 2009
Beiträge
4.021
Gefällt mir
360
#39
......
Dann hatte ich einen Dreikant Hohlschaber am Gürtel. Das ist ein 25 - 35 cm (je nach Stiellänge) langes tödliches Instrument. Die rasiermesserscharf geschliffene Dreikantspitze geht wie durch Butter durch dicke Schwarte und eröffnet in der Lunge weit, ....
Der Dreikantdolch hatte seit der Renaissance eine weite Verbreitung - besonders in Mörderkreisen. Nannte sich "Miseracordia" - etwa Gnadengeber und drang auch durch leichte Panzerungen.
Aber auch sein Gegenstück, die griffnah besonders breite "Ochsenzunge" hatte schon damals ihre Anhänger. Eröffnete sie den Brustkorb doch besonders weit. Vielleicht sollte es ein Kompromiss sein: Vorne schlank und spitz, hinten breit.
 
Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
49.264
Gefällt mir
4.335
#40
Oder auch Gnadgott genannt.
Damit wurde der Gnadenstoss verpasst, weil der durch die Fugen der Rüstung vordrang.
Nicht erst in der Renaissance.
 
Mitglied seit
20 Sep 2018
Beiträge
584
Gefällt mir
434
#41
Hier mal ein Hirschfänger aus französischer Manufaktur (J. Mongin):
das Messer gibt es in unterschiedlichen Längen, diese Ausführung hat nur eine 20cm Klinge. Sie hat quasi auch ein Dreikantprofil! Das Messer ist sehr stabil ausgeführt und gut ausbalanciert.
Die dazugehörende Messerscheide ist zwar sehr ansehlich, aber im Ursprungszustand nicht das Optimum - man benötigt zum Ziehen des Messers eine zweite Hand.
Hallo, kannst mir bitte einen Link posten, wo dieses Messer zu ordern ist, finde von dieser Marke in erster Linie nur Taschenmesser, wäre echt toll.

WMH Sepp
 
Mitglied seit
2 Apr 2005
Beiträge
2.028
Gefällt mir
145
#42
Hallo, kannst mir bitte einen Link posten, wo dieses Messer zu ordern ist, finde von dieser Marke in erster Linie nur Taschenmesser, wäre echt toll.

WMH Sepp
Das ist nicht ganz einfach, genau so eines nochmal zu finden. Das sind alles handgefertigte Einzelstücke, die in geringer Zahl neben den Taschenmessern produziert wurden/werden.
Ich habe meines zufällig in Frankreich im Schaufenster einer besseren Waffenhandlung/Büchsenmachers (Armurerie) gesehen - war ein echter Spontankauf.
Man müsste entweder die besseren Waffenhandlungen abtelefonieren oder den Hersteller direkt kontaktieren, um ein in etwa vergleichbares Exemplar zu finden.
Wenn du „ mongin dague“ googelst, findest du ein paar ähnliche.
Hier zum Beispiel https://www.lalama.it/jacques-mongin/4002-dague-cm-25-j-mongin.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
2 Apr 2005
Beiträge
2.028
Gefällt mir
145
#45
vielen Dank, schon gefunden https://www.lalama.it/jacques-mongin/901-dague-cervo-cm-20-j-mongin.html 700 Euro sind doch zu viel habe so um die 300 gehofft, wunderschön, sieht auf dem ersten Blick nicht so martialisch aus.
Ja ich hatte auch gewaltig Bauchschmerzen wegen der 700,- aber dann hab ich mir noch eines für 400,- dazu gekauft und Mengenrabatt bekommen. Und nach ein paar Wochen waren die Bauchschmerzen auch wieder weg und das Thema „Messer“ erstmal abgehakt ;-)
Meine finnischen Baco-Plastikmesser mag ich trotzdem sehr und bereue eigentlich nur den Kauf der vielen seriengefertigten mittelpreisigen Messer :-/
Ist wie mit Essengehen - lieber einmal richtig gut als drei mal mittelmäßig...
Bei manchen Dingen ist „sparen“ nicht zielführend - wenigstens ein vernünftiges Messer wird sich ein Jäger im Leben immer leisten dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben