Welchen Hirschfänger könnt ihr empfehlen?

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#46
Hast Recht, habe mir den Link mal gespeichert, vielleicht ergibt es sich. Nochmals Danke, ohne Hilfe hätte ich das nie gefunden. ;)

wmh Sepp
 
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#47
Hat jemand Erfahrung mit „Extrema Ratio“ zum abfangen?
Ich habe ein „ Fulcerum C“. Dieses hat aber nur eine 11 cm Klinge, daher zu kurz zum abfangen. Ich finde es aber sehr stabil.
 
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#53
Ja sehr gerne, vielen Dank. Wobei mich nur das schöne untere interessiert. Das spanische ist sicher funktional aber mir dann doch zu ....sagen wir rustikal. Genauso übrigens wie das hier empfohlene Müllerfox. Wenn es günstig sein soll kommt man an Akah kaum vorbei.
 
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#54
Auch wenn hier schon abfallend über spanische Billigpiekser geredet wurde-- die machen schon brauchbare Sachen. Schau dir vielleicht das Muela Jabali an-- das gibt es günstig mit Holzgriffschalen auch mit Hirschhorngriff und in diversen Varianten und mit 18 sowie 21 cm Klingenlänge.Ibch habe es einmal ganz schlicht mit Holzgriff und einmal mit -übrigens sehr gutem Hirschhorngriffschalen mit Messighandschutz und Knauf- beide mit 18 cm Klinge. Ich halte es für gut- habe aber damit noch nicht am Stück gearbeitet. Im Rucksack steckt bei mir ein Randall 1-7 -für alle Fälle.
Die hier oft erwähnten Bajonette sind m.E. alle eher zu schmal, oft aus irgendeinem Mistforkenstahl der nicht wirklich scharf wird-- und scharf sollte es sein.
Eine der Ausnahmen- die ich kenne- ist das schwedische Messerbajonett das hier schon erwähnt wurde-- ist mir auch zu schmal- aber der Stahl ist erstklassig wird rasierscharf und die Klinge ist trotz Hohlgriff superstabil im Griff befestigt.Man sollte da nicht immer alles über einen Kamm scheren....
 
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#55
Schönes Messer aber ist das nicht etwas zu kurz?
Es geht eigentlich - hat ca. 16. cm Klingenlänge, die aber durch die Klingenform bei leichter Drehung eine enorme Zerstörung in der Lunge und den großen Arterien und schlagartigen Blutverlust zur Folge hat.

Ich hatte erst mit einem deutlich längeren Messer geliebäugelt aber das ist mir in der Führung einfach zu umständlich - das hier reicht für die allermeisten Stücke in meiner Region.

Und bei kaptialen Hauptschweinen würde ich vermutlich eher doch einen Fangschuss antragen, als mich mit dem Messer drauf zu stürzen. :cool:
 
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#56
Oder zusehen, wie die Hunde geschlagen werden... Sorry für die Polemik!
Aber wenn ich Durchgehen, kann ich für mich doch schon nicht im Vorfeld festlegen, dass ich bei zu großen Sauen mein Messer nicht benutzen kann. Dann war er bis jetzt ja auch richtig ausgerüstet. Als Begleitung reicht ja ein Moravik... Oder auch gerade nicht!!!
Vornüftiger Saufänger. Klinge ca. 20 + Gerade wenn er im Abfangen noch nicht so sicher ist, schlägt Länge und Breite das Aussehen.
Nicht umsonst sieht man die Dinger bei vielen Profis. Zweckmäßiges Werkzeug ohne schnick schnack.
Und Schießen hat nichts mit der Größe zu tun, sondern mit der Möglichkeit und die ist häufig leider nicht gegeben.
Mfg
 
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#57
Oder zusehen, wie die Hunde geschlagen werden... Sorry für die Polemik!
Aber wenn ich Durchgehen, kann ich für mich doch schon nicht im Vorfeld festlegen, dass ich bei zu großen Sauen mein Messer nicht benutzen kann. Dann war er bis jetzt ja auch richtig ausgerüstet. Als Begleitung reicht ja ein Moravik... Oder auch gerade nicht!!!
Vornüftiger Saufänger. Klinge ca. 20 + Gerade wenn er im Abfangen noch nicht so sicher ist, schlägt Länge und Breite das Aussehen.
Nicht umsonst sieht man die Dinger bei vielen Profis. Zweckmäßiges Werkzeug ohne schnick schnack.
Und Schießen hat nichts mit der Größe zu tun, sondern mit der Möglichkeit und die ist häufig leider nicht gegeben.
Mfg

Die großen "Schwerter" sehe ich eigentlich immer eher bei der "Möchte-gern-Fraktion". Bei den alten Hasen sehe ich eher kürzere Klingen.... wer möchte schon im dichten Strauch und Brombeergestrüpp ein Excalibur an seiner Seite baumeln haben.

Für Anfänger gilt, vorher ausreichend an verendeten Stücken zu üben. Und zwar von mehreren Winkeln.

Wichtig ist, dass Du mit dem Messer lebenswichtige Organe erreichst - Todesursache wird ja nicht der Nervenschock sein, wie bei einem Projektil, sondern der schlagartige Blutverlust.
Ich kann für mich auch nach über 10 Jahren nicht sagen, dass ich mit einem langen Dolch das Herz des Stückes im Eifer des Gefechts immer sicher treffe.
Was ich aber sagen kann ist, dass ich mit meiner breiten und gebogenen 16cm Klinge ein Stück erwachsenes Damwild und bisher auch die in Frage kommenden Sauen, kurzfristig erlösen kann indem ich mit einer kleinen Drehung die Lungenarterien rupturiere.

Und was die Möglichkeit zum Schuß betrifft - mit trainiertem und erfahrenem Hund bekam ich bisher das Schußfeld bei Nachsuchen immer sicher und frei. Und wenn ich schon auf Messerabstand an das Stück dran komme, dann KÖNNTE ich auch einen Fangschuss setzen (bisher zumeist übrigens 20/70ger FLGs ausm alten DBR). Wo das nicht ging 8x57.
Ünrigens sollte man den Fangschuss wie auch den Schuss auf annehmendes Wild ebenfalls üben...und nicht erst wenn es die Situation akut erfordert. o_O
 
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#58
Die großen "Schwerter" sehe ich eigentlich immer eher bei der "Möchte-gern-Fraktion". Bei den alten Hasen sehe ich eher kürzere Klingen.... wer möchte schon im dichten Strauch und Brombeergestrüpp ein Excalibur an seiner Seite baumeln haben.

Für Anfänger gilt, vorher ausreichend an verendeten Stücken zu üben. Und zwar von mehreren Winkeln.

Wichtig ist, dass Du mit dem Messer lebenswichtige Organe erreichst - Todesursache wird ja nicht der Nervenschock sein, wie bei einem Projektil, sondern der schlagartige Blutverlust.
Ich kann für mich auch nach über 10 Jahren nicht sagen, dass ich mit einem langen Dolch das Herz des Stückes im Eifer des Gefechts immer sicher treffe.
Was ich aber sagen kann ist, dass ich mit meiner breiten und gebogenen 16cm Klinge ein Stück erwachsenes Damwild und bisher auch die in Frage kommenden Sauen, kurzfristig erlösen kann indem ich mit einer kleinen Drehung die Lungenarterien rupturiere.

Und was die Möglichkeit zum Schuß betrifft - mit trainiertem und erfahrenem Hund bekam ich bisher das Schußfeld bei Nachsuchen immer sicher und frei. Und wenn ich schon auf Messerabstand an das Stück dran komme, dann KÖNNTE ich auch einen Fangschuss setzen (bisher zumeist übrigens 20/70ger FLGs ausm alten DBR). Wo das nicht ging 8x57.
Ünrigens sollte man den Fangschuss wie auch den Schuss auf annehmendes Wild ebenfalls üben...und nicht erst wenn es die Situation akut erfordert. o_O
Zum Gruße,
alles nicht falsch - bei e i n e m Hund hast Du sicher recht.
Ich war bei der letzten Drückjagd, an der ich teilnahm, Augenzeuge, wie ein starkes Stück SW von zunächst 6, dann 5 Hunden gedeckt war und mein Standnachbar brüllte, ich solle doch den Fangschuss geben, was ich natürlich nicht tat.
E i n e n Hund kann man abrufen oder ggf. wegziehen, mehrere aber ...??
Ich halte i m m e r mehr von Pulver und Blei als vom dem Einsatz einer kalten Waffe - aber das ist oft die einzige Möglichkeit.
 
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#59
...

Wichtig ist, dass Du mit dem Messer lebenswichtige Organe erreichst - Todesursache wird ja nicht der Nervenschock sein, wie bei einem Projektil, sondern der schlagartige Blutverlust.
...
Ich stimme ja in vielen Punkten mit deiner Aussage überein, aber Nervenschock als Todesursache von einem Projektil halte ich für eher nicht die Ursache Nr.1.
 
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#60
Ich stimme ja in vielen Punkten mit deiner Aussage überein, aber Nervenschock als Todesursache von einem Projektil halte ich für eher nicht die Ursache Nr.1.
Zumindest bei den "hochblatt" treffenden Schüssen, die zu rollierenden Sauen etc führen, würde ich doch davon ausgehen (denn die flüchten ja nicht noch einige Sekunden und überschlagen sich dann). Der u.a. beschriebene "nervöse Refelx" kann auch eine Ursache sein. Aber prinzipiell auch Effekte wie beim Krell-Schuss nur am unteren WS-Rand etwas nachhaltiger.

Beim normalen Kammerschuß, wird es sicher eine Zerstörung des Herz oder einiger großer Arterien sein.

Wikipedia definiert hierzu:

"Es kommen drei Todesursachen bei Schussverletzungen in Betracht. Erstens der Kreislaufstillstand durch Zerstörung des Herzens oder von Hauptblutgefäßen. Nach etwa 15 Sekunden tritt Bewusstlosigkeit aufgrund von mangelhafter Sauerstoffversorgung des Gehirns ein. Es folgt der Hirntod nach etwa sieben Minuten. Das unmittelbare Zusammenbrechen von durch Herzschuss getroffenen Personen lässt sich aufgrund eines nervösen Reflexes erklären. Zweite mögliche Ursache ist eine Zerstörung wichtiger Hirnzentren selbst. Dabei führt insbesondere die Zerstörung des Stammhirns unmittelbar zum Tod, aber Verletzungen am und Verlust von Teilen des Stirnhirns, wo keine animalischen Funktionen ausgeführt werden, können durchaus, teils unter Persönlichkeitsveränderungen überlebt werden. Drittens kann ein sogenannter Schocktod eintreten. Bei Hasen wurde beobachtet, dass deren Tod eintritt, obwohl eine große Zahl von Schrotkugeln nur unter die Haut und in Muskelgewebe, aber nicht in vitale Organe eindringt und somit an sich keine tödlichen Verletzungen hervorruft."
 

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