Welcher Treffer ist das / Nachsuche / Reh

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1. Welches Bundesland?
2. Natürlich verbietet der Gesetzgeber es nicht, nach einem Stück (zunächst) ohne Hund zu suchen. Aber alle BL schreiben meines Wissens eine „fachgerechte“ Nachsuche vor und das ist eben eine mit einem brauchbaren Hund. Der Meistervollmantelschütze will indessen auf Hundeeinsatz per se und immer verzichten.
Es wird immer gern vergessen,

aber jedem Revier muss ein brauchbarer Hund zur Verfügung stehen. Leider können sich die apächter aus der Verantwortung stehlen, wenn ein befreundeter Jäger mit entsprechendem Hund entsprechend unterschreibt ...

Gruß,

Mbogo
 
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So ein Quatsch, wenn Dir Dein geprüfter, mitteljähriger Hund vor ein Auto läuft, oder von einer Sau geschlagen wird, oder oder oder, soll dann sofort der Pachtvertrag gelöst werden, oder wie stellst Du Dir das vor:unsure:
Das stelle ich mir so vor,

dass -wie bei mir- unverzüglich Ersatz beschafft wird und für die 10 Monate bis zum Ablegen der Brauchbarkeitsprüfung der Nachbarpächter einspringt. Ganz einfach.

Mbogo
 
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Wenn Du zeitlich so unabhängig bist, kannst Du es gern so halten. Dürfte aber nicht für viele Pächter machbar sein.
Vielleicht nicht binnen 10 Monaten,

aber ich kenne so einige, die binnen 2 Jahren nicht die Zeit gefunden haben. Wobei die Zeit ein wesentlich weniger wichtiger Faktor war, als die Lust. Die sollten dann lieber auf eine Farm in Namibia oder Texas ausweichen zur Jagd. Oder sich einen Begehungsschein nehmen. Meine Meinung dazu.

Gruß,

Mbogo
 
G

Gelöschtes Mitglied 24216

Guest
Es wird immer gern vergessen,

aber jedem Revier muss ein brauchbarer Hund zur Verfügung stehen. Leider können sich die apächter aus der Verantwortung stehlen, wenn ein befreundeter Jäger mit entsprechendem Hund entsprechend unterschreibt ...

Gruß,

Mbogo
Klingt so, als ob jedes Revier selbst einen Hund vorhalten sollte.

Ich denke das wäre aus vielen Gründen übers Ziel hinaus geschossen. Um mal nur einen jagdpraktischen zu nennen: Nie und nimmer könnte dann jeder Hund ausgelastet und in Übung gehalten werden.

Es gibt Bundesländer da ist nicht mehr als eine Brauchbarkeit des Hundes für die (Schalenwild)Nachsuche erforderlich. Je nach Landesrecht könnte das dann vielleicht auch mit Hunden ohne Papiere und mit mehr oder weniger einfacher Schweiss-Prüfung gegeben sein. Dann reicht eben Nachbars Lumpi, der vor 10 Jahren mal die Brauchbarkeit bestanden hat, dem Landesgesetz aus. Es gibt natürlich sehr viele Länder ohne Nachsuchenwesen. Gemeinhin gelten viele davon sogar als jagdliche Traumziele.

Wer mag, kann sich ja für schlechtes oder nicht existierendes Nachsuchewesen aus der Ferne fremdschämen oder darüber echauffieren. Wem dabei aber der Blutdruck steigt, der sollte dann auch keine Jagdfahrten in solche Länder unternehmen. Irgendwie ist es ja bigott zu Hause angeblich jeden Fehlschuss zu kontrollieren aber auf Jagdfahrt auf Wild abzudrücken, obwohl es dort keinen Schweisshund gibt. Denn ein schlechter Schuss kann ja jedem passieren. Ich hab auch noch nie gehört, daß Gäste ihren Jagdführer/Outfitter/Jagdherr ohne Schweisshund dann vor Ort mit Titeln angesprochen haben, die hier in dem Faden gefallen sind.
 
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Es wird immer gern vergessen,

aber jedem Revier muss ein brauchbarer Hund zur Verfügung stehen. Leider können sich die apächter aus der Verantwortung stehlen, wenn ein befreundeter Jäger mit entsprechendem Hund entsprechend unterschreibt ...

Gruß,

Mbogo
Ist doch Unsinn wenn jeder mit seinem Hund rumkaspert, in jeder Gegend gibts ein oder mehrere Top-Nachsuchegespanne, die sind nur Top weil sie auch Arbeit für ihren Hund haben und damit entsprechend Erfahrung.

Ich hab in knapp 30 Jahren 2 Nachsuchen verursacht, beide relativ kurze Totsuchen, also worauf hätte ich in der Zeit mit mindestens 2 Hunden üben sollen und wo hätten sie Erfahrung sammeln sollen?

Ich sehe das jetzt in unserer Gegend plötzlich hat jeder einen Bayrischen und keiner ne Ahnung davon. Der Spezialist wird dann geholt wenn man genug mit ein oder zwei Junghunden rumgemacht hat, das Stück oft hochgemacht hat. Dann wird erst der Spezialist geholt, der dann oft im groben Gelände eine mächtig mühsame und auch gefährliche Suche abarbeiten kann.
 
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Klingt so, als ob jedes Revier selbst einen Hund vorhalten sollte.

Ich denke das wäre aus vielen Gründen übers Ziel hinaus geschossen. Um mal nur einen jagdpraktischen zu nennen: Nie und nimmer könnte dann jeder Hund ausgelastet und in Übung gehalten werden.

Es gibt Bundesländer da ist nicht mehr als eine Brauchbarkeit des Hundes für die (Schalenwild)Nachsuche erforderlich. Je nach Landesrecht könnte das dann vielleicht auch mit Hunden ohne Papiere und mit mehr oder weniger einfacher Schweiss-Prüfung gegeben sein. Dann reicht eben Nachbars Lumpi, der vor 10 Jahren mal die Brauchbarkeit bestanden hat, dem Landesgesetz aus. Es gibt natürlich sehr viele Länder ohne Nachsuchenwesen. Gemeinhin gelten viele davon sogar als jagdliche Traumziele.

Wer mag, kann sich ja für schlechtes oder nicht existierendes Nachsuchewesen aus der Ferne fremdschämen oder darüber echauffieren. Wem dabei aber der Blutdruck steigt, der sollte dann auch keine Jagdfahrten in solche Länder unternehmen. Irgendwie ist es ja bigott zu Hause angeblich jeden Fehlschuss zu kontrollieren aber auf Jagdfahrt auf Wild abzudrücken, obwohl es dort keinen Schweisshund gibt. Denn ein schlechter Schuss kann ja jedem passieren. Ich hab auch noch nie gehört, daß Gäste ihren Jagdführer/Outfitter/Jagdherr ohne Schweisshund dann vor Ort mit Titeln angesprochen haben, die hier in dem Faden gefallen sind.
es soll doch wirklich jagdhundeführer geben die den fertig ausgebildeten Hund mit auf Urlaub nehmen und dort bei Bedarf den Hund sogar einsetzen.
 
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ich konnte am Wochenende das Stück vom Anfang dieser Diskussion erlegen. Hatte wie vermutet einen Vorderlaufschuss. Treffer ziemlich genau am Ellenbogengelenk. Vorderlauf war komplett versteift in diesem Bereich. Stück natürlich relativ schwach. 100 Meter vom ersten Anschuss entfernt erlegt.

Zeigt wieder mal welche Verantwortung hinter jedem – "ich mach den Finger krumm" steht…
 
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