Welcher Treffer ist das / Nachsuche / Reh

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#61
Ist doch ganz einfach und eigentlich vollkommen stressfrei. Der eine macht es so, der andere so, hat bestimmt etwas mit der Erfahrungsschatz zu tun. Und klar ist auch, dass alle Hunde von einer Wutz ganz gewaltig geschlagen werden können, es braucht nur einen dösigen Zufall zu geben.
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 
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#62
du hast ja auch einen tollen Hund, ich nur nen Hühnerhund.
Das ist doch dummes Gesabbel - klar habe ich einen Hund, der für diesen Zweck gehalten und auch gezüchtet wurde - ich würde auch nicht gegen Deinen Hund in Konkurrenz in Sachen Vorstehen treten! Was soll das?
Außerdem mache ich das seit fast 40 Jahren....
Ja, wenn ich eine kranke Sau suche und an die lebende Sau komme, dann schnalle ich auch, wenn keine Straßen oder Bahnlinien in der Nähe sind! Dann ist es mir auch egal, wie groß die Sau ist und wie schwer ihre Verletzung ist!
 
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#66
Was wäre denn bei einem 100kg- Keiler anders gewesen?
Nach m.M. am gefährlichsten für die Hunde sind die 75kg - Keiler, bei den ganz Dicken sind die Hunde schon vorsichtiger! Außerdem sind die wirklich schweren Keiler auch längst nicht mehr so wendig wie die 2 jährigen!
Dann lies mal bitte langsam und richtig,was ich da geschrieben habe. Es ging um MEINEN Hund ,der noch nie an einem noch aktiven Stück gearbeitet hat und bisher nur mit viel Passion an der daliegenden oder hängenden Sau gebeutelt hat. Wenn der Kopov mit geschwollener Brust,was eigentlich gar nicht so Sache der schwarz-braunen Bracken ist,den ÜL fassen sollte,ginge das wohl anders aus als bei einem meiner bisher erlegten Medaillen-Bassen .Nicht umsonst nennt man ÜLK "Hosenflicker". Ob ein Hauptschwein nur Deine Hose flickt,wage ich stark zu bezweifeln.
Ich hatte bisher mehrmals engen Kontakt mit Überläufern.Außer 2 Mal umgeschupst ,war nichts passiert. Anfang der 70iger suchte ich mit meinem Vater einen starken Frischling eines Jagdkollegen nach,der sich als 80kg-Bache entpuppte.Ich hing wohl zum Gespött meines Vaters wie ein nasser Sack auf einer sich drehenden Kiefer in einer Schonung und vergesse nie den Anblick der anstürmenden Bache mit offenem Gebräch. Unserem RHT hab ich es zu verdanken,der die Sau unerschrocken annahm,so daß mein herzueilender Vater den Fangschuß geben konnte.Meine Suhler mit Flg lag paar Meter hin.
Sicherlich hast Du Recht mit den 2-3-Jährigen .Die fahren aber oft nur Kurz-oder Scheinangriffe. Die meisten schweren oder tötlichen Angriffe sind ,soweit ich weiß,aber immer auf Hauptschweine zurückzuführen.
 
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#67
Ich habe nicht an tödliche Angriffe auf den HF gedacht - davon gibt es nur sehr, sehr wenige - sondern an die Gefährdung der Hunde und da sorgen die 2-3j für Kleinholz! Leider schon zu oft erlebt!
Aber noch mal zu den richtig dicken Hauptschweinen: gerade die nehmen so schnell nicht an! Das blutrünstige Monsterschwein existiert meist nur im Hirn von Spinnern und Angsthasen! Angst ist da genauso falsch wie übertriebener Mut, Respekt sollte man aber haben!
 
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#69
Trotzdem: FSK 300 hat Recht. Oft hab ich mir meinen Teil gedacht, was wird Paffy mit mir vorhaben in dem Verhau? Und dann ist er gelaufen wie ein Hase. Einen sehr starken hab ich verloren weil er nach 20 m über die Landesgrenze ist. Oder stellten sich wie ein Sägebock und ließen den Fangschuss antragen. Die Kleinen waren es, die Stress gemacht haben. Kaum waren die Waffen durchgebrochen wurde schon damit geklappert.
 
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#74
Hallo zusammen,

vor einigen Tagen habe ich vermutlich das oben genannte Reh wieder gesehen. war ca. 200 Meter vom Anschuss entfernt. Der Vorderlauf ist völlig steif und steht ab wie eine Lanze. Bewegung ist sehr eingeschränkt... Habe so etwas noch nicht gesehen.
Nachdem es schon sehr dunkel war, konnte ich nicht mehr sehen ob es eine Geis oder ein Schmalreh war, und habe daher nicht geschossen. Mutterschutz ....
Leider hat seither der Wind nicht mehr gepaßt, bzw. wenn mein Mitjäger dort gesessen hat, war es nicht zu sehen. Ich vermute dieses Stück bewegt sich nur in einem minimalen Umkreis.

OT: Diese Erfahrung dieses Anblicks wäre möglicherweise für einige "SPEZIALISTEN" hilfreich und lehrreich, die ohne Hund / Kontrolle wissen, dass sie nicht getroffen haben. Müßten sozusagen mit 50 Wiederholungen einer entsprechenden Videoaufnahme zwangsgeimpft werden.

Wir Jäger müssen uns in jeder Situation unserer Verantwortung bewußt sein!
 
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#75
Man muss an dieser Stelle vielleicht auch generell einfach mal dazu aufrufen, Nachsuchenführer viel öfter in Anspruch zu nehmen.
Ich weiß, dass der eine oder andere das ungern tut - gerade wenn schlecht geschossen oder nicht sauber angesprochen wurde.
Trotzdem: In der Regel sind Nachsuchenführer froh über jede Nachsuche und jede Kontrollsuche - gerade auch, wenn davon ausgegangen wird, dass das Stück nicht getroffen wurde.

Die Hunde brauchen Übung - jede, die sie kriegen können - und dafür kommen die NSF gerne.
 
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