Welcher Vorsteher ist der richtige oder besser der DL als Universal in der Realität

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Nun ich hab diesen Faden eröffnet um etwas Hintergrundwissen ausserhalb der Bücher und Standartpuplikationen.
Ich möchte definitiev nicht auf Dauer ohne Hund jagen lieber gebe ich die Jagd auf.Ich lebe seit gut 40 Jahren mit Schutzhunden und seit nicht ganz 3 mit Jagdghunden. Der erste Familienschutzhund war ein 60kg Rodi. In der Familie ein Lam und jeder kam in den Garten, nur wollte ein Ausenstehender was mitnehmen ohne das einer von uns es mit raus brachte oder hat gar die Hand gegen uns erhoben nun den rest könnt ihr euch denken.
Ich kann schon unterscheiden was los ist nur wenn mann nicht die möglichkeit hat mehrere Rassen aktiev zu Vergleichen sucht mann eben anderweitig nach Infos.

Den Kontroversen und weiter Vermehrten negatieven Meinungen sowie der seltenheit der Züchter wird es wohl beim DL bleiben. Weimis sehen schon gut aus aber die Verteidigungsbereitschaft soll richtig gelagert sein und der DL ist weit Homogehner und ruhiger als die Weimis. Werde daher entgültig richtung DL Löwe gehn also den ruhigen schwereren älteren Schlag suchen.

Gern weitere Infos hier möchte so viel wie möglich in alle richtungen erfahren.(y)Nicht der Hund macht den Jäger sondern der Jäger den Hund und dieser passt nur wenn er auch zur Familie passt. Den 60% wird der Hund nun mal bei der Familie sein und nicht nur mit mir in Wald Feld oder Fluß.

Gern auch noch Tipps zum DL bitte.
 
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Nun ich hab diesen Faden eröffnet um etwas Hintergrundwissen ausserhalb der Bücher und Standartpuplikationen.
Ich möchte definitiev nicht auf Dauer ohne Hund jagen lieber gebe ich die Jagd auf.Ich lebe seit gut 40 Jahren mit Schutzhunden und seit nicht ganz 3 mit Jagdghunden. Der erste Familienschutzhund war ein 60kg Rodi. In der Familie ein Lam und jeder kam in den Garten, nur wollte ein Ausenstehender was mitnehmen ohne das einer von uns es mit raus brachte oder hat gar die Hand gegen uns erhoben nun den rest könnt ihr euch denken.
Ich kann schon unterscheiden was los ist nur wenn mann nicht die möglichkeit hat mehrere Rassen aktiev zu Vergleichen sucht mann eben anderweitig nach Infos.

Den Kontroversen und weiter Vermehrten negatieven Meinungen sowie der seltenheit der Züchter wird es wohl beim DL bleiben. Weimis sehen schon gut aus aber die Verteidigungsbereitschaft soll richtig gelagert sein und der DL ist weit Homogehner und ruhiger als die Weimis. Werde daher entgültig richtung DL Löwe gehn also den ruhigen schwereren älteren Schlag suchen.

Gern weitere Infos hier möchte so viel wie möglich in alle richtungen erfahren.(y)Nicht der Hund macht den Jäger sondern der Jäger den Hund und dieser passt nur wenn er auch zur Familie passt. Den 60% wird der Hund nun mal bei der Familie sein und nicht nur mit mir in Wald Feld oder Fluß.

Gern auch noch Tipps zum DL bitte.
Völlig richtige Wahl.
Die Rasse ist egal, Hauptsache dunkelbraun und langhaarig.

Horrido
TicTac
 
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#166
Ich möchte definitiev nicht auf Dauer ohne Hund jagen lieber gebe ich die Jagd auf.


So strikt würde ich das nicht konstatieren. (n)
Mit Hund ist auf der Jagd zwar immer etwas los, aber wer gerne und mit Passion jagt, muss sich mit Tatsachen, die sich im Leben stellen können, eben auseinandersetzen und akzeptieren.
Jagen mit und ohne Hund ist fundamental anders, aber wenn ich daran denke, was ich einem Hund in den letzten 22 Jahren hätte bieten können und zudem einen nächsten Hund hätte einarbeiten müssen, wäre das auch unter anderen Verhältnissen zu überlegen gewesen.

Vielleicht schießt man ohne die Rückversicherung seines Vierbeiners mit der Kugel auch "umsichtiger", was eben auch weniger Nachsuchen anfallen lässt. In dieser Zeit hatte ich nur einmal einen Hund "nötig" der als DL die 300m Totsuche ohne Probleme arbeitete. Nur am Rande: ich habe schon mehr als dieses Reh erlegt. ;)

Der Behauptung, dass nur ein Jäger mit Hund ein richtiger Jäger sei, kann ich mich nicht anschließen. Zu viele Jäger sind auch mit Hund nicht das, was man sich unter einem "richtigen" Jäger vorstellt. :cool:

War vielleicht etwas OT, aber ein Jagdhund ist auch ohne Jäger eine arme Sau.
Zu viele fristen als "Begleithunde" ihr Dasein, was vor allem bei Modehunden immer wieder zu sehen ist. Dennoch, mancher Jagdhund hat es bei Nichtjägern besser als bei einem Jäger.

Eine gute Woche wünscht S.H.
 
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Vielleicht schießt man ohne die Rückversicherung seines Vierbeiners mit der Kugel auch "umsichtiger", was eben auch weniger Nachsuchen anfallen lässt.
Du unterstellst also Jägern, die zur NaSu brauchbare Hunde führen, sie jagten risikovoller,
:rolleyes:, weil sie sich im Stillen auf ihren Hund verlassen..??. Völlig unpassender Zusammenhang !
Wer anständig jagt, jagts stets so, daß kein Stück unnötig leidet.

Vom umsichtigen Schuß hält mich kein Tod und Teufel ab und schon gar nicht die Tatsache, daß mein GP-Hund mit 20h-1000m- Fährtenschuhprüfung im Auto sitzt.

Als "Bergehilfe" nutzen gerad die Jungen heute doch sowieso lieber eine WBK als einen haarigen Jagdgefährten. :rolleyes: Ob man dadurch etwas über Wildverhalten im/nach dem Schuß und Anschuß-Arten lernt, stelle ich dahin...

Im grundsätzlichen bin ich der Meinung, viele Jagdscheininhaber halten sich heute Jagd-Hunde, weil sie meinen, es gehört halt dazu, als Jäger einen Jagdhund zu halten. Viele dieser Tiere sehen einfach nur schön aus, thats all....Unsere Wohlstandsgesellschaft macht das problemlos möglich.
Für die bei der Jagd wirklich anfallenden Aufgaben sind sehr viele dieser Hunde nicht zu gebrauchen. Eigtl. egal, wenn sie anständig artgerecht gehalten werden...;)und vor allem im Zweifel auch besser nicht eingesetzt werden.
 
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viele Jagdscheininhaber halten sich heute Jagd-Hunde, weil sie meinen, es gehört halt dazu, als Jäger einen Jagdhund zu halten. Viele dieser Tiere sehen einfach nur schön aus, thats all....Unsere Wohlstandsgesellschaft macht das problemlos möglich.
Diese Aussage kann ich mit meinem Umfeld nicht in Deckung bringen.

Viele würden gern einen Jagdhund führen und hätten auch ausreichend Arbeit für den Hund, allein die Lebensumstände erlauben es nicht.

Und die, die einen Hund führen, nutzen den auch fleißig. Wobei Nachsuchen (Totsuchen) noch das wenigste sind, da holt man den Hund meist aus dem Kofferraum, um dem Hund ne Freude zu machen.

Fakt ist, daß die meisten Bewegungsjagden nach wie vor an zu wenig Hunden kranken. Das Attribut "brauchbar" laß ich in diesem Statement bewußt weg, denn es bedarf einfach der Einarbeitung und Übung, daß ein Hund das gut macht, da müssen auch Hunde mitlaufen, die es erst lernen, die Geduld und den Verzicht auf Beute muß man als Jagdleiter aufbringen.

Es mag einen geringen Prozentsatz geben, der den Hund nur zum Herzeigen hat. Und einen anderen, der sich einfach nicht traut, den Hund vom Strick zu lassen. Die hätten besser keinen Jagdhund, oder zumindest eine andere Rasse, da geb ich Dir recht. Das ist nach meiner Erfahrung aber nicht die Menge. Schon deshalb, weil Hundehaltung eben auch Verzicht bedeutet. Das muß man sich erstmal leisten können, nen Hund zu halten für nix.
 
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Das ist nach meiner Erfahrung aber nicht die Menge.
Ich hoffe sehr, daß Deine Erfahrungen auch für die allgemeine Situation spricht.
Leider hab ich in meinem Bekannten-Kreis Jägern gleich einige Fälle, die überhaupt nicht durchgeführte Hunde aus Jagdhundrassen halten und es sind sogar Jäger mit Revieren...
Vermutlich veranlasste mich das zu dieser Aussage.

Bei Jägern, die auch beruflich mit Jagdbetrieb zu tun haben, findet sich das seltener, logischerweise.

Das muß man sich erstmal leisten können, nen Hund zu halten für nix.
Gerade in Kreisen von JABs ist das aber wohl keine Frage !
 
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Hab nie behauptet nur mit Hund ist mann ein Jäger!
Nur ich betreibe die Jagd gerade wegen dem miteinander mit dem Pelzknödel und der Freude mit ihm Beute zu machen. Mir geht es nicht ums Schiesen. Das kann ich auch auf der Bahn.
Mir geht es um die Freude wenn er Stolz mit der Beute zu mir kommt, oder mir Verweißt oder Vorsteht. Das Geläut bei der Jagd und wenn mann erschöpft vor dem Feuer miteinander Ruht.

Dieses bedingungslose Miteinander und deren Ehrlichkeit, die ich im Berufsalltag oft durch Falschheit und Intriege ersetzt erlebe. Das ist es was ich für mein Leben brauche. Wie so mancher schon sagte ein Leben ohne Hund geht nur ist es das wert und gut?

Mag sich egoistisch anhören, nur wurden selbst Boxer und Bernersennen bei mir 14 und älter bei guter Gesundheit, sowie stetem Familienanschluß und zu 90% Auslastung und freude.

Kann ich einem Hund nichts mehr bieten und für sein Wohl sorgen, lasse ich es lieber und geh nur noch Angeln. Ich gönne es jedem der ohne Hund auf der Jagd glücklich ist ich binn es nicht.
 
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Gerade in Kreisen von JABs ist das aber wohl keine Frage !
Das kommt wohl drauf an, welche Preise aufgerufen werden. Es ist rechtlich möglich, ein Revier zu pachten ohne Hund, sofern man Zugriff auf geeignete Hunde hat, und ehrlich gesagt ist es mir auch lieber, jemand der sich als Hundeführer ungeeignet sieht oder wo es die Lebensumstände nicht hergeben, läßt die Finger davon. Ein Revier muß nicht täglich Gassi geführt werden, die Arbeit und viele Verpflichtungen kann man sich mit Begehern teilen. Wer Hundesitter braucht, den Hund im Urlaub in Pension geben muß, der braucht vor allem Geld. Wo Reviere viel kosten, mag es da dann durchaus einen Zusammenhang geben. Wo die Jagdgenossen händeringend Pächter suchen, ist das anders. Da hat man vllt noch das Kleingeld für ein Revier, aber ohne Hundeleidenschaft auch noch nen Hund? Sich womöglich mit der besseren Hälfte zerkriegen? Den Familienurlaub abhaken? Nein.
 
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#168:
Du unterstellst also Jägern, die zur NaSu brauchbare Hunde führen, sie jagten risikovoller,
:rolleyes:, weil sie sich im Stillen auf ihren Hund verlassen..??. Völlig unpassender Zusammenhang ! Wer anständig jagt, jagts stets so, daß kein Stück unnötig leidet.

ich unterstelle gar nix
Wenn du das daraus ableitest, dann ist das deine Sache.
Wie anders soll man das darstellen, dass der (gute) Hund eine Rückversicherung ist.


Vom umsichtigen Schuß hält mich kein Tod und Teufel ab und schon gar nicht die Tatsache, daß mein GP-Hund mit 20h-1000m- Fährtenschuhprüfung im Auto sitzt.
Was regst du dich auf? Hatte ich etwa dich persönlich angesprochen.
Aaber - wie oft musstest du deinen Hund die letzten 20 Jahre (es müssen ja keine 62 sein) aus dem Auto holen??





 
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Ich rege mich nicht auf, ziehe aber weiterhin den von Dir konstruierten Zusammenhang zwischen Risikoabwägung bei der Schußabgabe und der Verfügungsmöglichkeit des eigenen Hundes absolut in Zweifel !

Mein Hund muß bei der Einzeljagd vom Sitz tatsächlich nicht aus dem Auto, höchst selten gab's eine Riemenarbeit (in 39 Jahren)
Er ist für andere Arbeiten großgezogen, ausgebildet und wird dafür intensiv eingesetzt.
Ich liebe Tiere und ich mag Jagdhunde gern, daher habe ich diese Verantwortung für einen Gebrauchshund, allerdings passend zu meinen jagdl. Schwerpunkten und Möglichkeiten, übernommen.
 
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Ich denke nicht, dass ein Jäger weniger umsichtig schießt, wenn er einen (ausgebildeten) Jagdhund hat. Manchmal wünsche ich mir, dass die Jäger ohne Hund etwas umsichtiger mit den hundeführenden umgehen sollten. Oftmals ist es selbstverständlich, dass man seinen Hund einsetzt und wenn dieser mal weg, oder verletzt ist, aus welchen Gründen auch immer, dann steht man nicht selten schnell alleine da.
 
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Wenn wir schon bei Kategorisierung (und Schubladen ;)) sind, mir ist sogar noch der Jäger lieber, der einen (viell. nicht brauchbaren) Hund hat, ihn hoffentlich deshalb auch nicht einsetzt, aber dessen Hang zum Hund klar einer allgemeinen Tierliebe entspringt.
Er ist dann nämlich eher derjenige, welcher umsichtig schießt, weil er vor Tieren den notwendigen Respekt fühlt.

Mit begegneten schon grün verkleidete Waffenträger, die solche abstoßenden Schießaktionen auf Wild hinlegten, daß man sich fragt, was ihnen eigtl an Tieren liegt.
Hunde haben solche "Kunstschützen" selbst nie; sie wissen nichts davon, was es heißt aus einem Welpen einen Gebrauchshund zu machen und welche Mühen Hundeführer im Dienste anderer Jäger auf sich nehmen.
"Müßen wir halt n Hund holen" - als schulterzuckende Reaktion in der Erwartungshaltung, daß Andere den Dreck zusammenfegen, den sie hinterlassen haben.
 
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