Welches Geschoss auf Rotwild?

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#1
Hallo und WMH zusammen,

Ich führe eine R8 im Kaliber .308 Win und verschieße nun schon seit einiger Zeit die Geco TM 170 gr mit vollster Zufriedenheit auf Reh und ab und zu Schwarzwild.

Nun bin ich in Thüringen auf einen 2b Hirsch eingeladen.

Mir wurde auf schweres Wild die Geco abgeraten, was meint ihr?
Sollte ich wechseln?


Grüße aus Bayern
 
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#3
Schieß den Hirsch ruhig mit deiner bewährten Labo.
Zuerst "taugt" das Geco-TM nix, dann taugt die ganze .308Win. nix, dann die betreffende Waffe und zum Schluß der Jäger selber.
Sollte die "Empfehlung" vom dortigen Beständer, bei dem du den 2b freibekommen hast stammen, sag ihm klar, daß du ein dir unbekanntes Wild nur mit der dir vertrauten Waffe und Labo schießen willst. Wenn er sich querstellt, soll er seinen 2b, mit was auch immer, selber schießen.
 
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#4
Unbedingt!
Teuerste Knarre, billigste Mun? Tut ja nicht unbedingt Not. Wenn's nicht gut läuft besteht die Gefahr, das Du dir das ewig anhören musst.
Es ist einfach Fakt das es bessere Geschosse gibt als das Geco TM. Tatsächlich sind es sogar sehr viele Geschosse die besser sind....
Die müssen nichtmal teurer sein.
 
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#7
Die 170gr. Geco TM fand ich aus der 3006 recht weich, bei stärkern Sauen hatte ich nicht immer Ausschuß, die Plus finde ich deutlich besser, auf Reh nicht so brutal und bis jetzt immer Ausschuß, denke bei Hirsch wird sich das auch so verhalten:unsure: da die 3006 und .308 nicht so unterschiedlich sind hoffe ich dir geholfen zu haben.
Die gemessenen V0 von beiden Fabriklabos waren übrigens für 3006 recht moderat, aber sehr gleichmässig, und die Präzision sehr gut.
 
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#8
Hallo und WMH zusammen,

Ich führe eine R8 im Kaliber .308 Win und verschieße nun schon seit einiger Zeit die Geco TM 170 gr mit vollster Zufriedenheit auf Reh und ab und zu Schwarzwild.

Nun bin ich in Thüringen auf einen 2b Hirsch eingeladen.

Mir wurde auf schweres Wild die Geco abgeraten, was meint ihr?
Sollte ich wechseln?


Grüße aus Bayern
alles gut das kannst du ohne Probleme nehmen da sind soviel tausende Hirsche mit zur Strecke gekommen da sollte es für deinen auch noch reichen.

Weidmannsheil zur Hirschjagd
 
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#9
Reserven vergiss die Reserven nicht! Spaß bei Seite, treffen solltest, dann sollte der Hirsch auch das tun was du von ihm verlangst, tot umfallen ;)
 
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#10
Dem heiligen Rotwild ist es egal ob die Kugel von Geco oder der Schwester RWS kommt. Entscheidend ist der Treffersitz. Den erreichst du am besten mit der dir bekannten Waffe und dem Zusammenspiel aus dieser mit der Optik und der bekannten Laborierung.

Das Kaliber .308 WIN ist wie alle Mittelkaliber für alles Wild in Europa ausreichend. Über das Thema wird so viel unnützes gesagt, das ist schon fast nicht auszuhalten.
 
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#11
Für den einen Schuss würd ich nicht wechseln.:rolleyes:
Solltest Du ohnehin mal was Anderes probieren wollen kannst das natürlich zum Anlass nehmen, egal ob es das nun wirklich braucht oder nicht.

Da ohnehin ein Zwang zum Bleifrei im jüngst veröffentlichten Entwurf für unser neues Bundesjagdgesetz auftaucht könnte man in der Richtung Erfahrungen sammeln.
Die üblichen Verdächtigen dazu stehen massig im Forum. Barnes-Geschosse, Fox und Reichenberg/Skadi tauchen (gefühlt) ständig mit Berichten zufriedener Nutzer auf.

Unter den "Bleigeschossen" sind Nosler Partition, Norma Oryx und Sako Hammerhead sicherlich einen Blick wert.
Aber nochmal: Nur wenn Du Lust auf was Neues haben solltest. Und nicht weil es mit dem Geco unmöglich wäre ein Stück Rotwild zu erlegen.
 
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#12
Mit allem was uns droht müsste man auf ein Bleifreies Geschoss umsteigen.

Für die einmalige Gelegenheit würde ich aber auch nicht das Geschoss wechseln , insbesondere wenn es sich um eine präzise Ladung handelt.

Was das Teilmantel Geschoss von GECO betrifft , ich habe zwar keine Erfahrung damit , dafür aber einige mit ähnlichen Geschossen wie zum Beispiel das Power Point von Winchester , das Core-Lock von Remington oder auch das Game King von Sierra. All diese Geschosse waren mal der Standard und haben uns erlaubt , abhängig von dem Kaliber , auch sehr schwere Wildarten zu erlegen. Sicher gab es auch schon damals besseres und Heutzutage hat man nur noch die Qual der Wahl. Trotzdem haben diese klassische Geschosse immer noch ihre Berechtigung.
 
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#13
Icorvusi schreibt, dass es bessere Geschosse als das Geco TM gibt.Ich formuliere es sogar noch schärfer: es gibt für Rotwild kaum ein schlechteres Geschoss!
Dies schreibt jemand, der Rotwild nicht nur von YouTube kennt, sondern (fast) täglich damit zu tun hat!
Ich gebe Icorvusi nicht gerne Recht - aber das teuerste Gewehr führen und dann Billigmunition verschießen...

Übrigens ist ein 2b - Hirsch nicht nur eben mal ein Stück Rotwild, sondern schon eines der großen Sorte!!
 
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#14
Klar geht es besser.
Aber mal im Ernst: Was wird Deiner Meinung nach passieren? Das Geschoss prallt am Hirsch ab und fällt zu Boden?:rolleyes:

Die "unterste" der bekannten Patronen, die für Rotwild genutzt wird, ist die 22-250. Und mit ist zumindest einer bekannt, der auf seine .243 schwörte. Was der an Rotwild erlegt hat werde ich in meinem ganzen Leben nicht zur Strecke bringen, obwohl ich einem Revier mit Rotwild bin.
Eine .308 auf eine vernüftig gewählte Distanz ist doch keine Zitterpartie.
Was hätten dann die Leute gemacht bevor Konstruktionen wie damals das Partition auf den Markt kamen? Wattebällchen geworfen?
 
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#15
dafür aber einige mit ähnlichen Geschossen wie zum Beispiel das Power Point von Winchester , das Core-Lock
Genau die hatte ich im Sinn als ich weiter oben schrieb.
"Bessere Geschosse die nicht teurer sein müssen."
Das sind zwar auch "nur" Teilmantelgeschosse, haben aber einen stärkeren Mantel bzw eine Einschnürung, die Kern und Mantel zusammen halten, also einen internen Aufbau. GK und Geco TM haben das nicht. Interlok, Power Shok, Fusion gehen auch. Alles besser und teilweise günstiger als Geco TM.

@Löffelmann hat schon Recht.
Einfach abprallen wird es schon nicht.
Jedoch ist die Gefahr eines Geschossversagens beim Knochentreffer wesentlich höher. Und dann noch das Gefühl....Nicht die R8 tötet.
 
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