Welches Kaliber für T3x Superlite für Rotwild im Gebirge?

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Finde es hier durchaus interessant zu lesen wie weit die auf Rotwild geführten Kaliber differieren. Sicherlich Schussentfernung und anderes spielt rein, keine Frage. Von 270 win bis 300 wonderby ist schon ne Nummer. Ich hätte bei einer 270 mit gutem Geschoss und Treffersitz im Leben keine Bedenken. Aber ich kann nur Erfahrungen zur Bejagung von Sauen, Reh- und Damwild beitragen.
 

EJG

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Was heißt weniger Vertrauen in Patrone und deren Präzision?
Na ja, mit der 308 habe ich halt sehr gute Langzeit Erfahrung aus mehreren Buechsen und jede Buechse kommt mit der gleichen Munition zurecht. Damit traue ich mir mehr zu wie mit meinen anderen. Ueber ein Jahr an der 6.5CM rumgedoktert bis sie jetzt ab und zu auf 15mm Streukreis kommt. Ist einfach nicht so Konstant, Temperatur empfindlicher, V0 schwankt. Damit mache ich bis jetzt nur Kammerschuesse. Wenn sie Schiesst hat sie weniger Winddrift etc, aber Wind kann ich korrigieren. Die zweite 6,5CM die ich hatte wird jetzt langsam gut. Ich habe sie an einen Freund verkauft der sie auf der PRS WM in Frankreich einsetzen wird.
Dort treffen wo man hinzielt ist oft wichtiger als ein wenig V0/BC hin oder her. Bei uns wird Rotwild zum Teil noch mit 22-250 erlegt. Man sagt das Rotwild mit ein paar Fluchwoertern umfaelt. Sika Wild ist eher das Problem.
edi
 
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Na ja, mit der 308 habe ich halt sehr gute Langzeit Erfahrung aus mehreren Buechsen und jede Buechse kommt mit der gleichen Munition zurecht. Damit traue ich mir mehr zu wie mit meinen anderen. Ueber ein Jahr an der 6.5CM rumgedoktert bis sie jetzt ab und zu auf 15mm Streukreis kommt. Ist einfach nicht so Konstant, Temperatur empfindlicher, V0 schwankt. Damit mache ich bis jetzt nur Kammerschuesse. Wenn sie Schiesst hat sie weniger Winddrift etc, aber Wind kann ich korrigieren. Die zweite 6,5CM die ich hatte wird jetzt langsam gut. Ich habe sie an einen Freund verkauft der sie auf der PRS WM in Frankreich einsetzen wird.
Dort treffen wo man hinzielt ist oft wichtiger als ein wenig V0/BC hin oder her. Bei uns wird Rotwild zum Teil noch mit 22-250 erlegt. Man sagt das Rotwild mit ein paar Fluchwoertern umfaelt. Sika Wild ist eher das Problem.
edi
Probier mal 6,5x47 Lapua anstatt 6,5CM
 
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@Baffi2003

Naja, als südlicher Tiroler glaube ich dein Begehren sehr gut nachempfinden zu können.
Auch ich bin im Besitz von .308 Win, 6,5x47 Lapua sowie eben .270 Win., sowie schieße ich meines Bruders 6,5x55 SE. Letztere beide jeweils in einer Tikka.
Somit könnte ich dir da einiges dazu sagen.

Die Tikka .270 Win wurde eben genau für den Zweck Bergjagd konfiguriert.
Auch meine Rössler in 6,5x47 hat zwischenzeitlich eine Leichtbaukur mit Carbonschaft und Leupold 4,5-14x40....

Hauptwild ist bei uns weibliches Rotwild bis ca. 70 kg.
Distanzmäßig genau in deinem angegebenen Bereich.

Funktioniert einwandfrei ;)


Weidmonnsgruaß
Sepp.270
 
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Finde es hier durchaus interessant zu lesen wie weit die auf Rotwild geführten Kaliber differieren. Sicherlich Schussentfernung und anderes spielt rein, keine Frage. Von 270 win bis 300 wonderby ist schon ne Nummer. Ich hätte bei einer 270 mit gutem Geschoss und Treffersitz im Leben keine Bedenken. Aber ich kann nur Erfahrungen zur Bejagung von Sauen, Reh- und Damwild beitragen.

Noch einmal grundsätzlich und im Allgemeinen gilt was @Hohlweglauerer bei #135 geschrieben hat.

Dazu kommt wie du es bei #105 vermerkt hast, das Gewicht des Hirsches und dann noch die oft im Vergleich mit zu Hause, unüblichen weiten Schussdistanzen. Letztendlich spielt die Terminale Ballistik die entscheidende Rolle, und da sind auf schwerere Wildarten, was die Wundballistik betrifft, die größeren Kaliber mit ihren langen schweren Geschossen klar im Vorteil.

Deswegen, wer größere Magnum Kaliber gut beherrscht, soll sie ruhig einsetzen. Ich habe jahrelang im Ausland eine Büchse Kaliber 9,3x64 geführt und bis vor kurzem war meine Büchse Kaliber 340 WBY-Magnum immer noch die erste Wahl für diesen Zweck. Es darf aber in unserem Falle beim Thema auf Grund der Größe der zu erwartenden Wildarten bei kleineren Kalibern bleiben, wobei wie schon geschrieben bei #67, ich eher zu den Patronen 7mm Rem Mag oder 300 Win Mag tendieren würde.
 

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