Welches Kaliber für T3x Superlite für Rotwild im Gebirge?

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Hier im Kapatenhirsch-Thread sprach man von min. 300 Win Mag. Hier "reicht" anscheinend schon die 270 Win. Liegt es nur an den Wildgewichten?
Well, vermutlich sind die Wildgewichte ein Punkt, der andere ist dass ich kein Jagdgast sondern „ortsansässig“ bin. Ich jage nicht gezielt auf kapitale Trophäenträger und kann die Kugel im Lauf lassen und es am nächsten Tag oder der nächsten Woche nochmal versuchen... daher habe ich gefühlt weniger Bedarf an „Reserven“. Last but not least bin ich in die Verwertung des Wildbrets mit eingebunden, daher fallen .50 BMG und Ähnliche raus 😅
 
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Hier im Kapatenhirsch-Thread sprach man von min. 300 Win Mag. Hier "reicht" anscheinend schon die 270 Win. Liegt es nur an den Wildgewichten?
Das Gewicht kann erheblich schwanken beim Rotwild.
Man spricht denen in den Karpaten gemeinhin das (mögliche) höchste Gewicht zu. Bis hin zum doppelten Gewicht, das in anderen Regionen "normal" sein kann.

Zudem schwankt auch bei jedem Individuum das Gewicht im Jahresverlauf. Zu Beginn der Brunft kannst es mit einem schweren und hormon-aufgepumpt "schussharten" Wild zu tun haben.
In Regionen, wo das Rotwild mehr zieht, kann es auch sein, dass man sie erst mit dem anbrechenden Winter vermehrt im Revier hat. Da sieht die Sache dann schon anders aus.
7 mm sollten aber schon sein für ein erwachsenes Stück, Gesetz hin oder her.
Was nicht heißen muss, dass eine 6,5 abprallen würde und wirkungslos wäre! Ein Verwandter von mir, mittlerweile um die 90 Lenze jung, hat viel mit einer 6,5x57 gejagt. In der Regel sind halt doch Kälber öfter auf der Strecke als der "Lebenshirsch" vom Jagdreise-Prospekt. Und früher waren auch die Läufe länger. Sind wir wieder bei der Energie, um die es dem Threadstarter richtigerweise geht. ;)
 
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Das hat noch keiner zu mir gesagt. Bei 188 und 92 kg Lebendgewicht. 😫. Dagegen ist unser junger Familienvater ein halbes Hemd.
Außerdem schiess ich vorwiegend 8x68. Dieser Zollkram in Short Ausführung …lächerlich 😜
Ich bin 10 cm kleiner und komme mit der 300 WSM zurecht.
8x68 wäre nichts für mich.
Also gehe ich davon aus das du noch nie eine 300 WSM geschossen hast.
 
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Das Gewicht kann erheblich schwanken beim Rotwild.
Man spricht denen in den Karpaten gemeinhin das (mögliche) höchste Gewicht zu. Bis hin zum doppelten Gewicht, das in anderen Regionen "normal" sein kann.

Zudem schwankt auch bei jedem Individuum das Gewicht im Jahresverlauf. Zu Beginn der Brunft kannst es mit einem schweren und hormon-aufgepumpt "schussharten" Wild zu tun haben.
In Regionen, wo das Rotwild mehr zieht, kann es auch sein, dass man sie erst mit dem anbrechenden Winter vermehrt im Revier hat. Da sieht die Sache dann schon anders aus.
7 mm sollten aber schon sein für ein erwachsenes Stück, Gesetz hin oder her.
Was nicht heißen muss, dass eine 6,5 abprallen würde und wirkungslos wäre! Ein Verwandter von mir, mittlerweile um die 90 Lenze jung, hat viel mit einer 6,5x57 gejagt. In der Regel sind halt doch Kälber öfter auf der Strecke als der "Lebenshirsch" vom Jagdreise-Prospekt. Und früher waren auch die Läufe länger. Sind wir wieder bei der Energie, um die es dem Threadstarter richtigerweise geht. ;)
Ich glaube das die 6,5-284 leistungsmäßig mit der 270 gleich auf liegt, bei weniger Rückstoß.

Vergleich mit 270 win
 

EJG

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Das trifft auf jedwede Fabrikmunition zu. Die schlimmsten Enttäuschungen erlebte ich mit der .300 Win Mag. Die waren auf .30-06 Niveau. Aus dem Grund lade ich auch alle Munition für meine Jagdwaffen selbst.
Handgeladen ist eine .270 Win erstklassig. Ich würde nie mit einer .308 eine echte Bergjagd durchführen.
Wenn man rumschaut und ausprobiert findet man besser geladene Munition. Fast alles an 308 Match Munition hat sehr gute Werte, manche Match Munition eignet sich fuer Wild, manche ueberhaupt nicht. Ich schiesse gut 15 jahre 308 mit 168 A-Max und hatte eine Saison mit 20 Abschuessen bei ueber 250m Durchschnittsentfernung. ...mit 50cm Lauf. Meine alte 308, 50cm mit 1/13 Lauf hat bei einem PRS Wettbewerb als einzigste einen Erstschusstreffer auf 930m gehabt. Die anderen hatten alle fancy 6mm, 6,5mm, 7mm.
Jagdlich ziehe ich die Grenze bei 500m fuer 308, fuer weiter habe ich ein 300wm. Bis 300m wuerde ich die 308 jeder anderen Patrone vorziehen wegen der Praezision und wegen der Erfahrung die ich damit habe. Ich habe zwei Saisons eine 6,5CM verwendet habe aber viel weniger Vertauen zur Patrone und deren Praezision. Plane gerade meine naechste 308 mit leichtem/medium 55cm Lauf auf 178 ELDX optimiert. Damit habe ich einen besseren BC Wert als alles was zB. Hornady in 270 anbietet.
edi
 
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Ich nutze einen leichten/dünnen 300 Win Mag Lauf in der R8 für die Jagd im Ausland.
Im Nachgang wäre die 300 WSM auch eine interessante Option gewesen.

Eine Magnum im 30er Kaliberbereich genügt in vielen Ländern für alles was ich bejagen möchte, eine 270 oder 30-06 hätte es aber vermutlich auch getan.

Natürlich kickt die Waffe im Liegen vom Rucksack anders als eine 308, aber alles noch völlig beherrschbar.
 
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Naja, wenn schon 30er Magnum fürs Ausland, dann keine WinMag,
sondern "flat shooting, hard hittin´" :cool:
 
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Ist wie immer im Leben, alles Geschmackssache ;)

Bei dem was ich an Wild bejage spielt es keine Rolle ob WM, WSM, Weatherby etc.
Am Ende muss man sehen was es an Patronen zu kaufen gibt oder als Wiederlader was an Komponenten regelmäßig und zu normalen Preisen verfügbar ist.
 
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Es spielt deswegen keine Rolle, weil alle drei Kaliber für heimisches Wild schon zuviel sind.
 
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Wenn man rumschaut und ausprobiert findet man besser geladene Munition. Fast alles an 308 Match Munition hat sehr gute Werte, manche Match Munition eignet sich fuer Wild, manche ueberhaupt nicht. Ich schiesse gut 15 jahre 308 mit 168 A-Max und hatte eine Saison mit 20 Abschuessen bei ueber 250m Durchschnittsentfernung. ...mit 50cm Lauf. Meine alte 308, 50cm mit 1/13 Lauf hat bei einem PRS Wettbewerb als einzigste einen Erstschusstreffer auf 930m gehabt. Die anderen hatten alle fancy 6mm, 6,5mm, 7mm.
Jagdlich ziehe ich die Grenze bei 500m fuer 308, fuer weiter habe ich ein 300wm. Bis 300m wuerde ich die 308 jeder anderen Patrone vorziehen wegen der Praezision und wegen der Erfahrung die ich damit habe. Ich habe zwei Saisons eine 6,5CM verwendet habe aber viel weniger Vertauen zur Patrone und deren Praezision. Plane gerade meine naechste 308 mit leichtem/medium 55cm Lauf auf 178 ELDX optimiert. Damit habe ich einen besseren BC Wert als alles was zB. Hornady in 270 anbietet.
edi

Was heißt weniger Vertrauen in Patrone und deren Präzision?
 
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@EJG Vermutlich wäre eine dritte 308 mit langem Lauf und kurzem Drall keine schlechte Lösung... aber selbst mir zu langweilig, obwohl ich bei Waffen eher emotionslos bin. 😅

Außerdem bin ich freiwillig bleifrei unterwegs und da schadet es nicht, mit dem Geschossdurchmesser bisschen runter und der Vziel bisschen hoch zu gehen...
 
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Ich bin 10 cm kleiner und komme mit der 300 WSM zurecht.
8x68 wäre nichts für mich.
Also gehe ich davon aus das du noch nie eine 300 WSM geschossen hast.
Bis .416 alle Kaliber geschossen. Aber noch keine .300WSM. Muss mal rumhören wer sowas hat 😉 und mich mal probieren lässt.
 

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