Weniger Jagd - weniger Verbiss?

Anzeige
Mitglied seit
2 Dez 2017
Beiträge
466
Gefällt mir
341
#1
Mitglied seit
24 Nov 2014
Beiträge
2.038
Gefällt mir
2.882
#5
"Wie viel Wild verträgt der Wald? Seit Jahren eine höchst kontroverse Diskussion. In Vorderriss verwaltet Hubert Billiani den Wald des Großherzogs von Liechtenstein. Sein Credo: Nur mit weniger Jagddruck lässt sich der Wildverbiss reduzieren."

Gestern Abend im BR.

Online verfügbar: https://www.br.de/mediathek/video/wald-und-wild-weniger-jagd-weniger-verbiss-av:5de90dce223252001a499474
Ja dann würde das ja bedeuten keine Jagd kein Verbiss :unsure:
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
12.385
Gefällt mir
5.117
#7
Ich würde behaupten nur mit weniger Freizeitdruck läßt sich das lösen.
Denn wenn anstelle von 20 Leuten nur ein Jäger im Wald rumläuft, ist der Druck schon wesentlich geringer.
Er hat es doch klar und deutlich ausgedrückt: Jagd nur für kurze Zeit und niemals nachts oder an Futterstellen. Damit hat er völlig recht.
 
Mitglied seit
2 Apr 2001
Beiträge
5.061
Gefällt mir
1.417
#9
Von August bis Dezember und nur tagsüber und keine Kirrungen,

klingt doch vernünftig. Gilt vermutlich für alles außer Schwarzwild in Feldrevieren.

Gruß,

Mbogo
 
Mitglied seit
13 Sep 2016
Beiträge
1.496
Gefällt mir
1.231
#10
Er hat es doch klar und deutlich ausgedrückt: Jagd nur für kurze Zeit und niemals nachts oder an Futterstellen. Damit hat er völlig recht.
Hast noch einen Punkt vergessen ... Stöbi
Niemals an Wechseln das Wild bejagen.... das Wild könnte ich ja gestört fühlen.

Wenn ich nachts 5h im Wald sitze stört sich das Wild genau 1 + 30 Minuten nicht daran. 1 Minute für den Schuss und 30 Minuten zum Bergen... die restlichen 4h 29 stört es sich überhaupt nicht an mir. Es mag mir mal aus dem Wege gehen, aber das tut es auch bei den anderen Waldbesuchern.
 
Mitglied seit
13 Nov 2013
Beiträge
2.353
Gefällt mir
1.769
#12
Ich bin dafür, den Jagddruck noch weiter zu verringern. Unter dem Aspekt kurzzeitig und effizient sollte man das verbeißende Schalenwild in vorbereitete Gatter treiben-der Effizienz wegen u.a. mit Lutunterstützung durch Hubschrauber-dort von den um das Gatter stehenden Wildtiermanagern die nötigen Entnahmen zu tätigen und dann das Wild wieder freizulassen. Je nach Reviergröße kann die Angelegenheit in eineinhalb Stunden erledigt sein............Den Rest des Jahres können die Manager das Wild in Ruhe lassen. Herkömmliche Jagd ist ohnehin nicht mehr zeitgemäß und der gebildete Hirsch nebst Anhang weiß sehr wohl zwischen Lodenträger und Jogger zu unterscheiden. So ist allen geholfen.
 
Mitglied seit
27 Apr 2009
Beiträge
12.385
Gefällt mir
5.117
#14
....Wenn ich nachts 5h im Wald sitze stört sich das Wild genau 1 + 30 Minuten nicht daran. 1 Minute für den Schuss und 30 Minuten zum Bergen... die restlichen 4h 29 stört es sich überhaupt nicht an mir. ...
Aber nur, wenn Du geruchlos bist und Scotty Dich in die geschlossene Kanzel beamt, sonst wissen einige kluge Bachen und Alttiere schon auf 500m an Deinen typischen Fahrzeuggeräuschen, dass sie besser liegenbleiben oder wo anders auswechseln, weil der "menschliche Wolf" wieder umherschleicht. Sichtbar werden ja nur die Dummen.

Es ist mir ein Rätsel, warum so viele Jäger die Augen davor verschließen, dass sie selbst der schlimmste Feind des Wilds sind und deshalb die größte Bedrohung, die mit Abstand die meiste Angst auslöst. Warum sonst verlieren selbst die vorsichtigsten Wildarten in unbejagten Arealen die Scheu vor den Menschen, z. B. Sauen in Großstädten oder Wapitis in US Nationalparks?
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben