Weniger Jagddruck auf Rehe

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Das Hobby- oder Freizeitjäger einen gewissen Nachgeschmack mitbringt düfte ja so langsam zum letzten durchgesickert sein, benutzen doch unser aller Gegner die Begriffe sehr gerne um die Jäger herabzuwürdigen.
Da könnte man zumindest und einigermaßen gleichgesinnten andere Begriffe erwarten.
Außer man glaubt auch andere herabsetzen zu müssen um sich selbst erhaben zu fühlen.
"Privatjäger" z.B. wäre da sowas passendes neutrales.
Hobbyjäger verwende ich nicht, da in der Tat negativ konnotiert. „Privatjäger“ klingt für mich nach „Eigenjagdeigentümer“. Die sind aber eher selten, im Forum noch seltener als im echten Leben :)
 
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Es gibt nur wenige schlechte Förster. Aber es gibt jede Menge Leut' mit Jagdschein, die meinen alles besser zu wissen (obwohl sie nicht den Funken Ahnung haben).
......oder umgekehrt. ......!!!!
......es gilt zu bedenken, dass Förster den Jagdschein machen müssen (ausbildungshalber )....Ob sie sich dafür interessieren oder nicht. ...und für mich sind sie deshalb auch nur " Leut' mit Jagdschein " , aber wenn man sich seit seiner Kindheit (so wie ich ) mit Jagd und Jägern beschäftigt und oder davon umgeben ist, mit Pilzen Heilkräutern, Tieren (Taxodermie ) Schulungstätigkeit beim Landesfischereiverband, als Mitglied bei der GNOR, und mit Kontakt zum Entomologischen Senckenberginstitute durch meinen Freund Professor Dr Thomas Schmitt (als dessen Leiter )....In Sachen Insektenkunde und Ökologie, beschäftigt, so halte ich es doch für etwas vermessen, wenn sich einige aufgrund einer einseitig (staatlich verordneten Studienrichtung ) ausgerichteten Lehrmeinung für unfehlbar halten .....Oft ist ist eine universelle Allgemeinbildung wesentlich hilfreicher als einseitige Fachkompetenz. . ...dies fehlt in allen gesellschaftlichen Schichten. ...leider. ....Ich halte es eher nach dem konfuzianischen Ausspruch der da sagt " man kann mit einem Frosch der in einem Tümpel sitzt nicht über den Ozean sprechen"
.......Tellerränder sind manchmal verdammt hoch ......inie diesem Sinne WMH
 
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....Da könnte man zumindest und einigermaßen gleichgesinnten andere Begriffe erwarten.....
Sehr gern....sehr sehr gern sogar, wenn man auch nur den Funken von Gleichsinn, Verständnis, Kooperationsbereitschaft, Lernbereitschaft oder ähnlichen Formen des Entgegenkommens spüren würde, statt der häufigen Feindseligkeit und Knüppeln im Weg.
 
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Falls die Polarisierung nur aus der "privaten Regiejagd" käme, würde ich dir zustimmen können.
So verbleibe ich bei sechs Punkten im Grand Prix de la Jägerie pour la Hesserie. :whistle:
 
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man kann mit einem Frosch der in einem Tümpel sitzt nicht über den Ozean sprechen"
Dem Frosch intime Kenntnis seines Tümpels abzusprechen wäre aber doch albern, oder?

Und um nichts anderes geht es hier. Mehr oder weniger intelligente meinetwegen Universaldilletanten versuchen permanent dem Fachmann seinen Job zu erklären. Hatten wir das nicht letztes Jahr schon mal? Irgendwie hab ich grad ein déja vu.
 
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Stimmt, der Frosch kennt den Tümpel. ....sollte aber auch realisieren, daß es eine große Wasserwelt da draussen gibt. ...👍.....
 
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Nur daß es im vorliegenden Fall weder um andere Wasserwelten noch um die Jägerei ging, sondern ausschließlich um forstwirtschaftliche Belange. Verbißschäden vs Harvesterschäden, wenn ich das in Erinnerung rufen darf. Und da spielt die Ursache für den Verbiß ausnahmsweise KEINE Rolle, denn der ließe sich auch durch Zäunen verhindern. Die Frage war, warum man verbissene Pflanzen moniert, die man im nächsten Jahr sowieso bei der Holzernte vernichtet, richtig?
 
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Nur daß es im vorliegenden Fall weder um andere Wasserwelten noch um die Jägerei ging, sondern ausschließlich um forstwirtschaftliche Belange. Verbißschäden vs Harvesterschäden, wenn ich das in Erinnerung rufen darf. Und da spielt die Ursache für den Verbiß ausnahmsweise KEINE Rolle, denn der ließe sich auch durch Zäunen verhindern. Die Frage war, warum man verbissene Pflanzen moniert, die man im nächsten Jahr sowieso bei der Holzernte vernichtet, richtig?
Ganz einfach: Die traktverfahren oder verbissgutachten, die ich kenne sind alle auf einem statistischem System aufgebaut, das mit der zufälligen Auswahl von Verjüngungs-Punkten beginnt. Und wenn im Jahr 2018 dann hal in der Fläche XYZ ein erhöhter verbiss ist, dass kann ich das hier gegenüber dem Jagenden bemerken. Wenn dann nächstes Jahr der harvester drüber gerumpelt ist, dann kann ich vielleicht diese Fläche nicht mehr aufnehmen und muss dann in die nächste Verjüngungsfläche gehen. Die bayrischen Kriterien zumindest sehen ja eine gewisse Mindestanzahl an „verbissfähigen“ Pflanzen vor.
Verbiss ist ja (abseits von Salzlecken) ja kein spontan und äußerst Lokal auftretendes Phänomen, sondern ist im größeren Umkreis der Fläche sehr ähnlich. Von dem her kann der Waldbesitzer, Förster oder was auch immer neben dem Hieb sicher auch wieder eine jagdlich unzulängliche Situation ansprechen. Den Harvesterfahrer sollte er natürlich zuerst auf die Finger hauen, ;)
 
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„Freizeitjäger“ ist nicht herablassend gemeint. Wer eine Tätigkeit nicht beruflich ausübt, sondern zu seinem Vergnügen, macht das als Freizeitbeschäftigung. Unter den Freizeitjägern gibt es solche, vor denen ich meinen Hut ziehe. Unter den 50 die ich genauer im Blick habe, sind das 5. Die sind Spitze.
Ich habe auch mal einen Pirschbezirk bejagt ( ein JJ ), wahrscheinlich nicht die Topecke im Forstbezirk.
Weil auf dem Weg zur Arbeit, bin ich pro Woche morgens 3-4 mal raus.
Meine Strecke ( Rehwild, RW, SW, ) war ungefähr doppelt so hoch, wie die des Försters.
( Sieht man ja in der Liste der Wildkammer )

Bin ich jetzt der bessere Jäger ?

Würde ich mir nicht anmassen das zu behaupten , wahrscheinlich ( hoffentlich ) hatte er wichtigeres während seiner Dienstzeit zu tun, als Bambi den Gnadenschuß zu setzen.
 
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Sehr gern....sehr sehr gern sogar, wenn man auch nur den Funken von Gleichsinn, Verständnis, Kooperationsbereitschaft, Lernbereitschaft oder ähnlichen Formen des Entgegenkommens spüren würde, statt der häufigen Feindseligkeit und Knüppeln im Weg.
Damit habe ich nicht gemeint sich deiner oder irgendeiner anderer Ideologie zu unterwerfen. Weder in die eine noch in die andere Richtung.
Das du dass gleich wieder so auffasst, trifft das Problem ganz gut
Aber wir alle gehen zur Jagd, erlegen Wild dass meine ich.
 
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Der Fachmann für Jagd, ist aber nunmal nicht der Förster ;)
Ja, oft ist das so, dass der Förster auch nicht mehr über Jagd weiß, als der Jäger, aber mit seinem Wissen andere Ergebnisse produziert. Wildbiologisch hat der Förster allerdings mehr gelernt, ich weiß das aus eigener Anschauung, Schein mit 16 und im Studium dann noch einmal 2 Semester Wildbilogie und Jagdwirtschaft genossen.
Fachmann für die Jagd sind Berufsjäger, Wildbiologen (mit fachlicher Ausrichtung auf Jagd) und akademische Jagdwirte.
Deshalb sollte der gemeine Förster nicht dem gestandenen Jäger erklären (frische Absolventen von Kurzkursen lasse ich bewusst außen vor, die können g a r n i c h t s), wie Jagd geht. Man kann sich +- auf Augenhöhe über Jagd und Jagdstrategien austauschen.

Wenn ich aber sehe, dass das Fach „Land- und Waldbau“ mit 4 - 6 Stunden im Jagdkurs veranschlagt ist, also dem Maß, das der Förster an Wochenstunde seiner 1 - 1,5 Jahre Waldbau mitbekommt, dann muss man nicht darüber diskutieren, dass sich der Jäger in Waldbau auskennen würde.

Zum Ausgangsthema: wäre es so, wie der TS schreibt, dass der Harvester großflächig die Verjüngung niedergefahren hat, dann wäre das ein grober Verstoß gegen den etablierten forstwirtschaftlichen Stand des Wissens und der Eigentümer, der das Ergebnis vielleicht gar nicht kennt, sollte informiert werden.
Seltsam finde ich es aber in diesem Zusammenhang, dass der TS so gar nicht mit genaueren Infos rüberkommt, sondern nur spekuliert, behauptet, ätzt. Das weckt Zweifel an seiner Darstellung.
 
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......oder umgekehrt. ......!!!!
......es gilt zu bedenken, dass Förster den Jagdschein machen müssen (ausbildungshalber )....Ob sie sich dafür interessieren oder nicht. ...und für mich sind sie deshalb auch nur " Leut' mit Jagdschein " , aber wenn man sich seit seiner Kindheit (so wie ich ) mit Jagd und Jägern beschäftigt und oder davon umgeben ist, mit Pilzen Heilkräutern, Tieren (Taxodermie ) Schulungstätigkeit beim Landesfischereiverband, als Mitglied bei der GNOR, und mit Kontakt zum Entomologischen Senckenberginstitute durch meinen Freund Professor Dr Thomas Schmitt (als dessen Leiter )....In Sachen Insektenkunde und Ökologie, beschäftigt, so halte ich es doch für etwas vermessen, wenn sich einige aufgrund einer einseitig (staatlich verordneten Studienrichtung ) ausgerichteten Lehrmeinung für unfehlbar halten .....Oft ist ist eine universelle Allgemeinbildung wesentlich hilfreicher als einseitige Fachkompetenz. . ...dies fehlt in allen gesellschaftlichen Schichten. ...leider. ....Ich halte es eher nach dem konfuzianischen Ausspruch der da sagt " man kann mit einem Frosch der in einem Tümpel sitzt nicht über den Ozean sprechen"
.......Tellerränder sind manchmal verdammt hoch ......inie diesem Sinne WMH
Und diese Tellerränder werden oft bewusst sehr hoch gehalten. :mad:
 
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