Weniger Jagddruck auf Rehe

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#17
Gottseidank denken nicht alle wie du.
Es ist eine Schande für echte Jäger wie du zu dem Thema stehst.
Wie sollte ich denn als "echter" Jäger zu dem Thema stehen? Sollte ich auch die Einladungen zu den guten, staatlichen Drückjagden dankend annehmen, gleichzeitig aber alles, was die BaySF machen um jeden Preis schlecht reden und die bevorstehende Ausrottung des Rehwildes propagieren, obwohl ich den Gegenbeweis direkt vor der Nase habe? Da bin ich ja froh, kein "echter" Jäger zu sein!

Nüßleins Aussage ist nichts als stumpfsinnige Hetze und jeder, der das nicht sieht kann mir nur Leid tun. Ich bin froh, dass ich sogar hier nicht der einzige bin, der das so sieht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
#18
Der Nüßlein, ein Halb-Großkopferter der CSU, führt schon lange einen Privatkrieg gegen BaySF, einen Betrieb unter der Kontrolle der CSU. Lächerlicher geht es kaum.
In der deutschen Medienlandschaft braucht es aber den richtigen Aufhänger. Da muss erst das Reh zum „Tier des Jahres 2019“ von einer eher umstrittenen NGO ernannt werden, damit Nüßlein damit als Fraktionsvize in die Zeitung kommt. Mal sehen, was aus dem "Tier des Jahres" dann so im Jahresverlauf noch politisch wird. Könnte mir vorstellen, daß da noch weitere Trittbrettfahrer aufspringen.

"Insgesamt konnten vom Tier des Jahres XXX.XXX Stücke erlegt werden"

- das klingt zugegeben nicht unbedingt wählerwirksam. :D Da müssen andere Schlagzeilen her!
 
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#19
Horrido. .....Naturverjüngung is ja auch billiger als pflanzen .....Das ist wohl das gängige Tot(schlag)schiessargument....Bei uns ist die Naturverjüngung dazu da um nach höheren Abschusszahlen zu schreien. ......um dann den frischen "Jungwald" vom Harvester platt fahren zu lassen. .....! Mal ehrlich. .....Warum produzieren denn die Bäume Millionen von Sämlingen ? Na ? Für den "hippen Naturverjüngungsförster " .... ? .....natürlich nicht, sondern fürs Wild , damit es was zu fressen hat. ......das lebt nämlich schon länger im/vom Wald als es Forstwirtschaft gibt 😛. .....!!!!
WMH
 
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#20
Wie sollte ich denn als "echter" Jäger zu dem Thema stehen? Sollte ich auch die Einladungen zu den guten, staatlichen Drückjagden dankend annehmen, gleichzeitig aber alles, was die BaySF machen um jeden Preis schlecht reden und die bevorstehende Ausrottung des Rehwildes propagieren, obwohl ich den Gegenbeweis direkt vor der Nase habe? Da bin ich ja froh, kein "echter" Jäger zu sein!

Nüßleins Aussage ist nichts als stumpfsinnige Hetze und jeder, der das nicht sieht kann mir nur Leid tun. Ich bin froh, dass ich sogar hier nicht der einzige bin, der das so sieht.
Würde ich schreiben was die Bay.SF hier teilweise treiben, würde ich wohl Schwierigkeiten bekommen, deshalb lasse ich es.
Jedenfalls gehört es nicht zu meiner Einstellung (Reh)wild als reinen Schädling zu betracchten, das ausgerottet werden muss, um den Untergang des Waldes zu verhindern.
Der Wald überlebt auch ohne deinesgleichen. Und wenn du jetzt mit dem Waldumbau daherkommst. Ja der ist wichtig. Aber nicht vergessen wer zum großen Teil die heutigen Fichtenmonokulturen zu verantworten hat.
 
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#21
Horrido. .....Naturverjüngung is ja auch billiger als pflanzen .....Das ist wohl das gängige Tot(schlag)schiessargument....Bei uns ist die Naturverjüngung dazu da um nach höheren Abschusszahlen zu schreien. ......um dann den frischen "Jungwald" vom Harvester platt fahren zu lassen. .....! Mal ehrlich. .....Warum produzieren denn die Bäume Millionen von Sämlingen ? Na ? Für den "hippen Naturverjüngungsförster " .... ? .....natürlich nicht, sondern fürs Wild , damit es was zu fressen hat. ......das lebt nämlich schon länger im/vom Wald als es Forstwirtschaft gibt 😛. .....!!!!
WMH
Mit anderen Worten: der Wald hat als Kulisse für dein Hobby herzuhalten. Erzählst du das auch so den Grundeigentümern? Dass sie doch bitte pflanzen sollen anstatt auf Natruverjüngung zu warten, damit du schön weiter deine Rehlein daherzüchten kannst? Diese Sichtweise lässt tief blicken.
Die Aussage, dass Bäume viele Samen produzieren, um Ausfälle zu kompensieren ist zwar im Grundsatz richtig, aber wenn in deinem Revier auf jedem Hektar mehr Rehe rumlaufen als Punkte in deinen Beiträgen, bleibt davon trotzdem nichts übrig.

Würde ich schreiben was die Bay.SF hier teilweise treiben, würde ich wohl Schwierigkeiten bekommen, deshalb lasse ich es.
Jedenfalls gehört es nicht zu meiner Einstellung (Reh)wild als reinen Schädling zu betracchten, das ausgerottet werden muss, um den Untergang des Waldes zu verhindern.
Der Wald überlebt auch ohne deinesgleichen. Und wenn du jetzt mit dem Waldumbau daherkommst. Ja der ist wichtig. Aber nicht vergessen wer zum großen Teil die heutigen Fichtenmonokulturen zu verantworten hat.
Jetzt würde mich aber schon interessieren, was die BaySF bei euch so treiben. Wieso solltest du dafür Schwierigkeiten bekommen, du bist hier doch anonym. Oder hast du Angst, nächstes Jahr nicht mehr zur Drückjagd eingeladen zu werden, wenn jemand rausfindet, was du hier so von dir gibst?
Und wer hat eigentlich behauptet, das Reh müsse ausgerottet werden, um den Wald zu retten? Wenn du denkst, das Rehwild ließe sich durch Jagd ausrotten, hast du einiges nicht verstanden. Genauso wie du nicht verstanden hast, dass es hier nicht nur um Waldumbau, sondern generell um Waldbau geht, der im Moment vielerorts nur hinter Zaun möglich ist. Außerdem könntest du dich mal fragen, warum denn in den Fichtenmonokulturen nichts anderes wächst.
 
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#22
Moin!

Horrido. .....Naturverjüngung is ja auch billiger als pflanzen .....Das ist wohl das gängige Tot(schlag)schiessargument...
Meinst Du etwa, wenn die Pflanzen aus der Baumschule kommen werden die nicht verbissen? Die werden sogar oft noch bevorzugt angeknabbert.

.Bei uns ist die Naturverjüngung dazu da um nach höheren Abschusszahlen zu schreien. ......um dann den frischen "Jungwald" vom Harvester platt fahren zu lassen.
Blödsinn. Der Harvester fährt auf Rückegassen und einer seiner Vorteile ist, dass der einen Baum auch aus und über die NV heben kann und ihn nicht da drauf fallen lassen muss bzw. der Stamm dann durch die NV gerückt werden muss.

.....! Mal ehrlich. .....Warum produzieren denn die Bäume Millionen von Sämlingen ? Na ? Für den "hippen Naturverjüngungsförster " .... ? .....natürlich nicht, sondern fürs Wild , damit es was zu fressen hat. ......das lebt nämlich schon länger im/vom Wald als es Forstwirtschaft gibt 😛. .....!!!!
WMH
,Der Wald steht aber nicht nur als Totschiesseventskulisse für Klein-Jägerlein da rum, sondern hat einige Aufgaben zu erfüllen, die er nicht so gut erfüllen kann, wenn die Tiere ihn zu sehr beknabbern.

Viele Grüße

Joe
 
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#23
Ich finde das sehr schön, dass das vom Aussterben bedrohte Reh zum Tier des Jahres 2019 ausgerufen wurde. Ich habe daher verfügt, dass ab dem 01.01.2019 für jedes erlegte Reh zusätzlich zu den sowieso erforderlichen Brüchen und geblasenen Hornsignalen eine Kerze (Bienenwachs aus fairer deutscher Haltung!) zu entzünden ist, um des erlegten Stückes angemessen zu gedenken. Ein Verzehr einer solch bedrohten Art wird selbstredend untersagt, eine Bestattung im eigens angelegten Wildtierfriedwald wird angeordnet. :)
 
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#25
Horrido. .....Naturverjüngung is ja auch billiger als pflanzen .....Das ist wohl das gängige Tot(schlag)schiessargument...
Nein. Das ist eher das letzte Argument. Viel bessere Wurzel, gibt stabilere Bäume. Das ist wichtig bei Sturm oder langer Trockenheit. NV sucht sich auch den besten Standort. Unsere Bodenkarten sind wesentlich gröber.
 

steve

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#27
Jedenfalls gehört es nicht zu meiner Einstellung (Reh)wild als reinen Schädling zu betracchten, das ausgerottet werden muss, um den Untergang des Waldes zu verhindern.
Kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Pflanze, der Vogel, der Baum und eben hier das Tier des Jahres muss nicht zwingend vom Aussterben bedroht sein. Es kann schlichtweg geeignet für diese Wahl sein, weil schäbig damit umgegangen wird. Das Staat, private Waldbesitzer und Forstleute im Reh einen Schädling sehen und scharf bejagen, von mir aus. Das es aber häufig schlichtweg an einem zivilisierten Umgang mit einem Mitgeschöpf völlig fehlt, das ist ein Fakt auf dem man hinweisen darf. Hierbei dient auch das Forum hier als gutes Beispiel, gieren unsere Ökonomen hier regelmäßig um die rehverachtenste Aussage oder die provozierenste Geste.

In diesem Thread hier sind die ersten Ansätze bereits da, lassen wir ihn noch ein wenig laufen, dann wird der Öffentlichkeit sicher noch das eine oder andere schöne Beispiel dafür geliefert, dass das Reh eine ganz ausgezeichnete Wahl für das Tier des Jahres ist.
 
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#28
Wenn du wirklich denkst, man ist im Internet anonym, bist du noch naiver als ich bisher dachte. Oder erst 16.
Ich gehe auf keine Drückjagd der BaySfF. Ich kann zu meiner Meinung stehen.
Außerdem simd die SF Reviere hier eher klein und meist von Privaten umgeben, große Drückjagden gibts huer nicht.
Man hört aber wenn man in der tiefen Nacht drausen sitzt so einiges aus dem angrenzenden Forst...
Es ist scheinheilig dass eben jene sich jetzt als retter des Waldes präsentieren die die jetzigen Zustände zum großen Teil zu verantworten haben.
Selbst einfach gestrickteren wäre früher schon klar gewesen dass Monokulturen NIE wirklich wiederstandsfähig sind. Den studierten Forstbeamten scheinbar nicht.
Schau ma mal was sich in der Zukunft dann als falsch herausstellen wird.
 
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#29
Kann ich sehr gut nachvollziehen. Die Pflanze, der Vogel, der Baum und eben hier das Tier des Jahres muss nicht zwingend vom Aussterben bedroht sein. Es kann schlichtweg geeignet für diese Wahl sein, weil schäbig damit umgegangen wird. Das Staat, private Waldbesitzer und Forstleute im Reh einen Schädling sehen und scharf bejagen, von mir aus. Das es aber häufig schlichtweg an einem zivilisierten Umgang mit einem Mitgeschöpf völlig fehlt, das ist ein Fakt auf dem man hinweisen darf. Hierbei dient auch das Forum hier als gutes Beispiel, gieren unsere Ökonomen hier regelmäßig um die rehverachtenste Aussage oder die provozierenste Geste.

In diesem Thread hier sind die ersten Ansätze bereits da, lassen wir ihn noch ein wenig laufen, dann wird der Öffentlichkeit sicher noch das eine oder andere schöne Beispiel dafür geliefert, dass das Reh eine ganz ausgezeichnete Wahl für das Tier des Jahres ist.
Genau so!
Du hast die besseren Worte dafür gefunden worum es geht als ich!
 
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#30
Ich finde das sehr schön, dass das vom Aussterben bedrohte Reh zum Tier des Jahres 2019 ausgerufen wurde. Ich habe daher verfügt, dass ab dem 01.01.2019 für jedes erlegte Reh zusätzlich zu den sowieso erforderlichen Brüchen und geblasenen Hornsignalen eine Kerze (Bienenwachs aus fairer deutscher Haltung!) zu entzünden ist, um des erlegten Stückes angemessen zu gedenken. Ein Verzehr einer solch bedrohten Art wird selbstredend untersagt, eine Bestattung im eigens angelegten Wildtierfriedwald wird angeordnet. :)
Ich zeig Dich bei der Deutschen Umwelthilfe an . Die werden Dich dann wegen übermäßiger Feinstaubemission abmahnen .
 
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