Weniger Jagddruck auf Rehe

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Noch mal dieser ganze Klamauk von dir @Rehschreck ,ist nicht auf jedes Revier übertragbar.
Ich habe da schon Probleme zwischen Össiverhältnissen und DE.Übrigens bisschen nachzudenken
schadet dir auch net.

Gruß Seppel
 
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Auch nach 19 Seiten ist immer noch nicht deutlich geworden, dass Jagddruck nicht zwingend proportional der Strecke ist.

Ich habe ja ganz schwer den Verdacht, dass der Möchtegern-Reherschrecker zwar einen gewaltigen Jagddruck, aber nur eine winzige Strecke produziert.

Dazu passt auch, dass nach seinen eigenen früheren Aussagen bei ihm die Reh-Strecke nur mit Drückjagden erbracht werden kann.
 
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Einige haben halt noch nicht verstanden, dass man bei einem jährlichen Abschuss von 30+x Rehen im Jahr nicht jedes Reh vor der Erlegung 5mal angeschaut werden kann bis es kracht.

Und um den Jagddruck gering zu halten sollte man halt auch wenn es passt und Richtung Wildpret Qualität vertretbar ist, auch ein zweites/drittes/viertes Reh mitnimmt.
 
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Noch mal dieser ganze Klamauk von dir @Rehschreck ,ist nicht auf jedes Revier übertragbar.
Die Grundlagen der Populationsdynamik sind durchaus übertragbar. Dass Konkurrenzdruck einen massiven Einfluss auf den Zustand von Tieren (nicht nur von Rehen) und damit auf deren Reproduktionsfähigkeit hat ist nicht nur in Österreich so.

Auch nach 19 Seiten ist immer noch nicht deutlich geworden, dass Jagddruck nicht zwingend proportional der Strecke ist.
Da stimme ich dir zu.
Ich habe ja ganz schwer den Verdacht, dass der Möchtegern-Reherschrecker zwar einen gewaltigen Jagddruck, aber nur eine winzige Strecke produziert.
Wie kommst du zu dem Schluss? Ich habe dieses Jahr ziemlich genau 3 Ansitze für einen Abschuss gebraucht. Im Jahr davor waren es sogar nur knappe 2. Ich glaube also, der von mir verursachte Jagddruck hält sich in Grenzen. Ich weiß, das ist nicht in jedem Revier möglich, aber bei den meisten wäre schon viel geholfen, wenn einfach mal das liegen würde, was kommt.
Dazu passt auch, dass nach seinen eigenen früheren Aussagen bei ihm die Reh-Strecke nur mit Drückjagden erbracht werden kann.
Es ginge auch anders, aber nur mit erheblichem Zeit- und Personalaufwand. Wenn wir bei einer Drückjagd 20-25 Rehe schießen erspart das uns und dem Wild mindestens 60 Ansitze, die eindeutig mehr Jagddruck verursachen würden also eine oder zwei Drückjagden.
 
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Einige haben halt noch nicht verstanden, dass man bei einem jährlichen Abschuss von 30+x Rehen im Jahr nicht jedes Reh vor der Erlegung 5mal angeschaut werden kann bis es kracht.
Stimme ich voll zu und würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Macht es nicht von der Menge abhängig. Ich "muss" im heimischen Revier in Summe irgendwas um die 20 Rehe beitragen. Ich fackel da gerade Anfang Mai bei den Böcken und Schmalrehen und ab dem 01.09. mit dem weiblichen die letzten Jahre nicht mehr lange und bin immer sehr zeitig fertig.

Win win für alle. Das Rehwild hat recht schnell wieder seine Ruhe und ich kann mich, wenn es da ist, voll aufs SW im Feld konzentrieren. Das heißt nicht das man den Dreck den manch Förster hier schreibt unterstützen muss, noch heißt es das man seinen "jagdlichen Anstand" verlieren muss. Nur scheint das manch einer nicht zu verstehen.

Aber was hat ein ehemaliger Foristi mal passend zu mir gesagt: Rehwild ist und bleibt das Hochwild des kleinen Mannes. Und so wird es stellenweise eben auch verteidigt. Genug dazu gesagt. Ihr könnt ja jetzt nochmal 20 -X Seiten darüber diskutieren. Wenns Spaß macht...
 
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25 Mai 2011
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Im Grunde sehe ich die Rahmenbedingungen so wie die Ökoschießer. Die Schlussfolgerungen daraus für die Jagdstrategie sind aber ganz andere. Ein
  • Geballer auf ALLES was kommt,
  • Rickenabschuss ohne Kitzabschuss
  • Tier ohne Kalbabschuss,
  • Böcke oben kahl,
finde ich schlicht abartig, grausam und selbst im Sinne eines sehr straffen Rehwildabschusses nicht notwendig. Insofern nehme ich (großzügig) an, dass selbst so schlichte Gemüter wie @Rehschreck zwar etwas richtiges Wollen, den Weg zum Ziel aber nicht verstehen. Da bleibt dann nur Nachplappern. Insofern ist der Reherschreckliche nach meiner Meinung einfach nur Produkt seines ÖJV-Umfeldes. Halb so wild. :unsure:
 
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27 Apr 2009
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Im Grunde sehe ich die Rahmenbedingungen so wie die Ökoschießer. Die Schlussfolgerungen daraus für die Jagdstrategie sind aber ganz andere. Ein
  • Geballer auf ALLES was kommt,
  • Rickenabschuss ohne Kitzabschuss
  • Tier ohne Kalbabschuss,.........
hat aber auch GAR NIX mit ÖJV Grundsätzen zu tun!

ÖJV steht nicht für "Öhne Jagd Verstand" oder "Öpfere Jagd Verantwortung"!
Auch wenn man ökologisch und scharf jagt, muss man dabei die Regeln des Tierschutzes, des Jagdrechts und der Waidgerechtigkeit einhalten. Manchmal vergessen das ein paar "übermotivierte" Nimrode vielleicht, aber das passiert auch im LJV/DJV Lager, wenn Fuchs oder Sau im Zielfernrohr auftauchen. ;)

.....
  • Böcke oben kahl,
finde ich schlicht abartig, grausam und selbst im Sinne eines sehr straffen Rehwildabschusses nicht notwendig....
Was notwendig zur Erreichung des eigenen Abschussplans ist, muss jeder Revierverantwortliche selbst entscheiden und der Rahmen dafür wird durch das Jagd- und Tierschutzgesetz gegeben. An der Erlegung von Bastböcken oder Böcken, die schon abgeworfen haben, finde ich nichts grausam oder "abartig". Abartig finde ich eher eine übersteigerte Fixierung auf Trophäen.
 
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Das WÄRE korrekt, wenn man "unfähige Jagdausübende" so definiert, dass ihre Jagdausübung für Wild im Revier in irgend einer Weise spürbar ist und zu Strategien der Feindmeidung führt.

Leider ist es auch für die fähigsten Jäger nicht möglich, stets so zu jagen, dass kein einziger Zeuge übrig bleibt. Oft bemerkt man gar nicht, welche Tiere einen bei der Jagdausübung alles gesehen, gehört oder gewittert haben. Es läuft folglich auf die Erkenntnis hinaus, dass der Jagddruck um so höher ist, je mehr ungeschickte und erfolglose Jäger auf der Fläche unterwegs sind und je mehr Tage im Jahr sie dort ihr "Unwesen" treiben, insbesondere während sensibler Zeiten in der Dämmerung und Nacht. Jagd ganz ohne Jagddruck ist daher auf Dauer nicht möglich.

Wildmanagement berücksichtigt diese Erkenntnisse und versucht, die Qualität des Lebensraums für die vorkommenden Wildarten dadurch zu verbessern, dass der Jagddruck durch möglichst kurzzeitge Jagdintervalle, durch möglichst wenige und dabei maximal fähige Jäger und durch flexible, effiziente Jagdausübung mit verbleibenden Ruhezonen gering bleibt. Das erhöht in der Jagdzeit die Sichtbarkeit und senkt Wildschäden.
Vollkommen falscher Ansatz aber durchaus geeignet, erfolgreich jagdliche Volksverblödung zu betreiben.

Rehwild ist wie jedes andere Lebewesen auch darauf konditioniert sich 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich intensivst der Feindvermeidung zu widmen.

Nur diese Fähigkeit hat das Überleben der Arten gesichert, auch der Art Rehwild.

Die Fähigkeit, dem Druck, wie immer er auch geartet sein mag, erfolgreich auszuweichen sichert die Arterhaltung.

Dazu gehört im übrigen und ganz besonders die Fähigkeit, sich neuen Bedrohungslagen anzupassen, hier zum Beispiel Rehwild kontra Jäger.

Dem Rehwild jetzt für eine Zeit lang vorzugaukeln, es würde gar keine Fressfeinde mehr geben, nur um es danach um so leichter eliminieren zu können, ist der lächerliche Versuch, eines der Gesetzte der Evolution, nämlich immer und überall aufmerksam zu sein, auszuhebeln.

Geht jagen, freut euch daran, es so lange und so intensiv wie möglich genießen zu können, die Theorie-Schwätzer können ruhig zu Hause sitzen bleiben und sich an ihren Hegemodellen einen abrubbeln.....

Gruß

HWL
 
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....Die Fähigkeit, dem Druck, wie immer er auch geartet sein mag, erfolgreich auszuweichen sichert die Arterhaltung.....
Stimmt, aber wir haben dank unseres Gehirns die Möglichkeit, in einer intensiv genutzten Freizeit- und Kulturlandschaft diesen von uns Jägern produzierten Jagddruck zu beeinflussen und da mag ich eher Modelle, die ihn gering halten, weil die Erfahrung zeigt, dass das viele Vorteile hat.

....Dem Rehwild jetzt für eine Zeit lang vorzugaukeln, es würde gar keine Fressfeinde mehr geben, nur um es danach um so leichter eliminieren zu können, ist der lächerliche Versuch, ....
Ob Du ihn lächerlich findest oder nicht, ändert nichts daran, dass er (im Wald) funktioniert.
 
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Warum sollte ich ein Stück, das ich auf jeden Fall sofort strecken könnte laufen lassen, nur um es dann wann anders tun zu können?

Im Grunde sehe ich die Rahmenbedingungen so wie die Ökoschießer. Die Schlussfolgerungen daraus für die Jagdstrategie sind aber ganz andere. Ein
Geballer auf ALLES was kommt,
Abgesehen davon, dass ich es nicht Geballer nennen würde, was ist falsch daran? An den Tierschutz halte ich mich genauso wie du. Ich laufe nur nicht jahrelang einem Bock hinterher, bis ich der Meinung bin, dass er seine Gene genug weitergegeben hat.

Ich weiß recht gut, ab wann ein Kitz alleine zurecht kommt und danach handle ich auch ohne jedes schlechte Gewissen.

Da sehe ich das ein bisschen anders, aber zum Glück gibt es bei uns kein Rotwild.

Wenn du das wirklich "abartig" und "grausam" findest, solltest du deine Motivation zur Jagd überdenken.

Insofern nehme ich (großzügig) an, dass selbst so schlichte Gemüter wie @Rehschreck zwar etwas richtiges Wollen, den Weg zum Ziel aber nicht verstehen.
Welchen anderen Weg zu unserem offensichtlich gemeinsamen Ziel schlägst du denn vor? Und jetzt komm bitte nicht mit Ablenkfütterungen oder ähnlichem Blödsinn...

Insofern ist der Reherschreckliche nach meiner Meinung einfach nur Produkt seines ÖJV-Umfeldes.
Da magst du Recht haben, immerhin wurde ich ja von so einem "abartigen" und "grausamen" Förster ausgebildet. Aber das nimmt mir nicht die Fähigkeit, mir eigene Gedanken zu machen, was ich glaube ich reichlich getan habe. Und wenn mein Handeln doch so grundlegend falsch sein sollte, warte ich noch immer auf die katastrophalen Auswirkungen, auf den Wald und/oder auf das Wild, die momentan beide einen recht gesunden Eindruck machen.;)
 
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Jeder hat doch in seinem Revier neuralgische Punkte, wie z.B. stark befahrene Strassen, Neuanpflanzungen, Hopfengärten etc...., an denen man besser „Zahl vor Wahl“ praktiziert. Wenn ich an einer ruhigen Ecke einen Bock „reif“ werden lasse, was spricht dann dagegen? Mir stinkt da der Absolutismus, mit dem ich dann als jagdlicher Volldepp dargestellt werde... denn ob 90 oder 91 Stücke gestreckt werden, das rettet den deutschen Wald nicht!
 
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hat aber auch GAR NIX mit ÖJV Grundsätzen zu tun!

ÖJV steht nicht für "Öhne Jagd Verstand" oder "Öpfere Jagd Verantwortung"!
Auch wenn man ökologisch und scharf jagt, muss man dabei die Regeln des Tierschutzes, des Jagdrechts und der Waidgerechtigkeit einhalten. Manchmal vergessen das ein paar "übermotivierte" Nimrode vielleicht, aber das passiert auch im LJV/DJV Lager, wenn Fuchs oder Sau im Zielfernrohr auftauchen. ;)



Was notwendig zur Erreichung des eigenen Abschussplans ist, muss jeder Revierverantwortliche selbst entscheiden und der Rahmen dafür wird durch das Jagd- und Tierschutzgesetz gegeben. An der Erlegung von Bastböcken oder Böcken, die schon abgeworfen haben, finde ich nichts grausam oder "abartig". Abartig finde ich eher eine übersteigerte Fixierung auf Trophäen.
Zustimmung. Grausam bezog sich natürlich auf Elterntierabschuss.
 
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