Weniger Jagddruck auf Rehe

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. .....Eben die Waldbaulichen Ziele. ....! Denkt mal 40-50 Jahre zurück .....Da waren Förster noch für alles im Wald verantwortlich und nicht nur für Gewinnmaximierung für Kommunen/Land eines Wirtschaftswaldes .....Ich übertreibe ja auch gerne , um etwas farbiger darzustellen. ....aber es werden nur noch Einzelperspektiven gesehen von Fachleuten. ....Der Blick fürs Ganze schwindet. .....Schade. ...! Grüße + WMH Olli
Die Ansprüche an den Förster in Sachen Multifunktionalität sind wohl eher deutlich gestiegen, die letzten 40-50 Jahre. Früher war der Förster nicht so im Spannungsfeld von Naturschutz, Freizeitmenschen und Wirtschaft gestanden...
 
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Im Sommer - Herbst hat man mit viel schießen durchaus auch mal dann mehr Rehe. ;) klingt vielleicht paradox ist aber so.
 
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... Die Wahrscheinlichkeit steigt natürlich mit der Offenheit der Landschaft. Der Spruch, dass man im Wald ein Reh nie 2x sieht soll natürlich nur verdeutlichen, das die Sichtbarkeit vom Rehwild im reich verjüngten Wald äußerst gering ist.
(y)

... aber viellicht möchten ja einige hier die Abkehr vom Altersklassenwald in Frage stellen - damit´s unten drin schön licht bleibt. Also sollten die anwesenden Förster vielleicht nochmal beschreiben, dass der Umbau nicht allein dem Klimawandel geschuldet ist, sondern viele Gründe dafür sprechen, unsere Wälder stabiler zu gestalten - ökologisch wie wirtschaftlich. Mein (gesundes :D ) Halbwissen reicht nur für´s Stichwort ...
 
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Die Multinicks mit lockerem Schreibfinger. Und missionarischem Auftrag. Und Sprung in der Platte, auf das sich alles ständig wiederholt.
 
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Das gelingt aber auch ohne Böcke im Winter zu schießen und auch wenn man dem Kitz die Geis über den Winter gönnt.
Was hast du eigentlich immer mit deinen Böcken? Niemand zwingt ding, die im Winter zu schießen (auch wenn ich eine derartige Fokussierung auf Trophäen ziemlich pervers finde). Was in anderen Revieren passiert kann dir doch egal sein.

Horrido. .....wenn man in der Waldjagd Rehe niemals 2xsieht dann weiß ich nicht wieso es Rehwild Wechsel gibt .....wieso man Rehwild als Standortreu bezeichnet, und ! !Achtung! ! wieso man bei uns im Wald immer dieselben Rehe/Böcke an Lecken oder auf Wechseln sieht ??
Zunächst mal stelle ich in Frage, wie gut du eigentlich Rehe auseinanderhalten kannst. Dann solltest du dir außerdem mal aktuellere Informationenen zum Thema Raumnutzung des Rehwildes ansehen uns letztlich bezweifle ich, dass man deine Revierverhältnisse mit denen im Staatsforst vergleichen kann. Würde ich eine Woche lang bei dir jagen, hätte ich wahrscheinlich deinen Jahresabschussplan erfüllt.

beim Rehwild gibt es nie einen Überbestand, da sowohl Ricken wie auch Böcke territorial sind und jedes Reh was zuviel ist wird verjagt !!!!
Diese Aussage lässt mich neben deinem Schreibstil mal wieder an deinem Intellekt zweifeln. Was du da beschreibst nennt sich obere Populationsgrenze und wenn die erreicht ist haben wir schon lange einen Überbestand. Das ist keine Öko-Einstellung, das ist Fakt.

Diese landen dann in Vorgärten oder am Kühlergrill !! Und dass Rehe bei scharfer Bejagung plötzlich wider der Natur zu SetzMaschinen werden entspricht wohl eher den feuchten Jägerträumen der Totschiesser. .....!!!
Nein, es entspricht einfach sowohl dem gesunden Menschenverstand als auch wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Wenn ihr wirklich mal draussen seid um "mal nicht zu schiessen" dann schaut euch mal an was die Rehe äsen. ....!?! Nämlich alle,s nicht nur Eichen und Tannen. ....hauptsächlich Sträucher, Brombeeren ,Hundsrosen , Himbeeren, Salweiden usw, usw ....deswegen bezeichnet man sie auch als Konzentratselektierer.....und grade auf Windwurfflächen gibt's genug Sukkzession (vom WeidenRöschen bis zur Birke) wo alles Wild genug findet !!!
Uh, du benutzt Fachwörter...und das sogar in halbwegs sinnvollem Kontext. Ich bin stolz auf dich:)
Aber mal ernsthaft: natürlich hast du Recht, dass Rehe sich ihre Nahrung sehr speziell zusammensuchen. Das ändert aber nichts daran, dass sie auch Verjüngung fressen, was wiederum ein Problem ist, wenn es zu viele Rehe auf der Fläche gibt.

aber sie brauchen Ruhe, wie alles Wild .....und die fehlt, dank der ganzen Freizeitjunkies, welche sich überall tummeln (hatte ich öfters schon beschrieben )
An dieser Stelle darf ich dir diesen tollen Tipp zurückgeben: Beobachte doch mal "dein" Wild und schau, wie es sich bei Kontakt mit Menschen verhält.

......einseitige Sichtweisen begründen nur extreme Positionen und die brauche ich nicht. .....nicht das Wild ist Schuld, sondern der Mensch ( Homo non sapiens )
Das ist vollkommen richtig!

....der ÖJV ist für mich genausowenig "ökologisch" wie die Grüninnen grün, oder die Linkenen demokratisch und/oder tolerant sind. ....Grüße +WMH Olli
Und du bist offensichtlich genauso wenig sachkundig wie dein Auto schön oder deine Rehe artgerecht "gehalten".
 
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Was hast du eigentlich immer mit deinen Böcken? Niemand zwingt ding, die im Winter zu schießen (auch wenn ich eine derartige Fokussierung auf Trophäen ziemlich pervers finde). Was in anderen Revieren passiert kann dir doch egal sein.
In Wahrheit geht es bei der Freigabe von Böcken im Winter nur darum nicht schauen zu müssen was man erlegt., Das lehne ich ab, das hat mit eine Fokussierung auf Trophäen nichts zu tun.
Würde ich eine Woche lang bei dir jagen, hätte ich wahrscheinlich deinen Jahresabschussplan erfüllt.
Oh Supermann! Du hast weder Kenntnisse zu Größe des Reviers bejagbare Arten und Revierzusammensetzung aber du schaffst das! Machst hin und wieder eine Raute?
Hast du auch kein Rotwild im Revier wie der Oberförster?
 
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In Wahrheit geht es bei der Freigabe von Böcken im Winter nur darum nicht schauen zu müssen was man erlegt.,
Falsch. Es geht auch darum, daß Böcke auf Bewegungsjagden nicht unnütz und zu ihrem Nachteil bewegt werden, weil sie keiner erlegen darf.

Darüber hinaus ist der sittliche Nährwert des Schauens bei Rehwild zu dieser Jahreszeit gleich nochmal welcher?
 
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Unser Jagdrecht ist nicht für die Reduktion von Wildarten bei denen alle Umweltbedingungen passen geeignet. Wenn man sich an alle geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze hält steigen die Bestände von z.B Rehwild kontinuierlich an. Wenn man sich sehr viel Mühe gibt kann man vielleicht dafür sorgen, dass das eigene Revier nicht die Nachschubproduktion für den ganzen Landkreis übernimmt. Erst durch Ausnahmen wie Schonzeitaufhebungen, Jagd zur Nachtzeit oder sehr risikofreudiges Schießen nach sehr viel Training bei jeder sich bietenden Chance kann man vielleicht den Bestand verringern. Meins ist es nicht, ich schieß aber auch zu schlecht für richtige Erfolge bei Reh-Treibjagden.
 
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