Wenn man nur eine Büchse haben könnte.....

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...v.a. wenn man das offenbar auf Gegenden bezieht, in denen 100kg toter Elch, Antilope oder sonst was, bestimmte hungrige Konkurenten des Jägers anlocken können, die einem dann schnell vor Augen führen, daß der Mensch nicht überall am Ende der Nahrungskette steht.
Zudem ist in solchen Gegenden die Stromversorgung meist nicht so gegeben, daß 100kg Wildpret für einen Einzelnen länger haltbar gemacht werden können, was v.a. für wärmere Regionen gillt. :sneaky:
Ist nicht das Thema , aber mit Biltong kann man in Afrika Tonnen von Fleisch über sehr lange Zeit haltbar machen.
 
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Tja, wenn ich mich recht entsinne führte er eine ganze Zeit lang ein Bbf in 5,6x52R als einzige Waffe. Sogar auf Tigerjagd war er mit 7mm zugange (x64 oder x66SE ??). Laut H.O.Meissner erlegte Vilhjalmur Stefanson seine Eisbären mit der 6,5 (angeblich x54, Mannlicher, nicht 55 Schwedisch). Soviel zu seinem Verständnis von Großkaliber.

Grüße
Hier spielt eher "Großmeinung" eine Rolle, denn Jagdpraxis. :rolleyes:

zur Ausgangsfrage
Wenn man nur eine Büchse haben könnte.....

... dann ist man eindeutig in der "alten Bundesrepublik" eingeschlafen und wird in der "europäischen DDR" brutal geweckt.
 
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Ganz klar eine robuste Büchse in Kaliber 308 Win, hat gute Allroundeigenschaften an 308er Munition kommt man immer wenn mal was passieren sollte wie Blackout, Zombiapokalypse oder anderen Arten von Zusammenbruch der Zivilisation, also ein Repetierer mit hochwertigen Kunststoffschaft, kompakten Stainless System mit Mündunmgsgewinde, paar Magazine 2 Boxen Nato-Balls, im Notfall kann man die Spitze abzwicken, man ist für alles Gerüstet :)
 
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Für Europa und für die Jagd...?
Nicht für Weltuntergangsszenarien. etc?
Bockbüchsflinte in 12/76 und 8x57 IRs, 7x65r oder .308 etc...
oder tatsächlich einen modernen Doppelbüchsdrilling.
Wenn es für die ganze Welt sein soll -dann beim Kugelkaliber bitte noch ein Pfund dazu.
 
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Tja, wenn ich mich recht entsinne führte er eine ganze Zeit lang ein Bbf in 5,6x52R als einzige Waffe. Sogar auf Tigerjagd war er mit 7mm zugange (x64 oder x66SE ??). Laut H.O.Meissner erlegte Vilhjalmur Stefanson seine Eisbären mit der 6,5 (angeblich x54, Mannlicher, nicht 55 Schwedisch). Soviel zu seinem Verständnis von Großkaliber.

Grüße
Tiger wurden in Indien von den Gästen von dem Howdah aus oder von Hochsitzen unter sehr sicheren Bedingungen erlegt. Da kamen sehr unterschiedliche Patronen zum Einsatz. Anders in Afrika wo man immer zu Fuß gejagt hat und die Kleinkaliber Patronen manch einem Jäger das Leben gekostet haben.

Das die Patronen Kaliber 6,5mm oft zur Eisbärenjagd zum Einsatz kamen kann ich bestätigen. Ich habe die Schlachtfelder in Nordost Grönland gesehen. Man sollte aber nicht vergessen das die Schlittenhunde von großer Hilfe bei dieser Jagd sind. Ohne die Hunde wären solche Patronen Selbstmord.

Zusammen gefasst , Großkaliberpatronen sind besser für schweres und gefährliches Wild geeignet und deswegen eher erste Wahl wenn es nur um eine Büchse geht.
 
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Ihr vergesst aber, dass es um Verfügbarkeit geht wenn man nur eine Büchse haben darf, da ist 308 universeller als 223 Rem, wenn eine zweite Büchse erlaubt wäre dann ganz klar 22lr erweckt viel weniger Aufmerksamkeit, man darf es nicht unterschätzen. Solche Themen habe ich mit meinen Kameraden an langen Abenden durchdiskutiert.
Klar sind 30-06 oder in AT 7x64 zur Verfügung, aber es sind nur Bestände für die Jagd also bei weitem nicht wie 308 Win.
Ich gehe diese Thema von der Seite an, ab 3 Tagen Blackout wird es schon eng mit der Zivilisation, Nahrung wird mangelhaft weil die Kühlungen für Lebensmittel ausfallen, man kann nur Besitzen was man Verteidigen kann. Man hat einen Notstromaggreagt mit dem man Tiefkühltruhe und Kühlschrank aufrechterhält, damit kommt man einige Zeit länger aus, dass bekommen welche mit, da kann man sich das ausmalen was los ist, daher kein elektrisches Licht verwenden.
Habe Beruflich zum Teil mit Zivilschutz zu tun, es ist wirklich so dramatisch, da hilft kein Staat oder Polizei wenn sowas eintritt, was viele glauben, gibt sogar ein Buch darüber.

Ist rein Offtopic sorry, wollte nur darstellen welchen Weg ich bei den Gedanken "eine Büchse" gehe, da geht es rein um Verfügbarkeit und nicht "Fan" sein, das spricht für 308 Win, 22lr und 9 Para.
 
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Wenn es um die Umständen geht die du da beschreibst ist sicher eine Waffe die die Patrone 308 Winchester bzw 7,62x51 NATO verschiesst erste Wahl. Da könnte man lange an Munition aus diversen Beständen heran kommen.
 
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Also doch Apokalypse :oops:.... Ich hatte es befürchtet.

Dabei wollte der TO doch "Fantasy" ;) ...
 
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So ist es, ist offtopic, habe das Thema Blackout mal beruflich durchgesprochen, waren Ärzte, Feuerwehrler, ein Psychologe dabei, war eine große Runde, ihr glaubt es gar nicht wie schlimm ein Blackout wirklich ist, Hemmschwelle von Menschen ist schnell ganz unten, es ist sehr schwierig das Strom-Netz wieder hochzufahren. Waren ein 2 Jäger dabei, als Jäger steht man wirklich besser da, Selbstversorgung ist man da wirklich am besten dran, man kennt auch Pflanzen und was die Natur so hergibt besser, in Städter können das zu 99% nicht.
Bei der Besprechung waren viele Vertreter von Behörden, es ging um die Zusammenstellung von https://www.zivilschutz-shop.at/.

Mit Kumpels habe ich vor ein paar Jahren in einer Alkoholgeschwängerten NAcht mal einen Zusammenbruch der Zivilisation durchgesprochen, da bleiben 308 Win. 22lr und 9 Para Waffentechnisch über.

wmh Sepp

Ich bin kein Verschwörungsfanatiker, ich Besitze ja nicht einmal ein Notstromaggregat und ein Zivilschutz-Set, ging ja nur um die "eine Waffe" Besitzen zu dürfen. ;)
 
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Ich auch ;)
Da du gerade so spöttisch Apokalypse geschrieben hast.
Das realistischste Szenario ist ein Blackout, nach 3 Tagen wird es kritisch, nach 5 Tagen sehr, sehr schlimm, nach etwa 3 Wochen ist es eine Apokalypse.

Ich habe wirklich keine Ahnung warum dieses Thema fast täglich in irgendwelche Medien auftaucht, hochdotierte Leute (in Behörden) sich darüber wichtig machen, ich persönlich nehme das nicht so ernst, kann mir nicht Vorstellen, dass es Hacker zB wirklich schaffen könnten.

Es war nur mein Gedankengang als es nur um "eine Waffen" haben zu können/dürfen ging, da ist für mich Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Munitionsverfügbarkeit am wichtigsten, ich habe diesen Weg eingeschlagen bei dem Gedanken nur eine Büchse haben zu können, da bleibt irgendwas zuverlässiges, vielseitiges in 308 Win über.

So jetzt wieder Ontopic ;)
 
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Die Frage nach der einen Waffe hat mal H.O. Meissner in " Überlistete Wildnis" beantwortet.
Die großkalibrige Büchse, weil nur die sorgt mit einem Schuss für hunderte Kilo Nahrung (Elch).
Das ist auch der Grund dafür, dass in jedem amerikanischen Militärflugzeug als Überlebensgewehr ein Repetierer in .458 Winchester mitfliegen darf....

;)

Gruß

HWL
 
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Ist nicht das Thema , aber mit Biltong kann man in Afrika Tonnen von Fleisch über sehr lange Zeit haltbar machen.
Biltong herzustellen, in der Wildnis, ist ein gewaltiger Aufwand.

Ich weiß nicht, ob du das schon mal ernsthaft und mit Erfolg versucht hast.

Ich hatte das Vergnügen, bei wirklichen Profis dabei zu sein, wenn die das unter Wildnisbedingungen machen.

Für einen Einzelnen ist das nicht zu schaffen, ein Händchen voll vielleicht, aber keine Tonnen.

Ein starkes Stück Wild ist unter den dort herrschenden klimatischen Bedingungen nach wenigen Stunden nur noch ein stinkender Kadaver,....und wird von anderen Interessenten verwertet wird.

Es werden jedenfalls keine Tonnen von Biltong draus.

Gruß

HWL
 
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