Wer fährt E-SUV ?

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scaver

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#31
Nachdem die Leberwurst* und Deutsche Führerin der Fridays-for-Future-Show den Siemens Chef um den Finger wickelt und der aus PR Gründen auch noch selbige andocken lässt, habe ich mir entschlossen, meinen Hilux mit einem E Motor auszustatten. Sonst klingelt die noch vor meiner Tür. Das mit Siemens ist peinlich, auch wenn der nur auf der Modewelle mitschwimmt, das mit dem E Motor ist teuer. Lächerlich das Ganze. Wer keinen SUV braucht, braucht auch keinen E SUV. Und wer einen braucht, braucht aktuell Diesel.
sca

*Leberwurtst ist keine Beleidigung, weil ein entsprechendes Adjektiv fehlt. Ist überprüft
 
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#32
Solang der Tesla-Truck nicht bei uns zu kaufen ist, uninteressant.
Mein nächster kommt im März und wird ein ganz normaler Benziner sein. Einfach weil es den Jeep Wrangler nur mit 2 Motoren bei uns gibt, und mir die 200 PS im Diesel zu wenig erschienen.

Und bei 10 Litern Normverbrauch denke ich gern an die kleine Greta, wenn ich damit in eine Großstadt fahre (was ohnehin selten der Fall ist).
 
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#34
Ich bin durch meinen Job schon sehr viel EQC gefahren. Das ist schon wirklich ne feine Nummer, wenn man auf E-Autos steht. Preislich bei min. ~70k Anschaffungspreis aber auch eine Hausnummer. Andere SUVler von dt. Firmen fehlen aktuell noch.

E-Autos im Winter ist aber tatsächlich so ne Nummer. Erprobungen zu dem Thema laufen jedoch ständig. Die Probleme sind da divers: Akkus (Chem. Prozess langsamer, Ri geht hoch, Spannungsverluste), Heizung und deren Kosten etc.

Viele Hersteller heizen deswegen ihre Akkus aktiv mit. Wer daheim und auf der Arbeit laden kann, kann über einer App auch das Auto vorheizen lassen. Dann umgeht man die meisten Probleme die man sonst beim kalten Autostart hat. Tesla hat z.B. im X und S Modell (beim Mod 3 weiß ich es auswendig gar nicht) auch eine Heizung verbaut, die sehr schnell auf Temperatur ist (verglichen mit den Heizungen in den meisten anderen Kfzs) um die Probleme gering zu halten. Trotz alledem wird man wenn man nicht aktiv vorheizt (und dann immer noch, wenn auch geringer) einen Leistungsverlust haben. Und der ist je nach Streckenlänge sehr massiv (Kurzstrecke waren es meine ich ~50%).

Ich könnte mir für meine Revierstrecken trotz alledem durchaus ein E-SUV vorstellen. Dank Photovoltaik wäre das auch schön grün und günstig in der Unterhaltung...Abschrecken tut eben der Anschaffungspreis.
Du scheinst hier die meiste praktische Erfahrung zu haben.Ja gut,als Firmenfahrzeug braucht man sich ja keine Platte zu machen,außer "Gas" zu geben ! Da hätte ich gleich mal paar Fragen,die der E-Auto-Neukunde oder der E-Auto-Junkie bisher noch nie beantwortet hat oder im Autohaus tunlichst vermieten wird. Also mal angenommen ich kaufe den neuen Audi-SUV e-tron für 105.000 TMille in der guten Ausführung ,fahre den dann 8 Jahre,angenommen die Batterie hält das durch und will den dann verkaufen,weil ein neuer Batteriesatz vermutlich bald ansteht.
1. Wer kauft dann die Kiste ,wenn die Batterieleistung stark abfällt,damit zu rechnen ist oder gar schon den Geist aufgegeben hat ? (Der VW-Händler bekam gut erkennbar Schluckauf !!!)
2. Was bekomme ich vom Käufer dann noch,falls sich dann einer findet ?
3.Bei "billigen" E-Mobilen ist das Problem dann mit Sicherheit noch akuter.
Ich sprach letztes Jahr mit einem E-Mobilbesitzer,dessen Fahrzeugbatterie im 6.Jahr stark abbaute,trotz der 6-jährigen Garantiefrist. Die Probleme laß ich jetzt mal außen vor...
Ich bewundere immer wieder die Naivität mancher Zeitgenossen.
 
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#37
Was es bringt musst du selbst beurteilen.
Bremsenergierückgewinnung durch Rekuperation. Daraus resultiert eine Kraftstoffeinsparung bzw. Extraschub beim Überholen oder kurzen Sprint.

Von daher nicht blöd, zumal der Ressourcenbedarf und Masse deutlich geringer ist als bei einem PlugIn Hybriden oder Vollelektischem.
 
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#38
E-Mobil niemals!
Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade!

Ich warte, wenn CO2-frei auf Wasserstoff, entweder als Motor oder als Brennstoffzelle.
Das ist die Zukunft!
Dachte ich früher auch mal, sehe ich heute aber anders. Der Umgang mit Wasserstoff ist nicht unproblematisch. Beim Tanken und bei Unfällen kann es schnell zum Desaster kommen.

Im Übrigen finde ich den Traktionswechsel hin zur Elektromobilität im Ergebnis gut, weil wir den Strom im Gegensatz zum Erdöl hierzulande produzieren können. So bleibt die Kohle schön im Inland und landet nicht bei irgendwelchen Wahhabiten, die zufällig über einem Ölvorkommen wohnen und mit unserem Geld Dinge machen, die nicht in unserem Sinne sind.

Kaufen werde ich ein E-Auto allerdings erst dann, wenn ich damit im Vergleich zu meinen jetzigen Autos keine Nachteile erleide. Ein E-Auto, mit 3,5t Anhängelast, was mit 2,5-3t am Haken mindestens 450 km, ohne Hänger 800km ohne Nachtanken auskommt und notfalls auch mal länger 220 läuft sollen die erstmal bauen. Auch muss die Abdeckung mit Ladestationen erstmal vollflächig erfollgen. Bevor das alles nicht passiert ist fahre ich meinen Touareg noch auf. Wenn dieser jetzt schlagartig ersetzt werden müsste, würde ich mir genau das gleiche Auto in neu kaufen - ohne "E".

Ich frage mich sowieso, warum alle Politiker über E-Autos reden, aber die Autos, die in den Städten am meisten unterwegs sind, nämlich die Taxis, regelmäßig normale Verbrenner sind. Da müsste die Politik mal eingreifen, wenn sie es ernst meint.
 
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#39
weil wir den Strom im Gegensatz zum Erdöl hierzulande produzieren können. So bleibt die Kohle schön im Inland und landet nicht bei irgendwelchen Wahhabiten, die zufällig über einem Ölvorkommen wohnen und mit unserem Geld Dinge machen, die nicht in unserem Sinne sind.
.
Das ist in Zeiten von internationalen Fonds leider zu kurz gedacht.
Bsp. Deutsche Solarproduktion... kommt auch nur noch aus China.
Und die Windmühlen gehören teilweise auch Fonds oder großen Konzernen, welche wiederum Fonds gehören.
So einfach ist die Welt nicht mehr.
 
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#40
das die ganze E- Mobilität genau sowenig ausgegoren ist wie unser Gesetz zur Nachtzieltechnik ist ja jedem klar. Warum da dann viele aufspringen wollen liegt wohl am Preislevel oder ähnliches. Zumindest ist auch ein Wärmebildgerät was heute 4000,- kostet in 6 Jahren für ???,- zu verkaufen.
Die ganze Brennstoffzellenproblematik sehe ich noch lange nicht gelöst (vielleicht auch nicht gewollt) Zumindest werde ich mich mal mit E-??? auseinandersetzen und dann sehen ob es eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung gibt. Die wird allerdings bestimmt auf Dauer nicht billiger als Diesel, Benzin oder Gas. Es sei denn man erhöht mal eben die Steuern darauf um 100% Der Liter Diesel bei 2,- ist nicht weit weg.
 
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scaver

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#42
Teslatruck ist schick, bekommt aber in D keine Zulassung. Knautschzone, Anscheinscyberkriegswaffe etc. Ausserdem gehts doch hier um Otto Normal Verdiener Jäger, was sollen die machen? In den Motor furzen und mit Methan und Wasserstoff fahren.
sca
 
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#43
Ich überlege auch gerade, ... Firmenleasing, Förderung, 0,5% Regel, einfache Fahrtstrecke ins Büro 20km (d.h. rein elektrisch wäre möglich), Stromanschluss (220V/16A) zuhause und im Büro vorhanden, das reicht, um ein Plug-In in der Standzeit vollzukriegen. Klingt erst mal nach einem Plan, aber ich muss das nochmal durchrechnen...
Warum willst Du die Akkus laden? Erfreue Dich an der bescheuerten gesetzlichen Regelung und stell die Ladekabel bei EBAY ein.

https://www.focus.de/auto/elektroau...oesste-betrug-seit-dieselgate_id_9901213.html
 
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#44
Ich denke mal,hier wird eine riesengroße Blase bei uns erzeugt.Es ist ähnlich wie beim Ausstieg aus Atomenergie und Kohle.M.E. ist letztlich ein guter Energiemix notwendig,um Sicherheit zu erhalten. Deutschland ist 2019 bereits an einem totalen Black Out vorbeigeschlittert.Regional gabs schon einige Probleme. Thematisiert wird das bewußt nicht,um die politische Agenda nicht zu gefährten. Natürlich ist DERZEIT ein E-Mobil für kurze Strecken sicherlich in der Unterhaltung billiger,wenn ich den Anschaffungspreis außer Acht lasse. Unterm Strich erfordert aber für mich persönlich die Lebensqualität ,Urlaubsfahrten,Städtebesuche u.dgl.,eine flexible Nutzung meines Fahrzeugs,die mir E-Mobilität einfach nicht bieten kann.Ich bin mir auch a priori sicher,daß die Unterhaltungskosten bei E-Autos zukünftig stetig steigen werden,ebenso der Strompreis.Wenn ich dann alle die anfallenden Kosten+Anschaffungskosten zusammenrechne,wiegt das die Benutzung/Weiterbenutzung des Diesels/Benziners nicht im geringsten auf.Außerdem ist die CO2-Bilanz mit 2 Kfz viel schlechter als mit dem schon vorhandenen Fahrzeug.
Wer sich alternativ informiert,dem ist nicht entgangen,daß sich gerade das Land mit der größten E-Mobilität,nämlich China,umorientiert,hin zu dem von mir oben beschriebenen Mix.Die bis zu 50%ige Förderung wurde eingestellt ! VW hat sich da wohl etwas verrechnet mit ihrem Totalumstieg.Da kann man nur hoffen,daß aus dem Totalumstieg kein Totalschaden wird !
 
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#45
Natürlich ist DERZEIT ein E-Mobil für kurze Strecken sicherlich in der Unterhaltung billiger,wenn ich den Anschaffungspreis außer Acht lasse. Ich bin mir auch a priori sicher,daß die Unterhaltungskosten bei E-Autos zukünftig stetig steigen werden,ebenso der Strompreis. Da kann man nur hoffen,daß aus dem Totalumstieg kein Totalschaden wird !
Wirklich günstig ist das Laden aber nicht. Schaut man sich dazu noch die Großstädte mit ihren zehntausenden Straßenparkern an, stellt sich mir auch die Frage, wie / wann diese Autos geladen werden. Nachts fällt eher flach, Wind und Sonne sind eher tagsüber verfügbar.

Aber das ist ja auch bestimmt nicht gewünscht, denn die breite Masse soll nur arbeiten und viel Steuern bezahlen, damit mit deren Geld die Subventionen für die E-Autos einer besser verdienenden Schicht bezahlt werden können.

https://www.auto-motor-und-sport.de...itaet-so-viel-kostet-das-laden-eines-e-autos/
 
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